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Anwesenheitsregelung FB 05

Liebe Studentinnen und Studenten, liebe Dozentinnen und Dozenten,

 

mit diesem Schreiben möchten wir über die Anwesenheitsregelung informieren, die zum WS 2014/2015 in den Lehrveranstaltungen unseres Fachbereichs in Kraft tritt.

 

Weil die Anwesenheitsregelung heftig diskutiert wurde, möchte das Studiendekanat noch einmal die Gründe skizzieren, die den Fachbereich 05 veranlasst haben, erneut eine verbindliche Anwesenheitsregelung für Seminare und vergleichbare Veranstaltungsformen einzubringen und über den Gremienweg verabschieden zu lassen.

 

Begründung der Anwesenheitsregelung

 

  1. In der Praxis hat die fehlende Anwesenheitsregelung in den letzten Jahren zu einer erheblichen Zahl von Fällen geführt, in denen Studierende kein einziges Mal an einer Lehrveranstaltung teilgenommen haben, aber die erfolgreiche Teilnahme durch die Lehrenden in Flex Now bestätigt bekommen mussten. In weiteren Fällen, in denen die erfolgreiche Teilnahme an einer Lehrveranstaltung über die bloße Teilnahme hinaus durch einen Leistungsnachweis bestätigt wird, hat dies ebenfalls dazu geführt, dass Studierende kein einziges Mal in der Lehrveranstaltung anwesend waren, aber dennoch nicht den Anspruch verloren haben, eine Seminararbeit, Klausur o.ä. zu schreiben. Auf Seiten der Lehrenden hat das für großen Unmut gesorgt und zu Beschwerden im Studiendekanat geführt, ebenso auf Seiten der Studierenden, die immer wieder damit konfrontiert waren, dass die Lehrenden die Teilnahme auf Grund eingeschränkter Anwesenheit nicht in Flex Now bestätigen wollten, obwohl wegen der fehlenden Regelung ein Anspruch darauf bestand.

 

  1. Im Sinne des seminaristischen, dialogorientierten Lernens, das wesentlich auf den interaktiven und diskursiven Wissens- und Kompetenzaufbau setzt, ist Anwesenheit erforderlich und das kontinuierliche Lernen in einem Gruppenzusammenhang Teil des Lernerfolgs. Dies kann u.E. nicht – wie von StudierendenvertreterInnen angeführt - allein über autodidaktisches Lernen gleistet werden. Vielmehr ist das seminaristische Arbeiten im Wesentlichen darauf angelegt, Verfahren und Werkzeuge wissenschaftlichen Denkens, Arbeitens und Schreibens im Seminar über die gemeinsame Auseinandersetzung mit fachlichen Inhalten zu erlernen und den Studierenden die Gelegenheit zu geben, sich in Form von Diskussionen, Moderationen, Präsentationen und Referaten zu erproben – auch im Sinne des Peerfeedbacks.

 

Zielsetzung der erneuten Initiative zur Regelung der Anwesenheit ist es, eine verbindliche, für alle Beteiligten transparente Regelung zu schaffen. Mit der Ordnungsänderung wird künftig sicherzustellen versucht, dass der mit der CP-Vergabe berechnete Workload im Form der Präsenzstunden auch wirklich erbracht wird und die in den Modulbeschreibungen formulierten Kenntnisse und Kompetenzen angebahnt und erworben werden können.

 

Mit der Anwesenheitsregelung ist mit Blick auf ein Qualitätsmanagement in der Lehre weiterhin intendiert, dass sich Lehrende und Studierende an der aktiven Gestaltung von Lernräumen beteiligen.

 

Anwesenheitsregelung ab WS 2014/15

 

Zum WS 2014/15 tritt die folgende Anwesenheitsregelung in den Lehrveranstaltungen der Studienfächer des FB 05 in Kraft (ausgenommen sind Vorlesungen, für die die Anwesenheitspflicht nicht gilt):

 

§ x der jeweiligen Speziellen Ordnung der BA-Studiengänge und der MA-Studiengänge des FB 05 sowie der Studienfächer des FB 05 in Studiengängen anderer Fachbereiche; sowie der Lehramtsstudiengänge.

„(1) Voraussetzung für die Zulassung zur Modulprüfung ist die vollständige Teilnahme an allen für ein Semester geplanten und durchgeführten Sitzungen der Lehrveranstaltung. Vorlesungen sind von dieser Regelung ausgenommen

 

(2) Fehlzeiten im Umfang von bis zu drei Sitzungen lassen den Anspruch auf Zulassung zur Prüfung unberührt.

 

(3) Bei dem Versäumen von mehr als drei Sitzungen bis zur Hälfte der Anzahl der für ein Semester geplanten und durchgeführten Sitzungen ist zur Aufrechterhaltung des Anspruchs auf Zulassung zur Prüfung für jede weitere versäumte Sitzung eine Kompensationsleistung zu erbringen. Art und Umfang der Kompensationsleistung bestimmt die/der Lehrende.

 

(4) Zulassungen zur Prüfung vor Ende der Lehrveranstaltungszeit eines Semesters erfolgen grundsätzlich unter dem Vorbehalt der Regelungen der Abs. 1-3.“

 

Der Prüfungsanspruch bleibt erhalten, auch wenn Studierende bis zur Hälfte der Sitzungen gefehlt haben. Die Lehrende/der Lehrende kann nach drei Fehlsitzungen für jede weitere, nicht besuchte Sitzung eine Kompensationsleistung von der/dem Studierenden verlangen. Art und Umfang von Kompensationsleistungen sollen in gemeinsamer Abstimmung mit den Studierenden geregelt werden und in etwa dem Workload-Anteil der nicht besuchten Sitzungen entsprechen. In unklaren oder strittigen Fällen kann das Studiendekanat als Anlaufstelle einbezogen werden.

 

Art der Prüfungsformen und Bekanntgabe

 

Wir möchten in diesem Zusammenhang ebenfalls noch einmal auf die Modulbeschreibungen hinweisen, die folgenden Passus enthalten: „Prüfungsformen sind: Präsentationen (ggf. mit schriftlicher Ausarbeitung), Referate (ggf. mit schriftlicher Ausarbeitung), Projektbericht, Literaturbericht, Projektarbeit (ggf. mit schriftlicher Ausarbeitung), Klausuren, Hausarbeiten, Portfolios, writing assignments (kürzere schriftliche Arbeiten) sowie Kombinationen der genannten Formen. Die Prüfungsform wird zu Beginn der Veranstaltungen von den Veranstaltungsleitern bekannt gegeben.„  Bitte informieren Sie in den ersten Sitzungen ihrer Lehrveranstaltung entsprechend.

 

Für Rückfragen steht das Studiendekanat zur Verfügung.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Gez.

Prof. Dr. Katrin Lehnen

Studiendekanin

Dr. Antje Stannek

Studienkoordination

Fachbereich 05

 

Zur Information: Ab dem 1. Oktober 2014 wird Herr Prof. Dr. Thomas Gloning das Amt des Studiendekans am Fachbereich 05 antreten. Kontakt ebenfalls über das Studiendekanat.