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Didaktik

Didaktik

Professur für Didaktik der romanischen Sprachen und Literaturen: Lernen, Lehren, Forschen

Die Gießener Didaktik der romanischen Sprachen und Literaturen befasst sich mit der Theorie und Praxis des Lernens und Lehrens der Fremdsprachen Französisch, Spanisch und Portugiesisch im schulischen und außerschulischen Kontext. Sie richtet sich an angehende Lehrerinnen und Lehrer und ist somit ein Hauptbestandteil der gesamten wissenschaftlichen Ausbildung der Lehramtsstudierenden der romanischen Sprachen. Ziel der Gießener Didaktik ist die Erforschung und Optimierung fremdsprachlicher Lehr- und Lernprozesse und die Befähigung zukünftiger Lehrkräfte, romanische Sprachen nach aktuellen wissenschaftlichen Maßstäben professionell zu unterrichten.

Basierend auf fundiert theoretischen Grundlagen fokussiert die fachdidaktische Ausbildung die Initiierung berufsbezogener Reflexionsprozesse sowie die Anleitung zur Entwicklung adäquater Handlungskompetenzen. Schulpraktika bieten die Möglichkeit, durch Hospitationen erste grundlegende Praxiserfahrungen zu sammeln.

Angestrebt wird eine erfahrungsbasierte und reflexive Auseinandersetzung mit den Gegenständen des Lernens, Lehrens und Forschens zum Aufbau professionellen Wissens und Könnens.

Im Fokus steht stets die Verbindung von Wissenschaft und Praxis:

  • Wissenschaft und (Lern-)Praxis als Grundlage für reflektiertes Spra­chenlernen: Studierende werden befähigt, eigene Fremdsprachenerwerbs­prozesse sowie eigene subjektive Lehr- und Lerntheorien auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse zu reflektieren;
  • Wissenschaft und (Unterrichts-)Praxis als Grundlage für ein kriti­sches theoriegeleitetes Lehren: Studierende werden angeleitet, Lehr- und Lernmateria­lien wissenschaftstheoretisch und kritisch zu analysieren und zu reflektieren. Im Sinne der Aktionsforschung werden sie in einer systematischen Weise dazu angeregt, im Rahmen von Schulpraktika Unterricht zu beobachten, zu planen, durchzuführen und zu analysieren;
  • Verbindung von Forschung und Praxis als Grundlage für eine forschende Haltung: Studierende werden befähigt, eigene und fremde Fremdsprachenerwerbspro­zesse im Rahmen fremdsprachen-didaktischer Lehrveranstaltungen und der universitären Sprachpraxis zu erforschen sowie begrenzte empirische Studien in öffentlichen Bildungsinstitutionen durchzuführen.

Die Gießener Didaktik ist in folgenden Studiengängen vertreten

  • Lehramt Französisch (L1, L2, L3)
  • Lehramt Spanisch (L3)
  • Bachelor und Master of Education: Berufliche und betriebliche Bildung mit den allgemeinbildenden Unterrichtsfächern Französisch und Spanisch
  • Bachelor und Master of Arts: Neuere Fremdsprachen und Fremdsprachendidaktik
  • Master of Arts: Sprachtechnologie und Fremdsprachendidaktik

und setzt inhaltlich folgende Studienschwerpunkte:

  • Theorie und Methodik des Lernens und Lehrens romanischer Sprachen (z.B. Spracherwerbstheorien; Zweitsprachenerwerbshypothesen; Lernerorientierung, Kompetenzorientierung; Leistungsbeurteilung und Evaluation); 
  • Mehrsprachigkeitsdidaktik/Interkomprehension und Tertiärsprachenunterricht;
  • Analoge und digitale Medien im Fremdsprachenunterricht (z.B. Lehrmaterialien, Literatur, Hörbücher, Filme, Comics, Grafic Novels, Webquests, Podcasts, Whiteboards)
  • interkulturelle und transkulturelle Kompetenz;
  • bildungspolitische und sprachenpolitische Fragestellungen (z.B. Bildungsstandards, (Kern-)Curricula, Kompetenzmodelle, Schulsprachen­folge);
  • Lernerautonomie und Sprachlernberatung;
  • Lerner- und Lehrerforschung (z.B. subjektive Theorien, individuelle Unterschiede zwi­schen Lernenden, Faktorenkomplexion, Gender und Alterspezifik, Lerner- und Lehrerrolle);
  • Theorie und Methodik qualitativer und quantitativer For­schung.

Weitere Qualifizierungsmöglichkeiten bietet die Selbst-Lern-Werkstatt Romanistik mit ihren vielfältigen Lernmaterialien und Lernangeboten (Sprachlernberatung und Workshops, Ausbildung zum Lernberater, Tandem Portugiesisch).