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Die Wolgaregion als Indikator für die Sprachenpolitik im Vielvölkerreich Russland heute – Mehrsprachigkeit im Spannungsfeld von Republiken und Föderaler Ebene

Projektbeschreibung

Die Russische Föderation als offizieller Rechtsnachfolger der UdSSR versteht sich lt. Verfassung weiterhin als multiethnischer Staat, in dem die Prinzipien der Zwei- und Mehrsprachigkeit gelten. Jedoch traten seit der Jahrtausendwende zunehmend sprachpolitische Maßnahmen in Kraft, welche auf einen sprachlich (russisch) basierten nation state fokussieren: so zuletzt das Bildungsgesetz von 2007 (mit der Abschaffung der zuvor in den Republiken der RF rechtlich verankerten regionalen und nationalen Komponenten in Art. 7) und 2009 die Einführung eines zentralisierten einheitlichen Staatsexamens nur in russischer Sprache. Das Projekt setzt sich zum Ziel, den Richtungswechsel in der aktuellen Sprachenpolitik der RF zu analysieren. Dazu wird anders als in bisherigen Untersuchungen zur heutigen RF die Perspektive der Republiken in den Mittelpunkt gerückt, um so die Sprachenpolitik in der RF de iure und de facto aufzuzeigen: Prüfstein für die Sprachenpolitik der RF ist der Föderationskreis Wolga mit sechs Republiken, der ein großes Spektrum an soziolinguistischen Republikprofilen umfasst, das Aussagen für die Sprachenpolitik auch in anderen Republiken der RF zulässt. Methodisch fokussiert das Projekt auf merkmalgestützte Konzepte von Sprachsituation und auf Diskursanalysen zur Sprachideologie.