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Mehrheit oder Minderheit? Identitätskonstruktionen im sprachpolitischen Diskurs russisch-türksprachiger Sprachgemeinschaften

Projektbeschreibung

Nach dem Zerfall der Sowjetunion begannen die Nachfolgestaaten und Republiken ihren Weg in die neue politische Realität mit der uneingeschränkten Förderung ihrer Titularsprache. Mit den russisch-türksprachigen Sprachgemeinschaften nimmt das Projekt Typen von Sprachgemeinschaften in den Blick, in denen Sprache als Merkmal der ethnischen und nationalen Identität sehr stark gewichtet ist. Geprägt von aktiven Rechtsnormsetzungen und einem intensiven öffentlichen Diskurs über die Sprachpolitik, zeigen die Republiken heute dabei eine Diskrepanz zwischen der geltenden Gesetzgebung bzw. den sprachpolitischen Programmen und der gesellschaftlich-sprachlichen Realität. Der russische Bevölkerungsteil als Minderheit wird, auch unter den Vertretern der Titularnation, nicht selten weiter als die dominante, prestigereiche Gruppe wahrgenommen, ebenso die russische Sprache als die prestigereiche Sprache. Mit Blick auf die aktuelle Konsolidierungsphase wird das interdisziplinäre Projekt dieses Spannungsfeld auf die im öffentlichen Diskurs, v.a. in den Medien und im Bildungswesen, ablesbaren Prozesse der Konstruktion von nationalen und ethnischen Identitäten in zwei russisch-türksprachigen Sprachgemeinschaften – Tatarstan und Kasachstan – im Vergleich nachzeichnen.