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Belief Revision in Human Spatial Reasoning

Menschen müssen ihre Vorstellungen über die Anordnung von Objekten untereinander oder über die Anordnungen von Objekten im Raum häufig ändern, um neue räumliche Informationen zu berücksichtigen. Ausgangspunkt des Projekts ist die Hypothese, dass Vorstellungen darüber, wie Objekte zueinander oder im Raum angeordnet sind, auf die Konstruktion und Inspektion mentaler Modelle zurückgeht. Die Modelle sind kognitive Repräsentationen, die z.B. aus Beschreibungen von räumlichen Gegebenheiten resultieren.


kloetzchen_schmalIm Rahmen des Projekts werden die Mechanismen dieser Änderungsprozesse auf drei Ebenen erforscht. In Verhaltensexperimenten wird untersucht, wie Menschen die Konsistenz zwischen unvereinbaren räumlichen Informationen erzeugen und welche Informationen sie dabei bereit sind, aufzugeben und welche sie beibehalten. In Bildgebungsstudien werden die neuronalen Korrelate der diesen Revisionsprozessen zugrundeliegenden Mechanismen untersucht. Formale Methoden der computationalen Modellierung werden verwendet, um die Informationsverarbeitungsprozesse beim räumlichen Denken und bei der Revision räumlicher Vorstellungen algorithmisch zu rekonstruieren. Das Ergebnis des Projekts wird eine Theorie der Revision räumlicher Vorstellungen sein, die alle drei Stufen der Beschreibung kognitiver Prozesse umfasst: Verhalten, biologische Implementierung und informationsverarbeitende Prozesse.

Das Projekt wird in Kooperation mit dem SFB/TR 8 "Spatial Cognition" in Freiburg und Bremen und der Abteilung für Grundlagen der Künstlichen Intellgenz, Prof. Dr. Bernhard Nebel an ader Universität Freiburg durchgeführt.

Es ist finanziert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unter AZ: KN-465/6-2.

Das Projekt läuft im Zeitraum 2011 - 2013


Ansprechpartner:  Dr. Leandra BucherDipl.-Psych. Jelica Nejasmic, Prof. Dr. Markus Knauff