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Artikelaktionen

Forschung

 

Die Forschung unserer Arbeitsgruppe orientiert sich an der Leitidee der nutzeninspirierten Grundlagenforschung. Durch Kombination feld-experimenteller Interventionsstudien mit labor-experimentellen Untersuchungen analysieren wir die Effekte und Prozessgrundlagen theoriegeleiteter Maßnahmen zur Förderung kognitiver und selbstregulativer Kompetenzen.

Die theoretische Grundlage unserer Arbeiten bilden Modelle des selbst regulierten und lebenslangen Lernens, des Kompetenzerwerbs in schulischen und außerschulischen Kontexten sowie der Vermittlung von Fertigkeiten durch soziale und expertengeleitete Lernprozesse. Zudem untersuchen wir die Bedeutung selbst gesetzter Lebensziele und latenter Handlungsmotive für die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden von Menschen. Im Einzelnen liegen unsere Forschungsschwerpunkte in den vier folgenden Bereichen.

 

 
Kooperatives Lernen in der Hochschule


BMBF-Logo Einstieg mit Erfolg
Wir untersuchen die Wirksamkeit kooperativer Lernarrangements im Hochschulkontext. Unser Interesse gilt dabei sowohl den Effekten auf die Lernleistung, Zufriedenheit und Bindung der Studierenden als auch den zu Grunde liegenden Mechanismen, die diese Effekte vermitteln.
Gefördert durch den Lehrinnovationsfond „Einstieg mit Erfolg“ werden unterschiedlich stark vorstrukturierte Programme implementiert und ihre Wirksamkeit analysiert.
Das Projekt lief 2014-2015 und wurde von M. Sc. Marina Supanc betreut.

Supanc, M., Völlinger, V.A., & Brunstein, J.C. (2017).
High-structure versus low-structure cooperative learning in introductory psychology classes for student teachers: Effects on conceptual knowledge, self-perceived competence, and subjective task values. Learning and Instruction, 50, 75-84.
http://dx.doi.org/10.1016/j.learninstruc.2017.03.006

 


 
Förderung der Lese- und Schreibkompetenz durch selbst reguliertes Lernen



Wir entwickeln Trainings- und Unterrichtsprogramme zur Verbesserung der Lese- (Textverständnis) und Schreibkompetenz (Textkomposition) im schulischen Bereich. Unsere Programme sind auf eine entwicklungsangemessene Förderung selbst regulierten Lernens ausgerichtet. Wir transferieren unsere Verfahren zur Lernförderung in den Regelunterricht von Grund- und Sekundarschülern und geben sie an geschulte Lehrerinnen und Lehrer weiter. Zudem untersuchen wir, welche Bedeutung selbst reguliertes Lernen für die Prognose des Lernerfolgs in Schule und Hochschule zukommt, und analysieren Vorläufer selbst regulativer Kompetenzen und damit verbundener Lerneinstellungen bei Kindern im Vorschulbereich.


Aktuelles DFG-Projekt
"Förderung der Lesekompetenz in der Grundschule: Theoriegeleitete Prüfung der Wirksamkeit und Wirkweise eines strategiebasierten und peer-gestützten Trainingsprogramms"
Zum Projekt


Förderung von Lesekompetenz:

Völlinger, V. A,  Supanc, M. & Brunstein, J. C.
(2018).
Examining between-group and within-group effects of a peer-assisted reading strategies intervention. Psychology in the Schools, 55, 573-589. 
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/pits.22121


Schünemann, N., Spörer, N., Völlinger, V.A., & Brunstein, J.C.
(2017).
Peer feedback mediates the impact of self-regulation procedures on strategy use and reading comprehension in reciprocal teaching groups. Instructional Science, 45, 395-415.
https://link.springer.com/article/10.1007/s11251-017-9409-1


Seuring, V. A. & Spörer, N.
(2010).
Reziprokes Lehren in der Schule: Förderung von Leseverständnis, Leseflüssigkeit und Strategieanwendung. Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, 24, 191-205.

Spörer, N., Brunstein, J. C. & Kieschke, U.
(2009).
Improving students' reading skills: Effects of strategy instruction and reciprocal teaching. Learning & Instruction, 19, 272-286.

Spörer, N., Seuring, V., Schünemann, N. & Brunstein, J. C.
(2008).
Förderung des Leseverständnisses von Schülern der 7. Klasse: Effekte peer-gestützten Lernens in Deutsch und Englisch. Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, 22, 247-259.

Spörer, N., Brunstein, J. C. & Arbeiter, K.
(2007).
Förderung des Leseverständnisses in Lerntandems und in Kleingruppen: Ergebnisse einer Trainingsstudie zu Methoden des reziproken Lehrens. Psychologie in Erziehung und Unterricht, 54, 298-313.


Förderung von Schreibkompetenz:


 
Keller, E. & Glaser, C. (2018). Empirische Befunde zum Wissen angehender Lehrkräfte über evidenzbasierte Maßnahmen zur Förderung der Schreibkompetenz. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft.
http://link.springer.com/article/10.1007/s11618-018-0848-5

Keller, E. & Glaser, C. (2018). Effekte einer kombinierten Förderung von Rechtschreibfertigkeiten und Schreibstrategien auf die Aufsatzleistung von rechtschreibschwachen Fünftklässlern. Empirische Sonderpädagogik, 4, 302-322.

Glaser, C., Palm, D. & Brunstein, J. C. (2010).
Förderung der Verhaltenssteuerung beim Schreiben: Differenzielle Effekte auf Indikatoren der Schreibleistung und des Arbeitsverhaltens bei Viertklässlern mit expansivem vs. unauffälligem Unterrichtsverhalten. Empirische Sonderpädagogik, 4, 4-24.

Glaser, C., Keßler, C., Palm, D. & Brunstein, J. C.
(2010).
Förderung der Schreibkompetenz bei Viertklässlern: Spezifische und gemeinsame Effekte prozess- und ergebnisbezogener Prozeduren der Selbstregulation auf Indikatoren der Schreibleistung, Strategiebeherrschung und Selbstbewertung. Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, 24, 177-190.

Glaser, C., Kessler, C. & Brunstein, J. C.
(2009).
Förderung selbstregulierten Schreibens bei Viertklässlern: Effekte auf strategiebezogene, holistische und subjektive Maße der Schreibkompetenz. Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, 23, 5-18.

Glaser, C. & Brunstein, J. C.
(2007).
Förderung von Fertigkeiten zur Überarbeitung narrativer Texte bei Schülern der 6. Klasse: Effekte von Revisionsstrategien und selbstregulatorischen Prozeduren. Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, 21, 51-63.

Glaser, C. & Brunstein, J. C.
(2007).
Improving fourth-grade students' composition skills: Effects of strategy instruction and self-regulation procedures. Journal of Educational Psychology, 99, 297-310.

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Entwicklung durch Ziele

Wir analysieren die Bedeutung von Lebenszielen und damit assoziierten Motivations- und Planungsprozessen für die gelingende Lebensanpassung im Jugend- und Erwachsenenalter (Schule, Hochschule und Beruf). Wir entwickeln Interventionsprogramme (Goal Effectiveness Training), die auf eine Steigerung der Effektivität und des emotionalen Wohlbefindens bei der Realisierung persönlicher Ziele in herausfordernden Lebenssituationen ausgerichtet sind.

Pöhlmann, K., Brunstein, J. C., Koch, R., Brähler, E. & Joraschky, P.
(2010).
Der Lebenszielfragebogen GOALS: Befunde zur internen und externen Validität auf der Basis einer repräsentativen Bevölkerungsstichprobe und einer klinischen Stichprobe. Zeitschrift für Medizinische Psychologie, 19, 70-80.

Brunstein, J. C., Dargel, A., Glaser, C., Schmitt, C. H. & Spörer, N.
(2008).
Persönliche Ziele im Studium: Erprobung einer Intervention zur Steigerung der Zieleffektivität und Zufriedenheit im Studium. Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, 22, 177-191.

Brunstein, J. C., Maier, G. W. & Dargel, A.
(2007).
Persönliche Ziele und Lebenspläne: Subjektives Wohlbefinden und proaktive Entwicklung im Lebenslauf. In J. Brandtstädter & U. Lindenberger (Hrsg.), Entwicklungspsychologie der Lebensspanne: Ein Lehrbuch (S. 270-304). Stuttgart: Kohlhammer.

Vollmeyer, R. & Brunstein, J. C.
(2005).
Motivationspsychologie und ihre Anwendung. Stuttgart: Kohlhammer.

Brunstein, J. C.
(2001).
Persönliche Ziele und Handlungs- versus Lageorientierung: Wer bindet sich an realistische und bedürfniskongruente Ziele? Zeitschrift für Differentielle und Diagnostische Psychologie, 22, 1-12.

Maier, G. W. & Brunstein, J. C.
(2001).
The role of personal work goals in newcomers‘ job satisfaction and organizational commitment: A longitudinal analysis. Journal of Applied Psychology, 86, 1034-1042.

Brunstein, J. C.
(2000).
Motivation and performance following failure: Effortful pursuit of self-defining goals. Applied Psychology: An International Review, 49, 340-356.

Brunstein, J. C. & Mann, U.
(2000).
Motivationale Wirkungen beruflicher Identitätsideale: Die Bedeutung von Zielbindung und Selbstwirksamkeitserwartungen. Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, 14, 85-96.

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Implizite Handlungsmotive


Wir erforschen implizite, d.h. nicht bewusst repräsentierte Handlungsmotive in den Domänen Leistung (Kompetenz) und Macht (Dominanz) und überprüfen auf der Grundlage traditioneller (TAT) und neu entwickelter Messverfahren (IAT) die Verknüpfung von Persönlichkeitsmotiven mit Verhaltensmerkmalen. Außerdem untersuchen wir die Auswirkungen motivationaler Diskrepanzen zwischen impliziten und expliziten Motiven auf affektive, physiologische und gesundheitliche Kriterien und entwickeln Verfahren, um solche Diskrepanzen zu reduzieren.

Brunstein, J. C. & Maier, G. W.
(2005).
Implicit and self-attributed motives to achieve: Two separate but interacting needs. Journal of Personality and Social Psychology, 89, 205-222.

Brunstein, J. C. & Schmitt, C. H.
(2004).
Assessing individual differences in achievement motivation with the Implicit Association Test. Journal of Research in Personality, 38 , 536-555.

Brunstein, J. C. & Hoyer, S.
(2002).
Implizites versus explizites Leistungsstreben: Befunde zur Unabhängigkeit zweier Motivationssysteme. Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, 16, 51-62.

Schultheiss, O. C. & Brunstein, J. C.
(2002).
Inhibited power motivation and persuasive communication: A lens model analysis. Journal of Personality, 70, 553-582.

Schultheiss, O. C. & Brunstein, J. C.
(2001).
Assessment of implicit motives with a research version of the TAT: Picture profiles, gender differences and relations to other personality measures. Journal of Personality Assessment, 77, 71-86.

Schultheiss, O. C., Thiele, K., Gerlach, A., Krippl, M., Rohde, W. & Brunstein, J. C.
(2001).
Implicit power motivation predicts testosterone changes after winning or losing a dominance contest. Journal of Psychophysiology, 15, 149.

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