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Förderung der Lesekompetenz in der Grundschule

Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Forschungsprojekts soll das Leseförderprogramm „Raffi und seine Freunde“ in der 3. Klassenstufe der Grundschule im Regelunterricht umgesetzt und evaluiert werden. Im Kern beinhaltet unser Programm eine Förderung des flüssigen Lesens und die Vermittlung spezifischer Strategien zum Lesen von Texten (wie das Beseitigen von Unklarheiten, das Stellen von Fragen), deren Anwendung in Partnerarbeit oder in Kleingruppen eingeübt wird. Somit erlernen die Schülerinnen und Schüler neben verständnisfördernden Strategien auch über einen längeren Zeitraum kooperativ zusammenzuarbeiten.

 

Im Verlauf der Förderung sowie vor und nach dem Training ermitteln wir die Leseleistungen der Schülerinnen und Schüler mit standardisierten Leistungstests und selbstkonstruierten Tests. Diese umfassen z.B. Wortschatz, Leseflüssigkeit, Leseverständnis und Strategieanwendung der Schülerinnen und Schüler. Die Förderung wird durch geschulte Lesetrainerinnen und Lesetrainer im regulären Unterricht im Klassenverband durchgeführt.

 

Ziele des geplanten Projektes sind daher:

1.)        Die Evaluation einer theoriebasierten Leseförderung, in der basalere (Leseflüssigkeit, Wortschatz) kombiniert mit kognitiv höherrangingen Lesekompetenzen (Lesestrategien) vermittelt werden.

2.)        Die Prüfung von Effekten der Intervention unter Verwendung eines Switching Replications Design (Prä-Post-Follow-up) und anhand von Daten zur kontinuierlichen Entwicklung der Leistungen (Verlaufsdaten).

3.)        Die Überprüfung der postulierten Wirkweise der Intervention anhand eines komplexen Mediationsmodells.

4.)        Die Prüfung der Wirkweise der Peer-Unterstützung in der Intervention durch prozessnahe Daten (Videoaufnahmen der Zusammenarbeit).

 

Dem zu untersuchenden Förderprogramm liegt ein theoretisches Lese-Mediationsmodell zugrunde (Völlinger, Spörer, Lubbe & Brunstein, 2018), welches auch zur statistischen Prüfung der Wirkweise herangezogen werden kann. Die geplante Untersuchung wird demzufolge neben der Frage nach (a) der generellen Wirksamkeit des Programms auch der Frage nachgehen, (b) über welche Wirkungswege die festgestellten Effekte erzielt werden.

Zur Wirksamkeitsprüfung werden Leistungsdaten erhoben im Prä-Post-Follow-up-Design, sowie Daten zur kontinuierlichen Entwicklung der Leistungen mehrebenenanalytisch geprüft (siehe auch Völlinger, Supanc & Brunstein (2018) zur mehrebenenanalytischen Auswertung von Verlaufsdaten). Neben einer Ergebnisevaluation ist so auch eine Prüfung der Leistungsentwicklung anhand von Steigungsgradienten und Einzelfalleffektstärkemaßen möglich.

 

Projektleitung: Dr. Vanessa A. Völlinger

Projektmitarbeiterin: Lisa Münker, M.Sc.

 

Informationen für Studierende

Wenn Sie Interesse an einer Mitarbeit in diesem Projekt haben, melden Sie sich gerne bei uns.

 

Informationen für Lehrkräfte und Schulleiter_innen

Wenn Sie als Lehrkräfte oder Schulleiter_innen Interesse daran haben mit uns in diesem Projekt zu kooperieren, dann zögern Sie nicht, sich mit allen entstehenden Fragen an uns zu wenden. Gerne können wir auch einen persönlichen Gesprächstermin vereinbaren.

Kontakt:

Vanessa.Voellinger@psychol.uni-giessen.de

0641-9926196