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Therapieangebot und Ziele

Die Verhaltenstherapeutische Ambulanz der Justus-Liebig-Universität Gießen (Leitung: Prof. Dr. Rudolf Stark) bietet ein Behandlungsprojekt speziell für psychisch erkrankte Eltern mit Kindern im Alter von 1 1/2 bis 16 Jahren an.

Wir wissen aus verschiedenen Studien, dass sich elterliche psychische Erkrankungen auch auf die Kinder auswirken und die Kinder ein erhöhtes Risiko haben, selber zu erkranken. Wir wissen aber auch, dass sich die Behandlung der Eltern positiv auf die Kinder auswirkt. Allerdings gibt es insgesamt nur sehr wenige Studien, die dies genauer untersucht haben. Deshalb wollen wir mit dieser Studie herausfinden, wie es Ihnen, Ihrer Familie und speziell Ihren Kindern geht und wie sich Ihre Psychotherapie auf Ihr Kind/Ihre Kinder auswirkt.

Weiter wissen wir, dass Elterntrainings allgemein mit positiven Effekten für die Kinder, aber auch für die Eltern verbunden sind. Deshalb wollen wir vergleichen, wie die Effekte alleiniger elterlicher Psychotherapie (Kognitive Verhaltenstherapie = KVT) oder elterlicher Psychotherapie mit einem zusätzlichen Elterntraining (KVT + Positive Parenting Program = PPP) auf die Kinder sind. Ein solcher Vergleich ist bislang noch nicht durchgeführt worden. Sollte sich zeigen, dass das Elterntraining mit zusätzlichen Effekten verbunden ist, haben bereits einige Krankenkassen signalisiert, dass sie die Kosten für ein solches Training im Rahmen der Psychotherapie übernehmen würden.

Das primäre Ziel der Studie besteht also darin, die mögliche Übertragung der psychischen Erkrankung der Eltern auf die Kinder zu untersuchen und zu prüfen, welche Faktoren die Weitergabe von Belastungen der Eltern an die Kinder unterbrechen können. Da das Elterntraining für Eltern von Kindern im Alter von 1 1/2-16 Jahren konzipiert ist, können alle Eltern, die aktuell unter einer psychischen Störung leiden und Kinder zwischen 1 1/2-16 Jahren haben, an der Studie teilnehmen.