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Artikelaktionen

Forschung

An der Professur für Raumplanung und Stadtgeographie sind derzeit folgende Forschungsschwerpunkte hervorzuheben:

Ländliche Regionalentwicklung

Forschungsprojekt „Kommune innovativ: Regionalstrategie Ortsinnenentwicklung in der LEADER-Region Wetterau Oberhessen“

In Zeiten des demographischen Wandels, der mit einem Rückgang der Bevölkerung bzw. einer Zunahme der älteren Menschen einhergeht und durch die stetig knapper werdenden finanziellen Mittel der Kommunen, gewinnt die Ortsinnenentwicklung an Bedeutung. Im Bereich dieses Forschungsfeldes gab es in Deutschland bereits einige Forschungsvorhaben. Der übergeordnete Schwerpunkt der Betrachtungsweise richtete sich dabei vornehmlich auf die Reduzierung der kommunalen Flächeninanspruchnahme. Das Thema der Ortsinnenentwicklung wurde in Strategien des kommunalen Flächenmanagements eingebunden. Zudem gab es Vorhaben, die die Frage der Innenentwicklung aus einer eher regionalen Betrachtungsweise beleuchteten.

ProjWetterau
Die Region Wetterau/Oberhessen (Quelle: Vorhabenbeschreibung „Kommune innovativ“ LEADER-Region Wetterau/Oberhessen)

"Das von 2016-2018 durchgeführte Projekt ordnet sich in die Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) „Kommune innovativ“ ein. Anders als die bisherigen Forschungsvorhaben zur Frage der Innenentwicklung konzentriert sich die Regionalstrategie Ortsinnenentwicklung Wetterau/ Oberhessen (Abb.) auf Kommunen im ländlichen Raum, beleuchtet allerdings das Spannungsfeld wachsender und schrumpfender Teilregionen sowie die Frage zentraler und peripherer Ortsteile innerhalb von Gemeinden. Ferner spielt die Nähe zum Agglomerationsraum Frankfurt Rhein/Main eine entscheidende Rolle. Das Vorhaben fokussiert das Forschungsinteresse darauf, wie es gelingen kann, das Thema Ortsinnenentwicklung zur strategischen Daueraufgabe einer gesamten Region mit ihren Kommunen zu machen. Durch die Arbeit mit verschiedenen Modellkommunen und einzelnen Stadtteilen, sollen im Rahmen des Projekts neue und innovative Ansätze der Ortsinnenentwicklung erarbeitet und erprobt werden, um diese schließlich im Rahmen einer regionalen Gesamtstrategie zu orchestrieren und nachhaltig anzuwenden.

Das Vorhaben verfolgt drei wissenschaftliche Ziele:

  1. Übertragung von Instrumenten aus anderen Themenbereichen auf die Ortsinnentwicklung (u.a.: Übertragung der Standorteigentümergemeinschaften (BIDs) auf Fragestellung in der Ortsinnenentwicklung im Bereich der Wohnbebauung)
  2. Erarbeitung eines Sets („Orchesters“) von Instrumenten der Innenentwicklung unter verschiedenen Rahmenbedingungen
  3. Herausarbeitung von Hebelpunkten und Strategien, die sich für ländliche Räume in der Nähe von Agglomerationsräumen lagebedingt für den Themenbereich der Ortsinnenentwicklung ergeben

Bearbeitung:

  • Institut für Geographie, Justus-Liebig-Universität Gießen: Prof. Dr. Christian Diller; M.Sc. Geogr. Melanie Geier
  • Stadt Butzbach

 

Regional Governance

Forschungsprojekt „Entwicklung eines Modells zur Analyse von Lebenszyklen regionaler Kooperationen in Multilevel-Regional-Governance“ (DFG DI1641/9-1)

Die Regional Governance-Forschung in Deutschland war in den letzten Jahren vor allem auf Metropolregionen konzentriert, Regionen der mittlerer Maßstabsebene wurden deutlich weniger betrachtet. Der Fokus wurde dabei vor allem auf die frühen Entwicklungsphasen von Regional Governance gelegt, die langfristige Entwicklung regionaler Kooperationen, wurde - insbesondere jenseits der Frage der festen Institutionalisierung - kaum thematisiert. Forschungslücken bestehen zudem bei der Frage der räumlichen Überlagerung mehrerer regionaler Kooperationen.

Regionslebenszyklus
Modell des Regionslebenszyklus

Vor diesem Hintergrund wird in diesem von 2015 – 2017 laufenden aus DFDG-Mitteln finanzierten Forschungsvorhaben zunächst eine quantitativ angelegte bundesweite Bestandsaufnahme der Landschaft regionaler Kooperationen „mittlerer Größe“ in einem breiten Spektrum von thematischen Ausrichtungen und Förderpolitiken aus den letzten 20 Jahren vorgenommen. Dabei werden Entwicklungsverläufe und Überlagerungen in regionalen Mehrebenen-Governance-Strukturen systematisch herausgearbeitet. Ziel ist es ein Lebenzyklusmodell regionaler Kooperation zu entwickeln und zu überprüfen (vgl. Abb. ).

Darauf aufbauend werden im Rahmen von Fallstudien in Strukturtypen unterschiedlicher Entwicklungsdynamik und Autonomiegrades die Ursachen der Entwicklungsverläufe regionaler Kooperation untersucht. Grundlage der Fallstudien sind Überlegungen aus dem  Akteurzentrierten Institutionalismus; es werden  Methoden der qualitativen Sozialforschung eingesetzt. Im Ergebnis wird ein verifiziertes allgemeines Phasenmodell zur Entwicklung von Regional Governance vorgelegt.

Bearbeitung:

  • Institut für Geographie, Justus-Liebig-Universität Gießen: Prof. Dr. Christian Diller; Dipl. Geogr. Jasmin Arnold; M.SC. Geogr. Martin Kohl
  • Institut Arbeit und Wirtschaft, Universität Bremen: Dr. Guido Nischwitz

 

Geographische Energie(-planungs)-forschung

Die Nutzung erneuerbarer Energien hat in den vergangenen Jahren in Anbetracht von Klimaschutz und der systematischen Ablöse konventioneller Energieträger als eine der vielversprechendsten Strategien zur Anpassung und Minderung der Klimaveränderung etabliert. Dieser Umstand hat aber auch zur Folge, dass sich bestehende Strukturen im deutschen Planungssystem in den kommenden Jahren weiter ändern und anpassen müssen. Ein Dissertationsvorhaben der Arbeitsgruppe knüpft an diese Rahmenbedingungen an und versucht die Entwicklung des rechtlichen Steuerungsregimes für Windenergievorhaben mit einer raumdifferenzierender Perspektive (Hessen, Bayern und Sachsen) zu untersuchen. Dies erfolgt insbesondere mit einem Fokus auf der Planungsebene der kommunalen Bauleitplanung, da hier in den vergangenen Jahren vermehrt Konflikte entstanden sind, die durch eine nachhaltige Planungs- und Beteiligungspraxis zukünftig vermieden werden können.
raum und stadt

Bei der Transformation von Energiesystemen handelt es sich nicht ausschließlich um einen Wandel im technischen Bereich. Vielmehr handelt es sich dabei um einen Prozess, bei dem technische  und nicht-technische Entwicklungen wechselseitig wirken. Diese sind beispielsweise soziale, politische und institutionelle Veränderungen. Hierzu zählen beispielsweise die Liberalisierungs- und Privatisierungstendenzen im Energiesektor, neue politische Zielsetzungen und Programme oder neue Institutionen wie das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG). Aus diesem Grund muss eine Analyse dieser Systeme und deren Transformationen beide Bereiche beinhalten, also soziotechnisch ausgerichtet sein. Zwar hat die Literatur zur soziotechnischen Transformationsforschung in den letzten Dekaden große Fortschritte im Verständnis dieser Prozesse geschaffen. Aber dennoch wurde dabei die räumliche Komponente dieser Prozesse vernachlässigt. In einem Dissertationsprojekt wird daher versucht mit der  Erweiterung durch eine räumliche Komponente den Ansatz, gerade aus der Sichtweise der Raumwissenschaften, zu ergänzen.

Laufende Dissertationsvorhaben:

  • Manuel Gardt: Die planungsrechtliche Steuerung von raumbedeutsamen Windenergievorhaben mit Fokus auf den Belangen der kommunalen Bauleitplanung.
  • Martin Kohl: Zur räumlichen Komponente soziotechnischer Systeme. Am Beispiel des deutschen Energiesystems.

Raumplanungsmethodenforschung

Ein Schwerpunkt der Arbeitsgruppe ist die Forschung und Lehre zu Raumplanungsmethoden. Methoden sind vielfältig im Planungsprozess einsetzbar. Sie dienen der Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Ergebnissen und ermöglichen die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern. In den letzten Jahrzehnten hat sich ein Wandel im Planungsverständnis hin zu einer kommunikativen Planung vollzogen. In einem DFG-finanzierten Dissertationsprojekt wird daher überprüft, wie kommunikativ Planungsprozesse in der Realität sind und ob sich der „Communicative Turn“ in der Anwendung von Planungsmethoden zeigt. Ein weiteres Dissertationsprojekt beschäftigt sich mit der Identifizierung von Hemmnissen und Erfolgsfaktoren von Planungsmethoden. Zudem werden Strategien zur Überwindung der Hemmnisse erarbeitet.

Zudem sind die Arbeiten in den Kontext des laufenden ARL-Arbeitskreises „Mind The Gap -  Kooperationen und Selbstverständnisse in der räumlichen Planung“ eingebunden (www.arl-net.de/projekte/mind-the-gap)

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Abgeschlossenes Dissertationsvorhaben:

  • Anna Hoffmann: Hemmnisse und Erfolgsfaktoren beim Planungsmethodeneinsatz

Raumbezogene Evaluationsforschung

Einen Schwerpunkt in der Angewandten Forschung der Professur stellt die raumbezogene Evaluationsforschung dar. Hier bestehen besonders enge Bezüge zur Lehre (insbesondere MSc Geographie).

Im Projekt Innenentwicklung bestehender Gewerbegebiete (PIG) wurden auf Initiative des Regionalverbandes Frankfurt/Rhein-Main gemeinsam mit externen Planungsbüros 13 Mitgliedskommunen bei der Entwicklung von Handlungsstrategien zur Aufwertung älterer Gewerbegebiete aus den 60er, 70er und 80er Jahren unterstützt. (www.region-frankfurt.de/Projekte/Regionale-Kooperationsprojekte/Pilotprojekt-Innenentwicklung-in-bestehenden-Gewerbegebieten)

Ziel der laufenden Evaluation dieses Projekt im Auftrag des Regionalverbandes Frankfurt/Rhein-Main  die systematische Erfassung und Auswertung der im Projekt gemachten Erfahrungen. Hierbei geht vor allem um die Aufzeigung von Anknüpfungspunkten, welche eine optimierte Fortführung des angestoßenen Prozesses unter stärkerer  Berücksichtigung der Bedarfslagen aller Beteiligten ermöglichen soll. Gleichzeitig sollen die Erfahrungen des Projekts für weiterführende ähnlich gelagerte Projekte des Regionalverbandes ausgewertet und Möglichkeiten der weiteren Optimierung solcher Prozesse aufgezeigt werden. Endprodukt des Projekts ist ein Handlungsleitfaden für Kommunen, die ähnliche Projekte wie PIG selbst initiieren wollen. Für die Kommunen, die im Projekt PIG mitgearbeitet haben, soll die Studie einen Impuls zur Weiterarbeit setzen.

Im Rahmen der Dissertation „Vergleichende Evaluation regionalplanerischer Aussagen zum Klimawandel“ wird derzeit der Frage nachgegangen, in wie weit die bisher eingesetzten regionalplanerischen Instrumente zur Anpassung an den Klimawandel wirksam sind. Neben der Regionalplanung steht insbesondere die Umsetzung in der Bauleitplanung im Vordergrund, da erst auf dieser Ebene ein Erfolg abgeschätzt werden kann. Bisher sind Evaluationen in diesem Themenbereich nur in sehr begrenztem Umfang erfolgt und es handelte sich zumeist um Einzelfallstudien, weniger um Vergleichsstudien. Die Untersuchung erfolgt anhand von Fallstudien und erstreckt sich auf die zwei Handlungsfelder Siedlungsklimaschutz und vorbeugender Hochwasserschutz.

An raumbezogenen Evaluationsfoirschungsprojekten sind zudem aus den vergangenen Jahren Projekte im Rahmen laufender Modellvorhaben der Raumordnung zu nennen: Im Rahmen des MORO Regionale Anpassungsstrategien zur Daseinsvorsorge wurden 2012-2013 Netzwerkstrukturen des MORO im Vogelsbergkreis evaluiert. Im Rahmen der MORO zur Klimaanpassung wurden (2008-2011) wurden Inhalte von Regionalplänen evaluiert. Weiterhin wurde die Kooperation zwischen Regional- und Fachplanung Hochwasserschutz im Rahmen einer Studie für das BBSR (2008 – 2009) evaluiert.

Laufendes Dissertationsvorhaben:

  • Jasmine Arnold: Vergleichende Evaluation regionalplanerischer Aussagen zum Klimawandel

Kriminalgeographie

Kriminalitätsschwerpunkte einer Mittelstadt
Kriminalitätsschwerpunkte einer Mittelstadt
Die Sicherheit in Städten stellt einen wesentlichen Faktor für die Lebensqualität ihrer Bürger dar. Die sogenannte Sicherheitslage setzt sich aus dem subjektiven Sicherheitsempfinden der Bürger und der tatsächlich detektierten Kriminalität zusammen. Beide Aspekte bilden die Voraussetzung für die angewandte Geographie und Raumplanung zur Entwicklung kriminalpräventiver Handlungsansätze auf verschiedenen Aggregatebenen. Die räumliche Perspektive steht dabei stets im Vordergrund. Dieser Forschungsbereich kann unter dem Begriff Kriminalgeographie zusammengefasst werden. Der derzeitige Forschungsschwerpunkt unserer Arbeitsgruppe ist in den Bereich „Mittelstadtkriminalität“ einzuordnen. Annähernd 27 % der deutschen Wohnbevölkerung leben in den etwa 600 Mittelstädten. Analog dazu ist ein Viertel aller Delikte dort zu lokalisieren und begründet den zuvor abgesteckten Forschungsschwerpunkt. Basierend auf dieser Datenlage ist dennoch ein Fehlen systematischer Analysen, mit denen eine nationale als auch internationale Einordnung möglich wäre, festzustellen. In den kommenden Jahren werden daher - in Kooperation mit deutschen Mittelstädten - verstärkt fallstudienbasierte Untersuchungen durchgeführt. Das übergeordnete Ziel besteht darin, geeignete Instrumente zu etablieren, mit denen Akteuren der Stadtentwicklung ermöglicht werden soll, mit den Themen Sicherheit und Kriminalität angemessen umzugehen.

Laufendes Dissertationsvorhaben:

  • René Dang Quoc: Kriminalität in Mittelstädten

Bildungsgeographie

Hochschulstandorte in Deutschland
Mit der Umsetzung der Bologna-Reform an deutschen Hochschulen hat sich nicht nur die Studienstruktur gewandelt. Die mit der Zweiteilung der Studiengänge eingeführten Veränderungen gegenüber den früheren Diplom- und Magisterstudiengängen, bei welchen „in einem Zug“ studiert wurde, beinhalten vor allem psychologische, soziale, wirtschaftliche aber auch räumliche Auswirkungen. Ende 2011 führten in Deutschland über 13000 Studiengänge und damit 85% Prozent aller Studiengänge einen Bachelor- oder Masterabschluss; an Fachhochschulen waren es sogar 97%. Weitergehend hatten im Jahr 2009 77% der Bachelor-Absolventen an Universitäten und 53% der Bachelor-Absolventen an Fachhochschulen ein Master-Studium aufgenommen. Dieser Wandel führt vermutlich zu veränderten studentischen Biographien, in denen auch die Studienstandortwahl(en) eine wichtige Rolle spielen. Die fortgeschrittenen Entwicklungen dieser Reform des Hochschulrahmengesetzes und somit der gesamten Hochschullandschaft in Deutschland machen eine Untersuchung, welcher Einfluss auf Hochschulstandorte in unterschiedlichen Raumstrukturtypen dadurch in den vergangenen Jahren entstanden ist, nötig. Ziel der Erforschung dieses Themenfeldes ist es, derzeitige Tendenzen der Studienstandortwahl sowie Beweggründe der Studierenden aufzuzeigen und Prognosen über zukünftige Zustände zu ermöglichen.

Das Thema wird im Rahmen einer Promotion und im Zusammenhang mit dem Arbeitskreis „Hochschulen und nachhaltige Regionalentwicklung“ der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) in enger Zusammenarbeit mit der Professur für Wirtschaftsgeographie am Institut bearbeitet. (www.arl-net.de/projekte/hochschulen-und-nachhaltige-regionalentwicklung)

Laufendes Dissertationsvorhaben:

  • Philipp Gareis: Räumliche Auswirkungen der Bologna-Hochschulreform

Einzelhandelsforschung

Das Projekt zur Einkaufsstadt Lahr/ Schwarzwald mit den Untersuchungspunkten Bedarfsabfrage und Stimmungsbild dient dazu, eine Analyse des Standorts in Anbetracht aktueller Entwicklungen des Einzelhandels in Mittelzentren zu betreiben. In Kooperation mit der Stadt Lahr wird hierbei eine quantitative Befragung durchgeführt und darauf basierend die aktuelle Situation des Einkaufsstandorts mit seinen Stärken und Schwächen erforscht. Ziel ist es, statistisch valide Aussagen treffen zu können, um eine Einordnung der Stadt Lahr im Spannungsfeld der interkommunalen Konkurrenzsituation inklusive möglicher Handlungsempfehlungen zu ermöglichen. Neben der Befragung außerhalb der Innenstadt sind auch Befragungen an peripheren Standorten in Lahr geplant. So sollen insbesondere in Verknüpfung mit dem durch das DHBW durchgeführten Citychecks mit einer Erfassung der Innenstadtbesucher und auch der Bürger, die die Innenstadt meiden, gesicherte Aussagen über den Einkaufsstandort getroffen werden.

 

Weitere Forschungsschwerpunkte/Dissertationen

  • Markus Ebel: Auswirkungen innerstädtischer Shopping Center (2014)
  • Fabian Schubert: Entwicklung von Lageindikatoren für Innenstädte (2013)
  • Keno Frank: Schulentwicklungsplanung in ländlichen Räumen (2011)
  • Benjamin Adrian Rauber: Zentrale Orte und Finanzausgleich in Hessen (2011)