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Artikelaktionen

Forschungsprojekte

2017-2020

MONARES – Monitoring von Anpassungsmaßnahmen und Klimaresilienz in Städten (BMBF)

Die Folgen des Klimawandels konfrontieren Städte und Kommunen zunehmend mit bisher ungekannten Herausforderungen. Klimaschutz alleine reicht nicht mehr aus um für die Zukunft gerüstet zu sein. Vielmehr gewinnt die Anpassung an die nicht mehr vermeidbaren Folgen des Klimawandels an Bedeutung. Städte und Kommunen müssen folglich diesen Herausforderungen gegenüber gestärkt und resilienter (widerstandsfähiger) werden. Einige Kommunen haben bereits Strategien zur Anpassung entwickelt und setzen diese schon um. Eine Wirkungsmessung der Anpassungsmaßnahmen ist jedoch bisher noch nicht gegeben. Doch gerade diese ist wichtig, um festzustellen welche Maßnahmen helfen oder wie diese neu justiert werden müssen, um zielführend zu sein. Weiter ist die Wirkungsmessung für die Legitimierung der Strategien und Maßnahmen von großer Bedeutung, da diese überwiegend mit öffentlichen Mitteln finanziert werden. Folglich ist sowohl die Methodenentwicklung zum Monitoring als auch die Wirkungsmessung der Anpassungsmaßnahmen zentral, um die Resilienz der Städte und Kommunen zu stärken.
Diese Problemstellung rückt das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt MONARES in den Mittelpunkt. Zentrale Ziele des Vorhabens sind somit (1) die Entwicklung praxis-erprobter Methoden für ein Klimaresilienz-Monitoring und die Wirkungsmessung von Anpassungsmaßnahmen sowie (2) die konkrete Unterstützung des Monitorings von Resilienz und der Evaluation von Anpassungsaktivitäten in Pilotkommunen. Mit den Verbundpartnern wird ein urbanes Klimaresilienz-Framework mit einem modularen Resilienz-Indikatoren-Set entwickelt. Sowohl die Indikatoren als auch die dazugehörigen Methoden zur Erhebung und Auswertung von Daten werden auf ihre Anwendbarkeit und Praxistauglichkeit in deutschen Städten getestet. Das Konsortium entwickelt, auf das Resilienz-Indikatoren-Set aufbauend, eine Methodik zur Wirkungsevaluation von Anpassungsmaßnahmen. Diese wird ebenfalls in Zusammenarbeit mit Kommunen erprobt. Abschließender Baustein des Vorhabens ist die Zugänglichkeit und Anwendbarkeit der gewonnenen Erkenntnisse für relevante Akteure aus Kommunen, Wissenschaft und Politik.

Projektpartner:
adelphi (Berlin); IREUS Institut für Raumordnung und Entwicklungsplanung (Universität Stuttgart); DIALOGIK gemeinnützige Gesellschaft für Kommunikations- und Kooperationsforschung mbH (Stuttgart); Justus-Liebig-Universität Gießen, Institut für Geographie, Prof. Dr. Christian Diller und Daniela Wilden M.Sc.
weitere Informationen: www.monares.de

2016-2018

Kommune innovativ: Regionalstrategie Ortsinnenentwicklung in der LEADER-Region Wetterau/Oberhessen
Mit dem Vorhaben „Kommune innovativ“ soll im Zeitraum 06/2016 – 11/2018 modellhaft entwickelt und erprobt werden, wie und mit welchem Instrumentarium es gelingen kann, die Ortsinnenentwicklung zu einer strategischen Daueraufgabe einer gesamten (ländlichen) Region zu machen – und dies unter besonderer Berücksichtigung der Nähe zu einem Agglomerationsraum (Ballungsraum Frankfurt). Allgemein setzt das Vorhaben darauf, die Attraktivität der Ortskerne zu steigern bzw. zu erhalten und dies mit Blick auf die Zunahme der Zahl der älteren Menschen. Zudem soll das Vorhaben dazu beitragen, Flächen zu sparen. Es steht weniger ein Einzelinstrument im Mittelpunkt, sondern die regionsspezifische Adaptierung vorhandener Instrumente der Regional- und Innenentwicklung sowie deren Orchestrierung.
Das Vorhaben setzt darauf, durch Befähigung und Bewusstseinsbildung die Verantwortungsübernahme der untersten Ebene (Ortsteile) zu unterstützen (Subsidiaritätsprinzip). Auch soll die Übertragbarkeit des Instrumentes der Eigentümerstandortgemeinschaft (Housing Improvemet Districts - HDI) auf Fragestellungen der Innenentwicklung im Bereich der Wohnbebauung erprobt werden. Zudem steht die in der Forschung nur selten behandelte Frage der Innenentwicklung im Außenbereich im Vordergrund.
In der Region stellt das Vorhaben die Basis für die weitere vertiefte Umsetzung dar. Die erarbeiteten Ergebnisse dienen dazu, das Thema Ortsinnenentwicklung in einem ganzheitlichen Ansatz auch in den darauffolgenden Jahren weiter umzusetzen. So soll die Ortsinnenentwicklung in der gesamten Region eine Daueraufgabe werden – und dies auf allen Ebenen – örtlich, lokal und regional.
Das Vorhaben ordnet sich in die Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Kommune innovativ“ ein, die Teil des Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklungen“ ist. Das Vorhaben leistet einen Beitrag zur Nachhaltigkeits- und Demografiestrategie der Bundesregierung. Das Vorhaben und die in ihm beteiligten Kommunen leisten einen Beitrag dazu, die Rolle der Kommunen als Initiatoren, Partner und Adressaten von Forschung, Entwicklung und Innovation für eine nachhaltige, demografiefeste Entwicklung der Regionen in Deutschland zu stärken.

Verbundpartner:
Magistrat der Stadt Butzbach und Justus-Liebig-Universität Gießen, Institut für Geographie, Prof. Dr. Christian Diller und Melanie Geier, M.Sc., Raumplanung und Stadtgeographie

2015-2017 Entwicklung eines Modells zur Analyse von Lebenszyklen regionaler Kooperationen in Multilevel-Regional-Governance (DFG DI1641/9-1)
In diesem von 2015 – 2017 laufenden aus DFDG-Mitteln finanzierten Forschungsvorhaben zunächst eine quantitativ angelegte bundesweite Bestandsaufnahme der Landschaft regionaler Kooperationen „mittlerer Größe“ in einem breiten Spektrum von thematischen Ausrichtungen und Förderpolitiken aus den letzten 20 Jahren vorgenommen. Dabei werden Entwicklungsverläufe und Überlagerungen in regionalen Mehrebenen-Governance-Strukturen systematisch herausgearbeitet. Ziel ist es ein Lebenzyklusmodell regionaler Kooperation zu entwickeln und zu überprüfen. Darauf aufbauend werden im Rahmen von Fallstudien in Strukturtypen unterschiedlicher Entwicklungsdynamik und Autonomiegrades die Ursachen der Entwicklungsverläufe regionaler Kooperation untersucht. Grundlage der Fallstudien sind Überlegungen aus dem  Akteurzentrierten Institutionalismus; es werden  Methoden der qualitativen Sozialforschung eingesetzt. Im Ergebnis wird ein verifiziertes allgemeines Phasenmodell zur Entwicklung von Regional Governance vorgelegt.
2015- Innenentwicklung bestehender Gewerbegebiete (PIG)
Im Projekt Innenentwicklung bestehender Gewerbegebiete (PIG) wurden auf Initiative des Regionalverbandes Frankfurt/Rhein-Main gemeinsam mit externen Planungsbüros 13 Mitgliedskommunen bei der Entwicklung von Handlungsstrategien zur Aufwertung älterer Gewerbegebiete aus den 60er, 70er und 80er Jahren unterstützt. (www.region-frankfurt.de/Projekte/Regionale-Kooperationsprojekte/Pilotprojekt-Innenentwicklung-in-bestehenden-Gewerbegebieten)
Ziel der laufenden Evaluation dieses Projekt im Auftrag des Regionalverbandes Frankfurt/Rhein-Main  die systematische Erfassung und Auswertung der im Projekt gemachten Erfahrungen. Hierbei geht vor allem um die Aufzeigung von Anknüpfungspunkten, welche eine optimierte Fortführung des angestoßenen Prozesses unter stärkerer  Berücksichtigung der Bedarfslagen aller Beteiligten ermöglichen soll. Gleichzeitig sollen die Erfahrungen des Projekts für weiterführende ähnlich gelagerte Projekte des Regionalverbandes ausgewertet und Möglichkeiten der weiteren Optimierung solcher Prozesse aufgezeigt werden. Endprodukt des Projekts ist ein Handlungsleitfaden für Kommunen, die ähnliche Projekte wie PIG selbst initiieren wollen. Für die Kommunen, die im Projekt PIG mitgearbeitet haben, soll die Studie einen Impuls zur Weiterarbeit setzen.
2013-2016 Planungsmethoden als Handlungsressource im Communicative Turn
DFG
2010-2011 Studie zur Evaluation der Effekte der Gründung der Business Improvement Districts und der Ansiedlung des Einkaufszentrums ,Galerie Neustädter Tor' in der Gießener Innenstadt 2010/11 (Laufzeit Oktober 2010 bis März 2011).
Die Untersuchung verfolgt dabei vorrangig den Zweck aus dem Jahr 2007 gewonnene Erkenntnisse über die Entwicklung des Einzelhandels in der Gießener Innenstadt zu überprüfen und tatsächliche Wandlungsprozesse im Einkaufs- und Konsumentenverhalten zu erfassen sowie aus Kundensicht erfolgende Veränderungen in der Angebotsvielfalt und -qualität zu analysieren. Zudem ermöglichen die Evaluationsuntersuchungen eine Beurteilung dahingehend, inwieweit bereits durchgeführte Aufwertungsmaßnahmen zu einer veränderten Kundenwahrnehmung der entsprechenden Angebotsstrukturen beigetragen haben.
2009-2011 Analyse regionalplanerischer Festsetzungen zum Vorbeugenden Hochwasserschutz.
Im Rahmen dieser Studie für das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (Laufzeit Oktober 2009 - Juni 2011) wird eine bundesweite Befragung der Regionalplanungen und Fachplanungen zu Festsetzungen des vorbeugenden Hochwasserschutzes vorgenommen. Dabei geht es vor allem um die Koordinationsbedarfe zwischen Raumordnung und wasserwirtschaftlicher Fachplanung.