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Lehre

In der Abbildung ist ein idealtypischer Studienverlaufsplan aus Sicht der Professur für Raumplanung und Stadtgeographie dargestellt, der sowohl den BSC-Studiengang Geographie als auch den Master-Studiengang „WIREP Wirtschaftsgeographie und Raumentwicklungspolitik“ umfasst.

BSC-Geographie

Für den Bachelor-Studiengang wird eine möglichst frühzeitige Orientierung auf die Schwerpunkte am Institut empfohlen. Die Inhalte der Raumplanung und Stadtgeographie stehen in besonders engen Zusammenhang mit den Inhalten der Professur für Wirtschaftsgeographie (Prof. Liefner).

Das Bachelor-Lehrprogramm vermittelt fundierte Kenntnisse in den Bereichen Stadtgeographie und Raumplanung, wobei eine breit angelegte und arbeitsmarktorientierte Methodenausbildung besonderen Stellenwert genießt.

Einführungsphase (1. Und 2. Semester)

In der Einführungsvorlesung Raumplanung und Stadtgeographie werden zu gleichen Teilen die wichtigsten Grundlagen dieser beiden Ausrichtungen vermittelt. Im Wahlpflichtprogramm ist die Professur zudem für das Pflichtmodul „Projektmanagement“ und das Wahlplichtmodul „Bewertungs-und Entscheidungsmethoden“ verantwortlich; für das Wahlplichtmodul „Statistik/Empirische Sozialforschung“ ist die Professur gemeinsam mit der Professur für Wirtschaftsgeographie verantwortlich.

Projektphase (3. – 5. Semester)

Das Projektportfolio der Professur ist so breit und variabel angelegt, dass auch „Fehlentscheidungen“ aus dem dritten Semester noch korrigiert werden können. Die drei regelmäßig angebotenen Einführungsprojekte „Raumplanung“ (WS), „Stadtgeographie“ (SS) und „Verkehrsgeographie I“ (SS) stellen die Grundlage dar: Hier wird ein relativ breites Themen und Methodenspektrum in vergleichsweise standardisierter Format größerer Teilnehmerzahl behandelt. Auf diesen Projekten bauen die Fortgeschrittenen-Projekte mit geringerer Teilnehmerzahl auf. In diesen überwiegend vom akademischen Mittelbau geleiteten Projekten werden einzelne Themen vertieft behandelt, z. B.: Energie, Kriminalität, Einzelhandel, Verkehr, Regionalplanung, Regionalentwicklung, Tourismus. Dabei werden fortgeschrittene Methoden (Bewertungsmethoden, GIS, Empirische Sozialforschung) mit engem Praxisbezug behandelt. Gleichzeitig werden hier bereits die Brücken in Richtung der stärker forschungsorientierten MSC-Ausbildung geschlagen. Das Absolvieren eines der Einführungsprojekte ist als Voraussetzung für die Fortgeschrittenen-Projekte aus dem Bereich der Professur erwünscht, jedoch nur im Falle des  Projekts Verkehrsgeographie II (nur auf Basis von Verkehrsgeographie I)  unerlässliche Voraussetzung.

Abschlussphase (5. und 6. Semester)

Das Bilanzmodul im 5. Semester ermöglicht eine endgültige Fokussierung und ein letztmaliges Nachsteuern der Projektwahl in der Perspektive der MSC-Thesis. Die BSC-Thesis sollte entweder an aktuellen Themen des Arbeitsmarktes orientiert sein und dabei vor allem den Nachweis geographischer Methodenkompetenz liefern oder bereits dezidiert in der Perspektive des Studienganges „WIREP Wirtschaftsgeographie und Raumbezogene Politik“ verfasst werden, an dem die Professur gemeinsam mit der Professur für Wirtschaftsgeographie beteiligt ist.

Die MSC-Thesis wird durch ein Kolloquium begleitet.

Link zum BSC allgemein

MSC WIREP - Wirtschaftsgeographie und Raumentwicklungspolitik

Der MSC-Studiengang WIREP wird gemeinsam mit der Professur für Wirtschaftsgeographie durchgeführt.

Im Vergleich zum BSC ist der Master zwar stärker forschungsorientiert angelegt, vermittelt dennoch vertiefte allgemein arbeitsmarktrelevante Kenntnisse und Fähigkeiten. Das Themenspektrum ist weiterhin breit. Es wird aber den Studierenden empfohlen sich konsequent in Richtung eines Themenfeldes (z. B. Verkehr, Regionalplanung, Regionalentwicklung, Einzelhandel, soziale Aspekte der Stadtentwicklung) zu konzentrieren.

Im ersten Semester werden im Überblicksmodul die Themen der Professur in der Breite behandelt; im Schnittstellenmodul werden die Bezüge der Professur für Wirtschaftsgeographie (Wirtschaftsförderung, Clustermanagement) dezidiert herausgearbeitet. Im Praxisprojekt wird eine Aufgabenstellung des Regionalmarketing zusammen mit Studierenden aus der BWL (Prof. Haas) und Experten aus der Praxis bearbeitet. Im Modul „Methoden der Innovations- und Evaluationsforschung und des Regionalmanagements“ werden die methodischen Grundlagen für das Projekt im nachfolgenden Projekt gelegt:

Zweites Semester: Im Studienprojekt aus dem Bereich Raumplanung Stadtgeographie stehen Aufgabenstellungen aus der Evaluationsforschung im Vordergrund. Unter dieser methodischen Klammer, die den Erwerb fortgeschrittener Methoden der empirischen Sozialforschung und der Raumplanung ermöglicht können die individuellen Themenschwerpunkte der Studierenden unterstützt durch Themencoaches weiter vertieft werden. Dazu kommen Elemente wie ein Planspiel, das auf dem Modell des Akteurzentrierten Institutionalismus (AZI) basiert und der Internationale Planungsansatz des Strategic Choice Approach (SCA).

Das dritte Semester wird im Ausland verbracht: entweder in Form eines Studienaufenthaltes (mit Vorbereitungsmodul) an einer Partneruniversität oder in Form eines Auslandspraktikums. Im Modul Independent Studies wird durch eigenständige Ausarbeitungen die Kenntnis in den individuellen Themenbereichen vertieft.

Die MSC-Thesis im vierten Semester wird durch ein Kolloquium begleitet.

Als Referenzfächer werden aus Sicht der Professur besonders die Politikwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften empfohlen.

Link zum WIREP allgemein

L3 Lehramtsausbildung

Der Beitrag der Professur zur L3 Lehramtsausbildung orientiert sich eng an den in den Lehrplänen der Gymnasien verankerten Inhalten. Dabei werden die stärker gewichteten stadtgeographischen Fragestellungen durch relevante Fragen aus dem Raumplanungsbereich (Raumordnung, Verkehrsplanung, Einzelhandelsplanung) ergänzt.

Link zu L3 allgemein