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Artikelaktionen

Fortbewegungsmittel

 

Umea ist keine riesige Stadt, aber groß genug, dass man den Möglichkeiten der Fortbewegung einen Artikel widmen kann. Und da ich bis auf Taxi (ist auch viel zu teuer) mittlerweile zu allem meine Meinung habe, will ich euch diese nicht vorenthalten.

Zu Fuß ist hier echt alles sau weit weg. Wie gesagt, die Stadt ist nicht riesig, aber die Wege sind zum Teil recht weit. Und die winterlichen Temperaturen machen lange Wege schnell unangenehm.

Fahrrad fahren bedarf zwar bei Kälte oder Regen der geeigneten Kleidung, aber ohne die wäre man hier im Winter ja eh verloren. Das Fahrrad ist unter Studenten irgendwie auch ein muss. Dementsprechend sieht es auf dem Markt auch aus: dass ein Fahrrad in einem schlechten Zustand ist, heißt noch lange nicht, dass man es nicht trotzdem für viel Geld verkaufen kann. Also auch hier hätte ich da was für alle zukünftigen Giessen-Umea-Austauschstudenten, nämlich mein Fahrrad, dass ich nicht wieder mit nach Hause nehmen werde...es ist ein Mountainbike mit 21 Gängen und recht guten Bremsen, womit man den anderen Fahrrädern hier meist schon weit überlegen ist. Leider habe ich keine Spikes an meinen Reifen, aber wenn man ein bisschen vorsichtig fährt, kommt man auch bei Schnee und Eis heile an, unter anderem auch da die meisten Fahrradwege ausreichend gestreut werden. Noch ein bisschen gefühlte Statistik dazu: die Wahrscheinlichkeit sich zu Fuß bei Glätte hinzulegen ist größer, als wenn man Fahrrad fährt, dafür ist es mit dem Fahrrad sicherlich schmerzhafter, wenn es dann doch passiert. Wichtig ist noch ein Licht am Fahrrad, nicht damit man gut sieht (alle Wege sind eh beleuchtet), sondern damit man gut gesehen wird, wozu auch Reflektorstreifen o.ä. zu empfehlen sind. Es ist halt irgendwann fast den ganzen Tag dunkel, außerdem ist ein Licht am Fahrrad auch gesetzlich vorgeschrieben.

Die natürlich etwas teurere, aber wärmere Variante ist das Busfahren. Die Preise sind mit ca 1,50€ für eine Stundenkarte ganz human und Busse fahren wirklich immer und überall, selbst nachts fahren noch ein paar auf den wichtigsten Strecken. Man sollte sich allerding vor den Fahrplänen an den Haltestellen in Acht nehmen. Aus dem eigenen Land ist man es gewöhnt, dass jede Haltestelle ihren eigenen Plan hat, auf dem die auf diese Haltestelle bezogene Abfahrtzeit steht...das ist hier nicht so. Alle Abfahrtzeiten beziehen sich auf die Starthaltestelle (außer bei den Bussen zum Flughafen), die draufzuschlagende Zeit muss man halt selbst abschätzen. Das ist wohl der Grund, warum viele Austauschstudierende der Meinung sind, die Busse seien immer zu spät... Wer die Abfahrtszeiten lieber genau wissen will, kann die aber auch im Internet nachschauen unter www.tabussen.nu

Der Flygbuss, also der Bus zum Flughafen fährt vor und nach jedem Flug und kostet ca 7€ pro Fahrt. Ein bisschen teuer, aber außer dem Fahrrad bleibt da kaum eine Alternative. Die zentralste Abfahrtsstelle ist Vasaplan, allerding fahren die Busse auch durch Alidhem und an der Uni vorbei. Jedem der schonmal geflogen ist wird auffallen, dass die Zeit zwischen Ankunft des Busses und Abflug des Flugzeugs ungewühnlich kurz ist. Aber keine Sorge, es fliegt auch einfach nur ein Flugzeug (max zwei), dementsprechend sind nicht so viele Passagiere dort und der "check in" geht sehr schnell.

Das Flugzeug ist spottbillig, wenn man als unter 25jähriger oder als Student innerhalb Schwedens fliegt. Mehr kann ich dazu nicht sagen, da ich ja von Stockholm aus mit dem Zug gekommen bin.

Der Zug innerhalb Schwedens braucht lange, ist aber recht komfortabel und als unter 25jähriger nicht teuer, wobei sich früh im Internet direkt bei der schwedischen Bahn www.sj.se buchen lohnt, weil man dann auch noch Frühbucherpreise bekommt. Besonders auf Grund dessen, dass die SJ ihren Strom fast ausschließlich aus Wasserkraftwerken bekommt, die auf jeden Fall umweltfreundlichste Art in Schweden zu reisen.