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Vereinigte Professoren (UNIPROFS)

Wahlprogramm

Die „Vereinigten Professoren“ sind der größte Verbund von Professorinnen und Professoren an der JLU und setzen sich aus hochschulpolitisch interessierten Mitgliedern aller Fachbereiche zusammen. Wir halten an der akademischen Selbstverwaltung fest und verteidigen das Mitbestimmungsrecht der Professorenschaft.

Die „Vereinigten Professoren“ treten ein für

  • eine Universität mit einer hervorragenden Forschung in allen wissenschaftlichen Bereichen. Hervorragende Forschungsleistungen müssen besser als bisher durch die Universitätsleitung anerkannt und als Markenzeichen der Universität öffentlich wirksam dargestellt werden.
  • eine Universität mit einer hervorragenden Lehre. Die notwendigen personellen, räumlichen und finanziellen Voraussetzungen müssen entsprechend der Studierendenzahl und dem fachspezifischen Bedarf zur Verfügung gestellt werden. Eine Finanzierung von Lehrveranstaltungen durch die Forschungsmittel Dritter ist nicht akzeptabel. Genausowenig ist ein weiterer Aufwuchs (doppelte Abi-Jahrgänge, Aussetzung der Wehrpflicht) nicht ohne entsprechende Gegenfinanzierung machbar. Die Universität muß sich eindeutig zur Qualität statt zur Masse in der Lehre bekennen.
  • eine Universität mit einer hervorragenden Nachwuchsförderung. Viele talentierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler gehen uns verloren, weil sie die Unsicherheit der Karriereplanung abschreckt. Dies gilt besonders für Nachwuchswissenschaftlerinnen, deren Karriereförderung besonderer Aufmerksamkeit bedarf. Ebenso muss die Universität kreative Lösungen für die bereits etablierten, hoch qualifizierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anbieten, deren Karrieren an starren Befristungsregeln zu scheitern drohen.
  • eine Universität mit einer hervorragenden und transparenten Verwaltung. Eine leistungsfähige Verwaltung ist unerlässlich für die Umsetzung des gesellschaftlichen Auftrags der Universität, nämlich die Durchführung von Forschung und Lehre. Wir fordern daher Entlastung durch die Verwaltung und Maßnahmen gegen die stetig zunehmende Bürokratisierung, die uns von der Erfüllung unserer Hauptaufgaben abhält. Wir fordern auch die finanzielle Transparenz der Verwaltungsstrukturen, um über eine angemessene Verteilung von zentralen und dezentralen Verwaltungsaufgaben befinden zu können. Gleichzeitig schlagen wir die Evaluation der Verwaltung durch die Mitglieder der Universität in regelmäßigen Abständen vor. Dies trägt der Feststellung der Forschungs- und Lehrleistung der Professorengruppe Rechnung, da diese nur mit einer berechenbaren, schnellen und unbürokratischen Verwaltung realisiert werden kann. Umgekehrt ist es auch für die Verwaltung wichtig, Anerkennung ihrer Arbeit durch einen offenen Dialog zu erfahren.
  • eine Universität mit einer hervorragenden Hochschulmedizin. Auch nach vollzogener Privatisierung des Klinikums fordern wir eine nachhaltige Sicherung ihrer akademischen Einbindung in die universitären Strukturen. Die weitere Gestaltung der Partnerschaft zwischen privatem Klinikumsbetreiber, Fachbereich Medizin und Gesamtuniversität sind zentrale Aufgaben der nächsten Jahre.
  • eine Universität mit einer funktionierenden Autonomie der Fachbereiche. Der notwendige Personalbedarf für die dezentrale Verwaltung der Budgets muss durch die Universität kompensiert werden. Hier ist die Universität auch aufgefordert, entsprechende Mittel beim Land einzufordern. Durch die Personalmittelbudgetierung (PMB) sind etwa 15–20 ganze Verwaltungsstellen in den Fachbereichen geschaffen worden, die größtenteils vormals Wissenschaftlerstellen waren. Zeitgleich besteht keine Transparenz, ob entsprechende Stellen in der zentralen Verwaltung eingespart werden konnten, bzw. welche neuen Aufgaben auf vorhandenes Personal zugekommen sind.
  • eine Universität mit einer transparenten und von der Professorenschaft mitgetragenen Strukturplanung. Wir fordern die Zuständigkeiten des Senats bei der Strukturentwicklung und Profilbildung der Universität entschieden ein. Die Professorenschaft muss über geplante Strukturmaßnahmen rechtzeitig in Kenntnis gesetzt werden, um Mitsprache zu ermöglichen.
  • eine Universität, die sich auch in der Praxis familienfreundlich nennen darf und möglichst vielfältige Wege der Vereinbarkeit von Familie und Beruf beschreitet.
Senatsvertreter
NameVornameGeb. DatumFB oder Einrichtung der JLU Gießen

Schreiner

Peter R.

17.11.1965

08

Baumgart-Vogt

Eveline

05.11.1960

11

Walker

Wolf-Dietrich

06.03.1955

01

Reinacher

Manfred

21.06.1949

10