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Artikelaktionen

Verbreitungsgebiete und Anpassungsfähigkeiten

Sensoren der Meere – Ökologie und Biogeographie pelagischer Seevögel in veränderten Ozeanen

 

Zusammenfassung:

 

Zwei Drittel der Erde sind von Ozeanen bedeckt, und Vögel der Ordnung Procellariiformes (Röhrennasen wie Albatrosse, Sturmvögel und Sturmschwalben) sind die am besten an diese Hochseelebensräume angepaßten Seevögel. Die kleineren Arten ernähren sich überwiegend von Zooplankton, das schnell auf veränderte Umweltbedingungen reagiert. Kleine Röhrennasenarten sind damit ideal für ein Monitoring der Produktivität ozeanischer Nahrungketten geeignet. Ich schlage hier ein Projekt zur Nahrungsökologie und Verbreitung kleiner Röhrennasenarten vor. Der erste Teil des Projekts beschäftigt sich mit der Verbreitung und der Populations-Konnektivität von zwei Walvogelarten, Pachyptila belcheri und P. vittata. Diese beiden Arten haben jeweils große Populationen in zwei entfernt liegenden Ozeangebieten innerhalb des Südlichen Ozeans. Diese geteilte Verbreitung wirft die Frage auf, ob diese Populationen genetisch isoliert sind und ob sich die Verbreitungsgebiete außerhalb der Brutsaison überschneiden. Um diese Fragen zu beantworten, möchte ich die Verbreitung während des Jahreslaufs und die populationsgenetische Struktur im Verbreitungsgebiet dieser Arten untersuchen. Im zweiten Teil des Projekts möchte ich drei nahe verwandte Sturmschwalbenarten (Procellariiformes, Hydrobatidae) untersuchen, die nebeneinander auf einer Insel brüten. Hierbei soll untersucht werden, welche Mechanismen der ökologischen Segregation die erfolgreiche Koexistenz dieser Arten im Brutgebiet ermöglichen, und wie sich diese ökologischen Unterschiede auf Life-history-Parameter dieser Arten auswirken. Beide Teilprojekte nutzen gemeinsame Methoden, vor allem Miniatur-Datenlogger-Technologie und die Analyse stabiler Isotope in rezenten und historischen Gewebeproben. Gemeinsam sollen die beiden Teilprojekte dazu beitragen, besser zu verstehen, wie verschiedene Seevogelpopulationen marine Resourcen nutzen. Desweiteren wird das Projekt aufzeigen, wie flexibel die Arten in adaptiven sowie evolutionären Kontexten sind, und wie sie sich an Veränderungen in der marinen Umwelt, vor allem im Laufe des Klimawandels, anpassen können.