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Artikelaktionen

Ausgebrummt?

Eine neue Studie am Institut für Botanik, der Justus-Liebig-Universität Gießen untersucht, ob der Rückgang vieler Hummelarten in Deutschland durch den Rückgang der Biodiversität von Nahrungspflanzen erklärt werden kann.

Viele pollensammelnde Hummelarten sind in der Roten Liste Deutschlands aufgeführt, drei Arten sind bereits ausgestorben. Der Hummelschutz ist jedoch zum Erhalt des ökologischen Gleichgewichts unerlässlich, in Bezug auf den allseitigen Schwund von bestäubenden Insekten in den Industrieländern aber auch in Bezug zu ihrer Bestäuberleistung für Pflanzen. Historische Pollenanalysen an Hummeln in naturkundlichen Sammlungen ermöglichen es, Veränderungen in Bestäubernetzwerken zu untersuchen. Hierbei kommen neue DNA-Metabarcoding Methoden zur Anwendung, die die zielgenaue Zuordnung des von der Hummel gesammelten Pollens zu einer Pflanzenart erlauben. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG/SPP1991/352447832) auf 3 Jahre geförderte Projekt hat zum Ziel, die Nahrungsverfügbarkeit der Hummeln retrospektive zu analysieren, und festzuhalten, ob ein Landnutzungswandel für den Insektenrückgang mitverantwortlich ist und wie diesem potentiell entgegengetreten werden kann.

 

Links:

https://doi.org/10.1371/journal.pone.0185809
https://doi.org/10.1186/s12898-015-0051-y


Kontakt:

apl. Prof. Dr. Birgit Gemeinholzer

Institut für Botanik, Abt. Spezielle Botanik

Heinrich-Buff-Ring 38

35392 Giessen

0641-9935173