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Artikelaktionen

Forschungsschwerpunkte

 

Empirische Studien zum Ernährungs- und Konsumverhalten verschiedener Bevölkerungsgruppen in Deutschland und anderen Ländern

Verhaltenswissenschaftliche Analysen beziehen sich auf die Erkenntnisse der Sozioökonomie, Soziologie, Psychologie und Kulturwissenschaft. Sie sind Voraussetzung für verhaltens- und entscheidungsorientierte Ernährungs- und Konsumberatungen für einzelne Personen, Privathaushalte und Familien, Nichtregierungsorganisationen sowie öffentliche/soziale Institutionen. Dabei spielen innovative methodische Ansätze zur empirischen Erhebung des situationsbedingten Ernährungsverhaltens und des Lebensmittelverzehrs von Studien-kollektiven sowohl in Wohlstandsgesellschaften als auch in Transformations- und Entwicklungsländern eine wesentliche Rolle. 

Empirische Untersuchungen zur Ernährungssicherung (Nutrition Security) privater Haushalte im Kontext von internationaler Entwicklungszusammenarbeit

Derzeit werden Projekte mit Partnern aus Sudan, Äthiopien, Kenia und Uganda zur vergleichenden Analyse von mikro-sozialen Ernährungssicherungssystemen und zur Etablierung eines harmonisierten Masterstudiengangs „Human Nutrition“ bearbeitet. Zudem werden Projekte mit Partnern in Georgien und zentralasiatischen Ländern durchgeführt.

Verbraucherpolitik im Kontext von Ernährungsaufklärung und -bildung

Die nationale und europäische Verbraucherpolitik ist ein Regulativ im internationalen Markt-wirtschaftssystem. Verbraucherschutz, Verbraucherinformation, -bildung, -aufklärung und -beratung tragen dazu bei, den Marktpartner Verbraucher in seinen Konsumentscheidungen zu stärken und zu schützen. Die Analyse von "Verbraucherverunsicherung" und "Entfremdung" ist nach wie vor sehr aktuell. Die Informations- und Kommunikationsgestaltung zur Verbesserung des Anbieter-Verbraucher-Dialogs am Beispiel der neuen Nährwertkennzeichnung und der Health-Claims-VO steht im Mittelpunkt eines neuen Forschungsschwerpunktes.  

Beratung als professionelle Dienstleistung

Ein wesentlicher Untersuchungsgegenstand ist, die Ernährungs- und Verbraucherberatung als personale, institutionelle und unternehmensorientierte Beratung zu definieren. Die konkrete Erfassung der Beratungsleistungen in unterschiedlichen Anforderungen und Anspruchsstufen ermöglicht ihre qualitative und monetäre Bewertung. Die Weiterentwicklung eines Qualitätsmanagements ist beispielsweise für betriebliche Gesundheitsförderungs- und Beratungsprogramme unabdingbar. Außerdem werden forschungsbasierte Konzepte der  Ernährungskommunikation entwickelt.

Evaluation von Beratungsprogrammen und Gesundheitsförderungsprojekten

Der Erfolg von  Projekten lässt sich über Effektivität (Wirkung i. S. von Verhaltens- und Verhältnismodifikation) und Effizienz (Kosten-Nutzen-Aspekten) messen. Die Erfolgskontrolle dient außerdem der Legitimation von Beratungs- und Gesundheitsförderungsprogrammen im Hinblick darauf, soziale Folgekosten aufgrund von Fehlverhalten zu vermeiden. Evaluation ist zudem ein wichtiges Instrument für die Qualitätssicherung in Beratungsinstitutionen.