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Modellierung komplexer Ernährungsthemen - Beispiel: Honigkonsum

Honigkonsum in Deutschland – Einflussfaktoren und Auswirkungen in ihrer Vernetzung

Schneider K, Forchmann K, Friedrichs K, Haas EM, Interthal M, Jänicke K, Kühn T, Mergler B, Mertens E, Raehse J, Schrüffer Y, Seelinger N, Sölch K, Weißenborn C, Hoffmann I


Trotz des hohen Pro-Kopf-Verbrauchs von Honig (1,3 kg/Jahr) ist die Zahl der Honigbienenvölker in Deutschland rückläufig. Ziel dieses Projekts ist es, den Honigkonsum beeinflussende Aspekte und Auswirkungen des Honigkonsums entsprechend dem Ansatz der Ernährungsökologie für die vier Dimensionen der Ernährung (Gesundheit, Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft) zu erfassen und in ihrer Vernetzung darzustellen.

Auf Basis der gesichteten Literatur wurden kausale und rein statistische Zusammenhänge zwischen Aspekten des Honigkonsums als Wirkungsdiagramm mit Hypertextstruktur zusammengestellt. (Das Modell mit Hyperlinks ist aus technischen Gründen vorerst nur mit dem Internet Explorer in guter Qualität aufrufbar.)

In der Modellierung werden u. a. Vernetzungen und Mehrdimensionalität des Themas deutlich. In der Dimension Umwelt steht die Biene als Honiglieferantin im Vordergrund. Die Bienenvölker werden durch Bienenkrankheiten, Pestizide und intensive Landwirtschaft bedroht. Für die Dimension Wirtschaft ist erkennbar, dass sich die Honignachfrage entlang der Produktkette auswirkt. Die Wirtschaftlichkeit der Imkereien, und damit deren Fortbestand, werden durch das Zusammenspiel von Angebot, Nachfrage und Preis beeinflusst. Die Dimension Gesellschaft zeigt die Bedeutung des Honigs in verschiedenen Kulturepochen. Der Honigkonsum hängt von Verbraucherpräferenzen und verschiedenen Ernährungsweisen ab. Für die Dimension Gesundheit zeigt sich, dass Honig sowohl Krankheiten vorbeugen als auch induzieren kann.

Durch die Modellierung werden die direkten und indirekten Ein- und Auswirkungen sowie Nebenwirkungen geplanter Interventionen erkennbar. Damit kann das Modell als Entscheidungshilfe für geplante Maßnahmen dienen, z.B. um die Pflanzenbestäubung zukünftig zu sichern.

 

Honig Modellierung

Honigmodell Legende

Das Modell mit Hyperlinks ist aus technischen Gründen vorerst nur mit dem Internet Explorer in guter Qualität aufrufbar.

  • Im verlinkten Modell sind alle Linien, Pfeile und Kästen anklickbar, um die dahinter liegenden Zusammenhänge mit der entsprechenden Literatur zu erklären.
  • In Klammern gesetzte Begriffe sind ebenfalls anklickbar und mit Erklärungen verlinkt.
  • Innerhalb des Modells kann über die verschiedenen Buttons navigiert werden.

 

 

  • Schneider K, Forchmann K, Friedrichs K, Haas EM, Interthal M, Jänicke K, Kühn T, Mergler B, Mertens E, Raehse J, Schrüffer Y, Seelinger N, Sölch K, Weißenborn C, Hoffmann I: Honigkonsum in Deutschland – Einflussfaktoren und Auswirkungen in ihrer Vernetzung. Poster auf der 54. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der Bieneninstitute, Veitshöchheim, März 2007 Honey consumption in Germany – factors of influence and effects in their interlinkage. Apidologie 38 (5), 497, 2007

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