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Veröffentlichungen • Magnesiumversorgung nicht-schwangerer und schwangerer Frauen mit verschiedenen Ernährungsweisen

Heuer T1, Koebnick C2, Heins UA1, Strassner C1, Golf S3, Katz N3, Leitzmann C1, Hoffmann I1

1Institut für Ernährungswissenschaft, Universität Gießen, Wilhelmstr. 20, 35392 Gießen;
2Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke;
3Institut für Klinische Chemie, Universität Gießen

Vortrag auf dem 25. Magnesium-Symposium der Gesellschaft für Magnesium-Forschung in München, 2004

Zusammenfassung

Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die Magnesiumversorgung bei Nicht-Schwangeren und Schwangeren zu untersuchen, deren übliche Kost unterschiedliche Anteile pflanzlicher Lebensmittel enthielt. Die Studiengruppen bestanden aus 70 schwangeren (VWK-S) und 239 nicht-schwangeren Vollwertköstlerinnen (VWK), deren Kost weitgehend präventiven Ernährungsempfehlungen entsprach, 97 nicht-schwangeren Rohköstlerinnen (RK), deren Nahrungsmenge zu 70 - 100 % aus pflanzlicher Rohkost (ohne Getränke) bestand sowie 35 schwangeren (CG-S) und 164 nicht-schwangeren Mischköstlerinnen (Control Group, CG), die eine übliche Ernährung praktizierten. Die nicht-schwangeren Frauen waren 25 - 65 und die Schwangeren 22 - 42 Jahre alt.

Nicht-Schwangere: Die VWK und RK nahmen im Median mehr Magnesium auf (515 bzw. 530 mg/d) als die CG (372 mg/d). Die mittleren Serummagnesiumkonzentrationen der drei Studiengruppen unterschieden sich nicht signifikant (0,81 - 0,82 mmol/L). Das Erythrozytenmagnesium der RK war um 10 - 15 % höher als das der CG und VWK (jeweils p < 0,001). Serummagnesiumkonzentrationen < 0,76 mmol/L (unterer Referenzwert der Gesellschaft für Magnesiumforschung) finden sich bei 21 % der CG, 20 % der RK und 16 % der VWK.

Schwangere: Die Magnesiumzufuhr der VWK-S lag je nach Trimenon bei 468 - 504 mg/d und die der CG-S bei 402 - 413 mg/d. Im Serum- und Erythrozytenmagnesium bestanden über die gesamte Schwangerschaft zwischen den CG-S und VWK-S keine signifikanten Unterschiede. Im Morgenurin fand sich bei den VWK-S ein signifikant höheres Magnesium-Kreatinin-Verhältnis als bei den CG-S (p = 0,004). Wadenkrämpfe traten im letzten Trimenon bei den VWK-S seltener als bei den CG-S auf (37 vs. 64 %; p = 0,025).

Es zeigt sich, dass bei nicht-schwangeren und schwangeren Frauen pflanzenbetonte Ernährungsweisen mit einer höheren Magnesiumzufuhr verbunden sind als eine Mischkost. Dies spiegelt sich aber nur teilweise in den Serum- und Erythrozytenkonzentrationen wider. Die bei den Schwangeren beobachtete höhere renale Magnesiumausscheidung der VWK-S spricht für eine günstigere Magnesiumversorgung bei einer pflanzenbetonten Ernährungsweise. Unterstützt wird dies durch das verminderte Auftreten von Wadenkrämpfen bei den VWK-S.

 

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