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Artikelaktionen

Abgeschlossene Masterarbeiten

Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht der am Lehrstuhl für Kommunikation und Beratung eingereichten und erfolgreich abgeschlossenen Masterarbeiten.

Evaluierung des Internetportals "verbraucherfenster.hessen.de" 
(Miriam Bernhart, 2016)

In der Masterarbeit in Kooperation mit dem Landesbetrieb Hessisches Landeslabor (LHL) wird am Beispiel des staatlich initiierten Verbraucherportals „VerbraucherFenster Hessen“ der Frage nachgegangen, inwieweit sich das moderne Informationsinstrument Verbraucherportal eignet, um den Verbraucher in seiner Konsumentscheidung zu bestärken. Studien zeigen, dass die Informationsflut und das Defizit an relevanten Aussagen zur Verbraucherverunsicherung führen. Anhand der Evaluation des „VerbraucherFensters Hessen“ wird empirisch untersucht, welche Anforderungen an Verbraucherinformation im Hinblick auf die Befriedigung des Informationsbedarfs gestellt werden und wie ein Verbraucherportal heutigen Informationsanforderungen gerecht werden kann. 

Rahmenbedingungen für nachhaltigen Konsum und Implikationen für Ernährungskommunikation (Viviane Alsmeier, 2016)

Eine Veränderung der bestehenden Konsummuster kann einen wesentlichen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung leisten. Im Fokus der qualitativen Forschungsarbeit steht die Identifikation von Rahmenbedingungen, welche zur Aneignung nachhaltigen Konsumverhaltens im Alltag beitragen. Auf handlungstheoretischer Basis werden die Lebensgeschichten nachhaltig konsumierender Personen analysiert. Als förderlich erweisen sich Umbruchphasen, persönliche Normen, Persönlichkeitsmerkmale sowie Informationsverhalten und -momente. Nachhaltiger Konsum unterliegt einem breiten Spektrum von Voraussetzungen und damit potenziellen Hemmnissen. Es ergeben sich ebenso viele Ansatzpunkte für Ernährungskommunikation, Konsummuster in nachhaltiger Richtung zu beeinflussen.

Perspektiven auf das "Tierwohl" in der Schweinehaltung - Eine qualitative Studie - (Ida Dolle, 2016)

Das Thema Tierwohl hat in den letzten Jahren in Deutschland stark an Bedeutung gewonnen. Dennoch fehlt bislang eine einheitliche Begriffsbestimmung. Aus diesem Grund wurden in der qualitativen Forschungsarbeit Experteninterviews durchgeführt, um mehr über Gemeinsamkeiten und Unterschiede innerhalb bestehender Sichtweisen auf Tierwohl in der Schweinehaltung zu ermitteln. Diese explorative Untersuchung macht es möglich, sich einer Begriffsklärung weiter anzunähern. Für eine langfristige Strategie zur Umsetzung von mehr Tierwohl sind eine einheitliche Verständigung, sowie interdisziplinäre Zusammenarbeit notwendig.

 PR-Werkzeuge in der Lebensmittelwirtschaft zur Stärkung der Beziehung zwischen Stakeholdern und Unternehmen bei der Prävention von Krisen (Helena Leick, 2016)

Stakeholder von Lebensmittelunternehmen fordern immer mehr Mitspracheansprüche an unternehmerischen Tätigkeiten und kennzeichnen sich zudem durch ein gestiegenes Informationsbedürfnis. Dies schürt zunehmend den Bedarf der Lebensmittelunternehmen mit seinen Stakeholdern in den Dialog zu treten, um potenziellen Krisenthemen frühzeitig entgegenzuwirken. In dieser Masterarbeit wird anhand einer qualitativen Studie analysiert, inwieweit symmetrische Kommunikation zwischen Stakeholdern und Unternehmen stattfindet und welche Rolle die PR der Lebensmittelunternehmen einnimmt, um Krisen präventiv abzuwenden. Daneben werden im Rahmen dieser Ausarbeitung Hindernisse aufgezeigt, die die symmetrische Kommunikation in der Lebensmittelindustrie erschweren.

Akzeptanzanalyse eines webbasierten Gewichtsreduktionsprogrammes (Lena Heil, 2016)

Webbasierte Abnehmprogramme können eine kostengünstige und zugleich effektive Behandlungsmöglichkeit bei Übergewicht darstellen. Doch die Wirksamkeit kann nur gewährleistet werden, wenn diese Interventionen beim User auf Akzeptanz treffen. Ziel dieser Arbeit ist deshalb die empirische Akzeptanzanalyse eines nach wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelten Online-Programms zur Gewichtsreduktion, wobei insbesondere zwischen der Einstellung und Nutzung des Programms unterschieden wird. Die Ergebnisse liefern erste Ansätze zur Verbesserung des Programms und zeigen weiteren Forschungsbedarf zum Verständnis des Nutzerverhaltens auf.

Gestaltung der Corporate Identity von Lebensmittel-Startups in sozialen Netzwerken (Lisa Hoppmanns, 2016)

Startups aus dem Lebensmittelbereich erleben einen Boom in Deutschland. Doch junge Firmen sind zu Beginn unbekannt und müssen mit geringem Ressourceneinsatz Aufmerksamkeit erregen. Soziale Medien bieten Unternehmen eine Plattform, um sich darzustellen. In dieser qualitativen Arbeit werden die Postings von neun deutschen Lebensmittel-Startups auf Facebook, Instagram und Pinterest mit der Methode der soziosemiotischen Analyse von Bild und Text analysiert. Die Auswertung zeigt, dass die untersuchten Startups drei verschiedenen Persönlichkeitsstilen zugeordnet werden können. Zukünftige, qualitative Forschung sollte die Befragung der Unternehmen selbst oder die Auswertung von Nutzerkommentaren einbeziehen.

Der Stellenwert von Fleisch als Nahrungsmittel im Hinblick auf eine gesunde Ernährung am Beispiel der Medienberichterstattung zur WHO-Studie über Fleischkonsum und Krebsrisiko (Iris Merkel, 2017)

Eine gesunde Ernährung ist heute wichtiger denn je. Fleisch als Nahrungsmittel nimmt hier eine ambivalente Rolle ein: zum Einen gilt es als ernährungsphysiologisch wertvoll, zum Anderen gilt ein zu hoher Konsum als gesundheitsschädlich. Hinzu kommt, dass es sich um ein Lebensmittel mit hoher emotionaler Bedeutung handelt. Mit Bezug auf die aktuelle Übergewichtsproblematik in Deutschland, der Gewichtung von Gesundheit allgemein sowie der Nachhaltigkeitsdebatte wird eine diskurshistorische Verknüpfung von gesunder Ernährung mit dem Nahrungsmittel Fleisch in dieser Arbeit vorgenommen. Am Beispiel der Medienberichterstattung zur WHO-Studie über Fleischkonsum und Krebsrisiko wird, mithilfe einer qualitativen Frame-Analyse, die derzeitige öffentliche Meinung zu Fleisch und Fleischkonsum in Deutschland und damit einhergehende Aspekte beschrieben. Dies schafft ein Bewusstsein dafür, welche Deutungen mit dem Spannungsfeld menschliche Ernährung, Fleischkonsum und Gesundheit verknüpft sind und könnte weiterführend dazu genutzt werden, auch alternative Sichtweisen zu entwickeln oder bestimmte gesellschaftliche Strömungen zu erklären.

Auswertung des Aufklebers „Mama, das wünsch' ich mir von dir!“ vom Netzwerk „Gesund ins Leben - Netzwerk Junge Familie“ (Antonia Bäzol, 2017)

Die Ernährung von Schwangeren ist bedeutend für die Gesundheit von Mutter und Kind. Um diese weiter zu verbessern, wurde im Rahmen der Initiative „Gesund ins Leben“ des aid Infodienstes (jetzt Bundeszentrale für Ernährung) ein Aufkleber („Mama, das wünsch‘ ich mir von dir!“) für die Aufbringung auf dem Mutterpass entwickelt. Dieser enthält fünf bildlich untermalte Tipps, wie Schwangere nicht-medizinische Risikofaktoren vermeiden können (z. B. Verzicht auf Alkohol). Im Mittelpunkt der Arbeit stand die Frage, wie der Aufkleber von den Rezipientinnen wahrgenommen wird. Aus den Ergebnissen der leitfadengestützten Interviews konnten Hinweise für die Gestaltung und eine verbesserte Zielgruppenorientierung abgeleitet werden.

Interpretation gesundheitsrelevanter Verpackungsinformationen am Beispiel von Frühstückscerealien (Julian Reiber, 2017)

Frühstückscerealien werden häufig mittels gesundheitsrelevanten Informationen beworben. Zunehmend mehr Lebensmittelverpackungen verfügen über nährwert- oder gesundheitsbezogene Angaben, Vollkorn-Claims, Clean-Labels und weitere Informationen, die einen gesundheitlichen Mehrwert des Produkts suggerieren. Diese Bewerbung steht jedoch häufig konträr zum ernährungsphysiologischen Wert der meisten Produkte auf dem deutschen Markt. Aufgrund dessen ist fraglich, ob der Verbraucher in der Lage ist, diese Art von Informationen richtig zu bewerten und auf sein Einkaufsverhalten bzw. seine Lebensmittelauswahl anzuwenden. Mittels eines qualitativen Forschungsansatzes wurde untersucht, welche Gründe oder Motive dazu führen können, dass derartige Informationen unangemessen interpretiert werden. Darüber hinaus wurde der Einfluss gesundheitsrelevanter Verpackungsinformationen auf die Kaufbereitschaft betrachtet. Hierzu wurden fokussierte, leitfadenorientierte Interviews durchgeführt und mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet. Die erlangten Erkenntnisse können dazu dienen, Implikationen für die Verbraucheraufklärung und die Ernährungsbildung abzuleiten.