Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

Niederwildmonitoring im Rahmen der neuen Hessischen Jagdverordnung

Der AKW wurde beauftragt, das Ministerium und die Jäger in Hessen bei der Umsetzung der Verpflichtungen aus der neuen Jagdverordnung und beim Monitoring der Niederwildarten zu unterstützen.

Das Hessische Jagdgesetz versteht die Jagd als nachhaltige Nutzung von dem Jagdrecht unterliegenden Tierarten. Nachhaltigkeit bedeutet dabei, dass nur genutzt wird, was nachwächst. Die Forderung in §3 Abs. 3 der neuen HJagdV präzisiert diesen Sachverhalt für nicht abschussplanpflichtiges Niederwild (insbesondere Feldhase und Stockente) indem es eine Bejagung fordert, die sich an „ausreichenden Besatzdichten“ und dem „jährlichen Zuwachs“ orientiert.
Demnach setzt eine Bejagung von  Feldhasen und Stockenten in Hessen ab dem 01.09. bzw. 01.10.2016 Kenntnisse über die Besatzdichten und den jährlichen Zuwachs voraus. Zudem soll sichergestellt werden, dass die Bejagung diese Zahlen berücksichtigt. Die Grundlage für die geforderte Kenntnis kann nur ein  Monitoring sein, das zu einem  eigenverantwortlichen (§1 HJagdG) und sich den jeweiligen Situationen anpassenden (adaptiven) Management führt.
Damit belegen die Jagdausübungsberechtigten zugleich nachvollziehbar die Nachhaltigkeit der Bejagung und fördern die Akzeptanz ihres Handelns in der Öffentlichkeit (§1 HJagdG).
Für die Ermittlung der Besatzdichten und der Zuwachsraten sind die Jagdausübungsberechtigten in ihren Revieren zuständig. Die Niederwildhegegemeinschaften sind zuständig für die Aufstellung von  Grundsätzen zur Hege und Bejagung der Wildarten (§ 35 Ziffer 1 HJagdVO). Auf der Grundlage der Ermittlung der Besatzdichten und des Zuwachses trifft die Hegegemeinschaft eine Bejagungsempfehlung. Hierzu ist es erforderlich, einheitliche Grundlagen wie das Monitoring für die entsprechenden Wildarten methodisch durchgeführt werden soll, festzulegen. Dies erfolgt in einem ersten Schritt für Feldhase und Stockente und in weiteren Schritten für die anderen nichtabschussplanpflichtigen Niederwildarten. Anschließend soll  festgelegt werden, wie die erarbeiteten Methoden in die Praxis umgesetzt werden sollen und wie letztlich die Ergebnisse transparent in eine Bejagungsempfehlung münden.

 

Weitere Informationen:

Infoflyer zum Entenmonitoring (PDF)

Artikel zur Besatzentwicklung der Stockente (Pirsch 15/2018)

Niederwildmonitoring - Ergebnisse 2017 (PDF)

Hinweise zum Einsenden von Entenschwingen (PDF)

Infovideo zum Einsenden von Entenschwingen (YouTube)

Niederwildmonitoring - Ergebnisse 2016 (PDF)