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Management und Monitoring von Wildgänsen im Werratal

Management und Monitoring von Wildgänsen im Werratal

Auftraggeber: Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Projektleiter: Johannes Lang

Projektbearbeitung: Johann D. Lanz

Projektlaufzeit: 04/2018 – 02/2021

Seit einigen Jahrzehnten breiten sich Wildganspopulationen in ganz Europa und Deutschland immer weiter aus. Was berechtigterweise als großer Erfolg von Jagd- und Naturschutz gefeiert werden kann bringt auch Probleme mit sich. Vor allem in den nördlichen Bundesländern sind landwirtschaftliche Schäden durch Gänse schon seit geraumer Zeit ein Thema. Mit der Erschließung neuer Brutgebiete durch natürliche Wiederansiedlung und genehmigte Aussetzungen sind landwirtschaftliche Schäden durch Gänse auch in Hessen angekommen. Im Werratal sind vor allem die Graugans und das Neozoon Nilgans hierfür verantwortlich. Ein neuartiges Problem ist zudem die Verkotung von Badeseen wie dem Werratalsee, was sich auf deren Wasserqualität auswirkt. Zusätzlich werden die zugehörigen Liegewiesen durch den Gänsekot verunreinigt. Personal der Gemeinden Eschwege und Meinhardt-Wannfried müssen den Gänsekot arbeits- und kostenintensiv beseitigen, damit die Liegewiesen als solche für Badegäste attraktiv bleiben.

Im Verlauf des Projektes dient eine Kombination aus Vergrämungs- und Lockstrategien dazu die Gänse von den sensiblen landwirtschaftlichen und touristischen Schadflächen fernzuhalten. Eine an die ökologischen Bedürfnisse der Gänsearten angepasste und optimierte Jagd und darauf angepasstes Flächenmanagement sind die Kernelemente mit denen diese Ziele verfolgt werden. Weiterhin werden mittels GPS-Telemetrie das Raum-Zeitverhalten der Gänse und ihre Reaktion auf die getroffenen Maßnahmen untersucht. Die im Projekt gewonnenen Ergebnisse können in Zukunft als Vorlage zur Lösung ähnlicher Probleme in Hessen und ggf. darüber hinaus genutzt werden.