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Pfizer unterstützt urologische Forschungsvorhaben

Berlin, 9. März 2013. Zum Abschluss der Jahrestagung 2013 des Forum Urodynamicums in Heidelberg gingen die von Pfizer gestifteten und mit jeweils 3000 Euro dotierten Auszeichnungen des Eugen-Rehfisch-Preises an Klaus Deckmann, Katharina Filipski, Thomas Bschleipfer und Wolfgang Kummer, Institut für Anatomie und Zellbiologie und Klinik für Urologie an der Universität Gießen, sowie an Elena Foditsch, Günter Janetschek, Bogdan Hoinoiu und Reinhold Posch-Zimmermann, Private Medizinische Universität Salzburg und Universität für Medizin und Pharmakologie Timisoara.

Als beste wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der Grundlagenforschung wählte die Jury des Eugen-Rehfisch-Preises die Arbeit „Urethrale cholinerge Bürstenzellen sind polymodale Chemosensoren“ von Klaus Deckmann, Katharina Filipski, Thomas Bschleipfer und Wolfgang Kummer. Die Forschungsgruppe von den Instituten für Anotomie und Zellbiologie und für Urologie an der Universität Gießen hatte cholinerge Epithelzellen in der Urethra von Mäusen identifiziert, die vergleichbare strukturelle Merkmal wie chemosensorische Zellen des respiratorischen Systems zeigen und verschiedene Proteine der klassischen Geschmackstransduktions-Signalkaskade exprimieren. Somit beherbergen sie alle Bausteine, die eine chemorezeptive Zelle auszeichnen. Die Gruppe untersuchte die Expression von spezifischen Geschmacksrezeptoren im Urethralepithel und die Antwort der vermeintlich chemosensorischen Zellen auf gustatorische Stimuli.

Den Preis für die beste klinische Forschungsarbeit erhielten Elena Foditsch, Günter Janetschek, Bogdan Hoinoiu und Reinhold Posch-Zimmermann von der Privaten Medizinischen Universität Salzburg und der Universität für Medizin und Pharmakologie Timisoara für die Arbeit „Laparoskopische Elektrodenplatzierung am N. pudendus des gesunden Schweines mit urodynamischer Analyse der Blasenfunktion während Akutstimulation und struktureller Auswertung des peripheren Nervengewebes“. Die Gruppe führte eine Studie an Schweinen durch mit dem Ziel, einen laparoskopischen Standardzugang zum N. pudendus zu evaluieren mit der Möglichkeit der direkten Elektrodenimplantation, gefolgt von Pudendusstimulation und urodynamischer Analyse der Blasenfunktion.

Mit dem von Pfizer gestifteten Eugen-Rehfisch-Preis, benannt nach einem der Pioniere der urologischen Forschung, werden seit 1990 alljährlich Vorhaben der angewandten klinischen Forschung gefördert. Das Preisgeld kommt erst dann zur Auszahlung, wenn die wissenschaftliche Arbeit in einem Zeitraum von maximal fünf Jahren veröffentlicht ist.

Prof. Dr. Klaus Höfner von der Urologischen Klinik des Evangelischen Krankenhauses Oberhausen und Vorsitzender des Forums Urodynamicum, unterstreicht die Bedeutung dieser Auszeichnung: „Die in diesem Jahr prämierten Arbeiten verdeutlichen abermals die ungebrochen hohe Bedeutung der urologischen und gynäkologischen Grundlagenforschung“, so Höfner. „Es ist wichtig, dass Engagements in diesem Bereich langfristig sind – so wie die seit über 20 Jahren währende Unterstützung des Eugen-Rehfisch-Preises durch Pfizer.“

 

Pfizer unterstützt urologische Forschungsvorhaben

Foto v.l.: Prof. Dr. Klaus Höfner (Vorsitzender Forum Urodynamicum), Elena Foditsch (Preisträgerin), Dr. Kerstin Brocker (Tagungspräsidentin), Brigitte Ulrich (Pfizer), Klaus Deckmann (Preisträger)