Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Willkommen!

Artikelaktionen

Promotionsfeier 2015

Fachbereich Medizin der JLU überreicht 103 jungen Absolventen ihre Urkunden / Frauenanteil bei über 50 Prozent

GIESSEN - (sza). „Was Sie hier erreicht haben bedarf einer großen Kraftanstrengung“.Mit diesen Worten wandte sich Prof. Wolfgang Weidner, Dekan des Medizin Fachbereichs der Justus-Liebig-Universität (JLU), an die Promovenden. Denn in der Uniaula wurden insgesamt 103 Frauen und Männern nun ihre Doktortitel überreicht. „Dieser Titel ist nicht unbedingt erforderlich für Ihren weiteren Lebensweg, er bringt jedoch Vorteile“, so der Dekan. Schließlich würden im Verlauf der Arbeit viele Kernkompetenzen weiterentwickelt, etwa das Teambuilding. Neben dem Erfolg auf persönlicher Ebene, seien die Promotionen jedoch auch wichtig für den Fachbereich. Die Zahl der Absolventen spiegle sich schließlich auch in der Finanzierung wieder. Besonders hervorgehoben wurde der Frauenanteil, der bei über 50 Prozent liegt. Damit die jungen Ärzte auch an das Glück im Beruf glauben, handelte der Festvortrag von Prof. Claus Fischer, Chefarzt der urologischen Chirurgie in Bayreuth, vom Glück im Beruf. Unter dem Titel „Medizinstudium und Promotion – Wie finde ich mein Glück im Beruf“ versuchte er einen kleinen Einblick in die Definition des Begriffs „Glück“ zu geben. „Der größte Teil der Ärzte kommt zum Studium aus persönlicher Neigung oder ärztlichen Vorbildern in der Jugend“, sagte der Mediziner. Dass die Studierenden sich der Doppelbelastung Studium und Promotion gestellt haben, sei für viele sicherlich ein Abenteuer gewesen. „Ohne Ihren Enthusiasmus wären Sie vermutlich alle nicht hier“, erklärte Fischer. Allerdings garantiere ihnen die Promotion einen gewissen Grad an Autonomie, was vielleicht nicht zu Glück, jedoch zur Erfüllung führen könne. Entsprechend animierte der Chirurg die jungen Ärzte sich nicht auf ihrer Promotion auszuruhen. „Lassen Sie ihren Titel nicht ungenutzt. Engagieren Sie sich in Forschung und Lehre. Machen Sie etwas daraus“, appellierte Fischer.


Diesen Worten schloss sich auch Prof. Till Acker, Prodekan des Fachbereichs Medizin, an. „Sie alle haben einen kleinen weißen Fleck auf der wissenschaftlichen Landkarte erkundet und sich einer Herausforderung gestellt“, verdeutlichte Acker die Leistung der Hochschüler. Diese gehörten nun mehr einem illustren Kreis an.


„Genfer Gelöbnis“
Unter großem und lauten Applaus nahmen die 103 Doktoren schließlich ihre Urkunden entgegen. Von diesen schlossen insgesamt zwölf mit einer ausgezeichneten Promotion ab. Vor der gemeinsamen Feier mit den Angehörigen nahm Prof. Wolfram Gerlich, ehemaliger Leiter des Instituts für Virologie, den jungen Ärzten die Verpflichtung auf das „Genfer Gelöbnis“, eine Neufassung des Hippokratischen Eides, ab.

 

(Quelle: Giessener Anzeiger, 17.11.2015)