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Hörsäle statt Krankenzimmer

Alte Chirurgie wird zentrales Lehrgebäude des Fachbereichs Medizin – Einzug in einem Jahr

Gießen (si). Die Justus-Liebig-Universität kommt bei ihrer baulichen Runderneuerung voran. Am Freitag feierte sie Richtfest an der Alten Chirurgie – einem Gebäude, in dem über 100 Jahre lang Patienten behandelt wurden und das seit der Eröffnung des neuen Klinikums (2011) leer steht. 


Die Hochschule will dort die bislang auf dem Campus verteilten Lehrflächen des Fachbereichs Medizin und dessen Dekanat (die Leitung) unterbringen. Zwischen alter und neuer Chirurgie, im alten Wirtschaftshof, entstehen zusätzlich zwei Hörsäle. Die Gesamtkosten sind mit rund 19  Millionen Euro veranschlagt. Das Geld kommt zum allergrößten Teil vom Land Hessen, das auch nach der Privatisierung des Klinikums für Forschung und Lehre in der Medizin zuständig ist. 3,3 Mio. Euro gibt die Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH bzw. ihr Haupteigentümer, der Rhön-Konzern. Dazu hatte sich das Unternehmen 2006 beim Kauf des Klinikums verpflichtet. Der Einzug soll in einem Jahr stattfinden – zu Beginn des Wintersemesters.


Der Bau verbinde vorbildlich »alt und neu«, verbessere die Bedingungen für die Medizinerausbildung und komme damit direkt der Krankenversorgung zugute. Gut sei das nicht nur für die Universität und ihren größten Fachbereich Medizin, sondern für die ganze Region – das sagten beim Richtfest Vertreter der unmittelbar beteiligten Institutionen: Präsident Joybrato Mukherjee (JLU) Staatssekretärin Bernadette Weyland (Finanzministerium), Irene Bauerfeind-Roßmann (Abteilungsleiterin Wissenschaftsministerium), Christiane Hinck-Kneip (Kaufmännische Geschäftsführerin am Uniklinikum), Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz (Stadt) und Thomas Platte (Direktor Hessisches Baumanagement).


Das Jugendstilgebäude ist denkmalgeschützt, es wurde 1907 für 200 Kranke errichtet. Der Umbau schafft nun auf 2400 Quadratmetern unter anderem Seminarflächen, Arbeitsräume für Kleingruppen und für Studierende im praktischen Jahr sowie Aufenthaltsbereiche. Die beiden neuen Hörsäle können insgesamt 540 Studenten aufnehmen. Das Dekanat erhält weitere 940 Quadratmeter. Ein großer Vorteil für die Ausbildung der Medizinstudenten ist, dass die neuen Räume am Klinikums-Zentralgebäude liegen, also einen direkten Zugang zur Krankenversorgung haben.

 

Fachbereich Medizin
Der Fachbereich ist zuständig für die gesamte Lehre und Forschung in der Gießener Hochschulmedizin. Das Dekanat (mit dem Dekan an der Spitze) ist sein Leitungsorgan. Nicht zuständig ist die Einrichtung für die Krankenversorgung, die obliegt dem Universitätsklinikum (UKGM).  Der Fachbereich Medizin ist mit Abstand der größte der JLU. Er hat 2800 Studierende, darunter 400 angehende Zahnmediziner. Angegliedert sind acht Institute (von Anatomie bis Medizinische Biologie) und 26 Einrichtungen/Kliniken (von Anästhesiologie bis Zahnheilkunde). Im Fachbereich arbeiten 50 Professoren, hinzu kommen 330 Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter und 440 für Verwaltungspersonal. Der Jahresetat beläuft sich auf über 50 Millionen Euro.   

(Quelle: Giessener Allgemeine Zeitung, 01.12.2014)