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Kann man das Altern des Herzens aufhalten?

Beim »6. Gießener Herz-und Gefäßtag« steht am Samstag »Anti-Aging« auf dem Programm

Gießen (if). »Altes Herz wird wieder jung«, lautete einmal der Titel eines betagten Schwarz Weiß-Films. »Schön wär’s«, seufzen viele unter uns, die als »Zugabe« zum Frühstück tagtäglich längliche weiße und gelbe samt linsenförmig runde Produkte der Pharmaindustrie schlucken müssen, weil eine ermüdete »Pumpe« nicht mehr so will, wie sie möchten. »Gegen Falten gibt es Anti-Aging – wann gibt es endlich Anti-Aging fürs Herz?«, murren sie. »Und wie könnte es aussehen?« Antworten auf diese und zahlreiche andere Fragen gibt es am kommenden Samstagvormittag im Foyer der Chirurgie »unter dem blauen Ballon« im Universitätsklinikum: Kardiologen und Angiologen, Radiologen, Herz-, Kinderherz- und Gefäßchirurgen, dazu Anästhesiologen, Physiologen und Biochemiker stehen beim »6. Gießener Herz-und Gefäßtag« von 10 bis 14 Uhr der Bevölkerung Rede und Antwort.

»Wir wollen diesmal – anders als bei den vorangegangenen fünf Veranstaltungen, die ein bestimmtes Krankheitsbild in den Mittelpunkt stellten – der Öffentlichkeit zeigen, dass der Anspruch der Gießener Herz- und Gefäßmedizin über die reine Patientenversorgung hinausgeht und innovative Ansätze aus unserer Forschung einschließt«, betonten der Direktor der Herzchirurgie, Prof. Andreas Böning, und Prof. Gabriele Krombach, die Direktorin der Radiologie, vor Journalisten bei einem Ausblick auf das Programm »aus der Gießener Herz-und Gefäßforschung für den Patienten«.

Bereits im Auftaktvortrag nach der offiziellen Eröffnung um zehn Uhr werden Kardiochirurgie und Physiologie die Frage aufgreifen, ob sich das Altern des Herzens aus der Sicht ihrer Disziplin aufhalten lässt, ob es eine Art kardiologisches »Anti-Aging« gibt und wie es beschaffen sein könnte. Immerhin gibt es durchaus Hinweise darauf: Bei Ratten hat man beispielsweise Beweise dafür gefunden, dass eine 30-prozentige Kalorienreduktion lebensverlängernd wirkt. Aber Menschen sind keine Ratten. Wie sieht es bei uns aus? Immerhin kann man, das zeigt sich bei jungen Menschen, sein Herz vorzeitig zum Altern bringen – müsste dann nicht auch die Möglichkeit bestehen, diesen Vorgang reversibel zu machen?

Im zweiten Vortrag gehen Physiologen auf die Frage ein, wie sich ein Herz sozusagen auf eine Durchblutungsstörung vorbereiten lässt. Aus der Anatomie kommt ein Beitrag, in dessen Mittelpunkt die Hauptschlagader steht. »Unchain your heart« hat der Biochemiker Prof. Klaus Preißner seinen Beitrag überschrieben, in dessen Verlauf er die hochaktuellen Forschungsvorhaben seiner Disziplin schildert, ehe Prof. Gabriele Krombach abschließend auf die erstaunlichen Möglichkeiten der modernsten »strahlenfreien« Ultraschalldiagnostik eingehen wird.

    

13 Stände im Foyer der Chirurgie

    

Blutdruckmessen steht zwar beim 6. Herztag an den insgesamt 13 Ständen im Foyer der Chirurgie nicht auf dem Programm; aber wie ein EKG geschrieben wird, eine Untersuchung der Schläfenarterien verläuft und wie ein Screening der Bauchschlagader vor sich geht, wird die Besucher sicher ebenso interessieren wie ein Blick auf die Kardiotechnik oder Informationen über »Keime im Krankenhaus« und zur Frage, ob über »Anti-Aging« auch die Gehirndurchblutung gesteigert werden könnte. Das vor kurzem gestartete »Netzwerk kardiogener Schock Mittelhessen« stellt sich erstmals ebenso vor wie die neugegründete »Stiftung Gießener Herz«.

Last not least: Dr. Michael Koch bringt aus Bad Nauheim die Ernährungsberaterinnen der Südpark Klinik mit, die zum Thema »Ernährung und Anti-Aging« an ihrem Stand Wissenswertes vermitteln werden.

 

(Quelle: Giessener Allgemeine Zeitung, 9.4.13)