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Prof. Hans-J. Oehmke 80

Gießen (if). Als »Nicht-Geburtstag-Typ« hat er sich einmal selbst bezeichnet. Heute wird ihm, ober er will oder nicht, nichts anderes übrig bleiben, als viele Glückwünsche entgegenzunehmen: Professor Hans-Joachim Oehmke begeht seinen 80. Geburtstag.
Der am 13. September 1934 in Angermünde geborene Mediziner kam nach Studium über Berlin und Marburg 1967 an die Justus-Liebig-Universität. 1972 habilitiert, wurde Oehmke 1979 zum Professor ernannt, nachdem er bereits 1974 zum Prodekan gewählt worden war.
Als »Fixstern für Grundnormen ärztlichen Denkens und Handelns« fand er sich charakterisiert, als er – bereits im Ruhestand – für seine »hervorragenden Leistungen« in der Universitätsaula mit der Ehrenplakette der hessischen Ärzteschaft ausgezeichnet wurde. Er habe nicht nur ganzen Generationen von Medizinstudenten eine »Anatomie mit ärztlicher Grundhaltung« vermittelt. Mit dem von ihm – zusammen mit Dekan Dieter Ringleb – ins Leben gerufenen und seither organisierten »Gießener Seniorenprogramm« erfülle er angesichts vieler »selbsternannter Heiler« noch immer eine wichtige Aufklärungsfunktion, hieß es.
Dass sich Oehmke – Vater dreier Ärzte – neben seiner eigentlichen beruflichen Tätigkeit dafür unermüdlich engagiert habe, verdiene Anerkennung und Respekt«, hatte zuvor schon der damalige hessische Innenminister Volker Bouffier in seiner Laudatio bei der Überreichung des Bundesverdienstkreuzes unterstrichen.
Dem werden zahllose Gießener Bürger beipflichten, die den Gießener Mediziner inklusive seinem Berliner Mutterwitz bei den Seniorenvorlesungen, kennen-, schätzen und bewundern lernten. Nach rund einem Vierteljahrhundert erfreuen sie sich – inzwischen unter der Leitung von Professor Henning Stürz – noch immer bei den »Studenten im Silberhaar « unverminderter Beliebtheit.

 

(Quelle: Giessener Allgemeine Zeitung, 15.9.14)