Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

AG Museumskultur

Die AG Museumskultur widmet sich Fragestellungen rund um die Bereiche Archiv-, Museums- und Ausstellungsarbeit. Sie setzt sich mit theoretischen Aspekten dieses Feldes auseinander und initiiert regelmäßig museumsorientierte Veranstaltungen. Durch die Bearbeitung verschiedener Schwerpunktthemen stärken die Mitglieder dabei ihre museologischen Kompetenzen.

Museen bewahren und erhalten nicht nur kulturelle Objekte, sondern erweisen sich dadurch auch selbst als kulturelle Konstrukte. Insofern sie Produkt gesellschaftlich geteilter Überzeugungen sind, unterliegen sie auch deren Wandel. Die vielfältigen Ebenen von Museumskultur erkunden Mitglieder der Arbeitsgruppe anhand von theoretischen Diskussionen und diversen Veranstaltungen.  

Die reguläre Arbeit der Gruppe gliedert sich in drei Bereiche: Zunächst werden in den regelmäßigen Gruppentreffen Texte zu wechselnden Schwerpunktthemen gelesen. Daneben besucht die AG Museumskultur verschiedene Museen in Gießen und im Gießener Umland und diskutiert im Anschluss die Ausstellungspraktiken, den Zugang und das Selbstverständnis der Institutionen. Diese werden drittens in kurzen Rezensionen analysiert, die in einer interaktiven Museumslandkarte namens Museumsschwätzer veröffentlicht werden. Diese Webseite verfolgt drei Ziele: Sie bietet Interessierten einen Überblick sowie weiterführende Informationen über die vielfältige regionale Museumslandschaft; sie macht die Diskussionsergebnisse der AG einer breiten Öffentlichkeit zugänglich; und schließlich ruft das Projekt zur interaktiven Beteiligung auf, indem Einträge in der Landkarte durch eigene Eindrücke und Erfahrungsberichte ergänzt werden können.
Über ihre reguläre Arbeit hinaus organisiert die AG regelmäßig besondere Veranstaltungen, die im Zusammenhang mit ihren wechselnden Schwerpunktthemen stehen. Einen Überblick über diese Themen und über die einzelnen externen Termine finden Sie hier.

 

Alle GGK/GCSC-DoktorandInnen, die sich mit diesen oder ähnlichen Themen auseinandersetzen möchten, sind herzlich zu den Treffen der AG eingeladen. Interessierte können sich hierfür bei den SprecherInnen der Arbeitsgruppe melden. Um über öffentliche Veranstaltungen der AG, wie Ausstellungsbesuche und Exkursionen, informiert zu werden, genügt eine Mail mit dem Betreff "subscribe museumculture-events" (ohne Anführungsstriche) an die Email-Adresse sympa@hrz.uni-giessen.de

 

Mitglieder der AG

Carolin Beinroth

Maria Coors

Astrid Groholszky

Tobias Haberkorn

Jeannette Oholi (Co-Speaker) []

Amanda Rosasco Mazzini (Speaker) []

Johanna Munzel

Ana-Lucia Migowski

Melanie Scheidler

Regina Leonie Schmidt

Verena Suchy

 

Aktivitäten

Wintersemester 2018/2019

Im Wintersemester 2018/2019 arbeitete die AG an einer Refokussierung der Museumsschwätzer Website sowie an einem neuen Design für die Website. Darüber hinaus wurden Strategien erarbeitet, mit denen die Seite einem breiteren Publilkum zugänglich gemacht werden kann.

 

Exkursion zur Ausstellung "Krieg. Macht. Sinn" im Ruhr-Museum in Essen sowie Workshop mit Kurator Prof. Dr. Wulf Kansteiner|06.-07.12.2018


Sommersemester 2018

Im Sommersemester setzt die AG ihre Beschäftigung mit dem Museum im Spannungsfeld postkolonialer Auseinandersetzung fort. Hierzu besuchen die Mitglieder Museen und führen Gespräche mit Kurator_innen und Forscher_innen, um ein besseres Verständnis von den Rahmenbedingungen der institutionellen Aufarbeitung zu erlangen. Parallel dazu erfolgt eine Überarbeitung der Museumsschwätzer-Website.

 

Besuch des Weltkulturenmuseums Frankfurt und Gespräch mit Kuratorin Mona Suhrbier| 11.05.2018

 

Exkursion nach Bremen und Hamburg | 07.06.-09.06.2018

Besuch des Überseemuseums in Bremen und Gespräch mit der Kuratorin Silke Seybold sowie Besuch des Völkerkundemuseums in Hamburg und Gespräch mit der Forschungsstelle  "Hamburgs (post-)koloniales Erbe/Hamburg und die frühe Globalisierung" sowie mit der Gruppe Hamburg Postkolonial.


Workshop am Herder-Institut in Marburg | 02.07.2018

 

Wintersemester 2017/2018

Das Wintersemester 2017/18 steht im Zeichen der postkolonialen Auseinandersetzung mit dem Museum. Fragen der Repräsentation außereuropäischer Kulturen im Museum stehen hier ebenso im Vordergrund wie die Problematiken der Aneignung außereuropäischer Kunst und materieller Kultur durch Museen im Rahmen (post-) kolonialer Abhängigkeitsbeziehungen. Hierzu setzt ich die AG mit Texten etwa von James Clifford auseinander, spürt den Zeugnissen kolonialer Vergangenheit in Gießen selbst nach und plant eine mehrtägige Exkursion nach Hamburg und zum Überseemuseum Bremen, um sich dort mit führenden Experten über postkoloniale Theorie und ihre praktische Anwendung im Museum auszutauchen.


Stadtführung und Diskussion mit dem Projekt "gießen postkolonial", mit Sebastian Garbe und Studierenden der JLU | 31.01.2018


Sommersemester 2017

Im Sommersemester 2017 wendet sich die Gruppe nach der Ausstellungsarbeit einer anderen Museumsaufgabe zu und beleuchtet das Depot. Wie haben sich die Auffassungen vom Depot verändert und wie lässt sich das Verhältnis zwischen Depot, Sonder- und Dauerausstellung sinnvoll gestalten? Dazu liest die AG Texte etwa von York Langenstein und Bettina Habsburg-Lothringen und sucht das Gespräch mit Experten aus der Praxis wie etwa der Direktorin des documenta-Archivs.

 

Gespräch mit Bernd Herkner, Senckenberg-Museum, und Besuch des Deutschen Architekturmuseums | 12.05.2017


Besuch der Kunstsammlung der Universität Göttingen mit Kuratorenführung durch Verena Suchy und Gespräch mit Judith Blume über das geplante Forum Wissen | 30.06.2017


Besuch der documenta 14 in Kassel | 21.07.2017


Wintersemester 2016/2017

Mit Blick auf ein eigenes Ausstellungsprojekt stellte die Gruppe im Wintersemester 2016/17 die Grundlagen des Kuratierens in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Ausgangspunkt war die Lektüre grundlegender Texte wie von Philipp Aumann und Frank Duerr. Zudem hielt Joachim Baur, Kurator des Museums Friedland, ebendort einen Kurationsworkshop eigens für die AG ab. Die so gewonnenen Erkenntnisse wandte die Gruppe in den kommenden Wochen praktisch bei der Vorbereitung einer Ausstellung an: In Kooperation mit der RA7 fügte die AG Ergebnisse des Workshops "Sensorial Encounters and Visualisations of Space" zu einer multisensorischen und interaktiven Ausstellung zusammen, die danach fragt, welche Rolle sinnliche Eindrücke beim Erleben eines Ortes spielen. Unter dem Titel "Making a Home in Giessen" war die gut besuchte Ausstellung sechs Wochen lang im Atrium des Gießener Rathauses zu sehen.

 

Kurationsworkshop mit Joachim Baur, Exponauten und Besuch des Museums Friedland | 15.11.2016


Gespräch mit Kristina Leipold, Google Cultural Institute | 28.11.2016


Besuch des Mathematikums und Gespräch mit Elisabeth Maaß | 06.12.2016


Ausstellung "Making a Home in Giessen" (06. Feb. 2017-17. März 2017) | 06.02.2017 (Online-Rezensionen: Gießener Allgemeine, Gießener Anzeiger, Wetterauer Zeitung)

 

Besuch des Buchdruckmuseums Setzkasten unter Leitung von Peter Georg Kaluza | 10.02.2017


Sommersemester 2016

Im Sommersemester 2016 konzentrierte sich die AG Museumskultur auf einen Themenkomplexes fortgesetzt, der derzeit unübersehbar diverse Bereiche des Museumsalltags prägt: Der Einsatz von digitalen Medien gewinnt zunehmend an Bedeutung, und diverse Verfahren, Praktiken und Szenarien in Museen werden ins Digitale überführt. Bei der Verwaltung von Sammlungen, bei der Vermittlung in Form ergänzender Angebote für die Besucher in der Ausstellung oder online, oder gar bei der Präsentation in gänzlich virtuellen Ausstellungen werden digitale Lösungen genutzt. Vor diesem Hintergrund befasste sich die AG im Sommersemester 2016 mit Phänomenen und Praktiken der Digitalisierung in Museen. Im Rahmen ihrer Treffen verglich die Gruppe unterschiedliche Onlineangebote für Besucher digitaler und analoger Museen; in Gesprächen mit Experten aus der Praxis versuchte sie außerdem, die aktuelle Bedeutung und weitere Entwicklung des Einsatzes von digitalen Medien und Praktiken in der Museumsarbeit auszuloten.

 

Filmvorführung der Ausstellung auf Leinwand: Painting the Modern Garden – Monet to Matisse (Trailer) | 25.05.2016


Gespräch mit Isabelle Bastian im Archiv des Filmmuseum Frankfurt | 10.06.2016


Launch der Museumsschwätzer während des GGK Open Day | 18.06.2016 (facebook-Seite der Museumsschwätzer: www.facebook.com/museumsschwaetzer/ )


Gespräch mit Axel Braun, head of Press/PR im Städel Museum und Besuch des Schloss Freudenberg | 06.07.2016


Wintersemester 2015/2016

Anhand einer Filmreihe zum Thema "Movie Meets Museum" untersuchte die Gruppe im Wintersemester 2015/16 Darstellungen von Museen in Filmen und stellte damit weiterhin Fragen über die gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Funktionen von Museen. Sie diskutierte die Filme in Hinblick auf ihre Wirkung, Erzählformen und Repräsentationen. Dabei bezog sich die AG insbesondere auf die Überlegungen zur Wechselwirkung der beiden Genres Film und Museum in Steven Jacobs “Strange Exhibition: Museums and Art Galleries in Film” (2009) sowie in Hans Christian Eberl und Herbert Poschs “Museum und Film” (2003). Welche Bilder von Museen werden in Filmen entworfen? Welche Einblicke bieten sie und welche Aspekte, die sonst im Verborgenen bleiben, werden anhand der Filme sichtbar gemacht?

Die Filmreihe wurde in Zusammenarbeit mit der AG Moving Images und mit dem Oberhessischen Museum Gießen veranstaltet und fand in den Räumlichkeiten des Alten Schlosses statt.


Film Event "Het Nieuwe Rijksmuseum" (Trailer), Altes Schloss Gießen | 11.11.2015


Besuch der Kunsthalle Gießen | 03.12.2015

 

Film Event "Museum Hours" (Trailer), Altes Schloss Gießen | 09.12.2015

 

Film Event "La Ville Louvre" (Trailer), Altes Schloss Gießen | 20.01.2016

 

Besuch und Führung durch das Liebig-Museum  | 21.01.2016


Film Event "Art's Home is my Kassel – 100 Tage documenta-Stadt" (Trailer) | 03.02.2016


Tagesexkursion nach Kassel | 05.02.2016
Besuch der Grimmwelt sowie Gespräch mit der Direktorin Susanne Völker; Gespräch mit Harald Kimpel in der Ausstellung UTOPIE documenta im Stadtmuseum.

 

Sommersemester 2015

Im Sommersemester 2015 beschäftigte sich die AG vermehrt mit der Frage nach dem Sinn und Unsinn der Partizipation und der Interaktivität in Museen. Auf Basis von Nina Simons Buch “The Participatory Museum” (2010) diskutierte die Gruppe zunächst Definitionen, Chancen und Grenzen des Konzeptes. Die Ergebnisse dieser Diskussionen konnten danach im Rahmen einer Exkursion nach Berlin vertieft werden, bei der sich die AG mit zahlreichen Experten über deren Intentionen und Erfahrungen in Bezug auf partizipative Modelle austauschte.

Gespräch mit Markus Lepper, Vorsitzender des Kunstverein Gießen | 12.05.2015

 

Besuch des Oberhessischen Museums, Gießen (Wallenfels’sches Haus) | 28.05.2015

 

Gespräch mit Sabine Philipp, Direktorin des Oberhessischen Museums, Gießen | 29.06.2015

 

Exkursion nach Berlin | 18.07.2015 - 22.07.2015

 

Wintersemester 2014/2015

Im Wintersemester 2014/2015 hat die AG sich neu zusammengesetzt. In ihrer Orientierungsphase begann sie damit, aktuelle Diskussionen über Museen zu verfolgen und die lokale Museumslandschaft zu erkunden.

 

Tagesexkursion nach Frankfurt am Main | 23.11.2014
Besuch des Museums für Kommunikation und Filmvorführung “Das Große Museum” (Trailer)


Film Event in Frankfurt am Main | 23.01.2015
Museumsbesuch der "National Gallery“ via Filmvorführung (Trailer)

 

Besuch des Oberhessischen Museums, Gießen (Altes Schloss) | 25.01.2015

 

Tagesexkursion zum Kunstweg, Gießen | 06.02.2015

 

Sommersemester 2014

Exkursion nach Berlin | 04.-06.07.2014

Diese Exkursion wurde von den AGs Museumskultur, Kulturmanagement und Game Studies organisiert. Wir besichtigten unterschiedlichste Museen, um deren Umgang mit neuen Medien zu untersuchen. In diesem Zusammenhang waren die AGs vor allem daran interessiert, auf welche Art und Weise neue Medien in den Museen eingesetzt wurden und welche Anforderungen oder auch Hürden gemeistert werden müssen, wenn digitale Objekte Teil einer Ausstellung werden. Einen Bericht sowie ein detailliertes Programm können hier eingesehen werden.

 

2013

Ausstellung, Gießen | 12.06.-07.07.2013
Kooperation mit dem Historischen Institut, Neuzeit II (Dr. Bettina Severin-Barboutie) und der GGK-Sektion Erinnerung und Holocaust (11) zur Realisierung der Ausstellung "Tout le monde kaputt - Der Erste Weltkrieg im Comic" im Ausstellungsraum der Universitätsbibliothek der JLU Gießen. Projektkoordinator für die AG Museumskultur: Fabian Stein.

 

2012

Tagesexkursion zum Filmmuseum mit Filminstitut, Frankfurt/Main | 09.02.2012
Exkursion (zusammen mit der AG Film und Filmtheorie) mit Kuratorengespräch zur neuen Dauerausstellung des Filmmuseums.

Exkursion zum Städel Museum, Frankfurt/Main | 16.06.2012
‚Kunst und ihre Präsentation’ war das Thema der Exkursion zum Städel. Die architektonische Erweiterung des Museums für die Sammlung zeitgenössischer Kunst durch den unterirdischen Neubau im Garten und die neue polychrome Wandgestaltung des Altbaus standen im Mittelpunkt. Pressesprecher Axel Braun erläuterte vor Ort Genese und Konzept des Neubaus. Im Anschluss begutachtete die AG die Neugestaltung der ständigen Sammlung.

Exkursion nach Dresden | 17.11.-19.11.2012
Die AG Museumskultur und die neu gegründete AG Macht und Gewalt unternahmen eine Exkursion in die Dresdener Museumslandschaft, deren Vielfalt für die leitenden Fragestellungen beider AGs zahlreiche Anknüpfungspunkte bot.
Der Exkursions-Bericht sowie das genaue Programm kann hier eingesehen werden.

Tagesexkursion nach Stuttgart | 07.12.2012
Die Exkursion der AG Museumskultur nach Stuttgart schloss an den Workshop "Von der Ausgrabung zur Ausstellung" von Dr. Caroline von Nicolai an. Als zweiteilige Veranstaltung komplettierte der Ausstellungsbesuch den Workshop. Nur vor Ort konnten Planung und Ausführung des Ausstellungskonzeptes miteinander verglichen und diskutiert werden. Das Treffen mit Kuratorin Peggy Goede Montalván ermöglichte nicht nur einen sachkundig geführten Rundgang durch das Linden-Museum, sondern gab auch einen Einblick in die kommende Ausstellung "INKA - Könige der Anden" ebendort.
Der Exkursions-Bericht sowie das genaue Programm kann hier eingesehen werden.

 

2011

Exkursion zum Städel Museum | 17.02.2011
Am 17.02.2011 unternahm die AG Museumskultur eine Exkursion ins Städel Museum in Frankfurt. Besucht wurde die Ausstellung „Chronologie der Bilder“ mit anschließendem Gespräch mit einem der Ausstellungskuratoren.

Workshop mit Harold Vits: „Ausstellungskataloge. Gestaltung, Herstellung und Produktion“ | 05.07.2011
Am Di. 05.07.2011 veranstaltete die AG einen Workshop mit Harold Vits (bureau für gestaltung, Mannheim) zum Thema „Ausstellungskataloge. Gestaltung, Herstellung und Produktion“. Der Workshop fand von 10.00 bis 14.00 Uhr an der Justus-Liebig-Universität statt.

2010

Tagesexkursion nach Wolfenbüttel | 19.01.2010
Am 19.01.2010 fand eine von der AG angeregte Tagesexkursion in die Herzog-August Bibliothek in Wolfenbüttel mit Besuch der Grafikausstellung „Hochzeit von Bild und Buch“ sowie des virtuellen Kupferstichkabinetts statt. In diesem Rahmen war es möglich, Einblick in alle Belange einer Bilddatenbank zu erhalten und über die Leistungsfähigkeit des digitalen Bildes im Vergleich mit dem Original zu diskutieren.

Besichtigung des Museumsdepots des Museums für Angewandte Kunst, Frankfurt/Main | 22.02.2010
Meist befinden sich nur circa 10% der Museumsbestände in Ausstellung. Aber wo und wie werden die anderen 90% der uns normalerweise nicht zugänglichen Dinge bewahrt? Dieser und anderen Fragen ging die AG bei einer Führung durch das Museumsdepot des Museums für Angewandte Kunst in Frankfurt nach.

Exkursion in die Stuttgarter Museumslandschaft | 29.09.-01.10.2010
Der Exkursions-Bericht sowie das genaue Programm kann hier eingesehen werden.

2009

Das AG-Jahresthema 2009 lautete ‚Kulturwissen kuratieren’. Es widmete sich aus kulturtheoretischer und praktischer Perspektive den Möglichkeiten und Grenzen von Transfers aktueller kulturwissenschaftlicher Forschung in Ausstellungsprojekte vor dem Hintergrund der jüngsten Diskussionen um Kulturpraxen des Zeigens und Theorien der Evidenzerzeugung.

Exkursion in die Berliner Museumslandschaft | 24.02.-26.02.2009
Die dreitägige Exkursion nach Berlin stand im Zeichen der nachhaltigen Veränderungen der örtlichen Museumslandschaft. Mit dem neuen Denkmal für die ermordeten Juden Europas, der Pei-Erweiterungsbau des Deutschen Historischen Museums und das renovierte Bode-Museum waren unter anderem Zeile der Exkursion.

Tagesexkursion zum Museum für Kommunikation, Frankfurt/Main | 2009


Tagesexkursion zum Filmmuseum mit Filminstitut, Frankfurt/Main | 2009


Tagesexkursion zum Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt/Main | 2009


Exkursion nach Köln | 02.-03.10.2009
Am 02. und 03. Oktober 2009 unternahm die AG eine Exkursion nach Köln. Der Bericht zur Exkursion und das Programm kann hier eingesehen werden.

Master Class mit Prof. Dr. Olaf Peters: „Kulturwissen kuratieren konkret – Dix und die Neue Sachlichkeit als Forschungs- und Ausstellungsthema“ | 01.12.2009
Dem AG-Thema ‚Kulturwissen kuratieren’ verpflichtet, diskutierten wir die Grundsatzfrage, inwieweit sich aktuelle kulturwissenschaftliche Forschungsergebnisse und -ansätze auf Ausstellungsprojekte transferieren machen lassen – mit einem ausgewiesenen Experten an einem konkreten Beispiel. Prof. Dr. Olaf Peters, Professor für Neueste Kunstgeschichte und Kunsttheorie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, ist nicht nur einer der führenden Forscher auf dem Gebiet der Neuen Sachlichkeit sowie der Geschichte der deutschen Kunstgeschichte im 20. Jhd., sondern auch Member des Board of Trustees der Neuen Galerie New York/Museum for German and Austrian Art. Peters war ein idealer Ansprechpartner für die Frage nach den Transfermöglichkeiten und auch der Transfergrenzen zwischen kulturwissenschaftlicher Forschung und Ausstellungs-/kuratorischer Arbeit. Die spannende Doppeltätigkeit von Prof. Peters war der thematische Ausgangspunkt dieser dreistündigen Master Class. Darüber hinaus reflektierten wir Bezüge sowohl zu aktuellen Ausstellungs- und Museumsdebatten als auch zu jüngsten kulturtheoretischen Tendenzen wie der von Helmut Lethen konstatierten „Sehnsucht nach Evidenz“ und auch kanonische Positionen zu (den meist von Objekten ausgehenden) Kulturpraxen des Zeigens. Die Master Class bot somit nicht nur den AG-Mitgliedern, sondern auch weiteren interessierten GCSC-Mitgliedern vielfältige Anknüpfungspunkte.

2008

Gründung der AG-Museumskultur durch Christiane Holm und Lutz Hengst.

Andere Projekte

AG-Ausstellungskonzept gewinnt Ideenwettbewerb Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst | 2009

Eine Sondergruppe der AG Museumskultur hat mit ihrem Ausstellungskonzept „Hessen hybrid“ bei dem u.a. vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst ausgeschriebenen Ideenwettbewerb zur volkskundlich-kulturgeschichtlichen Museumsarbeit „Die Dinge und ihre Bedeutungen“ gewonnen. Eine Kurzfassung des Ausstellungskonzepts und die offizielle Pressemitteilung zur Preisverleihung finden sich hier:

A) Kurzfassung des Ausstellungskonzepts
B) Pressemitteilung zur Preisverleihung

Das Ausstellungskonzept ist gemeinsam mit dem Hessenpark im Jahr 2012 realisiert worden: Link zur Website der Ausstellung.