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Moving Images: Theorie und Praxis

 

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Im Zentrum der sich explizit auch an Nicht-Filmwissenschaftler*innen richtenden Arbeitsgruppe steht die kulturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit Film und Video im interdisziplinären Kontext. Die Vielzahl an akademischen Disziplinen, die sich aktuell Bewegtbildern zuwenden – von Film- und Literaturwissenschaften über Geschichte bis hin zur Soziologie – sieht sich einer weitläufigen Bildlandschaft gegenüber: Nicht nur Film­genres, sondern auch Medien­formate sowie Produktions- und Rezeptionskontexte von Bewegt­bildern haben sich seit der Erfindung mechanischer Reproduktion von Bewegung enorm vervielfacht und diversifiziert. Der einsame Kinofilm zu Beginn des 20. Jahrhunderts findet sich heute in einer inter­medialen Gemeinschaft von Handyvideos, YouTube-Clips, Tumblr-Gifs, Fernsehfilmen und -serien, Musikvideos  und  Repor­tagen wieder. Dabei verändern beispielsweise digitale Verfahren oder videographische Laienpraktiken Form und Inhalt der globalen Zirkulation von Bewegtbildern.

 

Um dieses ungleiche Bildmaterial systematisch in eine kulturwissenschaftliche Analyse zu integrieren, verbinden wir in der AG eine Lektüre klassischer und neuerer Filmtheorien mit theoretischen und methodologischen Beiträgen aus anderen Disziplinen. Hierbei rückt vor allem die Frage des „Wie“ der Analyse in den Mittelpunkt: Wie unterscheiden sie sich von anderen Bildformen, Artefakten oder Repräsentationen und wie kann die (sprachförmige) kulturwissenschaftliche Analyse ihnen gerecht werden? Wie können Bewegtbilder als Quellen oder Daten verstanden und dementsprechend analysiert werden?

 

Die theoretische Beschäftigung mit Film und Video wird hierbei prinzipiell an konkrete Beispiele angebunden. Wir analysieren und diskutieren gemeinsam audiovisuelles Material, das eine Relevanz für die Dissertationsprojekte der Teilnehmer*innen hat. Es werden auch experimentellere Zugänge zu Bewegtbildern erprobt – neben der betrachtenden und besprechenden Analyse versuchen wir uns selbst an der praktischen Umsetzung filmischer und videographischer Mittel. Im Hinblick auf die Verbindung von Theorie und Praxis gilt es außerdem, durch öffentliche Filmvorführungen mit anschließenden Diskussionen eine Austauschplattform für Filminteressierte inner- und außerhalb des akademischen Raumes aufzubauen.

 

Vergangene Semester

 - Filmreihe “Sound Disruptions – Music and Global Politics”

 

ab Sommersemester 2019

 

 - Thomas Elsaesser: European Cinema and Continental Philosophy

 - Interaktiver Film von Possibilia bis Bandersnatch

 

Kontakt (AG-Sprecherinnen)