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Artikelaktionen

Herzlich willkommen auf der Webseite der Arbeitsstelle Gender Studies...

Die Arbeitsstelle Gender Studies ist eine interdisziplinäre Forschungs- und Kooperationseinrichtung für Frauen- und Geschlechterforschung an der Justus-Liebig-Universität. Unter der Leitung von Prof. Dr. Barbara Holland-Cunz führt das Team der Arbeitsstelle Gender Studies Forschungsprojekte im Bereich verschiedener Geschlechterpolitiken und geschlechtersensibler Demokratieforschung durch. Darüber hinaus veranstalten wir regelmäßig Vorträge, Diskussionen und wissenschaftliche Tagungen. Geschlechterfragen sind zudem zentral in unseren Publikationen und der Lehre an verschiedenen Instituten der JLU.


Wenn Sie regelmäßig über unsere Aktivitäten sowie über das Geschehen in der Welt der Frauen- und Geschlechterforschung informiert werden wollen, bestellen Sie hier unseren .

 

Neuigkeiten und Ankündigungen 

 

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Zerstörung von Angst durch Schrecken - Zur Psychodynamik von Amokläufen und Selbstmordattentaten

Aus Sicht der psychoanalytischen Sozialpsychologie geht der Vortrag der Psychodynamik von plötzlich zerstörerischen Akten wie Amokläufen und Selbstmordattentaten nach. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den im Kontext des sogenannten Islamischen Staates (IS) begangenen Taten. Anhand von konkreten Fallbeispielen und Bildmaterial soll gezeigt werden, wie sich in ihnen eine Dynamik des Schreckens entfaltet, die auf eine Zerstörung des normalen, gesellschaftlich tragenden Angst-Gleichgewichts und des entsprechenden Realitätsgefühls abzielt. Es wird insbesondere die Frage gestellt, warum die Täter_innen zu derartigen Handlungen bereit sind, warum sie sich dabei vor allem plötzlicher, explosiver Formen der (Selbst-)Zerstörung bedienen und was das über die psychische sowie normative Verfasstheit sozialer Bindungen aussagt. Angesprochen werden auch genderspezifische Aspekte, zumal sich auch immer mehr Frauen dem IS anschließen.

 

Prof. Dr. phil. Angelika Ebrecht-Laermann ist Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin/Psychoanalytikerin (DPV, IPA, DGPT), Supervisorin am BPI, Fachpsychologin für Verkehrspsychologie; Germanistin, promovierte Psychologin und habilitierte Politikwissenschaftlerin. Derzeit arbeitet sie als Psychotherapeutin und Psychoanalytikerin in eigener Praxis ist und unter anderem Mitarbeiterin im Modellprojekt Diagnostisch-therapeutisches Netzwerk Extremismus DNE.

 

Die Veranstaltung findet am 14. Juli 2016 um 18:30 in der Alten Universitätsbibliothek (Hörsaal AUB 2, Bismarckstraße 37) statt. Der Flyer kann hier heruntergeladen werden.

 



Anlässlich des 30. Todestags von Simone de Beauvoir am 14.04.2016 hat das sozialwissenschaftliche Nachrichtenportal Soziopolis einen Themenschwerpunkt zur "Zur Aktualität Simone de Beauvoirs in der Geschlechterforschung" online veröffentlicht. Um diese Fragen zu klären, haben drei Autorinnen Beiträge zu diesem Schwerpunkt beigesteuert: Penelope Deutscher (Evanston) diskutiert Beauvoirs Gedanken im Kontext der neuesten, materialistisch orientierten Entwicklungen der Gendertheorie. Cornelia Möser (Paris) befasst sich mit Beauvoirs Begriff der Sexualität und dessen Einfluss auf die Frauenbewegung sowie auf die theoretischen Debatten der 1970er-Jahre. Karen Vintges (Amsterdam) interpretiert Beauvoirs literarisches Werk als Thesenromane, die sich nicht zuletzt im Hinblick auf den Neoliberalismus erstaunlich aktuell lesen lassen. Außerdem rekonstruiert Imke Schmincke (München) den Zusammenhang von Simone de Beauvoir und dem Feminismus in einer Rezension des gleichnamigen Buches von Ingrid Galster. In einer Collage berichten Feministinnen verschiedener Generationen und Nationalitäten u.a. auch Prof. Dr. Barbara Holland-Cunz von ihren ersten Begegnungen mit Simone de Beauvoir und damit letztlich vor allem Dem anderen Geschlecht.



 

ZEIT.jpgFrauen, die Karriere als Wissenschaftlerin machen, müssen ständig Fragen beantworten, die nichts mit ihrer Forschung zu tun haben. Die ZEIT hat fünf, u. a. Prof. Dr. Barbara Holland-Cunz, Wissenschaftlerinnen gefragt: Welche können Sie nicht mehr hören – und diese Fragen ihren männlichen Kollegen gestellt.

 

Die Version für ZEIT Online kann hier abgerufen werden.

 

 

 

 

 



 

"Kritik als demokratische Praxis. Kritik und Politik in Kritischer Theorie und feministischer Theorie" von Dr. Tina Jung erschienen!

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Kritische Gesellschaftstheorien eint gemeinhin der Anspruch, herrschaftskritisch und an der Entfaltung von Emanzipationsmöglichkeiten orientiert zu sein. In diesem Sinne sind sie immer auch politisch. Doch wie sind die Bezugnahmen auf 'Kritik' und 'Politik' im Selbstverständnis kritischer Gesellschaftstheorien jeweils zu verstehen?

Am Beispiel Kritischer Theorie und feministischer Theorie untersucht Tina Jung den politischen Gehalt von Kritikkonzeptionen. Dabei fragt sie nach den Potenzialen und Herausforderungen, die sich daraus für gegenwärtige, kritisch-feministische Theoriebildung im Sinne einer von ihr so bezeichneten Kritik als demokratischer Praxis ergeben.

 

Das Inhaltsverzeichnis kann hier eingesehen werden.

Erschienen im März 2016, Westfälisches Dampfboot, ISBN: 978-3-89691-729-4, 296 Seiten

 



 

Ankündigung der Publikation "Gender and Family in European Economic Policy: Developments in the New Millennium" (Herbst 2016)

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Die Ergebnisse der Internationalen Tagung "Gender Equality since the Turn of the Millennium: Rethinking Successes and Innovations", die die AGS im Mai 2015 veranstaltet hat, erscheinen im Herbst 2016 als Sammelband (Print und E-Book). Dr. Diana Auth (stellvertretende Leiterin der AGS), Dr. Jutta Hergenhan (ehemalige Geschäftsführerin der AGS) und Prof. Dr. Barbara Holland-Cunz (Leiterin der AGS) werden den Sammelband unter dem Titel "Gender and Family in European Economic Policy: Developments in the New Millennium" bei Palgrave Macmillan/Springer Nature, New York herausgeben.



Die Präsentationen der Referent_innen und das Video der Keynote "The Economics of Gender" (Prof. Dr. Francesca Bettio, University of Siena) finden Sie jetzt hier.