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Artikelaktionen

Herzlich willkommen auf der Webseite der Arbeitsstelle Gender Studies...

Die Arbeitsstelle Gender Studies ist eine interdisziplinäre Forschungs- und Kooperationseinrichtung für Frauen- und Geschlechterforschung an der Justus-Liebig-Universität. Unter der Leitung von Prof. Dr. Barbara Holland-Cunz führt das Team der Arbeitsstelle Gender Studies Forschungsprojekte im Bereich verschiedener Geschlechterpolitiken und geschlechtersensibler Demokratieforschung durch. Darüber hinaus veranstalten wir regelmäßig Vorträge, Diskussionen und wissenschaftliche Tagungen. Geschlechterfragen sind zudem zentral in unseren Publikationen und der Lehre an verschiedenen Instituten der JLU.


Wenn Sie regelmäßig über unsere Aktivitäten sowie über das Geschehen in der Welt der Frauen- und Geschlechterforschung informiert werden wollen, bestellen Sie hier unseren .

 

Neuigkeiten und Ankündigungen


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In der radikalen und extremen Rechten werden zwei große Bedrohungen für die „westliche Welt“ ausgemacht: „der“ Islam und der Feminismus. Der Antifeminismus in der Rechten ist nicht neu, jedoch wird er zunehmend aggressiver vorgetragen. Auch der Rechtsterrorist Anders Breivik, der am 22. Juli 2011 in Oslo und auf der Insel Utøya 77 Menschen ermordete, legitimierte sein Attentat u.a. mit der feministischen Bedrohung der europäischen Kultur. Welche Varianten des Antifeminismus in der politischen (und terroristischen) Rechten zu finden sind und warum dieser eine so wichtige Bedeutung in den Ideologemen einnimmt, ist Gegenstand des Vortrags, der am 29. Juni 2017 von der Arbeitsstelle Gender Studies organisiert wird.

 

Prof. Dr. Ursula Birsl ist Professorin für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Demokratieforschung am Institut für Politikwissenschaft der Philipps-Universität Marburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Comparative Politics, Vergleichende Demokratie- und Herrschaftsforschung; Politisches System der Bundesrepublik Deutschland und Demokratie; Migration, Migrationspolitik und Interkulturalität in Westeuropa und der EU sowie Jugendliche und Politik im Geschlechtervergleich.

 

Ein Flyer zur Veranstaltung kann hier heruntergeladen werden. 

 

 

 

 

 


 

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"On International Women's Day, March 8th, women and our allies will act together for equity, justice and the human rights of women and all gender-oppressed people, through a one-day demonstration of economic solidarity." (www.womensmarch.com/womensday)

 


 

 

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Women's March Frankfurt, ein "Sister March" zum Women's March on Washington in Washington DC/USA am 21. Januar 2017 

 


Entwicklung eines JLU-weiten, interdisziplinären Zertifikatsstudiengangs "Gender Studies"

Im Zuge des Ideenwettbewerbs zur Frauenförderung an der Justus-Liebig-Universität Gießen hat die Arbeitsstelle Gender Studies Fördermittel zur Umsetzung eines interdisziplinären, JLU-weiten Zertifikatsstudiengangs „Gender Studies“ eingeworben. Das Projekt gliedert sich in zwei Bausteine: die Konzeption des Zertifikatsstudiengangs sowie dessen geplante Umsetzung zum Wintersemester 2018/19. Der geplante Studiengang „Gender Studies“ soll interdisziplinär angelegt und grundsätzlich offen für alle Fachbereiche und Disziplinen der JLU sein. Wir erhoffen uns, mit der Etablierung eines strukturierten Studienprogramms in Form eines Studiengangs dabei in Zukunft auch die Disziplinen und Fachbereiche stärker ansprechen zu können, die bislang noch keine oder wenig Gender-Bezüge in ihrer Lehre aufweisen. Zugleich fördert die Entwicklung eines Gender-Zertifikationsstudiengang auch eine höhere Sichtbarkeit der Gender Studies in- und außerhalb der JLU und bietet nicht zuletzt auch für die an der JLU vorhandenen Einrichtungen und Arbeitsgruppen, die mit Gender-Belangen befasst sind, eine willkommene und ertragreiche Form der vertiefenden Kooperation und der Erreichung von Synergieeffekten in der Nutzung und Bereitstellung von Gender-Angeboten. Die Leitung des Projekts übernehmen Prof. Dr. Barbara Holland-Cunz und Dr. Tina Jung.  



"Gender and Family in European Economic Policy: Developments in the New Millennium" erschienen

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Die Ergebnisse der Internationalen Tagung "Gender Equality since the Turn of the Millennium: Rethinking Successes and Innovations", die die AGS im Mai 2015 veranstaltet hat, erscheinen Anfang des Jahres 2017 als Sammelband (Print und E-Book). Der von Dr. Diana Auth (stellvertretende Leiterin der AGS), Dr. Jutta Hergenhan (ehemalige Geschäftsführerin der AGS) und Prof. Dr. Barbara Holland-Cunz (Leiterin der AGS) herausgegebene Sammelband trägt den Titel "Gender and Family in European Economic Policy: Developments in the New Millennium" und wird bei Palgrave Macmillan/Springer Nature, New York herausgegeben. Alle Informationen zum Tagungsband finden Sie auf dem Productflyer, den Sie hier herunterladen können. 

"This collection explores how pioneering gender equality policies have shaped women's economic presence in Europe since 2000. Equal pay policies, parental leave reforms, corporate quotas and electoral quotas have raised pressing questions about the effectiveness in promoting equal participation, as researchers quote both quantitative improvement in gender diversity and qualitative lag in cultural change. The chapters in this book present interlocking cross-national and cross-policy comparisons of the three most controversial reforms: equal pay, parental leave, and quotas for political representatives. The contributors address the cultural context in which reforms arose, internally contradictory policies, and the relative effectiveness of fast-track quotas and incentives compared to long-term efforts to change the overall culture of gender. This critical examination of the new millennium's groundbreaking gender policies will appeal to academics and practitioners interested in the progress of gender equality in the economic, political, and social welfare fields."