Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

DHM Titel im Rudern für Norma Diel und Mara Weber

DHM Rudern 23/24.9.2017 Brandenburg an der Havel, verfasst von Mara Weber

 

Bei den dieses Jahr erst am 23/24.09 stattfindenden Hochschulmeisterschaften der Ruderer in Brandenburg an der Havel war Gießen, nachdem in den letzten Jahren regelmäßig ein Frauendoppelvierer gestellt werden konnte, dieses Jahr nur in den Kleinbooten auf der 1000m langen Strecke vertreten.

Julia Ackermann von den Mathematikern, leider im Vorfeld durch einen Infekt geschwächt, startete im Fraueneiner der Leichtgewichte. Im Frauenzweier ohne Steuerfrau trat ein neu formiertes Gießener Team mit den Medizinstudentinnen Norma Diel und Mara Weber an. Ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen nicht selbst im Boot, aber als Trainer dabei, war Johannes Birkhan aus dem Fachbereich Sport.

Das Meldefeld war in diesem Jahr so groß, dass in beiden Rennen Vorläufe gefahren werden mussten, um die Finals vorzusortieren. Acht Boote starteten im Zweier ohne der Frauen, sogar elf im leichten Fraueneiner. Bei zwei Vorläufen kommt jeweils nur das siegreiche Boot weiter, alle anderen Teilnehmer müssen über Hoffnungsläufe um den Einzug ins Finale mit 6 Startplätzen kämpfen. Im Feld der Frauenzweier wurden zwei Boote eliminiert, während die leichten Einer der Damen auch ein mit 5 Booten besetztes kleines Finale ausfuhren.

Erst am Freitag wieder genesen konnte Julia am Sonntagmorgen leider ihren Vorlauf nicht für sich entscheiden. Im Hoffnungslauf musste sie sich im Duell um Platz zwei, der zur Teilnahme am A-Finale berechtigt hätte, knapp der WM-erfahrenen Lisa Peterson von der Universität Hamburg geschlagen geben. Im Finale um die Plätze sieben bis elf startete Julia ambitioniert und konnte sich anfangs vor das Feld legen. Gegen Streckenhälfte musste sie zwei Gegnerinnen passieren lassen und beendete den Wettkampf mit dem dritten Rang im B-Finale. Die Medaillen in diesem Rennen gingen an Sina Schäfer von der Uni Würzburg, Janika Köblin aus Konstanz und Vera Spanke, die für Düsseldorf am Start war.

Norma und Mara waren ursprünglich nur in den Zweier gestiegen, um ein wenig Abwechslung vom Trainingsalltag im Einer zu bekommen. Trotz ihrer festen Verankerung im Skullbereich war nach wenigen Kilometern im Riemenboot das Potential der Crew klar. In der kurzen verbleibenden Vorbereitungszeit konnte mit Trainer Johannes noch eine deutliche Steigerung erzielt werden, die prompt mit einem klaren Vorlaufsieg belohnt wurde. „Nach den Vorläufen, war mir klar, dass die Mädels das Finale gewinnen können. Die Rennansprache lautete also, einfach das Gelernte abspulen und den Anderen das eigene Tempo aufzwingen. Der Schiebewind, der über den Tag immer stärker wurde, kam den beiden auch entgegen, da er technische Unsauberkeiten hart bestraft und wir diesbezüglich das beste Boot aufs Wasser gebracht haben.“ sagt der junge Trainer dazu.
Nach Steuerschwierigkeiten auf der ersten Streckenhälfte geschah auch genau dies und die Gießenerinnen lösten sich auf den verbleibenden 500m deutlich aus dem Feld. Vor den Kontrahentinnen aus Mainz und Hannover holten sie den deutschen Titel und die Qualifikation für die European University Games nach Mittelhessen.