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Beschaffung eines neuen Großrechners

Die bis zum Anschlag ausgebaute CD3300 muss noch solange Dienst für Forschung und Lehre tun, bis ein Großrechner der nächsten Generation beschafft und in Betrieb genommen ist. Dies zeichnet sich bereits im Jahre 1977 ab und wird mit dem Beschaffungsantrag vom März 1978 konkret.

  • Der Jahresbericht 1977 beinhaltet folgende Zusammenfassung:

    Jahresübersicht

    Die Aktivitäten des HRZ konzentrieren sich im Berichtsjahr einerseits auf die Beschaffung eines neuen Großrechners und andererseits auf Hardware- und Softwareverbesserungen mit dem Ziel einer noch besseren Ausnutzung des vorhandenen Rechners sowie eine verstärkte Beratung über die Benutzung auswärtiger Großrechner.

    Die Planungsarbeiten zur Beschaffung eines neuen Rechners konnten im Mai mit der Formulierung eines Antrags mit den zugehörigen Bedarfsberechnungen und Rechnervergleichs-Ergebnissen zunächst abgeschlossen werden. Im Juli konnte mit dem Neubau für das HRZ begonnen werden, dessen Fertigstellung für 1978 vorgesehen ist. Nach der Behandlung des Antrags durch die Senatskommission für Rechenanlagen der Deutschen Forschungsgemeinschaft wurde die Universität um eine Überarbeitung des Antrags gebeten. Die daraus resultierenden Arbeiten konnten wegen ihres Umfangs zum Ende des Berichtszeitraums noch nicht abgeschlossen werden.

    Im April wurde ein Kommunikationsrechner installiert, der durch schrittweisen Ausbau der Software den Anschluß verschiedenartiger Terminals an mehrere Großrechner ermöglichen wird.

    Mit dem Auslauf der Förderung des Projektes Computer-Unterstützter Unterricht (CUU) zum Jahresende wurden Geräte und Betreuungsaufgaben durch das HRZ übernommen, um eine lückenlose Versorgung der Fachbereiche zu gewährleisten, die den Computereinsatz für Lehrzwecke fest in ihre Studienpläne eingebaut haben.

    Um den wachsenden Aufgaben des HRZ gerecht zu werden, wurde ein Organisations- und Stellenplan erarbeitet und die bestehenden Aufgabengebiete und Zuständigkeiten schrittweise daran angepaßt.

    Daß trotz des großen Arbeitsanfalls unter sehr beengten räumlichen Verhältnissen den Benutzern ein guter Service geboten werden konnte, ist dem überdurchschnittlichen Einsatz aller Mitarbeiter des HRZ zu verdanken.

    J. Hammerschick

  • Der Jahresbericht 1978 beinhaltet folgende Zusammenfassung:

    Jahresübersicht

    Das herausragende Ereignis in 1978 war der Wechsel unserer DV-Systeme. Am 23. September wurde die CD3300 stillgelegt und am 23. Oktober nahm die Cyber 174 ihren Betrieb auf. Sie war eine Woche vorher angeliefert worden. In der Zwischenzeit mußte der alte Rechnerraum umgebaut werden, um elektro- und klimamäßig die neue Anlage versorgen zu können. Das verlangte von allen Beteiligten, Bauamt, Lieferfirma und HRZ, ein genaues Timing, denn die rechnerlose Zeit sollte minimal gehalten werden. Wir hatten nicht das Glück, für das neue System einen "fliegenden Start" zu haben, also die alte und die neue Anlage für eine Zeitlang nebeneinander zu betreiben. Zwar standen in der rechenlosen Zeit 2 RJE-Terminals zu einem NOS-System zur Verfügung. Dennoch bedeutete der abrupte und übergangslose Wechsel der auch softwaremäßig sehr verschiedenen Systeme für die Benutzer und die Mitarbeiter des HRZ eine große und einige Wochen dauernde Belastung. Dieser Stress konnte nur ertragen werden, weil die Freude über die verfügbare Rechenkapazität und die neuen Möglichkeiten des Systems entsprechend motivierten. An dieser Stelle möchte ich allen Mitarbeitern des HRZ für ihren Einsatz und ihr Engagement herzlich danken. Der gleiche Dank gilt den Benutzern, die in dieser Zeit eine besondere Bereitschaft zur Zusammenarbeit zeigten und anerkannten, daß nur wegen persönlicher Engpässe manches nicht so ganz reibungslos und glatt verlief.

    Es sei an dieser Stelle aber auch dem Gutachter, der Kommission für Rechenanlagen, und den Geldgebern, BMFT und Hessischem Kultusministerium, für die zügige Behandlung des Gießener Antrags vom März 1978 gedankt. Immerhin war es bereits der 3. Anlauf, nachdem im März 1977 bereits der 1. Rechnerantrag gestellt worden war.

    Die Installation des neuen Zentralsystems bedeutet aber nur einen vorläufigen Abschluß besonders augenfälliger Aktivitäten: Im Herbst 79 soll der Neubau des HRZ bezogen werden und Ende 79 / Anfang 80 wird ein Terminalsystem mit AEG-Peripherie (Knoten, Sichtgeräte, Drucker und intelligente Terminals) installiert werden. Der Ausblick in die Zukunft könnte also als "ganz besonders positiv" bezeichnet werden, wenn nicht noch gewisse personelle Engpässe bestünden. Der Bedarf ist von Universität und Kultusministerium anerkannt und es bleibt zu hoffen, daß sich auch hier noch Erfolge einstellen.

    Gießen, im Juli 1979 / J. Hammerschick

Der neue Großrechner die Cyber 174 ist beschafft und wird nach Abbau der CD3300 am alten Standort in Betrieb genommen (Inbetriebnahme, Zeitungsartikel). Der Umzug in den Neubau des HRZ (Zeitungsartikel 15.7.1977, 20.12.1977, 6.7.1978) und der Ausbau eines neuen Terminalsystems stehen noch aus. Die Peripherie dazu wird vielseitig angeboten.


Dieter Wolff / HRZ der JLU / 02.10.2007