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Chipkarten-Sperre

    Die Chipkarte kann mit dem Web-Formular gesperrt werden.

    1. Sperrgründe

    Sobald der Chipkarten-Inhaber nicht mehr die volle Kontrolle über seine Karte hat, sollte er sie sperren lassen, um einen Missbrauch vorzubeugen. Sperrgründe sind z.B.

    • der Verlust der Chipkarte oder
    • dass ein anderer Kenntnis von PUK oder Sperr-Code erhält.

    Sollte jemand anderes Kenntnis über die PIN erlangen, kann der Karteninhaber die PIN wechseln. Sollte die PIN nicht mehr bekannt sein bzw. von jemand anderem unbemerkt verändert worden sein, kann die PIN mit der PUK neu gesetzt werden. In diesen Fällen ist es nicht nötig, eine Chipkarten-Sperre zu veranlassen, wenn die PIN-Änderung unverzüglich vorgenommen wird.

    2. Temporäre und endgültige Sperre

    Die Universität Gießen bietet die Chipkarten-Sperre in zwei Stufen an.

    • eine temporäre Sperre, die wieder rückgängig gemacht werden kann und
    • die endgültige Sperre

    Die endgültige Sperre kann auch in Ausnahmefällen nicht wieder rückgängig gemacht werden, weil die PKI-Policy sowie die technischen Randbedingungen dieser Sperre das nicht zulassen. Die endgültige Sperre umfasst alle Chipkarten-Funktionen und erfordert die kostenpflichtige Ausstellung einer neuen Karte.

    Die Einführung der temporären Sperre erfolgte aus einer Abwägung zwischen den erforderlichen Schutzmaßnahmen für Chipkarten-Inhaber und Universität einerseits und den organisatorischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten andererseits. Ohne die Möglichkeit der temporären Sperre müsste der Karteninhaber die Kosten für die Ausstellung einer Ersatzkarte tragen und diese auch persönlich im Studentensekretariat abholen.

    In einer Vielzahl von Fällen findet der Karteninhaber jedoch eine verloren geglaubte Chipkarte (oder den PIN-Brief) doch noch wieder und kann sich den Aufwand für die Ausstellung einer neuen Karte ersparen (Kosten der Ersatzkarte, ggf. Anreise vom Heimatort oder aus dem Ausland). Veranlassen Sie in diesem Fall rechtzeitig die Aufhebung der temporären Sperre und der damit i.allg. beauftragten Herstellung einer Ersatzkarte!

    Bei der temporären Sperre sind folgende Funktionen der Chipkarte betroffen:

    • der nicht-öffentliche Zugang zu allen HRZ-Servern, z.B. zu der eigenen Mailbox,
    • die Bibliotheksnutzung,
    • ein ggf. bestehender Gebäude- oder Raum-Zugang in der Universität,
    • Funktionen, die den Authentisierungs-Server benötigen (u.a. Studierendendatenbank-Zugang)

    Bei der endgültigen Sperre werden zusätzlich noch alle Funktionen gesperrt, die das Zertifikat des Benutzers benötigen und noch nicht bei der temporären Sperre erfasst wurden:

    • Signieren und Entschüsseln von E-Mail und Dateien
    • ggf. Zugriff auf das Datennetz der Universität mittels VPN-Service (in Planung)

    Eine endgültige Sperre muss schriftlich (per Brief/Fax mit eigenhändiger Unterschrift) oder per Web-Formular gestellt werden. Eine temporäre Sperre wird nach 14 Tagen automatisch zu einer endgültigen Sperre, wenn sie nicht zwischenzeitlich rückgängig gemacht wurde (siehe dazu Abschnitt 4 weiter unten). Sofern mit der temporären Sperre die Herstellung einer Ersatzkarte nach endgültiger Sperre beantragt wurde, wird nach diesen 14 Tagen auch die Ersatzkarte automatisch hergestellt.

    3. Sperranträge

    Ein Antrag zur Chipkarten-Sperre erfolgt im Normalfall über das Web-Formular.

    Nach der endgültigen Chipkarten-Sperre kann das Studentensekretariat dem Studierenden einen vorläufigen Papierausweis mit einer Gültigkeitsdauer von zwei Wochen ausstellen.

    4. Temporäre Sperre rückgängig machen

    Eine temporäre Sperre kann nur dann wieder rückgängig gemacht werden, wenn sie noch nicht in eine endgültige Sperre umgewandelt wurde. Letzteres kann durch Zeitablauf (14 Tage) oder schriftlichen Antrag erfolgt sein.

    Die temporäre Sperre wird durch einen Aufruf des Authentisierungs-Servers rückgängig gemacht (Einzelheiten werden noch mitgeteilt). Der Aufrufer muss sich durch die Anwendung der Chipkarte mit PIN-Eingabe am Chipkarten-Leser ausweisen und zusätzlich Matrikelnummer bzw. Studienausweisnummer und den Sperr-Code angeben.

    Die von der temporären Sperre betroffenen Dienste (HRZ-Serverzugang, Bibliotheksnutzung usw.) stehen nach der erfolgreichen Aufhebung der Kartensperre zu den früheren Nutzungsbedingungen spätestens am 3. Arbeitstag wieder zur Verfügung.