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Ausweisnummer der Chipkarte

Aufbau der Ausweisnummer/Identnummer/Matrikelnummer und ihre Darstellungen

Aufbau der Ausweisnummer/Identnummer

Chipkarte-Matrikelnummer.jpg

 

Jede Chipkarte ist mit einer eindeutigen Ausweisnummer verbunden, die auch als Identnummer bezeichnet wird. Eine neue Karte (Ersatzkarte) erhält eine neue Identnummer.

In Absprache mit den beteiligten Institutionen der Universität Gießen, dem Studentenwerk und dem Bibliotheksverbund in Hessen wurde eine hessen-einheitliche Form der Identnummer vereinbart. Sie steht an vier Stellen auf der Chipkarte

  • als 12-stellige Ziffernfolge lesbar auf der Kartenvorder- und rückseite
  • als Barcode "9 aus 39" auf der Kartenrückseite
  • im auslesbaren Speicher des kontaktbehafteten Mikrochips (Internet-Chip)
  • verschlüsselt in einem Speicherfeld des kontaktlosen Mifare-Chips (lokaler Chip)

Wir sprechen im Folgenden von einer globalen (deutschland-weiten) bzw. einer lokalen (hier hessen-weiten) Kennung. Es wird zunächst die lokale Kennung beschrieben, die Beschreibung der globalen Nummer erfolgt ggf. zu einem späteren Zeitpunkt. Gegen die einheitliche Verwendung einer globalen Nummer sprechen praktische Gründe. Die globale Nummer müsste 15 bis 16 Stellen lang sein und ist damit sehr unhandlich für den Menschen (wenn er sie doch einmal angeben muss). Die lange Kennung passt auch nicht mehr in einige schon betriebene Programmsysteme und Datenbanken. Es ist denkbar, die globale Identnummer später nur im Internet-Chip zu verwenden, während lokale Anwendungen die lokale Kennung nutzen.

Die lokale Identnummer ist aus Ziffernblöcken mit festen Elementen aufgebaut.

Die Einzelelemente sind:

hk
lokale Hochschulkennung (zwei Ziffern)
kfz
Kartenfolgeziffer (1 für die erste Kartenausgabe)
prz
Prüfziffer (über die restlichen 11 Stellen, Verfahren nach Prof. Beutelspacher)
gz
Gruppenzugehörigkeit (eine Ziffer)
gnr
Matrikelnummer, Personalnummer, lfd. Gästenummer
(immer 7 Ziffern, ggf rechts oder links mit Nullen aufgefüllt)

in der Anordnung hk-kfz-prz-gz-gnr.

Die optische Darstellung auf der Kartenvorderseite erfolgt mit einem Bindestrich, beispielsweise 2617-11234567, intern wird die Kennung ohne die Bindestrich-Lesehilfe abgespeichert: 261711234567.

Beachten Sie bitte, dass die Universität noch nicht beschlossen hat, an ihre Mitarbeiter Chipkarten auszugeben. Die folgende Angabe zeigt nur, wie die Ausweisnummer bei Mitarbeiterausweisen aussehen würde.

Beispiel 1 (Studierender an der Universität Gießen): 2617-11234567

26 : Hochschule "Universität Gießen"
1 : Kartenfolgeziffer 1 (erste Karte)
7 : Prüfziffer (über die übrigen 11 Stellen)
1 : Studierende/r
1234567 : Matrikelnummer 1234567

Beispiel 2 (Mitarbeiter der Universität Gießen): 2624-20010667

26 : Hochschule "Universität Gießen"
2 : Kartenfolgeziffer 2 (Ersatzkarte)
4 : Prüfziffer (über die übrigen 11 Stellen)
2 : Mitarbeiter/in
0010667 : Personalnummer 10667

Die Matrikelnummer und ihre Darstellungen

Mit der Einführung der Chipkarten-Ausweise gibt es drei Arten der Matrikelnummer-Darstellung

  • die reine Matrikelnummer (7-stellig: nnnnnnn)
  • die Angabe mit Prüfziffer q (8-stellig: nnnnnnnq oder nnnnnnn-q)
  • als Ausweisnummer mit Zusatzinformation und Prüfziffer p (12-stellig: 26fp-1nnnnnnn)

Für die Studierenden sind bis aufweiteres die 8- und 12-stellige Angaben wichtig. Wenn Sie nach der Matrikelnummer gefragt werden, geben Sie bitte die vollständige 8- oder 12-stellige Nummer an! Wenn das nicht erfolgreich ist, versuchen Sie es mit der ungesicherten 7-stelligen Angabe.

Auf Dokumenten des Studentensekretariats wird häufig die Datenbank-interne 8-stellige Angabe verwendet. Die 12-stellige Angabe wird auf der Chipkarte und bei Angaben im Internet verwendet werden. Es gibt jedoch Ausnahmen: Die Prüfungsämter verwalten nur die 7-stelligen Matrikelnummern, d.h. beim Prüfungsverwaltungssystems "FlexNow!" sind 7 Stellen einzugeben, wenn ein Zugriff ohne Chipkarte vorgenommen wird.

Weil der Chipkarten-Einsatz nicht nur Studierende umfasst, muss neben der Kartenfolgeziffer (f) und Prüfziffer (p) auch die Gruppenkennung "Studierender" (-1) aufgenommen werden.

Bitte beachten: Die beiden Prüfziffern (oben mit q und p bezeichnet) haben verschiedene Werte! Bei der Chipkarten-Statusabfrage erhalten Sie immer beide Formen angezeigt.

Bei den vorgefertigten Überweisungsvordrucken für die Semesterbeiträge wird die 8-stellige Form verwendet. Wer den Vordruck nicht verwendet, kann unter Verwendungszweck auch die komplette 12-stellige Ausweisnummer angeben (bitte zusätzlich immer Name, Vorname!).

Bei der Bearbeitung innerhalb der DV-Systeme wird keine Prüfziffer benötigt. Bei der Kommunikation zwischen Menschen oder zwischen Mensch und DV-System sollte immer eine Prüfziffer verwendet werden, weil

  • den Menschen leicht Lese- und Schreibfehler unterlaufen,
  • handschrifliche Angaben oft nicht eindeutig lesbar sind,
  • Banküberweisungen in Papierform von den Banken mit dem Scanner gelesen und dann nur digital weitergeleitet werden (handschriftliche Eintragungen kommen daher häufig fehlerhaft an),
  • auch beim Homebanking Abschreibfehler auftreten.

Nur bei Verwendung einer Prüfziffer können vom Menschen gemachte Angaben einigermaßen verlässlich weiterverarbeitet werden, weil fehlerhafte Daten (mit großer Wahrscheinlichkeit) erkannt werden. Bei Verwendung der 7-stellige Matrikelnummer besteht große Gefahr, eine falsche Personenzuordnung zu machen, weil ein Tipp-, Lese- oder Schreibfehler nicht erkannt wird. Bei einer Angabe mit Prüfziffer wird hingegen der Fehler in den weitaus meisten Fällen erkannt. Bei den Zahlungen der Semestergebühren kommen viele hundert falsche Matrikelnummer-Angaben vor, auch mehr als zehn Fälle von Zahlendrehern. Das ist bei Angabe der Prüfziffer erkenn- und häufig auch korrigierbar. Ohne Prüfziffer entsteht oft eine nicht erkennbare Fehlbuchung.

Leider lassen sehr viele Menschen bei Angaben wie 1234567-8 oder 2612-11234567 die mit dem Trennzeichen abgesetzten Nummernteile weg. Diese Angaben enthalten i. allg. die Prüfziffer und werden gerade bei der Kommunikation Mensch/DV-System benötigt!

Daher bitte Prüfziffern immer angeben!