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Artikelaktionen

Politische Bildung (Arbeitsgruppe)

Die Arbeitsgruppe politische Bildung wurde am 17.10.2017 gegründet und freut sich über weitere Interessierte! Bei Interesse an einer Mitarbeit senden Sie bitte eine E-Mail an die Arbeitsgruppenleitung unter Angabe Ihrer inhaltlichen Interessenschwerpunkte!

 

Mission Statement

Politische Bildung im erweiterten Sinne der civic education gewinnt ihr Profil aus allen Angeboten für politisches Lernen und Lehren und bezieht ökonomische, gesellschafts- und sozialwissenschaftliche sowie rechtliche Fragen ein. Politische Bildung wird so als transdisziplinäre Aufgabe verstanden, die schulisch und außerschulisch organisiert sein kann. Es geht mithin auch um Prozesse und Strukturen Politischer Sozialisation, in und außerhalb von Bildungsinstitutionen, sowie um Optionen und Möglichkeiten des professionellen Lernens und des Lehrens von Politik, um gesellschaftliche Teilhabe zu unterstützen und Mündigkeit zu fördern. Civic education umfasst in institutionellen Bildungsangeboten (Kindergarten, Schule, Hochschule) sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Aspekte. In außerschulischen Kontexten sind zivilgesellschaftliche Bildungsangebote an unterschiedliche Träger (Kirchen, Gewerkschaften, freie Träger etc.) gebunden, die zwischen Dienstleistungs- und professionellem Lernangebot changieren. In allen Angeboten Politischer Bildung sind spezifische Standards (Beutelsbacher Konsens), Fach- und Methodenkenntnisse nötig.

 

Zielgruppe

Die Arbeitsgruppe wendet sich an jene Forschende und Nachwuchsforschende, die sich mit Fragen der politischen Bildung im genannten Sinn befassen. Mitglieder der Arbeitsgruppe finden hier Unterstützung und Beratung.

 

Aktuelle Veranstaltungen

16.1.2018:       

May Jehle (Goethe-Universität Frankfurt):  Dimensionen der Bildung und Erziehung im politischen Unterricht. Fallstudien anhand von Videoaufzeichnungen aus Ost- und West-Berlin 1978-1985.

Ort und Uhrzeit: Alter Steinbacher Weg 44, 14.00-16.00 Uhr

Im Mittelpunkt des Vortrags stehen Fallstudien aus einem Dissertationsprojekt zur Analyse und Interpretation historischer Videoaufzeichnungen aus dem Staatsbürgerkunde- und Politikunterricht in der DDR und der Bundesrepublik. Begriffliche Unterscheidungen zwischen erzieherischen Intentionen und bildenden Ansprüchen bilden dabei den heuristischen Rahmen der Analysen der jeweiligen Intentionen dieser Unterrichtsfächer sowie der dokumentierten Unterrichtspraxis. Illustriert wird dieses Vorgehen vor allem anhand von Unterrichtsausschnitten aus dem Staatsbürgerkundeunterricht der DDR, um schließlich in einem Vergleich mit Beispielen aus dem West-Berliner Politikunterricht Möglichkeiten und Grenzen der Ansprüche an politischen Unterricht zu diskutieren.

 

25.1.2018:

Kick-Off-Veranstaltung der GGS-Arbeitsgruppe Politische Bildung (Forschungskolloquium) 

Ort und Uhrzeit: Alexander-von-Humboldt-Haus, 14.00 - 19.00 Uhr

Im Rahmen dieses Forschungskolloquiums stellen die Mitglieder der Arbeitsgruppe ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte zur Diskussion. Interessierte sind herzlich willkommen und melden sich bitte vorab mit einer E-Mail an die Arbeitsgruppenleitung an.

 

31.01.2018:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Oliver Fürtjes (Universität Siegen): Soziologie in der Schule. Anforderungen an eine Soziologiedidaktik.

Ort und Uhrzeit: Karl-Glöckner-Str. 21E (Haus E), Raum 214b, 14:00 - 16:00 Uhr

Soziologische Bildungsvermittlung in der Schule findet trotz ihrer Bedeutungsrelevanz vor dem Hintergrund der bevorstehenden gesellschaftlichen Umbrüche (Stichwort: Gesellschaft 4.0) kaum statt und marginalisiert sich im Zuge der Vormachtstellung ökonomischer Bildung weiter. Ein Grund dafür kann in der bis heute fehlenden Konzeption einer Soziologiedidaktik gesehen werden. Im Vortrag werden daher auf der Grundlage eines Modellentwurfs soziologischer Bildung Überlegungen zur theoretischen Konzeptionierung einer solchen Soziologiedidaktik vorgestellt und zur Diskussion gestellt.