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Soziale Ungleichheit und Geschlecht

Mission Statement

Soziale Ungleichheit, bezogen auf Geschlecht, soziale Herkunft, Ethnizität, Religion, Behinderung, Alter, sexuelle Identität u.a., beschreibt ein zentrales Problemfeld moderner demokratischer Gesellschaften. Trotz des Gleichheitsversprechens, das in der Französischen Revolution gegeben und seitdem immer wieder emphatisch bekräftigt wurde, sind moderne Gesellschaften durch eine sich stets (aktuell nachweislich) auch verstärkende Reproduktion sozialer Ungleichheit gekennzeichnet. Nach Einkommen, Bildungsstand, Herkunftsmilieus, nach ökonomischem, sozialem und kulturellem Kapital, sind die Partizipationschancen ungerecht verteilt. Pädagogische, politische, juristische und ökonomische Strategien sollten in Demokratien maßgeblich zur Reduzierung von Ungleichheiten beitragen; Konzepte der Heterogenität sind in den vergangenen Jahren dafür prominent geworden.

Gerade das Geschlechterverhältnis ist ein besonders aussagekräftiges Beispiel für eine zentrale Ungleichheitsdimension, die bis heute in den Tiefenstrukturen moderner Gesellschaften verankert ist, an der Oberfläche jedoch seltener als (noch) relevant wahrgenommen wird. Am Themenfeld Gender wird deutlich, wie subtil und für die Subjekte selbst meist nicht unmittelbar erkennbar Ungleichheit produziert und aufrechterhalten wird. Dennoch haben in jüngster Zeit auch sexistische und Gender-Studies-kritische Diskurse (wieder) stark zugenommen, wodurch Geschlechterungleichheiten heute schärfer als noch vor wenigen Jahren hervortreten. Fast scheint es so, als wären die subtilen Ungleichheiten gegenüber den offenen auf dem Rückzug. Gleichzeitig verschränkt sich die Dimension Geschlecht systematisch mit anderen Ungleichheitsdimensionen. Das Konzept der Intersektionalität ist eine der möglichen konzeptionellen Antworten zur Erfassung dieser komplexen (sich gegenseitig relativierenden und/oder verstärkenden) Zusammenhänge.

 

Aktuelle Veranstaltungen

 

LEKTÜREKREIS

Wenn ihr mitlesen und -diskutieren möchtet oder euch den Lektürekreis einfach mal anschauen möchtet, seid ihr sehr herzlich willkommen. Bitte wendet euch doch kurz per Mail an , wenn ihr dabei sein möchtet. 

 

Derzeit lesen wir: 

* Silke van Dyk/Tilman Reitz (2017): „Projektförmige Polis und akademische Prekarität im universitären Feudalsystem“, in: Soziologie, 46(1), S. 62-73.

* Heather Fraser/Nik Taylor (2016): „The University Goes to Market: The Infiltration of Neoliberalism“ und „Looking Ahead, Strategies for Resistance and Change“, in: dies. (Hrsg.): Neoliberalization, Universites and the Public Intellectual. Species, Gender and Class and the Production of Knowledge. London: Palgrave, S. 1-21 und 109-131.

 

 

SEKTIONSTREFFEN

Alle Interessierten sind herzlich zu unseren Treffen eingeladen! Wenn Sie teilnehmen möchten und noch kein Sektionsmitglied sind oder Fragen zur Sektionsarbeit haben, wenden Sie sich bitte an Herrn Dominik Wagner.