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11 Tenure-Track-Professuren für die JLU

10.08.2017: Der Bund wird ab dem Jahr 2017 eine Milliarde Euro bereitstellen, um 1.000 zusätzliche Tenure-Track-Professuren zu fördern.

Die Uni Gießen hat sich ebenfalls für die Förderung von sogenannten Tenure-Track-Professuren beworben – 11 der 18 beantragten Professuren wurden bewilligt.

Dies ist ein großer Erfolg, was in der Pressemitteilung der JLU zu lesen ist.

 

 

Was sind Tenure-Track-Professuren?

Die Tenure-Track-Professur sieht nach erfolgreicher Bewährungsphase den unmittelbaren Übergang in eine Lebenszeitprofessur vor. Dadurch wird für viele junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Weg zur Professur erheblich transparenter und planbarer.

(Quelle: BMBF)

 

Was ändert sich im Zuge des Programms?

Der Tenure Track wird die gesamte Personalstruktur der Universität verändern – nicht nur auf der Ebene der Professorinnen und Professoren, sondern auch im wissenschaftlichen Mittelbau. Das Programm stellt deshalb Mittel bereit, um diesen Reformprozess in der gesamten Universität angemessen gestalten zu können.

Der neue Karriereweg zur Professur ist attraktiv für die besten Köpfe aus dem In- und Ausland und schafft frühe Planbarkeit für den dauerhaften Verbleib in der Wissenschaft.

Das Bund-Länder-Programm wird nachhaltig wirken. Die 1.000 vom Bund geförderten neuen Tenure-Track-Professuren werden immer wieder neu ausgeschrieben, und die Länder werden sie langfristig erhalten. Zugleich werden die Länder die Zahl der unbefristeten Professuren um 1.000 erhöhen, um die Karrierechancen des wissenschaftlichen Nachwuchses insgesamt zu verbessern.

(Quelle: BMBF)

 

Weitere Eckpunkte des Programms:

  • Pro Tenure-Track-Professur ein Pauschalbudget von 118 045 Euro p.a.
  • Mittelvergabe für eine W1- oder auch für eine W2-Grundbesoldung für insgesamt 8 Jahre.
  • "Anteilige" Ausstattung der Professur in Höhe von 35 100 Euro - hier liegt noch Konfliktpotenzial, weil viele Universitäten ihren vertraglich nicht bezifferten Anteil nicht werden erbringen können.
  • Optionaler 15-prozentiger Strategieaufschlag für Implementierungsmaßnahmen des Tenure Tracks und der Personalentwicklung.
  • Kostenneutrale Verlängerung der Mittel im Falle einer Beurlaubung von bis zu zwei Jahren.
  • Familienpolitische Komponente mit Verlängerungsmöglichkeiten von zwei Jahren.
  • Förderstopp bei Wegberufung mit Übertragungsoption der Restmittel an dieselbe Universität.
  • Hausberufungsverbot mit Ausnahmemöglichkeit, d.h. Tenure-Track-Professoren sollen vor Antritt der Stelle die Universität gewechselt haben oder zwei Jahre außerhalb der Hochschule gearbeitet haben - interessanterweise weichen hier die Programmbedingungen von den Bestimmungen einiger Landeshochschulgesetze ab, die das Hausberufungsverbot für Tenure-Track-Professuren als Muss-Vorschrift ausgestaltet haben.
  • Über die Förderhöhe und Förderungswürdigkeit entscheidet ausschließlich nach den Kriterien des Gesamtkonzeptes ein von Bund und Länder bestelltes Auswahlgremium.
  • Projektträger der Fördermaßnahme ist die VDI-Tochter VDI/VDE Innovation + Technik GmbH in Berlin.

(Quelle: academics.de)