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Landnutzung und Biodiversität

Menschen haben starke Bindungen an Landschaften und nutzen diese in verschiedenster Weise. Jede Form von Landnutzung ist mit spezifischen Vor- und Nachteilen verbunden. Wenn Landnutzungssysteme verändert und vor allem wenn eine nachhaltige Agrarproduktion etabliert werden soll, ist es unverzichtbar, die Vielfalt der Landschaftsfunktionen zu kennen und zu wissen, wie sie einander beeinflussen.

Es besteht ein dringender Bedarf an integrierten Methoden zur Entwicklung ökonomisch und ökologisch sinnvoller, regional angepasster, nachhaltiger Landnutzungskonzepte, vor allem im Kontext des Cross Compliance Programms der Europäischen Union. Dringend gebraucht werden Entscheidungsstützungsmethoden, mit deren Hilfe die Folgen verschiedener Landnutzungsoptionen abgeschätzt werden können, ebenso wie die Auswirkungen des technischen Fortschritts oder von Maßnahmen im Rahmen der Agrar- oder Umweltpolitik auf die Landnutzung und die damit gekoppelten Landnutzungsfunktionen.

Eine weitere Herausforderung ist die rasche Veränderung der Zusammensetzung der Erdatmosphäre, wahrscheinlich gekoppelt mit dramatischen Änderungen von Ökosystemfunktionen und Biodiversität. Essentielle "Ökosystem-Dienstleistungen“ werden möglicherweise beeinträchtigt, mit unabsehbaren Folgen für die natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen. Wissen aus der Klimafolgenforschung muss auf adäquate Raum- und Zeitskalen gebracht und in den entsprechenden Kontext gesetzt werden, um realistische Szenarien für Entscheidungsträger entwickeln zu können.

Sonderforschungsbereich 299 "Landnutzungskonzepte für periphere Regionen" wurde am IFZ ein entsprechendes Instrumentarium entwickelt. Der darauf aufbauende Transferbereich "Integrierte Evaluierung Energiepflanzenanbau" nutzte dieses Werkzeug erfolgreich an einem Praxisfall in Südhessen.