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Call for Papers (abgeschlossen)

Wissenschaftliches Schreiben, gleich ob in der Muttersprache oder einer Fremdsprache, ist mehr als Wissens­dokumentation. Es ist eine Praxis, mit der Wissen – oder vermeintliches Wissen – nicht nur verschriftlicht, sondern auch evaluiert und generiert wird, und die eine Sozialisation im Fach, aber auch eine Weiterentwicklung des Faches und im Fach erst ermöglicht (vgl. Lea & Streets Modelle der „academic socialization“ und der „academic literacy“).

Die Funktion des Schreibens als Werkzeug der Wissensreflexion und Wissensgenerierung legt eine enge Verzahnung von fachlichem Kompetenzerwerb und dem Erwerb der Kompetenz zum wissenschaftlichen Schreiben nahe. Eine solche Verzahnung in der Hochschullehre im Sinne von ICLHE (Integrating Content and Language in Higher Education) zu erzielen ist jedoch kein leichtes Unterfangen.

Im Writing Symposium 2017 wollen wir uns unter anderem der Herausforderung annehmen, wie eine solche Verzahnung von Fachlehre mit dem Erwerb der Kompetenz zum wissenschaftlichen Schreiben erreicht werden kann, welche Wege hierbei schon beschritten wurden und welche Befunde hierzu vorliegen. Dabei soll auch reflektiert werden, wie die Ressource Mehrsprachigkeit für das wissenschaftliche Schreiben fruchtbar gemacht werden kann und welche empirischen Befunde hierzu vorliegen. Über diese Schwerpunktthemen hinaus sind jedoch auch Beiträge zu allen anderen Fragen der Schreibförderung in der L2 sowie der Schreibzentrumsarbeit rund um die Mehrsprachigkeit willkommen.

Mit dem Writing Symposium 2017 knüpfen wir an den 2014 in Lüneburg begonnenen sowie 2015 in Osnabrück und 2016 in München fortgesetzten Dialog zur L2-Schreibforschung und -didaktik sowie ihrer institutionellen und curricularen sowie extracurricularen Verankerung an. Dabei wünschen wir uns auch eine breite Partizipation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Schreibzentren und ähnlichen Initiativen zur Schreibförderung, die im Rahmen des „Qualitätspakts Lehre“ ins Leben gerufen wurden.

Für das Writing Symposium 2017 wünschen wir uns 30-minütige Vorträge (mit anschließender 15-minütiger Diskussionszeit), 90-minütige Workshops und Poster. Vortragssprachen sind Englisch und Deutsch. Wenn Sie einen Vortrag oder Workshop halten oder ein Poster präsentieren möchten, reichen Sie bitte als File-Attachment per E-Mail an WritingSymposium2017@zfbk.uni-giessen.de einen Abstract eines Umfangs von ca. 300 bis 350 Wörtern (plus ggf. Referenzen) in der von Ihnen bevorzugten Vortragssprache ein, und geben Sie den gewünschten Beitragstyp (Vortrag, Workshop oder Poster) an.

Einsendeschluss ist der 3. Januar 2017. Wir freuen uns auf viele interessante Einreichungen!