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Artikelaktionen

Workshopslot A, Mittwoch, 26.09.2018, 14:00-17:15 Uhr

Workshops des 52. Seminartages des bak am Mittwoch, den 26.09. von 14:00 bis 17:15 Uhr.

WS1: Prof. Dr. J. Kosinár - Zwischen Individualisierung und Standardisierung - Ausgewählte Konzepte und Methoden zur Förderung eines „professionellen Habitus“ (ausgebucht)

Wann 26.09.2018
von 14:00 bis 17:15
Wo Gießen, Philosophikum I
Name Prof. Dr. Julia Kosinár
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Die Heterogenität unter den Lehramtsstudierenden und Lehrkräften im Vorbereitungsdienst ist ebenso groß wie jene unter den Schülerinnen und Schülern. Dies bezieht sich nicht nur auf die individuellen Voraussetzungen, sondern auch auf die Differenz ihrer Berufsbilder und ihres Professionalisierungsverständnisses. Aus der berufsbiografischen Professionalisierungsforschung ist bekannt, dass Entwicklungsprozesse beim Subjekt beginnen. Die Lehrkräfte(aus)bildung ist daher aufgefordert, ein Spannungsfeld zwischen Individualisierung, z. B. in der Beratung, Begleitung und Entwicklungszielsetzung einerseits, und der Verpflichtung auf Standards und Minimalanforderungen andererseits auszubalancieren. Damit ist keineswegs ein Verlassen von wissenschaftlichen und hochschuladäquaten Ausbildungsstandards gemeint. Im Gegenteil: Es braucht Ausbildungskonzeptionen, die genau das einfordern: die Entwicklung eines wissenschaftlich-reflexiven Habitus der Studierenden, ein Einlassen auf berufliche Entwicklungsaufgaben und eine Beratungskultur, die gleichermaßen fordert und fördert – unter Berücksichtigung heterogener Voraussetzungen.

Im Workshop werden zwei Themen des Einführungsvortrags vertieft: (1) Reflexion von Praxiserfahrungen am Professionalisierungsmodell mit hinführenden Reflexions-Übungen (2) Professionalisierungstypen erkennen und entsprechend begleiten. Die Teilnehmenden können die Übungen selbst ausprobieren, auf ihr Klientel übertragen und Einsatzmöglichkeiten diskutieren.

 


Zur Person:

Prof. Dr. Julia Kosinár, Professorin für Professionsentwicklung an der FH Nordwestschweiz

URL: https://www.fhnw.ch/de/personen/julia-kosinar

 


Dieser Workshop ist leider ausgebucht.

WS2: Prof. Dr. F. Dietrich - Lernen am Fall – Kasuistik in der LehrerInnenausbildung

Wann 26.09.2018
von 14:00 bis 17:15
Wo Gießen, Philosophikum I
Name Prof. Dr. Fabian Dietrich
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In den vergangenen Jahren gewannen Varianten kasuistischer Lehre im Feld der Lehrerbildung an Bedeutung (Pieper 2014, Hebenstreit et al. 2016). In mittelbarer oder unmittelbarer Anlehnung an Ausbildungstraditionen in Medizin, Jura und Psychologie werden mit dem Lernen am Fall große Erwartungen verknüpft: Die intensive Auseinandersetzung mit Einzelfällen in Form von kurzen Interviewausschnitten, Transkripten unterrichtlicher Interaktion oder ethnographischen Beobachtungsprotokollen soll im Sinne eines „forschenden Lernens“ insbesondere auch im Kontext von Praxisphasen zur Herausbildung eines reflexiven Habitus beitragen. Kasuistik wird damit auch als neuer Weg der Vermittlung von Theorie und Praxis beschrieben.

Im Rahmen des Workshops wird im Anschluss an einen einführenden Überblick über verschiedene Varianten kasuistischer Lehre ein fallrekonstruktives Vorgehen vorgestellt und praktisch erprobt. Vor diesem Hintergrund sollen Potenziale und Grenzen eines solchen Zugangs in verschiedenen Feldern und Phasen der LehrerInnenausbildung diskutiert werden.

 


Zur Person:

Prof. Dr. Fabian Dietrich - Professur für Erziehungswissenschaft im Schwerpunkt Bildungssystementwicklung und Bildungspolitik, Ruhr-Universität Bochum

URL:  http://ife.rub.de/bsbp/dietrich

 


 

Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular zum Seminartag des bak.

WS3: K. Greiten, J. Reuß - Schulpraktika neu gedacht – Neue Konzeption von Schulpraktika am Beispiel des Fachpraktikums Sachunterricht (entfällt)

Wann 26.09.2018
von 14:00 bis 17:15
Wo Gießen, Philosophikum I
Name Kirsten Greiten
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In der Ausbildung von Lehrkräften haben sich bestimmte Praktikumsformen tradiert, deren Struktur – wie Studienergebnisse aus der Lehrerbildungsforschung zeigen - der Professionalisierung von Lehramtsstudierenden zuwiderlaufen kann. So liegt z. B. der Fokus von vielen Studierenden auf der Durchführung eines möglichst reibungslosen Unterrichtsverlaufs, in dem mehr die eigene Lehrerperformance als das Lernen und die Lernfortschritte der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt stehen.

Die Konzeption eines neuen Schulpraktikums für den Sachunterricht erfolgte deshalb - losgelöst von tradierten Formen – unter Einbindung der beteiligten Akteure und mit Blick auf neuere Studienergebnisse der Lehrerinnen- und Lehrerbildungsforschung.

Bei der Konzeption besteht eine zentrale Veränderung im Vergleich zu traditionellen Praktika in der Bildung von Studierendentandems. Die Studierenden gehen als Tandems in eine Schulklasse und planen, gestalten und reflektieren gemeinsam den Unterricht. Dadurch wird ein intensiver kollegialer Austausch über Planung und Reflexion von Unterricht gewährleistet. Zudem soll so bei den Studierenden das Bewusstsein über die eigene Verantwortlichkeit für ihre Professionalisierung gefördert werden.

Durch die zeitliche Ausweitung der Praktikumsvorbereitung konnten zusätzlich wichtige Inhalte integriert werden: Reflexions- und Feedbacktrainings, Elemente zur Lehrergesundheit, Grundlagen guten Stimmgebrauchs im Unterricht sowie der Austausch der Studierenden mit Lehrkräften im Vorbereitungsdienst und Teilnahme an deren Unterrichtsbesuchen. Das gesamte Praktikum wird durch ein Evaluationsteam mit besonderem Blick auf die Entwicklung der Reflexionskompetenz begleitet.

In der Veranstaltung werden das Konzept und die Ergebnisse des ersten Praktikumsdurchlaufs vorgestellt und diskutiert. Neue Impulse aus den Diskussionen können Eingang in den nächsten Durchlauf des Praktikums finden.

 


Zur Person

Kirsten Greiten ist Grundschullehrerin und seit 2013 Wissenschaftliche  Mitarbeiterin am Institut für Biologiedidaktik der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seit 2017 arbeitet sie an der Entwicklung und Pilotierung des Fachpraktikums Sachunterricht innerhalb des vom BMBF geförderten Projektes „Gießener Offensive Lehrerbildung“.

 

Jutta Reuß ist Ausbilderin am Studienseminar Grund-, Haupt-, Real- und Förderschulen (GHRF) in Gießen und dort seit vielen Jahren zuständig für die Ausbildung von Lehrkräften im Vorbereitungsdienst im Fach Sachunterricht.


Der Workshop muss leider entfallen.

WS4: Prof. Dr. D. Gerlach - Diagnose und Förderung von Reflexionskompetenzen im Vorbereitungsdienst

Wann 26.09.2018
von 14:00 bis 17:15
Wo Gießen, Philosophikum I
Name Prof. Dr. David Gerlach
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Von Beginn an sind Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst dazu angehalten, über ihren Unterricht zu reflektieren, Entscheidungen zu hinterfragen und Alternativen zu diskutieren. Zur Ausbildung von Reflexionskompetenzen gehören allerdings zahlreiche Bestandteile, die über schulpädagogisches oder fachdidaktisches Wissen hinausgehen und Aspekte von Lehrer(innen)identität, Einstellungen, Haltungen und Beliefs tangieren.
Der Workshop wird diese Aspekte anhand eines Inputs herausstellen und gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf der Grundlage eigener Erfahrungen und von Fallbeispielen erarbeiten und diskutieren, wie  Reflexionskompetenzen im Laufe des Vorbereitungsdienstes diagnostiziert und strukturiert prozessorientiert gefördert werden können.


Zur Person

Dr. David Gerlach, promovierter Schulpädagoge an der Philipps-Universität Marburg, vertritt aktuell die Professur für Englischdidaktik an der Universität Regensburg. Er forscht u. a. zu Lernschwierigkeiten sowie Inklusion im Englischunterricht und zur Ausbildungspraxis im fremdsprachendidaktischen Vorbereitungsdienst.

URL: www.uni-regensburg.de/sprache-literatur-kultur/anglistik-amerikanistik/fachdidaktik/personen/prof-dr-david-gerlach/index.html


 Dieser Workshop ist leider ausgebucht.

WS5: Dr. J. Weber - Nachhaltigkeit durch Motivation stärken - Motto-Ziele kennen und anwenden lernen

Wann 26.09.2018
von 14:00 bis 17:15
Wo Gießen, Philosophikum I
Name Dr. Julia Weber
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Im Workshop zum am Vormittag stattfindenden Vortrag „Nachhaltigkeit durch Motivation stärken“ werden die Motto-Ziele des Zürcher Ressourcen Modells (ZRM) anhand eines individuellen Themas vorgestellt. Weichen bei einem Thema die Bewertungen des expliziten und impliziten Systems voneinander ab, so ist das für den Betroffenen meist daran erkennbar, dass der Verstand zwar sagt „ja, dieses Thema ist wichtig und notwendig“, das Gefühl meist jedoch nicht so eine positive Bewertung abgibt. Für Motivation und die Stärkung der Nachhaltigkeit eines Themas ist es entscheidend, dass beide Systeme eine positive Bewertung abgeben und diese Systeme „synchronisiert“ werden. Diese Synchronisation findet in der Bildung eines Motto-Ziels statt. Die Workshopteilnehmenden bilden zu einem individuellen Thema Schritt für Schritt mit den Methoden des ZRM ein persönliches Motto-Ziel. Aktive Mitarbeit wird vorausgesetzt. 

Voraussetzung für die Teilnahme im Workshop ist die Anwesenheit beim Vortrag am Vormittag.


Zur Person

Dr. phil. Julia Weber, Dr. in Psychologie und Diplompädagogin, zertifizierte ZRM-Trainerin, ZRM-Ausbildungstrainerin, Autorin und Geschäftsführerin am Institut für Selbstmanagement und Motivation Zürich ISMZ.

URL: http://www.ismz.ch/Dr.%20Julia%20Webe.html

Anna Spengler, Assistenz ISMZ.


Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular zum Seminartag des bak.

WS6: Prof. Dr. H. Horz - Digitalisierung in Schulen erfolgreich gestalten

Wann 26.09.2018
von 14:00 bis 17:15
Wo Gießen, Philosophikum I
Name Prof. Dr. Holger Horz
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Computer- und Netztechnologien erleichtern die Zugänglichkeit und die Flexibilisierung von Lehr- und Lernangeboten. Besonderes Potenzial liegt dabei in der ortsunabhängigen Nutzbarkeit, der Möglichkeit zu sofortigem Feedback, in der Personalisierung und der potenziellen Adaptivität digitaler Lehr-/Lernangebote statt den meist "One size fits all"-Lösungen konventioneller Lehre.

Die fortschreitenden Digitalisierungsprozesse stellen ihre Akteure vor besondere Herausforderungen, gerade weil Digitalisierungsprozesse gesamtgesellschaftlich wirken. Dementsprechend werden Chancen und damit verbundene Anforderungen der Digitalisierung an das Lehren und Lernen in der Schule im Workshop thematisiert. Nach einem Input werden in interaktiven Kleingruppen mit verteilten disjunkten Aufgabenstellungen erste Lösungen zum erfolgreichen Umgang mit den Anforderungen der Digitalisierung erarbeitet. Abschließend werden Wege aufgezeigt, wie eine erfolgreiche Teilhabe aller Beteiligten an einer digitalisierten Schulbildung strategisch wie operativ dauerhaft ermöglicht werden kann - unabhängig von individuell stark divergierenden "Computer Literacy"-Kompetenzen.

 


 Zur Person

Prof. Dr. Holger Horz, Psychologe, Geschäftsführender Direktor der Akademie für Bildungsforschung und Lehrerbildung (ABL), Studiendekan des Fachbereichs 05 (Psychologie und Sportwissenschaften), Leiter Abteilung Psychologie des Lehrens und Lernens im Erwachsenenalter, Leiter Interdisziplinäres Kolleg Hochschuldidaktik - IKH, Leiter Arbeitsstelle Service Learning an der Goethe-Universität Frankfurt

URL: http://www.psychologie.uni-frankfurt.de/51467731/010_horz


Dieser Workshop muss leider entfallen.

WS7: Dr. T. Nolle - Gelassenheit in ungewissen Situationen - Mentales Training gegen Prüfungsangst für angehende Lehrkräfte

Wann 26.09.2018
von 14:00 bis 17:15
Wo Gießen, Philosophikum I
Name Dr. Timo Nolle
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Der Umgang mit Prüfungs- und Leistungssituationen gehört für Lehrerinnen und Lehrer zum beruflichen Alltag. Im Studium und Vorbereitungsdienst und später als Prüferin bzw. Prüfer gegenüber Schülerinnen und Schülern. Prüfungsangst, Blackout und Lampenfieber machen Prüfungen oft zur Qual. Im Workshop werden konkrete Schnellinterventionen gegen Angst und Blackout demonstriert und mit den Teilnehmenden erprobt. Sie erfahren etwas zur Neurophysiologie des Lampenfiebers. Angelehnt an die Technik des Mentaltrainings im Leistungssport und Auftrittscoaching für Orchestermusiker erlernen die Teilnehmenden eine hypno-systemische Methode zum Aufbau von mentaler Stärke, um mentale Lösungen für die persönliche Stresssituationen zu finden. Alle Methoden werden im Workshop ausführlich live demonstriert und können von den Teilnehmenden „am eigenen Leib“ erprobt werden. Die Teilnehmenden können eigene Anliegen und Fallbeispiele aus ihren Arbeitszusammenhängen einbringen.

Dieser Workshop ist leider ausgebucht.


Zur Person

Dr. Timo Nolle, Erziehungswissenschaftler, systemischer Therapeut.

URL: www.timo-nolle.de


Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular zum Seminartag des bak.

WS8: Ch. Anzer - Besser entscheiden: Verhaltensanomalien erkennen und Gegenmaßnahmen ergreifen

Wann 26.09.2018
von 14:00 bis 17:15
Wo Gießen, Philosophikum I
Name
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Gutes professionelles Handeln besteht auch darin, richtige Entscheidungen zu treffen. Zahlreiche Erkenntnisse der gegenwärtigen sozialpsychologischen Handlungs- und Entscheidungstheorien zeigen allerdings: Dies ist keineswegs einfach – im Gegenteil: Menschliche Entscheidungsfindungsmechanismen produzieren höchst systematisch Fehlurteile und Fehlentscheidungen, zumindest aber höchst zweifelhafte Ergebnisse, die mitunter sehr unzufrieden machen.

Dieser Workshop möchte die o. g. Erkenntnisse vermitteln und sie interaktiv rekonstruieren. Weiter möchte der Workshop dazu beitragen, dass es Ausbildenden gelingt, diese Anomalien bei angehenden Lehrkräften zu identifizieren sowie mit entsprechenden Gegenstrategien diese LiV in ihren professionellen Entscheidungen und in ihrer Selbstkompetenz zu unterstützen. Diese Strategien können auch Ausbildenden helfen, seltener in diverse Fallen zu tappen.


Zur Person

Christian Anzer, Fachleiter für Politik & Wirtschaft am Studienseminar für Gymnasien in Wiesbaden

URL: http://lakk.sts-gym-wiesbaden.bildung.hessen.de/index.html


Fehlerhafterweise wurde der Workshop von Herrn Anzer als "ausgefallen" ausgewiesen. Wir bitten dies zu entschuldigen. Der Workshop findet wie angegeben statt.

WS9: G. Schiff - Ankommen und gestalten – statt nur überleben. Berufseinstieg in Hessen – Gelingensbedingungen für ein begleitendes Angebot zur Bewältigung beruflicher Entwicklungsaufgaben in den ersten beiden Berufsjahren

Wann 26.09.2018
von 14:00 bis 17:15
Wo Gießen, Philosophikum I
Name Gabriele Schiff
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Der Berufseinstieg ist für junge Lehrkräfte eine zentrale Phase der beruflichen Sozialisation, des Aufbaus beruflicher Identität sowie der Herausbildung guter Routinen – und als solcher ein wichtiger Baustein der Weiterentwicklung von pädagogischer Haltung und Profession insgesamt.

Seit dem Schuljahr 2017/18 gibt es in Hessen erstmals in allen Regionen ein von Staatlichen Schulämtern und Studienseminaren in Kooperation gestaltetes landesweit abgestimmtes Fortbildungs-und Unterstützungsangebot für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger während der beiden ersten Berufsjahre.

Im Workshop werden zunächst die Erfahrungen mit diesen Veranstaltungen nach einem Jahr aus Sicht der Anbieterinnen und Anbieter (Hessische Lehrkräfteakademie und Staatliche Schulämter), aber auch aus der Sicht von Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern vorgestellt.

Im länderübergreifenden Austausch sollen auf dieser Basis Gelingensbedingungen für ein wissenschaftlich fundiertes, an den Bedarfen der jungen Lehrkräfte orientiertes Konzept zur professionellen Gestaltung des beruflichen Alltags ausgelotet und zusammengestellt werden.


Zur Person

Gabriele Schiff, Leiterin des Sachgebiets „Vertikale und horizontale Kommunikation“ in der Hessischen Lehrkräfteakademie


Der Workshop muss leider entfallen.

WS10: Dr. W. Fehr - ‚Vertieftes Lernen' und ‚Language and Cognition Awareness‘ in der Lehrerbildung

Wann 26.09.2018
von 14:00 bis 17:15
Wo Gießen, Philosophikum I
Name Dr. Wolfgang Fehr
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Lerngruppen mit Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen (Erst-)Sprachen und kulturellen Hintergründen werden zum Normalfall in Schule und Ausbildung. Lernenden Kompetenz- und Autonomie-Erleben in sozialer Eingebundenheit zu ermöglichen, erfordert interkulturelle Wahrnehmung und Handlungsfähigkeit sowie eine besondere Aufmerksamkeit auf Sprache(n). In diesem Kontext sind Konzepte der Lehrerbildung zu überprüfen und entsprechend zu erweitern.

Sprachlich fundierte Lehr-Lern-Interaktionen mit ihren möglichen ‚Stolpersteinen‘ für Lernende werden beispielhaft rekonstruiert und zum Ausgangspunkt für entsprechendes Scaffolding und Enrichment in Ausbildungszusammenhängen der Zweiten Phase genutzt. Dabei wird der Zusammenhang von Lernaufgabenkonstruktion, Prozessgestaltung und Strategielernen sowie die den Lernenden zur Verfügung stehenden sprachlich-kognitiven Ressourcen in den Blick genommen, um ‚vertieftes Lernen‘ durch ‚Language and Cognition Awareness‘ bei Lehrpersonen zu fördern.

 


Zur Person

Dr. Wolfgang Fehr, Studiendirektor a. D., Tätigkeit in Schule, Lehrerbildung und Fortbildung, Schulbuchautor und Lehrbeauftragter der Universität Kassel

 

Ein Link zur Vorbereitung zum Thema:

URL: https://www.edutopia.org/blog/deeper-learning-in-practice-jennifer-kabaker


Der Workshop muss leider entfallen.

WS11: Prof. Dr. E. Burwitz-Melzer - Rollenverständnis, Professionalität und Reflexion - drei Leitbegriffe für die Ausbildung von Lehrkräften

Wann 26.09.2018
von 14:00 bis 17:15
Wo Gießen, Philosophikum I
Name Prof. Dr. Eva Burwitz-Melzer
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Professionalität und Rollenverständnis sind für alle Lehrkräfte zwei Aspekte, die alle Phasen ihrer Ausbildung und der beruflichen Beschäftigung maßgeblich prägen und begleiten. Während der Ausbildung werden Professionalität und Rollenverständnis im besten Falle kontinuierlich thematisiert, diskutiert und durch Wissenserwerb und Praxisphasen gefördert. Ein wichtiger Aspekt der Ausbildung ist dabei die Reflexion, die wie ein Transmissionsriemen unterschiedliche Erfahrungen, Vorbedingungen, Einstellungen und Wissensbestände zusammenführen kann. Sie soll Lehramtsstudierende allmählich dazu befähigen, eine Brücke zu schlagen zwischen kognitivem Wissen, Unterrichtserfahrungen als Lernende und als Lehrende sowie ihren Einstellungen zum beruflichen Kontext. Während der beruflichen Phase müssen Lehrerinnen und Lehrer selbst in der Lage sein, ihre Professionalität zu beurteilen und zu überprüfen und ihr Rollenverständnis weiter auszubauen und weiter zu reflektieren. In dem Workshop soll in Anlehnung an zwei Konzepte von Korthagen (2004) und Kohonen (2012) ein neues Modell zur Reflexion der Persönlichkeit der Lehrkraft vorgestellt werden, das sich durch konkrete Reflexionsfragen erschließen und einüben lässt. Dieses Modell soll von den Workshopteilnehmern und -teilnehmerinnen für verschiedene Lehrämter in pädagogischer, fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Hinsicht diskutiert und auf seine Anwendbarkeit hin überprüft werden.  


Zur Person

Prof. Dr. Eva Burwitz-Melzer ist Professorin für die Didaktik der Englischen Sprache an der Universität Gießen.

URL: https://www.uni-giessen.de/faculties/f05/engl/tefl/teflstaff/professors/burwitzmelzernew


Dieser Workshop ist leider ausgebucht.

Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular zum Seminartag des bak.

WS12: Dr. D. Worek - Strategien zur Professionalisierung der Lehrerbildung (im internationalen Kontext)

Wann 26.09.2018
von 14:00 bis 17:15
Wo Gießen, Raum N.N.
Name Dr. Daniela Worek
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Die Europäische Kommission befand 2015: „Schüler beim Lernen anzuleiten und zu unterstützen erfordert von jeder Lehrkraft, sich auf einen beruflichen, sozialen und persönlichen Weg zu begeben, der eine lebenslange berufliche Weiterentwicklung in einer Umgebung des gemeinschaftlichen Lernens umfasst.“ In diesem Zusammenhang sollte die Lehrerbildung als erster Teil eines längeren dynamischen Prozesses und nicht als unabhängige, abgeschlossene Phase betrachtet werden; gewissermaßen als Zwischenstation auf einer langen Reise (Kontinuum). Dementsprechend sollte das Ziel sein, Lehrerbildung aus einem Guss zu gestalten (Kooperation).

Der Workshop skizziert die Ergebnisse, der im Rahmen der Working Group on Schools herausgearbeiteten Empfehlungen (http://ec.europa.eu/dgs/education_culture/repository/education/library/reports/initial-teacher-education_en.pdf) mit besonderem Fokus auf die Zweite Phase der Lehrerbildung in Deutschland. Daran schließen sich u. a. weiterführende Fragen an, z. B. wie gelingt der Weg zur europäischen Lehrkraft und zur Internationalisierung der Lehrerbildung? Darüber hinaus sollen Ideen für die systemische Unterstützung der Begleitung dieses Prozesses diskutiert und auf ihre Möglichkeiten in Deutschland geprüft werden.


Zur Person

Dr. Daniela Worek ist Sachgebietsleiterin für die „Anerkennung internationaler Lehramtsabschlüsse“ in der Hessischen Lehrkräfteakademie. Sie vertritt Deutschland in ENTEP (European Network on Teacher Education Policies). Bis Februar 2016 war sie Bundesratsbeauftragte für Gremien der Lehrerbildung in der Europäischen Kommission.


Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular zum Seminartag des bak.

WS13: Prof. Dr. M. Imhof - Kompetenzentwicklung und Kommunikation: Gelingensbedingungen und offene Fragen aus der Sicht der empirischen Forschung

Wann 26.09.2018
von 14:00 bis 17:15
Wo Gießen, Philosophikum I
Name Prof. Dr. Margarete Imhof
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Der Forschung zur Kompetenzentwicklung von Lehrkräften kann man entnehmen, dass in der Ausbildung die Kommunikation und Interaktion mit anderen ein wesentlicher und nachhaltig einflussreicher Faktor für die berufsbiografische Erfahrung ist. Engagement, Selbstwirksamkeit, Kompetenzeinschätzung und Wohlbefinden von Lehrkräften im Vorbereitungsdienst hängen mit der Art und Weise zusammen, wie die Personen, die für die Ausbildung verantwortlich sind, die Autonomie, das Kompetenzerleben und die soziale Eingebundenheit der angehenden Lehrerinnen und Lehrer unterstützen. Die offene Frage ist, wie Ausbilderinnen und Ausbilder die Arbeit mit den Lehramtsanwärterinnen und -anwärtern förderlich gestalten können, welche Rolle dabei Ausbildungskonzepte, Kommunikation und professionelle Überzeugungen spielen. In diesem Workshop werden zum einen empirische Befunde zum Thema vorgestellt und zum anderen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Entwicklungsperspektiven für Gelingensbedingungen von Ausbildung erarbeitet.


Zur Person

Prof. Dr. Margarete Imhof ist Professorin für Psychologie in den Bildungswissenschaften an der Universität Mainz.

URL: https://bildungswissenschaften.psychologie.sowi.uni-mainz.de/


Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular zum Seminartag des bak.

WS14: A. Dolzanski, Dr. Ch. Dolzanski - Wie gelingt die reflexive Kompetenzentwicklung von Lehrerinnen und Lehrern entlang der Lehrerbildungskette?

Wann 26.09.2018
von 14:00 bis 17:15
Wo Gießen, Philosophikum I
Name Annette Dolzanski & Dr. Christoph Dolzanski
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Beispiele zum reflexiven Kompetenzaufbau in der ersten und zweiten Phase an Studienseminaren BBS in Rheinland-Pfalz in Kooperation mit der TU Kaiserslautern

Die nachhaltige Entwicklung von Handlungskompetenzen basiert phasenübergreifend auf reflexiven Konstruktionsprozessen der angehenden Lehrerinnen und Lehrer. In unserer Ausbildung knüpfen wir an eigenen Erfahrungen/Überzeugungen der Lernenden an und unterstützen sie dabei, zunächst subjektive Deutungen und Deutungsmuster auf empirischer Basis theoriegeleitet zu re- und/oder zu dekonstruieren. Die Möglichkeit der engen Theorie-Praxis-Verzahnung nutzen wir im Wechselspiel als Ressource zur prozessbegleitenden Konstruktion eines professionellen Handlungsrepertoires.

In unserem großen Seminarbezirk müssen wir digitale Medien zur Unterstützung der Kommunikation und Kooperation in verteilten Lernumgebungen einsetzen. Im Workshop stellen wir ein modulares Konzept vor, das mit standardisierten und internetbasierten Ausbildungselementen den Lernprozess begleitet und gleichzeitig die individuellen Entwicklungsbedürfnisse und -schritte in der  Verantwortung der Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst belässt. Einheitliche Beratungskriterien nach Unterrichtsbesuchen, Online-Kompetenzraster, berufliche Handlungssituationen als Lernkontexte, digitale Lernplattformen sowie (E-)Portfolios werden im Zusammenspiel genutzt, um Individualität und Nachhaltigkeit des Kompetenzaufbaus über räumliche und zeitliche Distanzen hinweg zu ermöglichen. In Kooperationsprojekten mit der TU Kaiserslautern reichern wir wechselseitig bestehende  Ausbildungselemente in der ersten und zweiten Phase so an, dass Synergieeffekte entstehen und den phasenübergreifenden Einsatz ermöglichen.

Im Workshop stellen wir unser Konzept zur kritischen Diskussion. Wir eröffnen den Teilnehmenden, Impulse auf ihre eigene Arbeit am Studienseminar zu übertragen und erste konzeptionelle Ideen zu entwickeln.  


Zur Person

Annette Dolzanski, Oberstudiendirektorin, Leiterin des Studienseminars BBS Speyer/Kaiserslautern

Dr. Christoph Dolzanski, Studiendirektor, Studienseminar BBS Mainz


Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular zum Seminartag des bak.

WS15: P. K. Speicher - Nachhaltige Unterrichtsentwicklung und kontinuierliche professionelle Weiterentwicklung durch Professionelle Lerngemeinschaften

Wann 26.09.2018
von 14:00 bis 17:15
Wo Gießen, Philosophikum I
Name Petra Meyer & Ulrich Stoltenburg
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Im Workshop wird aufgezeigt, wie Lehramtsanwärterinnen und -anwärter gemeinsam an der Weiterentwicklung ihres Unterrichts arbeiten können. Erläutert wird zunächst das Konzept der Professionellen Lerngemeinschaften (PLG) und dabei fundiert, welche theoretischen Aspekte und empirischen Befunde diese besondere Form der Kooperation von Lehrkräften auszeichnen. Es wird konkretisiert, worum es beim gemeinsamen Arbeiten in PLGen gehen kann und inwiefern durch eine Förderung der reflexiven Haltung eine Verbesserung der Unterrichtsqualität erreicht werden kann. Insbesondere wird darauf eingegangen, wie in der Lehrerbildung das Konzept der PLG-Begleitung dazu beitragen kann, wissenschaftliche Ansätze und praktische Anforderungen in der zweiten Phase der Lehrerbildung zu balancieren. Wie in der Seminarausbildung auf gemeinsames Arbeiten in PLGen umgestellt werden kann und welche Effekte eine solche Ausrichtung auf die Unterrichtsgestaltung nimmt, wird ebenfalls dargelegt.

Der Wechsel zwischen Inputphasen und gemeinsamer Arbeit an Praxisbeispielen prägt den Workshop. Dem Input folgt eine Austausch- und Diskussionsphase (in Kleingruppen oder im Plenum), in welcher verschiedene Aspekte der Präsentation hinsichtlich strukturierender Leitfragen vertieft werden.

 


Zur Person

Katja Speicher ist Seminarleiterin Sindelfingen

Ulrich Stoltenburg ist Direktor des Seminar Sindelfingen


Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular zum Seminartag des bak.

A. Wolters - „bak - Quo vadis?“ (entfällt)

Wann 26.09.2018
von 14:00 bis 17:15
Wo Gießen, Philosophikum I
Name Angelika Wolters
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Der Workshop muss leider entfallen.

 

Dieser Workshop weicht insofern von den bei bak-Kongressen üblicherweise angebotenen ab, als es sich hier um ein „verbandsinternes“ Verständigungsangebot für bak-Interessierte und –Engagierte handelt. Im Sinne der Nachhaltigkeit schließt sich dieser Workshop an den letztjährigen 51. Bundesseminartag in Bad Salzdetfurth an, der als Selbstbesinnungstagung zur gegenwärtigen Positionsbestimmung sowie zur zukünftigen Entwicklung des bak angelegt war. Bei den dort anwesenden Landesvorständen und weiteren bak-Engagierten entstand dabei der Wunsch, an

Inhalten und Prozessen, die auch in SEMINAR 1/2018 ausführlich dokumentiert sind, in Gießen weiter zu arbeiten. Dazu soll dieser Workshop Raum und Gelegenheit geben. Eingeladen sind alle, die sich über die Weiterentwicklung des bak informieren bzw. aktiv daran teilhaben wollen.


Zur Person:

Angelika Wolters ist stellvertretende bak-Bundesvorsitzende.

URL: http://bak-lehrerbildung.de/vorstand/