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Artikelaktionen

Workshopslot B, Donnerstag, 27.09.2018, 9:00-12:15 Uhr

Workshops des 52. Seminartages des bak am Donnerstag, den 27.09.2018 von 09:00 bis 12:15 Uhr.

WS16: C. Fuchs, M. Glück-Arndt, S. Röhling - Inklusive Lehrer_innenausbildung nachhaltig gestalten in Zusammenarbeit der I., II. und III. Phase der Lehrkräftebildung

Wann 27.09.2018
von 09:00 bis 12:15
Wo Gießen, Philosophikum I
Name
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Im Workshop dient eine Verknüpfung des Inklusiven Lehrer_innenprofils der European Agency for Special Needs and Inclusive Education mit dem Index für Inklusion (Booth/Ainscow) als Grundlage und Reflexionsinstrument.

Es wird Einblick gegeben in konkrete Ausbildungsformate, die in Kooperation von Ausbildungsschule, Studienseminar sowie der Arbeitsstelle für Diversität und Unterrichtsentwicklung in Frankfurt gestaltet werden. Die verschiedenen Ebenen der Zusammenarbeit werden vorgestellt und diskutiert.

Methodisch gestaltet wird der Workshop durch einen Wechsel zwischen dialogischem Arbeiten und Vortragsphasen sowie einem exemplarischen Einblick in konkrete Arbeitsformate.


Zur Person

Constanze Fuchs arbeitet in der „Arbeitsstelle für Diversität und Unterrichtsentwicklung – Didaktische Werkstatt“ an der Goethe-Universität Frankfurt

Monika Glück-Arndt ist Ausbilderin am Studienseminar GHRF in Frankfurt und Pädagogische Mitarbeiterin der Hessischen Lehrkräfteakademie für den Themenbereich Inklusion, 2. Phase

Sigrid Röhling ist Schulleiterin des Beratungs- und Förderzentrums West in Frankfurt/Main

URL:  http://arbeitsplattform.bildung.hessen.de/lsa/qualifizierung_ausbilder/inklusion/index.html


Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular zum Seminartag des bak.

WS17: S. Bachmann, M. Fischer, K. Schütz - Lehrer_innen bilden. Grundlagen guten Unterrichts als Grundlage guter Ausbildung?

Wann 27.09.2018
von 09:00 bis 12:15
Wo Gießen, Philosophikum I
Name Stephanie Bachmann, Michael Fischer und Kai Schütz
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… als Ausbilder/-in habe ich gerade eine Unterrichtsstunde einer Lehrkraft im Vorbereitungsdienst besucht. Gleich wollen wir die Stunde besprechen …

Wie können Qualitätskriterien für Unterricht systematischer in die Beratung einfließen, anhand von Indikatoren konkretisiert und insgesamt nachhaltiger in der Ausbildung vermittelt werden?

Im Zentrum des Workshops steht die Analyse eines Videomitschnittes. Anhand dieser Unterrichtsequenz werden mithilfe der „Matrix – Grundlagen guten Unterrichts. Beraten, Beurteilen und Bewerten am Studienseminar für Gymnasien Marburg“ (2017) Schwerpunkte der Unterrichtsbeobachtung gemeinsam entwickelt sowie Kriterien für eine potenzielle Beratung und individuelle Lernbegleitung der Lehrkraft diskutiert.

Indem zu einzelnen konkreten Lehr–Lernsituationen pädagogische Handlungsalternativen entworfen werden, können eine differenziertere Wahrnehmung sowie Reflexivität und situative Flexibilität geschult werden.


Zur Person

Stephanie Bachmann, Michael Fischer und Kai Schütz sind Ausbildende am Studienseminar für Gymnasien in Marburg


Dieser Workshop ist leider ausgebucht.

WS18: M. Hehn-Oldiges, N. Hericks - Phasenübergreifende Nutzung digitaler Lerneinheiten zur Professionalisierung zukünftiger Lehrpersonen – Beispiele aus dem Projekt "Level-Lehrerbildung vernetzt entwickeln"

Wann 27.09.2018
von 09:00 bis 12:15
Wo Gießen, Philosophikum I
Name Martina Hehn-Oldiges
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Im Projekt "Level – Lehrerbildung vernetzt entwickeln" (Goethe-Universität Frankfurt, gefördert durch das BMBF im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung) werden digitale Lerneinheiten zur Professionalisierung zukünftiger Lehrpersonen für den Unterricht in heterogenen Lerngruppen entwickelt und erprobt, die perspektivisch phasenübergreifend genutzt werden können. Diese Lerneinheiten sind in die eLearning-Plattform VIGOR integriert und ermöglichen die Einbeziehung von Unterrichtsvideos und deren Analyse. Im Rahmen einer AG Vernetzung Zweite Phase arbeiten Dozierende und Ausbilder/-innen gemeinsam an der Erprobung dieser Lerneinheiten, mit dem Ziel, diese spiralcurricular einsetzen zu können.

Im Workshop besteht die Möglichkeit, Lerneinheiten (z. B. zu Heterogenitätsdimensionen,  Unterrichtsformen, Elementarisierung) auszuprobieren und deren Anwendbarkeit zu diskutieren.


Zur Person

Martina Hehn-Oldiges ist abgeordnete Lehrkraft im Projekt Level an der Goethe-Universität Frankfurt

URL:  www.uni-frankfurt.de/55943367/Martina-Hehn-Oldiges

Nicola Hericks ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Level

URL: www.uni-frankfurt.de/69138123/Nicola-Hericks


Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular zum Seminartag des bak.

WS19: Dr. T. Nolle - Stärkende Kommunikation in der Lehrerbildung

Wann 27.09.2018
von 09:00 bis 12:15
Wo Gießen, Philosophikum I
Name Dr. Timo Nolle
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Das situative Selbstwertgefühl und die Selbstwirksamkeitsüberzeugung sind von enormer Bedeutung: für die Entwicklung der Lehrerpersönlichkeit, in Prüfungs- und Leistungssituationen und hinsichtlich der Gesundheit im Lehrerberuf. Bereits in kurzen Gesprächen lassen sich diese Persönlichkeitselemente fördern. Die Stärkung dieser Persönlichkeitselemente sollte daher ein Teil der Lehrkräftebildung sein. Im Workshop wird die Psychologie der Selbstwirksamkeitserwartung vermittelt sowie das Konzept der Stärkenden Kommunikation demonstriert und mit den Teilnehmenden intensiv geübt. Es werden konkrete Gesprächsmuster zum Aufbau einer zieldienlichen Kommunikation und Beratungsbeziehung vermittelt. Die Teilnehmenden können eigene Anliegen und Fallbeispiele aus ihren Arbeitszusammenhängen einbringen.


Zur Person

Dr. Timo Nolle ist Erziehungswissenschaftler, systemischer Therapeut.

URL: www.timo-nolle.de


Dieser Workshop ist leider ausgebucht.

WS20: Prof. Dr. O. Meyer - Deeper Learning: vertiefte Lernprozesse anbahnen und gestalten

Wann 27.09.2018
von 09:00 bis 12:15
Wo Gießen, Philosophikum I
Name Prof. Dr. Oliver Meyer
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Unterricht ist dann erfolgreich und nachhaltig, wenn es gelingt, vertiefte Lernprozesse zu initiieren. Sprache spielt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle, denn sie ist der Schlüssel für den Aufbau und die Festigung mentaler Modelle und die Internalisierung von Konzeptwissen. Vertieftes Lernen (deeper learning) setzt voraus, dass Schülerinnen und Schüler in hohem Maße engagiert und involviert sind. Dies ist dann der Fall, wenn der Unterricht aktivierend konzipiert ist.

Digitale Medien können diese Prozesse unterstützen, denn durch den gezielten Medieneinsatz lassen sich Unterrichtsinhalte und komplexe Aufgabenarrangements immersiver, plastischer und interaktiver gestalten. Digitale Medien fördern zudem Lernerautonomie und erlauben es, systematisch auf die individuellen Interessen, Bedürfnisse und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler einzugehen.

In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden an konkreten Beispielen, wie sich Progressionen für einen vertieften Wissensaufbau konzipieren und umsetzen lassen und wie dieser Wissensaufbau durch den gezielten Einsatz digitaler Medien systematisch unterstützt und begleitet werden kann.


Zur Person

Prof. Dr. Oliver Meyer ist Professor für die Fachdidaktik des Englischen an der Universität Mainz

URL: www.english-and-linguistics.uni-mainz.de/fachdidaktikprofessur/


Dieser Workshop ist leider ausgebucht.

WS21: A. Fraij, Dr. S. Kirschner - Wie erkennt, trainiert und evaluiert man Reflexion?

Wann 27.09.2018
von 09:00 bis 12:15
Wo Gießen, Raum N.N.
Name
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Der Lehralltag ist weder (vollständig) vorhersehbar noch abschließend planbar, woraus Unsicherheiten entstehen. Hier kann Reflexion als zentrales Element für den Umgang mit dieser Unsicherheit angesehen werden. Darüber hinaus unterstützt eine Reflexion das Hinterfragen, Weiterentwickeln und Vergewissern eigener pädagogischer Entscheidungen und Handlungen. Aus diesem Grund ist Reflexivität eine Kompetenz, die durch die unterschiedlichen Lehrerbildungsphasen hinweg von (angehenden) Lehrerinnen und Lehrern gefordert wird.

Es ist nicht immer leicht, eindeutig festzulegen, woran man eine gute Reflexion erkennt. Dies trifft sowohl für diejenigen zu, die reflektieren sollen, als auch für diejenigen, die die Reflexion bewerten sollen. Gründe dafür sind unterschiedliche Verständnisse von Reflexivität. Ein Ziel des Workshops ist es, hier Klarheit zu schaffen. Deshalb werden im ersten Teil unterschiedliche Definitionen von Reflexion vorgestellt und der gemeinsame Kern herausgearbeitet. Im zweiten Teil werden Konzepte, die es einem ermöglichen Reflexionsanlässe zu erkennen, vorgestellt und erprobt. In einem dritten Teil werden Evaluationsmaterialen vorgestellt und an schriftlichen Reflexionen* praktisch angewendet.

*Es besteht die Möglichkeit, eigens verfasste Reflexionen mit zu bringen.


Zur Person

Dr. Sophie Kirschner ist verantwortlich für die wissenschaftliche koordinative Begleitung aller Maßnahmen, Projektmanagement und -controlling der Gießener Offensive Lehrerbildung.

URL: http://www.uni-giessen.de/gol/kirschner

Der Vortrag von Frau Fraij wird von Frau Dr. Kirschner gehalten.

Amina Fraij ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Lehrerbildung der Justus-Liebig-Universität Gießen. Sie ist verantwortlich für die Evaluation von Angeboten der Gießener Offensive Lehrerbildung und forscht zu den Bereichen Reflexion, Jugend und Bildungsungleichheit.



Dieser Workshop ist leider ausgebucht.

WS22: Prof. Dr. D. Bosse, A. Busse, A. Hartenbach, M. Panow - Phasenübergreifendes ePortfolio für eine nachhaltige Kompetenzentwicklung in der Lehrerbildung

Wann 27.09.2018
von 09:00 bis 12:15
Wo Gießen, Philosophikum I
Name Prof. Dr. Dorit Bosse, Annette Busse, Andreas Hartenbach, Manuel Panow
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Eine Einführung in die phasenübergreifende ePortfolio-Arbeit in der Lehrerbildung steht im Zentrum des Workshops. Exemplarisch wird die Kompetenzentwicklung am Beispiel Classroom Management fokussiert, u. a. werden Aufgabenformate für die universitäre Lehrerbildung und den Vorbereitungsdienst anhand gemeinsam aufbereiteter Kriterien und Beispiele selbst entwickelt und in eigenen Ansichten erprobt. Das ko-konstruktive Arbeiten erfolgt mit der ePortfolio-Plattform mahara. Weiterhin werden erste Befunde zur phasenübergreifenden Lehrerbildung aus dem laufenden Projekt PRONET (Teilprojekt "Reflexive Kompetenzentwicklung in der ersten und zweiten Phase der Lehrerbildung mit ePortfolio") an der Universität Kassel vorgestellt, das im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung von Bund und Ländern aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird.

 


Zur Person

Prof. Dr. Dorit Bosse, Leiterin des QLB-Projekts "Professionalisierung durch Vernetzung" und Vorsitzende des Zentrums für Lehrerbildung, Universität Kassel

Annette Busse, M. A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Kassel im Rahmen des Projekts "Professionalisierung durch Vernetzung (PRONET)"; Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Gestaltung von Lehr-Lernumgebungen, Hochschuldidaktik, phasenübergreifende Lehrerbildung

Andreas Hartenbach ist Ausbilder am Studienseminar für Gymnasien in Kassel

Manuel Panow ist stellvertretender Seminarleiter am Studienseminar GHRF in Kassel

Beide sind pädagogische Mitarbeiter an der Universität Kassel im Projekt PRONET

URL: www.uni-kassel.de/go/eportfolio


Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular zum Seminartag des bak.

WS23: Prof. Dr. T. Tramm, D. Lund - Differenzen kultivieren, um gemeinsam wirken zu können - zur Kooperation von erster und zweiter Phase im Hamburger Kernpraktikum

Wann 27.09.2018
von 09:00 bis 12:15
Wo Gießen, Philosophikum I
Name Prof. Dr. Tade Tramm & Daniela Lund
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Das Hamburger Kernpraktikum für das berufsbildende Lehramt, seit nunmehr acht Jahren das Herzstück dieses Masterstudiums, war von Beginn an ein Kooperationsprojekt der ersten und zweiten Phase. Die praxisbegleitenden Reflexionsseminare und die hospitierten Unterrichtsversuche der Studierenden werden jeweils von einem paritätisch zusammengesetzten Lehrendenteam angeleitet und bis zur Modulprüfung begleitet. An diesem Beispiel sollen - jenseits idealistischer Überhöhungen - die Potenziale und Gelingensbedingungen einer Kooperation auf Augenhöhe diskutiert werden. Eine wesentliche Voraussetzung für eine fruchtbare Kooperation in der Betreuung der Studierenden scheint uns die Unterschiedlichkeit der Kompetenzen und des Erfahrungshintergrundes beider Partner. Damit daraus Synergie erwachsen kann, sind Selbstbewusstsein, gegenseitiger Respekt und Neugierde aufeinander erforderlich. Die Fragen nach dem je spezifischen Beitrag beider Phasen zum Professionalisierungsprozess und nach den spezifischen Kompetenzen ihrer jeweiligen Akteure sowie die Suche nach einem phasenübergreifenden, gemeinsamen Leitbild sollen im Zentrum des Erfahrungsaustausches in diesem Workshop stehen.


Zur Person

Prof. Dr. Tade Tramm ist Professor für Wirtschaftspädagogik an der Universität Hamburg

Daniela Lund, Wiss. Mitarbeiterin für die Lehre in der beruflichen. Fachrichtung Ernährungs- und Haushaltswissenschaften, Lehrerin an der Hotelfachschule Hamburg


Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular zum Seminartag des bak.

WS24: Dr. G. Breidebach - Didaktik der differenzierten Individualisierung (DidI)

Wann 27.09.2018
von 09:00 bis 12:15
Wo Gießen, Philosophikum I
Name Dr. Guido Breidebach
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Das didaktische Modell bzw. die Didaktik der differenzierten Individualisierung (DidI) will drei Phänomenen Rechnung tragen: 1. bietet es eine Schablone, mit der sich Bildungsprozesse planen, durchführen und reflektieren lassen, 2. regt jede Dimension individualisierte und differenzierte Reflexionsbemühungen an und 3. legitimiert es die einzelnen Unterfacetten mittels originär psychologischer Theorien, Modelle und Erkenntnisse. Nach der Vorstellung und dialogischen Diskussion sollen dann die einzelnen Dimensionen und Facetten auf Grundlage der Expertise der Teilnehmenden ergänzt und erweitert werden. Dadurch wird die allgemeine didaktische Schablone für aktuelle und schulformbezogene Herausforderungen spezifiziert und dient den Teilnehmenden u. a. in ihrer Ausbildungstätigkeit als eine mögliche Grundlage zur Planung von Lernprozessen.


Zur Person

Dr. Guido Breidebach, Studiendirektor und Fachleiter für Psychologie und Förderpädagogik, Habilitant und Lehrbeauftragter (Psychologie/Wirtschaftswissenschaften)

URL: www.dr-breidebach.de


Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular zum Seminartag des bak.

WS25: Prof. Dr. C. v. Aufschnaiter, Ch. Hofmann - Reflexivität als Haltung - Möglichkeiten und Herausforderungen der Förderung über die Lehrerbildungsphasen hinweg

Wann 27.09.2018
von 09:00 bis 12:15
Wo Gießen, Philosophikum I
Name Prof. Dr. Claudia v. Aufschnaiter & Christian Hofmann
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Reflexionen haben in der Lehrkräftebildung und im schulischen Kontext einen hohen Stellenwert: Sie sind der „Motor“ der professionellen Weiterentwicklung der (angehenden) Lehrkräfte und ihres Unterrichts. In der Lehrkräftebildung sollen auf der einen Seite die Fähigkeiten entwickelt werden, eine Reflexion strukturiert und zielorientiert anzulegen (siehe auch WS11 von Prof. Eva Burwitz-Melzer). Auf der anderen Seite muss die Bereitschaft, den eigenen Unterricht auch ohne Anreize durch Ausbilderinnen und Ausbilder kritisch zu hinterfragen, sowie der Fokus auf sich selbst als mögliche Ursache misslingender Prozesse Gegenstand werden. Die gemeinsame Arbeit an solchen „Haltungen“ kann gerade für die angehenden Lehrkräfte eine Heraus­forderung darstellen, da sie ggf. nur schwer erfassen, dass sie sich selbst und ihren Unterricht weiterentwickeln müssen. Im Workshop werden das Konzept der Haltung thematisiert, mit den Teilnehmenden Fallbeispiele aus der eigenen Praxis diskutiert sowie Möglichkeiten und Herausforderungen der Arbeit an Haltungen abgeleitet.


Zur Person

Prof. Dr. Claudia von Aufschnaiter ist Professorin am Institut für Physik an der Universität Gießen

URL: www.uni-giessen.de/fbz/fb07/fachgebiete/physik/einrichtungen/didaktik/Personen/prof-dr-claudia-von-aufschnaiter

Christian Hofmann ist Leiter des Studienseminars GHRF in Gießen

URL: http://lakk.sts-ghrf-giessen.bildung.hessen.de/index.html


Dieser Workshop ist leider ausgebucht.

WS26: M. Rhein - Gestaltung des Berufseinstiegs – Aufgabe und Chance für Schule und Schulleitung

Wann 27.09.2018
von 09:00 bis 12:15
Wo Gießen, Philosophikum I
Name Marc Rhein
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Die zielgerichtete, gelungene Unterstützung des Berufseinstiegs junger Lehrkräfte an einer Schule ist nicht nur eine zu bewältigende Aufgabe, sie kann die Basis für eine auf Dauer positive Entwicklung sowohl der Lehrkräfte als auch der Schule sein.

Am Beispiel der Verfahrensabläufe an der Max-Planck-Schule Rüsselsheim werden der Prozess des Berufseinstiegs, die dazugehörigen Maßnahmen und die Rolle der Schulleitung erläutert. Die dargestellten Maßnahmen werden bezüglich ihrer Wirksamkeit bewertet und natürlich wird auch die dazugehörige Ressourcen-Frage im Auge behalten. Die im Berufseinstiegs-Prozess liegenden Chancen der Personal- und Schulentwicklung werden hervorgehoben. Im zweiten Schritt soll den Workshop-Teilnehmenden die Möglichkeit eröffnet werden, Fragen zu stellen und mögliche bzw. eventuell nötige Vertiefungen einzelner Teilbereiche einzufordern und/oder kritisch zu betrachten. Abschließend soll der Workshop den Teilnehmenden Raum bieten, eigene Erfahrungen, Ideen sowie mögliche Ergänzungen oder andere Ansätze im Plenum vorzustellen, zu diskutieren und eine Rückmeldung dazu erhalten zu können.


Zur Person

Marc Rhein, Oberstudiendirektor, Schulleiter der Max-Planck-Schule in Rüsselsheim

URL: www.max-planck-schule.de


Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular zum Seminartag des bak.

WS27: F. Holzamer, Th. Roggan, H.-J. Sbick - Reflexivität und pädagogische Haltung auf der Grundlage von transparenten Bezugsnormen am Beispiel des Hessischen Referenzrahmens Schulqualität

Wann 27.09.2018
von 09:00 bis 12:15
Wo Gießen, Philosophikum I
Name
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Transparente Bezugsnormen können den Aufbau einer begründeten pädagogischen Haltung sowie eine aktive, kontinuierliche und professionelle Weiterentwicklung befördern. In Hessen stellt der Hessische Referenzrahmen Schulqualität (HRS) die entsprechende Basis der Qualitätsbeurteilungstätigkeiten an Schulen dar (HSchG § 98).

Die fünfte Fortschreibung des HRS steht vor seiner Veröffentlichung. Bei der Überarbeitung waren Vertretungen der Studienseminare beteiligt. Die Fortschreibung hat unter anderem international gängige Professionsbeschreibungen im Qualitätsbereich „Professionalität der Lehrkräfte“ sowie weitere schulrelevante Entwicklungen aufgenommen, wie beispielsweise die Themen Medienbildung und Co-Teaching.

Im Workshop wird der fortgeschriebene HRS kurz dargestellt und der Frage nachgegangen, welche Anwendung in der Ausbildung dieser oder vergleichbare Orientierungsrahmen finden können, um Reflexivität und Flexibilität auf der Basis transparenter Bezugsnormen für die Unterrichtspraxis anzulegen. 


Zur Person

Frank Holzamer leitet das Sachgebiet Hessischer Referenzrahmen (HRS) an der Hessischen Lehrkräfteakademie

Thorsten Roggan und Hans-Joachim Sbick sind Mitarbeiter im Sachgebiet HRS

URL: https://lehrkraefteakademie.hessen.de/schule-unterricht/hrs


Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular zum Seminartag des bak.

WS28: Prof. Dr. Ch. Schreiber, Th. Heun - Vernetzung der Phasen der Lehrerbildung am Beispiel ‚digitale Medien‘

Wann 27.09.2018
von 09:00 bis 12:15
Wo Gießen, Philosophikum I
Name Prof. Dr. Christof Schreiber & Thorsten Heun
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Geht es um die Vernetzung der einzelnen Phasen in der Lehrkräftebildung, werden immer wieder deren Bedeutung und die damit einhergehenden Vorteile hervorgehoben. Aus unserer Sicht ist dabei der Themenbereich des Einsatzes digitaler Medien für eine solche Vernetzung besonders geeignet. Hier können innovative Szenarien im Spannungsfeld von Theorie und Praxis entwickelt und gemeinsam erprobt werden.

In diesem Workshop werden verschiedene Kooperationsveranstaltungen zwischen Studienseminaren und der Justus-Liebig-Universität skizziert und die Konzeption einer Lehrveranstaltung erläutert, in der Studierende im Auftrag von Lehrkräften im Vorbereitungsdienst sowie Lehrkräften aus dem Schuldienst Unterrichtsszenarien unter Verwendung von digitalen Medien entwerfen. Diese Szenarien kommen dann im Verlaufe des Semesters in den Klassen der Lehrkräfte zum Einsatz, werden im Rahmen des Seminars vorgestellt und kritisch ausgewertet. Als Beispiele gehen wir dabei auf die Nutzung ausgewählter digitaler Medien ein. Die Teilnehmenden sollen auf Grundlage der eigenen Ausbildungs- und Modulstruktur gemeinsam mögliche Szenarien entwerfen, die zur Kooperation zwischen den Phasen der Lehrerbildung geeignet sein können. Diese werden dann durch die Beteiligung der unterschiedlichen Phasen mit Blick auf die Umsetzbarkeit diskutiert und optimiert.


Zur Person

Prof. Dr. Christof Schreiber ist Professor für Didaktik der Mathematik, Arbeitsbereich Primarstufe an der Universität Gießen.

URL: http://christof-schreiber.de/

Thorsten Heun ist Ausbilder am Studienseminar GHRF in Gießen.

URL: http://lakk.sts-ghrf-giessen.bildung.hessen.de/index.html


Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular zum Seminartag des bak.

WS29: B. Donnelly, I. Moering - Lehrerkompetenzen in der zweiten Lehrerbildungsphase nachhaltig fördern und fordern - unterstützt durch digitale Portfolioarbeit

Wann 27.09.2018
von 09:00 bis 12:15
Wo Gießen, Philosophikum I
Name Barbara Donnelly & Isabell Moering
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Ein wesentliches Element der Modulkonzeption für das Fach Mathematik in der Grundschule am Studienseminar GHRF in Darmstadt ist die Lernprozessbegleitung der Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst durch die digitale Portfolioarbeit. Hierbei nutzen die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst digitale Medien, um ihren eigenen Lernprozess und den ihrer Schülerinnen und Schüler zu dokumentieren, zu analysieren und zu reflektieren. Im Sinne einer formativen Rückmeldung erhalten sie kontinuierlich mündliches und/oder schriftliches Feedback von ihren Ausbilderinnen, Ausbildern und der Peergroup. Im Laufe des Semesters entsteht ein ePortfolio, mit dem die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst am Ende des Lernabschnitts ihre Lernentwicklung präsentieren. Der Leitgedanke der Modulkonzeption lautet „Individualisierte Ausbildung in einem sozialen Gefüge“.

Der Workshop gibt Einblick in die Modularbeit, die sich im Prozess befindet. Auf dieser Grundlage haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, weiterführende Ideen einer phasenübergreifenden Portfolioarbeit zu diskutieren und eigene Erfahrungen einzubringen.


Zur Person

Barbara Donnelly und Isabell Moering sind Ausbilderinnen am Studienseminar GHRF in Darmstadt


Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular zum Seminartag des bak.

WS30: H. G. Henkel - Kollegiale Unterrichtsentwicklung und -reflexion (KUER)

Wann 27.09.2018
von 09:00 bis 12:15
Wo Gießen, Philosophikum I
Name Hans Georg Henkel
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Neben den persönlichen Merkmalen, die Schülerinnen und Schüler mitbringen, hängt ihr Lernerfolg in der Schule maßgeblich vom Handeln der Lehrpersonen - also der Qualität des Unterrichtsangebotes - ab. Kooperation zwischen Lehrkräften gilt als zentrales Element für eine nachhaltige Verbesserung der Schul- und Unterrichtsqualität. Allerdings zeigt der OECD-Vergleich, dass intensivere Formen der Kooperation - etwa wechselseitige Hospitation, Team-Teaching oder gemeinsame Unterrichtsplanung - in Deutschland eher unterentwickelt sind. Der Workshop „Kollegiale Unterrichtsentwicklung und -reflexion (KUER)“ zielt darauf ab, den Teilnehmenden Wege zu fachgebundener und fächerübergreifender Kooperation zu zeigen und ein nachhaltiges Umdenken bezüglich der eigenen Unterrichtspraxis zu ermöglichen. Der Dreischritt aus gemeinsamer Unterrichtsplanung, wechselseitiger Hospitation und anschließender gemeinsamer Reflexion des durchgeführten Unterrichts – sowohl durch kollegiales Feedback wie auch durch Schüler-Feedback – soll dabei helfen, die Unterrichtsqualität dauerhaft zu optimieren.

 


Zur Person

Hans Georg Henkel, OStR, hat 2016  die Werkstatt „KUER – Kollegiale Unterrichtsentwicklung und -reflexion“ konzipiert und 2018 mit dem LISA Sachsen-Anhalt pilotiert und wissenschaftlich begleitet durchgeführt.

URL: https://www.deutsche-schulakademie.de/werkstatt/kollegiale-unterrichtsentwicklung-und-reflexion/


Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular zum Seminartag des bak.