Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

Events

Mehr über Ereignisse, Veranstaltungen, Workshops und Vorträge im Rahmen der Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) erfahren Sie hier.

Habitus und Professionalisierung von Lehrerinnen und Lehrern

Wann 30.04.2019
von 16:15 bis 17:45
Wo JLU Gießen, Philosophikum II, Haus B, Hörsaal 030
Termin übernehmen vCal
iCal

Die Vortragsreihe „Lehrerbildung an der Schnittstelle Schule/Universität: Aktuelle Herausforderungen“ der Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) wird am 30. April 2019 mit einem Vortrag von Prof. Dr. Uwe Hericks fortgesetzt. Prof. Hericks ist Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Didaktik, Schul- und Bildungstheorie an der Philipps-Universität Marburg.

Das Potenzial des Habituskonzepts von Pierre Bourdieu zur Beschreibung von Professionalisierungsprozessen von Lehrerinnen und Lehrern liegt in seinem spannungsreichen Wechselverhältnis von Stabilität und Dynamik. Auf der Basis von Daten aus zwei Forschungsprojekten zum Berufseinstieg von Lehrpersonen sowie zum Kooperativen Lernen im Englischunterricht wird gezeigt, dass und wie Lehrpersonen sich im Medium ihres Habitus mit institutions- und identitätsbezogenen Normen auseinandersetzen. Die Befunde verweisen auf kontrastierende Arten und Weisen, in denen die dabei auftretenden Spannungsverhältnisse zwischen Habitus und Normen bearbeitet werden. Es lassen sich verschieden Qualitäten von Spannungsverhältnissen unterscheiden, die sich für die Frage nach der Stabilität und Veränderbarkeit des Habitus und damit (potenziell) verbundene Professionalisierungsprozesse als bedeutungsvoll erweisen.

Die Vortragsreihe „Lehrerbildung an der Schnittstelle Schule/Universität: Aktuelle Herausforderungen“ der Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) wird am 30. April 2019 mit einem Vortrag von Prof. Dr. Uwe Hericks fortgesetzt. Prof. Hericks ist Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Didaktik, Schul- und Bildungstheorie an der Philipps-Universität Marburg.

Die Vortragsreihe „Lehrerbildung an der Schnittstelle Schule/Universität: Aktuelle Herausforderungen“ der Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) wird am 30. April 2019 mit einem Vortrag von Prof. Dr. Uwe Hericks fortgesetzt. Prof. Hericks ist Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Didaktik, Schul- und Bildungstheorie an der Philipps-Universität Marburg.

GOL-Tagung: Reflexivität in der Lehrerbildung

PM Nr. 63 • 10. April 2019


PM6319GOLTagung_Werner1.jpg
Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Corinne Wyss (Pädagogische Hochschule Zürich) bei der Tagung der Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) zum Thema Reflexivität in der Lehrerbildung. Foto: Malte Werner
PM6319GOLTagung_Werner9.jpg
Die Lehrerbildung hat einen besonderen Stellenwert an der Universität Gießen. Foto: Malte Werner
Der gesellschaftliche und kulturelle Wandel stellt an Lehrkräfte immer wieder neue berufliche Anforderungen. Um diesen Anforderungen in der Interaktion mit Schülerinnen und Schülern, Eltern, dem Kollegium sowie anderen professionellen Akteuren gerecht zu werden, ist es notwendig, dass eine Lehrkraft ihr eigenes Denken und Handeln kritisch-analytisch hinterfragt und weiterentwickelt. Diese sogenannte Reflexivität steht nicht nur im Mittelpunkt des Professionalisierungskonzepts der Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL). Sie war auch Kernthema der von der GOL vom 8. bis zum 9. April 2019 an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) durchgeführten Tagung „Reflexivität in allen Phasen der Lehrerbildung – theoretische und empirische Zugänge“.

Mit der Konferenz hatte die GOL zum Austausch darüber eingeladen, wie die Entwicklung von Reflexivität über alle Phasen der Lehrerbildung hinweg gefördert werden kann. Dabei setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwei Tage lang in verschiedenen Formaten kritisch und konstruktiv mit dem Kernkonzept der Reflexivität auseinander.

Nachdem GOL-Sprecher Prof. Dr. Ludwig Stecher die Tagung eröffnet hatte, verwies Prof. Dr. Ingrid Miethe, Dekanin des Fachbereichs 03 – Sozial- und Kulturwissenschaften, in ihrem Grußwort auf den hohen Stellenwert der Lehrerbildung an der JLU: Knapp ein Viertel aller Studierenden ist in einem Lehramtsstudium eingeschrieben. Sie unterstrich dabei auch den Beitrag, den die GOL für die hohe Qualität des Lehramtsstudiums leistet. Andreas Lenz, Präsident der Hessischen Lehrkäfteakademie, wies in seinem Grußwort auf die Erfolge der hessischen Lehrerbildung hin. Er betonte, dass eine gute Lehrerbildung eine Daueraufgabe sei, die ein stetes Bemühen und eine stete Kooperation aller beteiligten Akteure der verschiedenen Lehrerbildungsphasen erfordere. Dies hob auch Marie Reinhardt hervor, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Geschäftsführerin des Zentrums für Lehrerbildung (ZfL) der JLU begrüßte.

Prof. Dr. Corinne Wyss von der Pädagogischen Hochschule Zürich stellte in ihrem Eröffnungsvortrag Möglichkeiten und Grenzen der Förderung von Reflexionsprozessen in der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen anhand von empirischen Ergebnissen vor und zeigte, wie sich die Reflexionspraxis von angehenden Lehrpersonen gestalten lässt. Prof. Dr. Thomas Häcker von der Universität Rostock bezog sich in einer weiteren Keynote auf die Frage, „wie es gelingen kann, dem Paradigma des ‚reflexiven Praktikers‘ gegenüber eine pragmatisch-realistische Haltung einzunehmen, die sich zwischen Mystifizierung einerseits und Trivialisierung von Reflexivität andererseits positioniert.“

Die Konferenz versammelte in rund 80 Vorträgen, Symposien und Workshops sowohl theoretisch-konzeptionelle als auch empirische Beiträge, die sich entweder auf einzelne Phasen der Lehrerbildung bezogen oder phasenübergreifend angelegt waren. Ein Abstractband, der alle Beiträge umfasst, ist über die Projekt-Homepage verfügbar.

Die Gießener Offensive Lehrerbildung ist ein Strukturentwicklungsprojekt der Justus-Liebig- Universität Gießen, das der Sicherung und Entwicklung der Qualität der Lehrerbildung dient und im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aufgelegten Förderlinie „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ von 2016 bis 2023 mit rund elf Millionen Euro unterstützt wird.

 




3. Excellence Day: Unterschiedliche Perspektiven auf den Lehrerberuf

PM Nr. 59 • 4. April 2019

3. Excellence Day
Großes Interesse am 3. Excellence Day der Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) an der JLU. Foto: Tanja Heckl
Erzählcafé, Foren, Informationsparcours: Im Rahmen des 3. Excellence Day haben mehr als 70 Schülerinnen und Schüler aus der Region Gießen die Justus-Liebig-Universität (JLU) besucht, um sich über das Lehramtsstudium und den Lehrerberuf zu informieren. Die von der Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) organisierte Veranstaltung bot den jungen Besucherinnen und Besuchern ein vielseitiges Programm aus verschiedenen Foren und einem Informationsparcours. Damit sollte nicht nur ihr Interesse für das Berufsfeld geweckt, sondern es konnten auch unterschiedliche Perspektiven auf den Beruf einer Lehrkraft eröffnet werden.

Zu Beginn des Excellence Days wählten die Schülerinnen und Schüler aus, welche Foren sie im Laufe der Veranstaltung besuchen wollten. Besonders stark besucht war das Erzählcafé, in dem Lehramtsstudierende der JLU von ihren Erfahrungen aus dem Studium berichteten. Im Gespräch mit den Studierenden konnten die Schülerinnen und Schüler auch eigene Fragen rund um das (Lehramts-)Studium loswerden.

Beliebt war zudem das Angebot der Zentralen Studienberatung (ZSB). Die ZSB thematisierte den Aufbau der verschiedenen Lehramtsstudiengänge an der JLU, informierte über die Studienvoraussetzungen und erläuterte das Bewerbungs- und Zulassungsverfahren.

Die vielen Stände des Informationsparcours, an denen sich die Schülerinnen und Schüler über Themen wie inklusive Bildung, Auslandsaufenthalte für (angehende) Lehrkräfte und Studienfinanzierung informieren konnten, stießen ebenfalls auf großes Interesse. Viel Beachtung fand dabei das GOL-Projekt #SELFIE, das Workshops zur Reflexion der Eignung und der Studienmotive für Studieninteressierte und Lehramtsstudierende zu Beginn ihres Studiums anbietet.

Die Rückmeldungen von Seiten der Schülerinnen und Schüler waren sehr positiv. Einige Teilnehmende gaben sogar an, dass sie konkret ein Lehramtsstudium an der JLU planten und sich durch den Excellence Day darin bestärkt fühlten. Mehrere Schülerinnen und Schüler äußerten sich darüber hinaus positiv überrascht über die gezeigte Vielfalt im Lehramt.  
In diesem Jahr nahmen Schülerinnen und Schüler der Aliceschule und der Theodor-Litt-Schule am Excellence Day teil. Die Veranstaltung wurde unter der Leitung von Tanja Heckl vom GOL-Teilprojekt GOL@School organisiert und vom Zentrum für Lehrerbildung (ZfL), von der Zentralen Studienberatung (ZSB) sowie von einzelnen Fachbereichen unterstützt.

 

 

 





Einladung zur GOL-Tagung "Reflexivität in allen Phasen der Lehrerbildung"

Die Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) lädt zu einer Tagung über „Reflexivität in allen Phasen der Lehrerbildung“ ein. Ziel der zweitägigen Veranstaltung am 8. und 9. April 2019 ist der Austausch darüber, wie die Entwicklung von Reflexivität als Fähigkeit und Bereitschaft zur professionsbezogenen Reflexion über alle Phasen der Lehrerbildung hinweg gefördert werden kann.

Entsprechend der breiten Themenstellung umfasst das Programm sowohl theoretisch-konzeptionelle als auch empirische Beiträge, die entweder auf einzelne Phasen der Lehrerbildung fokussiert sein können oder phasenübergreifend angelegt sind.

Anmeldungen sind nicht mehr möglich.

Weitere Informationen finden Sie unter www.uni-giessen.de/tagung.gol.

Die Gießener Offensive Lehrerbildung lädt zum 3. Excellence Day ein

Nach zwei erfolgreichen Durchgängen in den vergangenen beiden Jahren lädt die Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) auch in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler aus der Region zum 3. Excellence Day an die Justus-Liebig-Universität (JLU) ein. Ziel der Veranstaltung am 3. April 2019 ist es, das Interesse der Schülerinnen und Schüler für den Lehrerberuf zu wecken und ihnen unterschiedliche Perspektiven auf das vielseitige Berufsfeld aufzuzeigen.

Das Programm gliedert sich in verschiedene Foren sowie einen Informationsparcours. Zu Beginn der Veranstaltung wählen die Schülerinnen und Schüler aus, welche Foren sie im Laufe der Veranstaltung besuchen möchten. So erhalten sie Einblicke in Themenbereiche wie das Bewerbungs- und Zulassungsverfahren für das Lehramtsstudium an der JLU oder Lehrerbildung im Bereich der Mathematik. Der Informationsparcours bietet die Möglichkeit, sich an den vielfältigen Informationsständen über Themen wie inklusive Bildung, Auslandsaufenthalte für (angehende) Lehrkräfte und die Studienfinanzierung zu informieren.

In diesem Jahr werden Schülerinnen und Schüler der Aliceschule, der Theodor-Litt-Schule und der Brüder-Grimm-Schule aus Gießen am Excellence Day teilnehmen.

Der Excellence Day wird unter der Leitung von Tanja Heckl vom GOL-Teilprojekt GOL@School  organisiert und wird unterstützt vom Zentrum für Lehrerbildung, von der Zentralen Studienberatung und von einzelnen Fachbereichen.

Gastvortrag: Benachteiligung von Jungen in Kita und Schule?

Werden Jungen in Kita und Schule benachteiligt? Dieser Frage geht die Bildungsforscherin Prof. Dr. Bettina Hannover von der Freien Universität Berlin am 12. März 2019 in einem Gastvortrag an der Justus-Liebig-Universität Gießen nach. Darin spricht sie über mögliche Gründe für unterschiedliche Bildungsniveaus bei Jungen und Mädchen.
Die Forschung zeigt, dass Jungen an höheren Bildungsgängen unterrepräsentiert sind und Mädchen im Schnitt höhere Schulabschlüsse erwerben. Auch bei der Verteilung von Mädchen und Jungen auf verschiedene Schulformen zeigt sich, dass Jungen das Schulsystem weniger erfolgreich durchlaufen. So zeigt sich etwa in der Sekundarstufe I, dass mit steigendem Niveau des Bildungsgangs der Anteil der Jungen sinkt.

Der Vortrag von Prof. Hannover, die an der Freien Universität Berlin im Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie im Arbeitsbereich Schul- und Unterrichtsforschung tätig ist, findet von 9 bis 10 Uhr in der AUB2 statt.

 

GOL-Symposium auf der GEBF-Jahrestagung

Auf der siebten Jahrestagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF) hat die GOL die „Herausforderung Bildungsbeteiligung“ in den Fokus gestellt. Dafür richtete die GOL auf der dreitägigen Konferenz (25. bis 27. Februar 2019), die in diesem Jahr unter dem Motto "Lehren und Lernen in Bildungsinstitutionen" an der Universität zu Köln stattfand, ein eigenes Symposium aus. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie junge Menschen aus sozial benachteiligter Herkunft, genauer gesagt ehemalige Haupt- und Förderschülerinnen bzw. -schüler, in unterschiedlichen Bildungsinstitutionen (etwa der beruflichen Ausbildung oder der Hochschule) unterstützt werden können.

Teil des von Dr. Sophie Kirschner moderierten Symposiums waren drei Vorträge zum Thema Bildungsbenachteiligung. Dr. Ilka Benner stellte ihre qualitative Studie „Lernen und Lehren im Übergangssystem“ zu Bildungsbiografien Jugendlicher in der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme vor. Katharina Hombach berichtete über die „Bewältigung des Übergangs von der Hauptschule in die Berufsausbildung“ und Johanna Schmidts Vortrag trug die Überschrift „Bildungsentscheidung gegen jede Erwartung?“. Im Anschluss diskutierte Prof. Dr. Ludwig Stecher, die drei Studien.

Neben dem Symposium zur Bildungsbeteiligung hielt Prof. Dr. Edith Braun einen Vortrag über „Performanzbasiertes Testen in der Hochschule“. Darin ging es um die Erfassung kommunikativer Handlungsfähigkeiten bei Studierenden.

Premiere des InnovationCamp: Lehrkräfte tauschen sich über moderne Lernformen aus

Comics, Knete und Video-Clips im Unterricht? Warum nicht! Beim ersten InnovationCamp der Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) und des Staatlichen Schulamts für den Landkreis Gießen und den Vogelsbergkreis haben sich am 12.02.2019 Lehrerinnen und Lehrer aus der Region über ihre Erfahrungen mit neuen Formen des Lernens ausgetauscht. Unter dem Motto „Schule miteinander gestalten“ waren die mehr als 80 Teilnehmenden aufgerufen, innovative Unterrichtsprojekte aus ihren Schulen vorzustellen und gemeinsam auszuprobieren.

Zu Beginn des InnovationCamp gab der stellvertretende Schulleiter der Oskar-von-Miller-Schule in Kassel, Wilfried Dülfer, in einem kurzen Eröffnungsvortrag einen Einblick, wie sich seine Schule den Herausforderungen der Digitalisierung stellt. So seien beispielsweise durch Fortbildungen des Kollegiums zum Umgang mit digitalen Medien neue Impulse für die Unterrichtsgestaltung entstanden.

 

 

Auch sehr gut kam bei den Teilnehmenden die Session zum Thema „Perspektivwechsel“ an. GOL-Mitarbeiter und Coach Matthias Bertram versetzte die Lehrkräfte dabei in kleinen Rollenspielen in typische Stresssituationen aus dem Schulalltag und erarbeitete gemeinsam mit ihnen Lösungsstrategien. Dabei empfiehlt der Coach, in einem anfangs als schwierig empfundenen Gespräch durch sogenanntes Reframing und Perspektivenwechsel positive Ressourcen zu entdecken und zu nutzen, statt in eine Rückzugs- oder Verteidigungshaltung zu verfallen.

 

8. Gießener Methodenwerkstatt Bildungsforschung

Zur Verankerung von qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden in der empirischen Bildungsforschung veranstaltet die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) bereits zum achten Mal die "Gießener Methodenwerkstatt Bildungsforschung" (GiMe). Eröffnet wird die GiMe (21. bis 23. Februar 2019) mit einem Vortrag von Prof. Dr. Christine Wiezorek vom Institut für Erziehungswissenschaft der JLU sowie Prof. Dr. Ludwig Stecher aus der Steuerungsgruppe der GOL zu Potenzialen und Widersprüchen beim Zusammentreffen der beiden Forschungsansätze in der Sozialforschung.

Auf dem Programm der dreitägigen Veranstaltung, die sich gezielt an den wissenschaftlichen Nachwuchs richtet, stehen zahlreiche Vorträge und Workshops zu qualitativen und quantitative Verfahren sowie Ansätzen, die die unterschiedlichen methodischen Ebenen und Vorgehensweisen verbinden. So möchte die Methodenwerkstatt einen Beitrag zur forschungsmethodischen Weiterentwicklung und methodologischen Diskussion leisten.

Veranstaltet wird die GiMe von Prof. Dr. Jochen Wissinger aus der GOL-Steuerungsgruppe, Prof. Dr. Ingrid Miethe, Prof. Dr. Christine Wiezorek und Prof. Dr. Bernd Käpplinger vom Institut für Erziehungswissenschaft sowie Prof. Dr. Thomas Brüsemeister vom Institut für Soziologie.

Weitere Informationen: https://www.uni-giessen.de/fbz/fb03/forschung/gimebildung

InnovationCamp: Schule miteinander gestalten

Wann 12.02.2019
von 08:30 bis 16:30
Termin übernehmen vCal
iCal

Die Veranstaltung ist als Forum mit offenen Workshops konzipiert, deren Inhalte und Ablauf von Lehrkräften selbst gestaltet werden. Das erste InnovationCamp findet am 12. Februar 2019 statt und steht unter dem Motto „Innovative Lernformen“. Alle Lehr- und Führungskräfte aus Sek I und Sek II Schulen sind herzlich eingeladen, sich einzubringen, sich auszutauschen, sich zu vernetzen und dadurch die Schulregion mit neuen Konzepten und Ideen zu bereichern.

Organisiert wird die Veranstaltung durch das Staatliche Schulamt für den Landkreis Gießen und den Vogelsbergkreis und der Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) der Justus-Liebig-Universität Gießen.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Vortrag zur Wirksamkeit von Praxisphasen in der Lehrerbildung

Wann 04.02.2019
von 16:15 bis 17:30
Wo Philosophikum II, Haus C, Hörsaal 028
Termin übernehmen vCal
iCal

Die Vortragsreihe „Lehrerbildung an der Schnittstelle Schule/Universität: Aktuelle Herausforderungen“ der Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) wird am 4. Februar 2019 mit einem Vortrag über das Praktikum in der Lehrerausbildung fortgesetzt. Unter dem Titel „Herausforderung Praxis? Zur Relevanz schulischer und universitärer Lernbegleitung für die Wirksamkeit des Praktikums in der Lehrerausbildung“ wird Prof. Dr. Alexander Gröschner von der Friedrich-Schiller-Universität Jena ausgewählte Ansätze zur Untersuchung der Lernbegleitung im Praktikum vorstellen und zentrale Forschungsergebnisse präsentieren. Darüber hinaus werden Implikationen für die Forschung und Praxis aufgezeigt, die unter anderem weitere professionelle Lerngelegenheiten in der Lehrerausbildung empfehlen.

 

Der Vortrag beginnt um 16 Uhr c. t. im Philosophikum II, Haus C, Hörsaal 028.

 

Prof. Dr. Alexander Gröschner ist Inhaber des Lehrstuhls für Schulpädagogik und Unterrichtsforschung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Unterrichtsforschung und Lehrerprofessionalisierung.

Die GOL informiert über zweite Förderphase

Die GOL präsentiert ihre Pläne für die zweite Förderphase auf dem Forschungstag des Fachbereichs für Sozial- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). In Form von Postern und Kurzvorstellungen stellen sich auf der Veranstaltung am 30. Januar 2019 verschiedene Drittmittelprojekte des Fachbereichs vor.

Auf diese Weise sollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Einblicke in die Forschungsvorhaben der Kolleginnen und Kollegen erhalten sowie sich und den Fachbereich kennenlernen.

Die GOL arbeitet an Entwicklungsmaßnahmen zur Verbesserung der Studienbedingungen, der Studienangebote, der Lehr-Lernkultur im Lehramtsstudium an der JLU sowie der Kommunikation und Kooperation mit außeruniversitären Akteuren in der Lehrerbildung. Ziel ist es, Fragen der Bildungsbeteiligung, der Reflexivität und der Vernetzung zusammen mit Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung systematisch in die Diskussion und Zusammenarbeit mit der 2. und 3. Phase der Lehrerbildung einzubringen.

Trainings für Lehramtsstudierende im November/Dezember 2018

Noch vor der Weihnachtspause hält die GOL zwei spezifische Trainings mit Praxisbezug für Studierende aller Lehramtsstudiengänge bereit.

In Ausdruck macht Eindruck geht es um Selbstkompetenz und Außenwirkung.

Termin: 27. und 28.11.2018

Außerdem können Sie Präventionsmöglichkeiten gegen Mobbing und Gewalt in der Schule kennenlernen.

Termin: 30.11. und 01.12.2018

Erfahren Sie hier mehr.

Brücken des Transfers zwischen Wissenschaft und Schule

Die Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) verfolgt u. a. das Ziel, die Zusammenarbeit mit der Schule zu stärken. Ein Beispiel ist die gemeinsame Arbeit an neuen Fortbildungsangeboten, die aktuelle Fragen der Schulentwicklung aufgreifen. Die Angebote sollen auf den Bedarf der Lehrkräfte aus der Region abgestimmt sein. Dazu hat die GOL gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt für den Landkreis Gießen und den Vogelsbergkreis eine Bedarfsanalyse konzipiert und mit den dafür notwendigen Befragungen von Lehrkräften begonnen.

Der Leiter der Abteilung „Pädagogische Unterstützung“ beim Staatlichen Schulamt, Heinz Gabler, sieht im Austausch und in der Zusammenarbeit einen „großen Gewinn“ für die schulische Praxis. „Wir werden das nutzen, um für die Schulen und Lehrkräfte bedarfsgerechte Fortbildungsangebote zu formulieren, mit Inhalt zu hinterlegen und umzusetzen und das dann mit Unterstützung der GOL zu evaluieren.“

Des Weiteren bietet die GOL mit dem Multiplikatorenprogramm „Lehrkräfte erforschen Schule und Unterricht“ ein Angebot an, das Lehrkräfte darin anleitet und unterstützt, ihren Unterricht selbst zu erforschen. Am Programm teilnehmende Lehrkräfte führen an ihren Schulen nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten konzipierte, auf Fragen der Unterrichtspraxis bezogene kleine Forschungsprojekte durch. Ziel der Kooperationen ist es, datenbasierte Erkenntnisse für die unmittelbare Schul- und Unterrichtsentwicklung zu gewinnen. Damit verbunden sollen sich die teilnehmenden Lehrkräfte forschungsmethodische Kenntnisse aneignen, in der Durchführung eines Projektes üben und auf der Basis selbst gewonnener Daten Handlungskonzepte für die Bewältigung neuer Herausforderungen vor Ort entwickeln.

Beide Projekte wurden auf der Herbsttagung der Kommission Bildungsorganisation, Bildungsplanung und Bildungsrecht (KBBB) in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) vorgestellt, die gemeinsam mit der Qualitäts- und Unterstützungsagentur - Landesinstitut für Schule NRW (QUA-LiS NRW) in Soest organisiert war. Die von Akteuren der wissenschaftlichen und der schulischen Praxis besuchte Tagung mit dem Titel „Transfer von Forschungswissen in der Lehrer(fort)bildung“ setzte sich unter anderem mit der Frage auseinander, wie sich Forschungswissen erfolgreicher als bislang in bildungspraktische Handlungsfelder transferieren lässt.

Studie zu abgeordneten Lehrerinnen und Lehrern im Hochschuldienst vorgestellt

Um mehr über die Motive, Arbeitskontexte und Lehrüberzeugungen von in den Hochschuldienst abgeordneten Lehrerinnen und Lehrern zu erfahren, hat die Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) 24 von ihnen in einer explorativen Interviewstudie befragt. Darin ging es unter anderem um die Frage, warum sich Lehrkräfte an die Universität abordnen lassen und was sie von dort zurück an ihre Schule bringen (wollen).

Obwohl abgeordnete Lehrkräfte Schlüsselfiguren sein können, wenn es darum geht, Erkenntnisse wissenschaftlicher und schulischer Praxis miteinander zu verknüpfen, kam ihrer Rolle in der Forschung bislang wenig Beachtung zu. Mit der Studie der GOL, die auf der Herbsttagung der Kommission Bildungsorganisation, Bildungsplanung und Bildungsrecht (KBBB) in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) in Soest vorgestellt wurde, soll ein Beitrag dazu geleistet werden, die besonderen Potentiale der abgeordneten Lehrerinnen und Lehrer für die Lehrerbildung zu erfassen und besser zu nutzen.

Das Team aus Dr. Sabine Klomfaß, Waldemar Kesler und Johannes Stier fand in der Befragung heraus, dass zu den am häufigsten genannten Motiven für eine Abordnung der Wunsch nach einer Auszeit vom Schuldienst, Lust auf Arbeit an einer Universität, Karriereplanung und persönliche Fortbildung gehören. Nach ihrer Rückkehr an die Schule wollen abgeordnete Lehrkräfte ihr neu erworbenes Wissen in den Unterricht einfließen lassen und der Schule zur Verfügung stellen. Zugleich äußern sie Unsicherheiten bezüglich der eigenen Rolle. Viele denken auch über eine Fortsetzung ihres Engagements in der Lehrerbildung nach, vor allem in der Zweiten Phase – dem Studienseminar.

In der Studie wird außerdem deutlich, dass sich die abgeordneten Lehrerkräfte für Transferaufgaben zwischen Universität und Schule verantwortlich fühlen. Ihrem Selbstverständnis nach  fungieren sie im Rahmen des Lehramtsstudiums an der Universität als „Türöffner“ zu den Schulen und übernehmen beispielsweise die aufwendige Begleitung von Unterrichtsversuchen im Rahmen der schulpraktischen Studienanteile.

Auf der KBBB-Tagung zum Thema „Transfer zwischen Lehrer(fort)bildung und Wissenschaft“ stieß die Studie eine Debatte über eine engere Verzahnung von wissenschaftlicher und schulischer Praxis durch den Einsatz von abgeordneten Lehrkräften an. Die Ergebnisse der Befragung legen nahe, dass es dazu unter anderem einer Klärung und Schärfung der Kompetenzprofile der beteiligten Professionen und der Entwicklung einheitlicher professioneller Standards für die Lehrerbildnerinnen und -bildner bedarf.  

Regionales Bildungsforum fortgesetzt

Der Gießener Kooperationsrat, ein Zusammenschluss von Vertreterinnen und Vertretern aus allen in der Region Gießen-Vogelsberg an der Lehrerbildung beteiligten Institutionen (alle Schulformen, Staatliches Schulamt, alle Studienseminare, HLA, Netzwerk voneinander Lernen, Technische Hochschule sowie Universität), begrüßte beim "Regionalen Bildungsforum" rund 150 Teilnehmende – unter ihnen auch die Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL). Die Veranstaltung am 9. November 2018 stand abermals unter dem Motto: Theorie in die Praxis - Praxis in die Theorie.

Der Kooperationsrat hatte im Herbst 2017 unter maßgeblicher Mitwirkung des Zentrums für Lehrerbildung und der GOL das „1. Regionale Bildungsforum“ initiiert. Ziel der Veranstaltung ist es, die für die Unterrichtsqualität in der Region verantwortlichen Personen aus allen Phasen der Lehrerbildung zusammenzubringen und gemeinsam an einer „Lehrerbildung aus einem Guss“ zu arbeiten.

In der Folge des ersten Treffens, bei dem die Teilnehmenden gemeinsam den Blick auf die Grundlagen der Planung von Unterricht gelegt hatten, entstanden zahlreiche Arbeitskreise, in denen die diskutierten Themen weiterverfolgt werden. Hieran knüpfte das zweite Forum an und erweiterte dabei das Fächerspektrum, sodass 2018 in 16 parallelen Workshops diskutiert und gearbeitet wurde.

Der 2010 gegründete Kooperationsrat hat sich die Aufgabe gesetzt, über Entwicklungen in der Lehrerbildung und mögliche unterstützende Aktivitäten zu beraten, voneinander zu lernen, Kooperationen zu initiieren und zu begleiten und somit die Akteure in konstruktive, ihren jeweiligen Professionen entsprechende Arbeitszusammenhänge zu bringen, um damit letztlich die Lehrerbildung weiterzuentwickeln.

Reflexive Lehrpraxis - Wie wir die Qualität unserer Lehrveranstaltungen erfassen und verbessern können

Wann 22.10.2018
von 14:00 bis 18:00
Wo Phil II, Karl-Glöckner-Str., Haus E, Besprechungsraum E 214
Name hochschuldidaktik@zfbk.uni-giessen.de
Kontakttelefon 0641- 98442-145
Teilnehmer alle Lehrenden
Termin übernehmen vCal
iCal

Gemäß dem Leitbild des sogenannten reflective practitioners (Schön 1983) nehmen wir uns Zeit, um aus der alltäglichen Lehrpraxis herauszutreten. Auf der Basis von empirisch erforschten Merkmalen zur Unterrichtsqualität (z. B. Aktivierung oder Klarheit und Strukturiertheit) werden dabei Schwachstellen und Stärken analysiert, um Lehr-Lern-Prozesse in eigenen Lehrveranstaltungen effektiver zu gestalten.

Nach einer kurzen Einführung in Forschungsansätze zur Erfassung von Unterrichtsqualität arbeiten wir fokussiert und (sofern möglich) fachspezifisch mit den Erfahrungen und dem authentischen Material, das die Teilnehmenden aus ihren jeweiligen Lehrkontexten mitbringen. Neben der Analyse richten wir unser Augenmerk auf konkrete Verbesserungsmöglichkeiten, die sich direkt erproben, üben und ab dem nächsten Tag in der Lehre umsetzen lassen.

 

Voraussetzung: Bringen Sie bitte Material aus Ihren Lehrkontexten mit, z. B. Lehrveranstaltungsprogramme, Kurzplanungen für einzelne Sitzungen, Literaturlisten, Anforderungsbeschreibungen für Studierende wie bspw. Aufgabenstellungen für Prüfungs- oder Studienleistungen. Alles ist relevant, was Sie an Ihre Studierenden im Laufe eines Semesters austeilen.

Weitere Informationen über diesen Termin…

Festvortrag: „Die Bedeutung des Schulrechts für die Lehrerbildung“

Wann 17.10.2018
von 16:15 bis 17:45
Wo Philosophikum II, Haus B, Hörsaal 030
Termin übernehmen vCal
iCal

Im Rahmen der Vortragsreihe „Lehrerbildung an der Schnittstelle Schule/Universität: Aktuelle Herausforderungen“ der Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) findet am Mittwoch, 17. Oktober 2018, um 16.15 Uhr, Philosophikum II, Haus B, Hörsaal B 030 die feierliche Eröffnung des „Studienangebots Bildungsrecht“ statt. Zu diesem besonderen Anlass wird Prof. em. Dr. Hermann Avenarius, emeritierter Professor für öffentliches Recht und Verwaltungsrecht am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung in Frankfurt am Main und über Jahrzehnte einer der Protagonisten der Forschung zum Bildungsrecht in Deutschland, über „Die Bedeutung des Schulrechts für die Lehrerbildung“ sprechen.

Das interdisziplinäre Projekt „Studienangebot Bildungsrecht“ hat zum Ziel, interessierten Studierenden der Rechtswissenschaft, insbesondere aber aus den Lehramtsstudiengängen und dem Studium der Außerschulischen Bildung Grundlagen des Schulrechts und/oder des Kinder- und Jugendhilferechts zu vermitteln. Die Einrichtung dieses innovativen Projektes geht auf die Initiative von Prof. Dr. Franz Reimer (Professur für Öffentliches Recht und Rechtstheorie, FB 01 - Rechtswissenschaft), Prof. Dr. Christine Wiezorek (Professur für Erziehungswissenschaft mdS Pädagogik des Jugendalters, FB 03 – Sozial- und Kulturwissenschaften) und Prof. Dr. Jochen Wissinger (Professur für Erziehungswissenschaft mdS Schulpädagogik, ebenfalls FB 03 – Sozial- und Kulturwissenschaften) zurück, die mit diesem Angebot und dessen Absicherung durch Drittmittel eine Lücke in Forschung und Lehre zum Bildungsrecht an JLU Gießen schließen wollen.

„Keine Alternative zur Vernetzung“ 52. Seminartag des bak-Lehrerbildung an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Bei der Eröffnung der bundesweiten Fachtagung des Der 52. Seminartag des bak-Lehrerbildung fand in Gießen statt. Prof. Dr. Jochen Wissinger, Mitglied der GOL-Steuerungsgruppe, sprach ein Grußwort.bak-Lehrerbildung an der JLU Gießen warb Prof. Dr. Jochen Wissinger, Mitglied der Steuerungsgruppe der GOL, für eine stärkere Vernetzung aller an der Lehrerbildung beteiligten Akteure. In seinem Grußwort zur viertägigen Konferenz des Bundesarbeitskreises der Seminar- und Fachleiter/innen e.V. (bak), die in diesem Jahr vom Landesverband Hessen ausgerichtet wurde, sagte Wissinger in Anlehnung an das Motto der Veranstaltung „Lehrkräftebildung nachhaltiger gestalten“: „Im Tagungsthema steckt aus meiner Sicht eine der großen Herausforderungen, die sich über alle Phasen der Lehrerbildung hinweg stellt und uns in das Bewusstsein holt, dass es keine Alternative zum kontinuierlichen Gespräch unter den Akteuren der Lehrkräftebildung und zur Vernetzung gibt.“

 

Vom 25. bis 28. September 2018 setzten sich rund 250 Teilnehmende aus den unterschiedlichen Phasen und Bereichen der Lehrerbildung mit dem sich durch Inklusion, Integration und Digitalisierung dynamisch verändernden Handlungsfeld Schule und den damit verbundenen Herausforderungen an Schule und Unterricht intensiv auseinander. Der 52. Seminartag des bak-Lehrerbildung, der in Kooperation mit dem Zentrum für Lehrerbildung der JLU und der Hessischen Lehrkräfteakademie stattfand, bot vielfältige Anlässe, Ideen und Vorschläge über die Ausrichtung einer zukunftsorientierten Lehrerbildung zu entwickeln und zu diskutieren.

Reges Interesse und konstruktiver Austausch herrschten im Workshop "Reflexivität als Haltung" im Rahmen des 52. bak-Seminartages.Die GOL war in Form von Workshops auf der Konferenz vertreten. Darin ging es unter anderem um die Frage, wie man Reflexion erkennt, trainiert und evaluiert. Ein Workshop, der gemeinsam mit dem Studienseminar GHRF in Gießen veranstaltet wurde, widmete sich dem Thema Reflexivität und zeigte Möglichkeiten und Herausforderungen der Förderung von Reflexivität über die Lehrerbildungsphasen hinweg auf.


Das vollständige Grußwort finden Sie auch hinter diesem Link.


Die GOL stellt Befunde zu Reflexionsprozessen bei angehenden Lehrkräften vor

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der GOL stellen auf zwei Konferenzen Studienergebnisse zu Reflexionsprozessen von angehenden Lehrkräften vor.

In den Beiträgen auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik in Kiel (17.09.-20.09.2018) sowie der Tagung der Arbeitsgruppe für Empirische Pädagogische Forschung in Lüneburg (24.09.-26.09.2018) wird zunächst versucht, „Reflexion“ und „Reflexivität“ definitorisch zu fassen sowie theoretische und methodische Herausforderungen zu thematisieren.

 

Es werden anschließend sowohl Befunde aus der Erhebung von Wissens- und Bereitschaftskomponenten von Reflexivität als auch Ergebnisse aus der Untersuchung von Reflexionsprozessen vorgestellt.


Die Verbindung der Ergebnisse deutet darauf hin, dass vorhandene Fähigkeiten zum Reflektieren nicht immer eingesetzt werden. Insbesondere scheinen Nachbesprechungen eigener Unterrichtsversuche von Studierenden eher als Feedback- denn als Reflexionsanlässe angesehen zu werden.

 

Berufs- und Studienorientierung: Curriculare Verankerung nötig

Auf dem Lernforum des Regionalteams Ost des Deutschen Schulpreises und der Deutschen Schulakademie hat GOL-Mitarbeiterin Dr. Ilka Benner für eine Verankerung von Berufs- und Studienorientierung (BSO) in den Curricula der Schulen unter Beteiligung aller Lehrkräfte und mit einer guten Vernetzung in der Region plädiert. Ihr Vortrag am 24. September 2018 an der Jenaplan-Schule in Jena beschäftigte sich unter anderem mit der Frage, wie den Schulabgängern und -abgängerinnen mit ihren unterschiedlichen Abschlüssen ausreichend Informationen für ihre berufliche Perspektive an die Hand gegeben werden können.

Benner betonte, dass der Übergang von der Schule in den Beruf mit hohem persönlichen Druck verbunden sei und die Schule in dieser Phase wichtige Unterstützung leisten könne. Außerdem warb sie für Kooperationen mit Institutionen wie den Kammern vor Ort oder der Berufsberatung der Agentur für Arbeit. Diese Akteure könnten im Rahmen von Exkursionen aufgesucht werden oder in den Unterricht kommen.


Benner ist in der GOL für die wissenschaftliche Gesamtkoordination und für die Konzeption und Organisation von Fortbildungen zu aktuellen Aspekten der Schul- und Unterrichtsentwicklung zuständig. Zum Thema BSO hat sie jüngst ihr Buch „Bildungsbenachteiligung und Bildungsanlässe am Übergang Schule-Beruf“ (Budrich UniPress) veröffentlicht.

Lehrkräfte besser auf Herausforderungen im Berufsalltag vorbereiten

Mit Blick auf die Ausfallzahlen von Lehrerinnen und Lehrern im Beruf sollte Maßnahmen zur Stärkung der individuellen Resilienz im Rahmen der Lehrerbildung größere Bedeutung beigemessen werden. Diesbezüglich hat die GOL zwei Coaching-Projekte entwickelt, die auf der 18. wissenschaftlichen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (20. bis 22. September 2018) in Oldenburg vorgestellt wurden.

In einem Impulsvortrag und einem Workshop wurden die beiden innovativen Beratungsangebote GOL#Selfie und GOL-Coaching Self-Leadership präsentiert. Bei GOL#Selfie haben Studierende zu Beginn des Studiums durch Methoden der Systemischen Beratung und Biografiearbeit die Möglichkeit, sich mit ihren impliziten, verfestigten und handlungsleitenden Prädispositionen zur Schule auseinanderzusetzen. Diese Selbstreflexion kann eine eigenverantwortliche und proaktive Haltung im Prozess der Professionalisierung für den Lehrerberuf fördern und dem Wunsch nach einfachen Lösungsansätzen bei Herausforderungen im Schulalltag entgegenwirken. Durch die Auseinandersetzung mit sich selbst sollen Studierende zugleich in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt werden und eine optimistische Haltung für ihre eigene Entwicklung aufbauen.

Die Spannungsverhältnisse zwischen Selbstorganisation und Selbststeuerung im Studium und den organisationalen Vorgaben, Rahmenbedingungen, Erwartungskontexten und Abläufen der Lehrerbildung bilden den Schwerpunkt im GOL-Coaching Self-Leadership. Hier werden Resilienz stärkende Haltungen und Handlungsalternativen des systemischen Ansatzes für einen geübten, effektiven Umgang mit den beruflichen Anforderungen von Lehrkräften in verschiedenen Formaten thematisiert.

Kooperative Beratungsangebote für angehende Lehrkräfte

Zusätzlich zu den bereits bestehenden Beratungsangeboten für angehende Lehrkräfte an der Justus-Liebig-Universität Gießen (z.B. durch die Zentrale Studienberatung) hat die GOL weitere Coachingangebote zur Professionalisierung und Selbstreflexion entwickelt. Wie sich die unterschiedlichen Beratungsinstitutionen untereinander abstimmen und komplementär ergänzen, um Ratsuchende bestmöglich zu unterstützen, das hat ein Team der JLU auf der Tagung „Counselling - Mentoring - Coaching für ein erfolgreiches Lehramtsstudium (CoMeCo)“ am 3. und 4. September in Münster erklärt. In einem zweistündigen Workshop mit dem Titel „Ein kooperatives Beratungsmodell - vor dem Studium, begleitend und darüber hinaus“ stellten Mandy Geisler (GOL), Marie Reinhardt (Zentrum für Lehrerbildung) und Beate Caputa-Wießner (Zentrale Studienberatung) das kooperative Beratungsmodell der JLU und seine Entstehung vor. Mit den Teilnehmenden wurde im Anschluss diskutiert, wie kooperative Strukturen gewährleistet werden und zu einer Steigerung der Qualität von Beratungsangeboten beitragen können, ohne dass dabei Parallelstrukturen entstehen und Ressourcen unnötig strapaziert werden.

Internationale Bildungskonferenz in Gießen

Wann 29.08.2018 um 09:00 bis
31.08.2018 um 12:00
Wo Alte Universitätsbibliothek, Bismarckstraße 37 und teilweise im UNI-Hauptgebäude, Ludwigstraße
Termin übernehmen vCal
iCal

Die Tagung mit dem Titel „Topography of research on higher education: Promoting deep conversations“ hat das Ziel, die Zusammenarbeit zwischen SIG-Mitgliedern und anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bzw. weiteren Akteurinnen und Akteuren auf dem Gebiet der akademischen Lehr-/Lernkultur auszuweiten und zu festigen.

Die GOL nutzt die Konferenz, um sich im Rahmen eines eigens für die Tagung entwickelten Symposiums dem anwesenden internationalen Fachpublikum zu präsentieren.

 

Termin:

29. und 30.08. ganztags, 31.08. vormittags

Zur Konferenz-Website

MoSAIK - Mit Rollenspielen Reflexivität fördern

Wenn Lehramtsstudierende mit der schulischen Praxis konfrontiert werden, fällt ihnen die Verknüpfung mit den im Studium vermittelten Theorien mitunter schwer. Ein Team von Wissenschaftlerinnen der Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) hat deshalb ein Konzept entwickelt, mit dem die Reflexion dieses Wissens im Arbeitsalltag einer Lehrkraft gefördert werden kann. Auf der internationalen Konferenz „The Interplay of Theory and Practice in Teacher Education“ an der Universität Koblenz-Landau (20. bis 22. August 2018) stellten sie ihr Konzept vor. 

Ziel ist es, den Berufsalltag stärker ins Studium zu integrieren und Verknüpfungen zwischen wissenschaftlicher und schulischer Praxis aufzuzeigen. Dafür entwickelten die Wissenschaftlerinnen Dagmar Festner, Bianca Steffen und Clara Stumpf einen Workshop mit Rollenspielen zum Thema „Unterrichtsstörungen“, in dem eine Person in die Rolle der Lehrkraft schlüpft und die übrigen Teilnehmenden die Schülerinnen und Schüler mimen. Letztere erhalten Anregungen, wie sie den Unterricht stören können. Das Rollenspiel wird auf Video aufgezeichnet und anschließend in der Gruppe theoriebasiert ausgewertet.

In der Evaluation zeigte sich, dass der Workshop die Teilnehmenden dazu anregt, kritische Lehr-/Lernsituationen aus mehreren Perspektiven zu betrachten. Durch die spätere Analyse der Videos können außerdem gezielt Verknüpfungen von wissenschaftlichen Erkenntnissen und dem Handeln als Lehrkraft sichtbar gemacht werden. Die Studierenden schreiben dem Workshop eine hohe Relevanz für ihr zukünftiges Berufsleben zu. 

Multiprofessionalität als Kernkonzept der Lehrerbildung

Ganztagsschulen werden in Deutschland zunehmend zur Selbstverständlichkeit. Dies bedeutet gleichzeitig eine veränderte Rolle der Lehrkraft: So ist es mehr denn je erforderlich, dass diese mit anderen Professionen (zum Beispiel Förder- oder Sozialpädagogen und -pädagoginnen) zusammenarbeiten. Geleitet von der Idee, dass die Entwicklung von Multiprofessionalität bereits im Studium beginnen muss, hat die GOL das studiengangübergreifende Modul „Arbeiten in multiprofessionellen Teams (AMT)“ entwickelt, das auf der „Tagung Partnerschulen 2018 – Lehrpersonenbildung gemeinsam gestalten“ in Brugg-Windisch (Schweiz) vorgestellt wurde (4. und 5. Juni 2018).

 

Konkret bedeutet dies, dass Lehramtsstudierende sowie Studierende weiterer pädagogischer und nicht-pädagogischer Studiengänge im Sinne eines „didaktischen Doppeldeckers“ in gemeinsamen Lehrveranstaltungen zusammengeführt werden. Ziel ist es, Studierende für die Potenziale von Kooperationen zu sensibilisieren und sie sowohl in der reflexiven Wahrnehmung ihrer eigenen Professionalität als auch in der Wertschätzung anderer Professionen zu stärken. Ein zweites Merkmal des Moduls bildet der hochschuldidaktische Ansatz des forschenden Lernens: So verbleiben die Studierenden nicht auf der Ebene eines diskursiven Austauschs, sondern entwickeln in gemischten Tandems Forschungsfragen zur Kooperationsthematik, die im Rahmen von selbständig durchgeführten Leitfadeninterviews mit Akteurinnen und Akteuren aus dem Bereich ganztägiger Bildung bearbeitet werden. Erste Evaluationsergebnisse zeigen, dass Studierende zum Beispiel Konfliktlinien identifizieren konnten, die in bisherigen Studien häufig ausgeklammert bleiben.

 

Weiterführende Informationen:

Posterbeitrag in Brugg-Windisch (Schweiz) „Tagung Partnerschulen 2018 – Lehrpersonenbildung gemeinsam gestalten“

Summer School "Berufs- und Studienorientierung"

Die Entscheidung über den weiteren Bildungsweg zum Ende der Schullaufbahn ist für viele Schülerinnen und Schüler eine große Herausforderung. Lehrkräfte spielen in dieser Übergangsphase eine wichtige Rolle. Um sie auf diese Aufgabe optimal vorzubereiten, bietet die Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) eine Fortbildung für Lehrkräfte mit dem Thema „Berufs- und Studienorientierung" an.  

Die Fortbildung ist als Summerschool in der letzten Woche der Sommerferien vom 31.07.2018 bis zum 02.08.2018 angelegt. Ergänzt wird das Angebot um einen Reflexionstag am 05.02.2019.

Bitte beachten Sie den Anmeldeschluss zur Fortbildung: Freitag, den 13. Juli 2018.

Die Fortbildung ist nach § 65 des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes akkreditiert.

Weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

 

Vortrag „Professionalität als Meta-Reflexivität: Was den Lehrerinnen- und Lehrerberuf zur Profession macht“

Wann 03.07.2018
von 16:15 bis 17:15
Wo Philosophikum II, Haus B, Hörsaal 030
Termin übernehmen vCal
iCal

Sein Vortrag mit dem Titel „Professionalität als Meta-Reflexivität: Was den Lehrerinnen- und Lehrerberuf zur Profession macht“ stellt die gegenwärtig prominenten theoretischen und empirischen Ansätze zur Professionalität im Lehrerinnen- und Lehrerberuf vor. Er wirft die Frage auf, was jenseits solcher spezifischen Perspektiven den Beruf Lehrerin/Lehrer zu einer Profession macht. Plädiert wird für ein neues, integratives Verständnis von Professionalität als Meta-Reflexivität. Dieses nimmt eine konsequent mehrperspektivische Lehrerbildung als zwingend für die Professionalisierung angehenden Lehrerinnen und Lehrer an, um der Ungewissheit im pädagogischen Handlungsfeld Rechnung zu tragen. Zugleich hält Meta-Reflexivität an der Möglichkeit einer individuellen Entwicklung von Professionalität fest. Der konstitutive Kern der Lehrerbildung an der Universität wird in Abgrenzung zu einem handwerklichen Verständnis von Lehrerbildung aufgezeigt.

Dienstag, 03.07.2018, von 16.15 Uhr bis 17.15 Uhr mit anschließender Diskussion.

Ort: Philosophikum II, Haus B, Hörsaal 030 (im Erdgeschoss).

Am 03.07.2018 findet um 16:15 Uhr der vierte Vortrag in der Reihe "Lehrerbildung an der Schnittstelle Schule/Universität: Aktuelle Herausforderungen" statt. Prof. Dr. Colin Cramer (Universität Tübingen) referiert über theoretische und empirische Ansätze der Lehrerprofessionalität. Am 03.07.2018 findet um 16:15 Uhr der vierte Vortrag in der Reihe "Lehrerbildung an der Schnittstelle Schule/Universität: Aktuelle Herausforderungen" statt. Prof. Dr. Colin Cramer (Universität Tübingen) referiert über theoretische und empirische Ansätze der Lehrerprofessionalität.

Werkstatt für Professionalität und Selbstverständnis von Lehramtsstudierenden (PSL)

Auf Lehramtsstudierende warten eine Fülle von Herausforderungen. Die Lehrkraft steht im Spannungsfeld zwischen Persönlichkeit und Profession. Der Schul- und Klassenalltag ist oft fordernd und unvorhersehbar. In der PSL-Werkstatt erhalten Teilnehmende Begleitung bei der eigenen  Positionierung als Lehr- und Leitungskräfte. Gemeinsam erarbeiten wir am 15. und 16.12.2017 Wege, mit oft widersprüchlichen Anforderungen konstruktiv und zielführend umzugehen.
Inhalte
  • Die professionelle Haltung: individueller Leitungsstil und die eigene Persönlichkeit als Leitungsinstrument
  • Kommunikation in der Leitungsrolle: Gesprächsführung und -situationen, emotional intelligente Kommunikation
  • Umgang mit schwierigen Situationen: Klassen leiten, Konflikte bearbeiten
  • Verhalten, Interaktion und Soziale Bedingtheit

Trainings- und Coachingangebot für Studierende im Sommersemester 2018

Im Laufe des Sommersemesters 2018 sind mehrere Workshops und Trainings für Lehramtsstudierende geplant, die auch im kommenden Wintersemester fortgeführt werden.

 

Termine

„Nichts ist ohne Kontext!“ - Veranstaltung Sommerakademy 2018

06. bis 10.08.2018

Lernwerkstatt 3 - Herausforderung Unterricht

19. und 20.10.2018

Lernwerkstatt 2 - Herausforderung Klassenzimmer

24. und 25.07.2018

Training Kommunikation - nicht nur für's Klassenzimmer

22. und 23.06.2018

Lernwerkstatt 1 - Herausforderung Lehrkraft

08. und 09.06.2018

Training Ausdruck macht Eindruck: Selbstkompetenz und Außenwirkung

05. und 06.06.2018

 

Vortrag "Fortbildungen für Lehrkräfte: Was die Forschung über ihre Wirkung und Wirksamkeit weiß"

Wann 25.04.2018
von 16:00 bis 17:30
Wo Aula in der Ludwigstraße 23
Termin übernehmen vCal
iCal

Die dritte Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe „Lehrerbildung an der Schnittstelle Schule/Universität: Aktuelle Herausforderungen“ widmet sich dem Thema Fortbildungen für Lehrkräfte. Gastredner der von der Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) initiierten Veranstaltung ist Prof. Dr. Frank Lipowsky, Professor für Empirische Schul- und Unterrichtsforschung an der Universität Kassel.

In seinem Vortrag mit dem Titel „Fortbildungen für Lehrpersonen wirksam gestalten“ präsentiert der Wissenschaftler am 25. April Befunde aus diesem noch verhältnismäßig jungen Forschungsgebiet. Bis vor wenigen Jahren glich die Forschung zur Wirksamkeit von Fortbildungen für Lehrpersonen, wie Prof. Lipowsky sagt, einer „terra incognita“: Es war wenig darüber bekannt, ob Lehrerfortbildungen überhaupt Wirkungen auf die teilnehmenden Lehrpersonen, deren Unterricht und die Schülerinnen und Schüler haben. Auch die für die Praxis relevante Frage, welche Merkmale und Faktoren zum Gelingen von Fortbildungen beitragen, ließ sich aufgrund der unzureichenden Forschungslage kaum beantworten. Dieses Bild hat sich aber inzwischen geändert. Der Forschungsstand fällt mittlerweile umfassender und differenzierter aus.

Der Vortrag von Prof. Dr. Lipowsky geht auf entsprechende Befunde der Bildungsforschung ein und konkretisiert sie anhand von Beispielen.

Die Veranstaltung findet statt am 25. April 2018 um 16.00 Uhr (c. t.) in der Aula in der Ludwigstraße 23.


Im Rahmen der Vortragsreihe "Lehrerbildung an der Schnittstelle Schule/Universität: Aktuelle Herausforderungen" referiert Prof. Dr. Frank Lipowsky zur Wirksamkeit von Fortbildungen für Lehrpersonen.

Erkenntnisse zum Übergang von Schule in den Beruf

Das Team der Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) hat auf der Tagung „Abbruch, Umbruch, Aufbruch? Lebensverläufe junger Menschen und Ungleichheiten in Ausbildung, Studium und Beruf (LUASB)“ in Bonn Forschungsergebnisse zum Übergang von Schule ins Berufsleben präsentiert. Die Daten stammen aus der Dissertation der GOL-Mitarbeiterin Katharina Kanitz, für die sie u. a. Gruppendiskussionen mit Schülern aus einem hessischen Förderprogramm ausgewertet hat.

Unter anderem thematisierten die Schüler in den Gesprächsrunden mangelnde Unterstützung und pädagogische Betreuung bei der Vermittlung von Praktikums- und Ausbildungsplätzen. Die Studie sieht deshalb Anzeichen für ein diskussionswürdiges pädagogisches Handeln. Diese und weitere Erkenntnisse beleuchtete die Wissenschaftlerin in ihrem Vortrag „Anerkennungs- und Missachtungserfahrungen im Übergang von Schule in den Beruf am Beispiel des SchuB-Programmes“.

Die gemeinsame Tagung der Sektionen „Bildung und Erziehung“ und „Jugendsoziologie“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, der „Forschungsinitiative Berufe und soziale Ungleichheit“ (FiBus) und des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) fand am 25. und 26. April 2018 in Bonn statt.

Excellence Day 2018

Wann 11.04.2018
von 09:00 bis 15:00
Name
Termin übernehmen vCal
iCal

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr lädt die Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) erneut Schülerinnen und Schüler aus der Region zum Excellence Day an die Justus-Liebig-Universität (JLU) ein. Ziel der Veranstaltung am 11. April 2018 ist es, bei den Schülerinnen und Schülern Interesse für den Lehrerberuf zu wecken und ihnen neue Perspektiven auf dieses Tätigkeitsfeld zu eröffnen – jenseits von Klischees und Vorurteilen aus der eigenen Schulzeit.

Auf dem Programm stehen Vorlesungen, Vorträge und Diskussionsrunden, in denen unter anderem das Bewerbungs- und Zulassungsverfahren für das Lehramtsstudium an der JLU erläutert oder Einblick in die Notengebung gewährt wird. Außerdem halten Studierende eine Interaktive Vorlesung, deren Themen die Schülerinnen und Schüler vorab gewählt haben. Auch ein Parcours mit Informationsständen ist Teil der Veranstaltung, an denen sich Schülerinnen und Schüler auf spielerische Art und Weise über Themen wie Mathe-Podcasts oder die Initiative „ArbeiterKind“ beraten lassen können.

In diesem Jahr nehmen voraussichtlich mehr als 100 Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klassen sowie der Oberstufe der Aliceschule, der Brüder-Grimm-Schule, der Theodor-Litt-Schule (alle drei Gießen) und der Vogelsberg-Schule Schotten teil.

Der Excellence Day wird organisiert vom GOL-Teilprojekt GOL@School und wird unterstützt vom Zentrum für Lehrerbildung, von der Zentralen Studienberatung und von einzelnen Fachbereichen.

Der Excellence Day findet am Mittwoch, den 11. April 2018, von 8.30 Uhr bis 14.30 Uhr in der Alten Universitätsbibliothek (Alte UB), Bismarckstraße 37 sowie im Hauptgebäude der Universität, Ludwigstraße 23, statt.

Die Informationsreihe GOL@school informiert Schülerinnen und Schüler über das spannende Berufsfeld einer Lehrkraft.Zum Programm

Erfolgreiches Treffen mit Studienseminaren und Staatlichem Schulamt zur Ausgestaltung der Zusammenarbeit

Die Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) hat sich am 12. März 2018 mit den Studienseminaren der Region sowie mit dem Staatlichen Schulamt über die Ausgestaltung der weiteren Zusammenarbeit ausgetauscht und wird diese weiter vertiefen.

An dem Treffen an der Justus-Liebig-Universität Gießen nahmen neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der GOL Vertreterinnen und Vertreter der für den Vorbereitungsdienst verantwortlichen Ausbildungsinstitutionen aus Gießen, Marburg, Wetzlar und Friedberg sowie Vertreter des Staatlichen Schulamtes für den Landkreis Gießen und den Vogelsbergkreis teil.

Der Vorbereitungsdienst im Anschluss an das Lehramtsstudium gilt als zweite Phase der Lehrerbildung, für die die Studienseminare verantwortlich sind. Ein Ziel der GOL ist eine engere Verzahnung der universitären Lehrerbildung mit den Akteuren der zweiten und dritten Phase (Fort- und Weiterbildung), um den kumulativen Kompetenzaufbau (angehender) Lehrkräfte zu gestalten und systematisch wissenschaftliche mit schulischer Praxis zu verbinden.

Um den Überblick über bestehende Angebote zu erleichtern und diese phasenübergreifend besser abzustimmen, entstand auf dem Treffen die Idee, dass sich zunächst die Institutionen untereinander austauschen. Dabei sollen sich die Akteure gegenseitig über bewährte Angebote informieren und so herausfinden, wo es Schnittmengen und Expertisen gibt, die genutzt werden können. Aus dem Gespräch sind Arbeitsgruppen zu den Angeboten „selfie“, „Mentorinnen- und Mentorenprogramme“, „Multiplikatorenprogramm“ und „Campusschule“ der GOL hervorgegangen.

Darüber hinaus verständigten sich die Teilnehmenden auf einen stärkeren Austausch zu den Besonderheiten des beruflichen Lehramts sowie zu fachlichen und fachdidaktischen Inhalten.

Vernetzung wissenschaftlicher und schulischer Praxis - GOL auf der Jahrestagung der DGHD

Im Rahmen einer 90-minütigen Diskurswerkstatt unter dem Titel „Neue Verantwortlichkeiten und Kooperationen in der Lehrerbildung – Lehrerinnen und Lehrer im Fokus der Hochschuldidaktik“ wurde in einem Impulsvortrag zunächst das System der Lehrerbildung unter den Bedingungen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung aus governance-analytischer Perspektive betrachtet. Im Anschluss wurden zwei Projekte der GOL – und zwar die Fortbildung für Mentorinnen und Mentoren sowie das Multiplikatorenprogramm „Lehrkräfte erforschen Schule und Unterricht“ – mit ihren jeweiligen Konzeptionen und bisherigen Erfahrungen in der Umsetzung präsentiert. In einer abschließenden Diskussion wurden unter Einbezug der Teilnehmenden der Diskurswerkstatt die Bedingungen, Chancen und Grenzen neuer Verantwortlichkeiten und Kooperationen sowie das besondere Potenzial, das der Hochschuldidaktik als professioneller Mittlerin zwischen dem Lehren und Forschen zukommen könnte, diskutiert. 

 

Die DGHD veranstaltet jährlich eine Jahrestagung zu aktuellen hochschuldidaktischen Fragestellungen. Die 47. Jahrestagung fand unter dem Titel „Hochschuldidaktik als professionelle Verbindung von Forschung, Politik und Praxis“ vom 28.02. bis 02.03.2018 am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) statt.


Die Zusammenfassung zur Diskussionswerkstatt finden Sie hier.

Kooperationsgespräch: Die GOL stellt sich Schulen der Region vor

Beim jährlichen Kooperationsgespräch der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) mit den Oberstufenschulen aus der Region hat die Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) ihre Arbeit vorgestellt.

 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GOL diskutierten mit den rund 40 Schulvertreterinnen und -vertretern unter anderem die Rolle der Universität in der Lehrerfortbildung, den Übergang von Schule zu Hochschule sowie bestehende und mögliche Kooperationen.

Außerdem präsentierten GOL-Mitarbeiterinnen in Workshops ausgewählte Maßnahmen aus dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt, etwa das „Online-Self-Assessment für das Lehramt“ zur Unterstützung und Stabilisierung der Studienfachwahl oder den „Selfie-Workshop“ zur Reflexion des beruflichen Selbstbildes mit Hilfe systemischer Beratungsmethoden.

 

Die Veranstaltung fand am 27. Februar 2018 auf Einladung von Prof. Dr. Verena Dolle, Erste Vizepräsidentin der JLU, statt. In ihrem Grußwort sagte sie, es sei wichtig, sich regelmäßig auszutauschen und neue Kooperationen anzustoßen, um gemeinsam eine qualitativ hochwertige Lehrerbildung über alle Phasen hinweg gewährleisten zu können.

Training "Ausdruck macht Eindruck"

Körperausdruck, Tonfall und nonverbale Signale sind unsere eigentliche „Muttersprache“. In ihr drücken wir aus, was wir fühlen und wie wir zueinanderstehen. Zumeist deutlicher als mit Worten. Um Selbstkompetenz und Kontaktqualität zu erhöhen, ist es hilfreich, sich der eigenen Wirkung bewusst zu werden und sie zu reflektieren. Am 27. und 28. Februar 2018 können Sie sich in diesem Bereich trainieren.

Die GOL richtet zehntes Treffen der Projektkoordinationen aus

Die Koordinatorinnen und Koordinatoren der im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung (QLB) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekte aus Hessen und Mainz haben sich zum Erfahrungsaustausch in Gießen getroffen.

Die Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) richtete das zehnte Netzwerktreffen am 22. Februar 2018 aus. Dort stellten die Teilnehmenden den aktuellen Stand ihrer Projekte vor und berieten Strategien zu deren Organisation und Steuerung. Auch die Bereiche Controlling, Kommunikation und die Möglichkeit künftiger Kooperationen wurden besprochen.

An den regelmäßigen Netzwerktreffen nehmen Vertreterinnen und Vertreter der QLB-Projekte aus Kassel, Gießen, Marburg, Darmstadt, Frankfurt und Mainz teil.

Die GOL veranstaltet Reflexions-Symposium

Auf der 6. Tagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF) haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gießener Offensive Lehrerbildung in Basel ein Symposium zum Thema Reflexion organisiert. Unter dem Titel „Reflexion bei (angehenden) Lehrkräften als Antrieb für professionelle Weiterentwicklung – Eine Herausforderung für Bildungsangebote und die empirische Bildungsforschung“ näherte sich die gemeinsam mit einem Team der Pädagogischen Hochschule Zürich durchgeführte Veranstaltung schrittweise verschiedenen Aspekten der Reflexion als einer grundlegenden Kompetenz von Lehrkräften.

In einem ersten Beitrag wurden zunächst das Konstrukt der Reflexionskompetenz kritisch diskutiert und der aktuelle Stand der Forschung beleuchtet, verbunden mit der Frage, wie sich Reflexivität empirisch erfassen lässt. Die beiden folgenden Beiträge befassten sich mit Reflexionsprozessen bei (angehenden) Lehrkräften: Zum einen ging es um die Förderung von Reflexivität vor und während des Studiums, zum anderen um die Nutzung von Rückmeldungen von Schülerinnen und Schülern als Ausgangspunkt von Unterrichtsreflexionen. Im Anschluss wurde die Professionalisierung von Lehrkräften durch wissenschaftlich geleitete Reflexion im Rahmen universitärer Fortbildungen thematisiert. Den Abschluss des Symposiums bildete die kritische Würdigung der Beiträge durch den Diskutanten Herrn Prof. Dr. Leonhard von der Pädagogischen Hochschule FHNW.

Die 6. Tagung der GEBF fand vom 15. bis 17. Februar 2018 in Basel an der Pädagogischen Hochschule FHNW und der Universität Basel unter dem Motto „Professionelles Handeln als Herausforderung für die Bildungsforschung“ statt.

Sexualisierte Gewalt als Herausforderung für Schule und Lehrerbildung

Wann 06.02.2018
von 16:30 bis 17:30
Wo Philosophikum II, Hörsaal B030, Karl-Glöckner-Straße 21 B, 35394 Gießen
Termin übernehmen vCal
iCal
Die Erziehungswissenschaftler*innen Prof. Dr. Sabine Maschke (Philipps-Universität Marburg) und Prof. Dr. Ludwig Stecher (Justus-Liebig-Universität Gießen) präsentieren am 6. Februar 2018 Ergebnisse ihrer im Auftrag des Hessischen Kultusministeriums durchgeführten SPEAK!-Studie über Erfahrungen Jugendlicher mit sexualisierter Gewalt.

In der Studie zeigte sich, dass knapp ein Viertel der repräsentativ für Hessen befragten 14- bis 16-Jährigen von körperlichen sexualisierten Gewalterfahrungen berichtet, knapp die Hälfte hat verbale sexualisierte Gewalt erlebt. Besonders Mädchen sind einem hohen Risiko ausgesetzt, sexualisierte Gewalt zu erleben. So berichtet in der Studie jedes dritte Mädchen in diesem Alter davon, mindestens einmal gegen den Willen angetatscht, geküsst oder am Geschlechtsteil berührt worden zu sein. Verantwortlich dafür sind meist Gleichaltrige.

Vor allem für nicht-körperliche Formen sexualisierter Gewalt (Beschimpfungen, sexualisierte Gesten und Witze) ist die Schule ein risikoreicher Ort - das gilt nicht nur mit Blick darauf, sexualisierte Gewalt selbst zu erleben, sondern auch darauf, entsprechende Beobachtungen zu machen. Gleichzeitig ist die Schule der Ort, an dem Jugendliche zusammenkommen und Präventionsarbeit ansetzen kann. Beides, die Schule als Risikoort wie als Präventionsort, stellt die Lehrkräfte vor spezifische Herausforderungen. Darauf wird im Vortrag im Besonderen eingegangen.

Sexualisierte Gewalt als Herausforderung für Schule und Lehrerbildung
 


Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats: Fachlicher Austausch und Beratung des Folgeantrags

Der Wissenschaftliche Beirat der Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) kommt zu einer weiteren Sitzung zusammen.

Das Treffen mit der GOL-Steuerungsgruppe am 5. Februar 2018 dient zum einen dem fachlichen Austausch über die bisherigen Leistungen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit rund sechs Millionen Euro geförderten Projektes. Zum anderen werden die Ziele für den Folgeantrag – GOL 2.0 –, der in der ersten Hälfte des Jahres gestellt werden wird, und deren konkrete Umsetzungsmöglichkeiten besprochen.

 

Der GOL-Beirat setzt sich aus führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Lehrerbildung sowie Expertinnen und Experten aus der Zweiten Phase und der Studierendenschaft zusammen. Ihm gehören an:

Prof. Dr. Colin Cramer, Universität Tübingen, Professionsforschung unter besonderer Berücksichtigung der Fachdidaktiken

Prof. Dr. Uwe Hericks, Universität Marburg, Allgemeine Didaktik, Schul- und Bildungstheorie

Christian Hofmann, Hessische Lehrkräfteakademie, Leiter des Studienseminars für Grund-, Haupt-, Real- und Förderschulen

Prof. Dr. Katrin Lehnen, Justus-Liebig-Universität Gießen, Professur für Germanistische Medien- und Sprachdidaktik

Dr. Claudia Schöne, Justus-Liebig-Universität Gießen, Fachgebiet Psychologie, Schwerpunkt Lehren und Lernen, Studienberatung Lehramt

Prof. Dr. Christof Schreiber, Justus-Liebig-Universität Gießen, Institut für Didaktik der Mathematik, Schwerpunkt Primarstufe

Prof. Dr. Matthias Trautmann, Universität Siegen, Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Schulpädagogik und Didaktik des Sekundar-I-Bereichs

sowie zwei Vertreter/-innen der Fachschaft Lehramt, Justus-Liebig-Universität Gießen

 

Training "Lösungen im Dialog"

Gesprächsführung ist eine der zentralen Kompetenzen als zukünftige Lehrkraft. Ausgehend von ihren bereits vorhandenen Stärken lernen die Teilnehmenden nützliche Gesprächshaltungen kennen, mit denen Schüler-(innen-) und Elterngespräche besser gelingen. Hierfür bringt der praxiserfahrene Trainer Frank Hielscher typische Beispiele und Szenarien aus dem Unterrichtsalltag mit. Der Workshop findet am 20. Januar 2018 statt.

Training "Classroom-Management"

Sie werden im Training unterstützt, Ihre Präsenz und Führungskraft zu steigern, angemessen und konsequent auf Störungen zu reagieren und Machtkämpfe nicht entstehen zu lassen. Sie lernen zudem, Ihre körpersprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten voll zu nutzen. Hierfür bringt der praxisnahe und erfahrene Trainer typische Beispiele und Szenarien aus dem Unterrichtsalltag mit. Der Workshop findet am 19. Januar 2018 statt.

GOL-Symposium auf der SIG4EARLI

Trends der Hochschulforschung und der empirischen Bildungsforschung standen im Mittelpunkt der internationalen Fachkonferenz „Higher Education“ der European Association of Learning and Instruction (EARLI) vom 29. bis 31. August 2018 an der Justus-Liebig Universität Gießen (JLU). Ausgerichtet wurde die Tagung von der Professur für Hochschuldidaktik mit dem Schwerpunkt Lehrerbildung an der JLU, die auch an die Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) angeschlossen ist, und der Koordination der EARLI-Special-Interest-Group 4 (SIG 4). Im Fokus der Veranstaltung standen insbesondere ein evidenzbasiertes Hochschulmanagement und methodologische Verfahren im Forschungsprozess.

 

Die GOL selbst präsentierte ihre Arbeit in einem Symposium zur Professionalisierung in der Lehrerbildung. Darin ging es unter anderem um die Motive der Berufswahl angehender Lehrkräfte, die Rekrutierung geeigneter Schülerinnen und Schüler sowie die Förderung von Reflexionsprozessen durch die Analyse von Videoaufnahmen von Rollenspielen im Studium zum Berufsalltag von Lehrkräften.

Workshop für Mentorinnen und Mentoren

Am 05.12.2017 wurde der Mentoring-Workshop "Feedbackgespräche: kompetenzorientiert und stärkend" pilotiert. In 2018 wird das Mentoringprogramm fortgeführt werden.

Schreibtraining für Lehramtsstudierende

Für die professionelle Entwicklung als Lehrkraft ist es bedeutsam, sich mit der eigenen Lernbiografie und den durch die eigene Schulzeit gewachsenen inneren Bildern zu Schule und Unterricht zu beschäftigen. Eine hilfreiche Unterstützung bietet Ihnen das autobiographische Schreiben. Sie fördern damit die im Studium und Vorbereitungsdienst geforderte Reflexionskompetenz und entwickeln Ihre Schreibkompetenz für Praxisberichte, Seminararbeiten und Portfolios weiter. Das Training findet am 01. und 08.12.2017 statt.

Ergebnisse aus der GOL bei internationaler Bildungs-Konferenz WERA-IRN

Die Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) präsentierte Ergebnisse ihrer Arbeit auf einer internationalen Bildungs-Konferenz in Bamberg. Ein Vortrag von Professor Dr. Ludwig Stecher, Sprecher der GOL-Steuerungsgruppe, und seiner schwedischen Kollegin Professor Dr. Anna Klerfelt bildete den Auftakt einer dreitägigen Konferenz zu aktuellen Entwicklungen im Bereich der ganztägigen Bildung, ausgerichtet im Rahmen des International Research Networks Extended Education der World Education Research Association (WERA-IRN).

Vom 30. November bis zum 2. Dezember 2017 tauschten sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt im Rahmen dieser Konferenz an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, organisiert von Professor Dr. Marianne Schüpbach, über das Thema aus. Darunter sind auch weitere Mitarbeiterinnen der GOL. In verschiedenen Symposien und Vorträgen berichteten Sylvia Esser, Amina Fraij sowie Elena Kosamanidis gemeinsam mit anderen Forscherinnen und Forschern unter anderem über unterschiedliche methodische Zugänge bei der Befragung von Kindern und Jugendlichen, über Evaluationsergebnisse der Informationsreihe GOL@School zur Gewinnung geeigneter Schülerinnen und Schüler für das Lehramtsstudium sowie über die Förderung von Kreativität und Reflexion in außercurricularen Veranstaltungen.

 

Was: WERA-IRN Conference Extended Education from an International Comparative Point of View

Wann: 30. November bis 2. Dezember 2017

Wo: Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Weitere Infos unter: https://www.uni-bamberg.de/grundschulpaed/extended-education-2017/

Lehrerbildung an der Schnittstelle Schule/Universität

 

Der Vortrag stellt zunächst die intendierten Ergebnisse einer Erziehung zur Demokratie, so wie sie in der international vergleichenden Bildungsforschung konzipiert und erfasst werden, dar. Dazu wird als zentraler Bezugspunkt die International Civic and Citizenship Education Study (ICCS 2016) herangezogen, die im November 2017 veröffentlicht wird. Sodann werden Merkmale von Lernumgebungen für Schülerinnen und Schüler betrachtet, die mehr relevantes Wissen, positivere Einstellungen und eine höhere Partizipationsbereitschaft erwarten lassen. Vor diesem Hintergrund wird die Umsetzung von Maßnahmen zur Demokratieförderung kritisch betrachtet. D.h. es soll gewürdigt werden, was Schulen in Deutschland schon heute leisten und was im Sinne der Lehreraus- und -weiterbildung eine wichtige Zukunftsaufgabe darstellt.

Prof. Dr. Hermann Josef Abs ist Dekan der Fakultät Bildungswissenschaften und Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Schulpädagogik an der Universität Duisburg-Essen. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören u. a. Fragen von Lehrerprofessionalität angesichts sich wandelnder gesellschaftlicher Herausforderungen.

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Fach-Tag "Prävention von sexualisierter Gewalt an Schulen“

Im Rahmen der Fach-Tage des Zentrums für Lehrerbildung der Justus-Liebig-Universität Gießen hat die Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) über das Thema „Sexualisierte Gewalt an Schulen“ und geeignete Präventionsmaßnahmen informiert. Die Veranstaltung war Teil des GOL-Projekts über „Aktuelle Aspekte der Schul- und Unterrichtsentwicklung“.

Professor Dr. Ludwig Stecher (GOL, Justus-Liebig-Universität Gießen) stellte zu Beginn der Veranstaltung Ergebnisse der von ihm und seiner Kollegin Professorin Dr. Sabine Maschke (Philipps-Universität Marburg) im Auftrag des Hessischen Kultusministeriums durchgeführten SPEAK!-Studie vor. Demnach berichtet knapp ein Viertel der 14- bis 16-Jährigen über körperliche sexualisierte Gewalterfahrungen, knapp die Hälfte hat verbale sexualisierte Gewalt erlebt – gerade Letzteres auch im Schulalltag.

Die 15 Teilnehmenden, überwiegend Lehrkräfte unterschiedlicher Schulformen aus dem Raum Gießen, tauschten sich anschließend in Gruppen über eigene Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag aus. Die gemeinsame Erarbeitung der Fragestellung „Welche Spannungsfelder liegen in dem Thema sexualisierte Gewalt in Bezug auf die Rolle einer Lehrkraft?“ zeigte deutlich, dass sich Lehrerinnen und Lehrer mehr Unterstützung beim Umgang mit diesem Thema wünschen.

Praktische Tipps erhielten sie in einem Präventionsworkshop mit Mitarbeiterinnen von Wildwasser Gießen e. V., einer Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch. Auf Basis der Erfahrungen aus der täglichen Arbeit der Beratungsstelle wurde erläutert, wie man als Lehrkraft auf den Verdacht auf sexualisierte Gewalt an der Schule reagieren kann und an wen man sich für professionelle Unterstützung wenden muss. 

Die Gießener Offensive Lehrerbildung möchte Innovationen und Qualitätsverbesserungen in der Lehrerbildung vorantreiben. Der Fokus des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund sechs Millionen Euro geförderten Projektes liegt sowohl auf der Professionalisierung der (angehenden) Lehrkräfte als auch auf der Weiterentwicklung der universitären Lehr- und Lernkultur im Lehramtsstudium. Die GOL umfasst Maßnahmen zur Abstimmung der Studieninhalte, der Förderung der Reflexionskompetenz und der Verbesserung des Verhältnisses zwischen Wissenschaft und Schule über alle Phasen der Lehrerbildung hinweg.

#selfie-Werkstatt

Am 28. und 29.09.2017, am 12. und 13.10.2017 sowie am 17. und 18.11.2017 fand jeweils von 10 bis 16 Uhr die erste #selfie-Lernwerkstatt statt.

Für die Schule lehren wir (auch)

Für die Schule lehren wir (auch). Wie man die Lehrerbildung zur Weiterentwicklung universitärer Lehre nutzen kann.

An der Justus-Liebig-Universität Gießen sind neun von elf Fachbereichen an der Lehrerbildung beteiligt. Viele Lehrende, die Ausbildungsanteile in den Lehramtsstudiengängen übernehmen, haben selbst jedoch kein Lehramtsstudium durchlaufen, in dem sie sich mit den Ansätzen und Zielen der Lehrerbildung vertraut machen konnten. Ziel dieser modular angelegten Veranstaltung ist es daher, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowohl in Grundfragen und Strukturen der Lehrerbildung einzuführen als auch ausgewählte Ansätze aus der Bildungsforschung und Didaktik im universitären Kontext zu nutzen, um die eigene Lehrkompetenz weiterzuentwickeln.

Die Workshops finden semesterbegleitend im Wintersemester 2017/18 statt.

Fortbildung "Berufs- und Studienorientierung"

Am 14. und 15.09.2017, 18.01.2018 und 14.06.2018 (jeweils von 9:00-16:00Uhr) findet eine Fortbildung für Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II zum Thema Berufs- und Studienorientierung statt.

Vortrag auf dem Lehrerbildungsforum Physik 2017

Die Hessische Lehrkräfteakademie hat Prof. Dr. Claudia von Aufschnaiter von der Justus-Liebig-Universität zum Lehrerbildungsforum Physik 2017 eingeladen. Auf der dreitägigen Tagung der Fachleiterinnen und Fachleiter für das Unterrichtsfach Physik vom 11. bis 13. September 2017 in Fuldatal wird Prof. Dr. von Aufschnaiter am 12.09.2017 einen Vortrag über die Vernetzung der ersten und zweiten Phase der Lehrerbildung halten und anschließend mit den Teilnehmenden über das Thema diskutieren. Die Vernetzung aller Phasen der Lehrerbildung ist auch einer der Schwerpunkte der Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL), zu dessen Steuerungsteam Prof. Dr. von Aufschnaiter gehört.

Die Gießener Offensive Lehrerbildung möchte Innovationen und Qualitätsverbesserungen in der Lehrerbildung vorantreiben. Der Fokus des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund sechs Millionen Euro geförderten Projektes liegt sowohl auf der Professionalisierung der (angehenden) Lehrkräfte als auch auf der Weiterentwicklung der universitären Lehr- und Lernkultur im Lehramtsstudium. GOL umfasst Maßnahmen zur Abstimmung der Studieninhalte, der Förderung der Reflexionskompetenz und der Verbesserung des Verhältnisses zwischen Wissenschaft und Schule über alle Phasen der Lehrerbildung hinweg.

MNU-Tagung zum MINT-Unterricht an der JLU

Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist an der diesjährigen Ausrichtung der hessischen Landestagung des Verbands zur Förderung des MINT-Unterrichts (MNU) beteiligt. Die Veranstaltung steht unter dem Motto "Impulse für den MINT-Unterricht" und bietet neben einer Vielzahl interessanter Vorträge und Workshops wie z. B. „Audiopodcasts im Mathematikunterricht" auch eine umfangreiche Lehrmittelausstellung.

Den Hauptvortrag mit dem Titel "Wo muss im kompetenzorientierten Unterricht eigentlich noch Wissen vermittelt werden?" hält Prof. Dr. Andreas Vorholzer vom Institut für Didaktik der Physik (IDP) der JLU. Neben ihm und Manfred Engel (MNU) ist auch Prof. Dr. Claudia von Aufschnaiter (IDP, JLU) aus der Steuerungsgruppe der Gießener Offensive Lehrerbildung an der Organisation der Tagung beteiligt.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 6. September 2017, am Philosophikum II der Justus-Liebig-Universität Gießen (Haus A und Haus C) statt.

Eine Programmübersicht und zusätzliche Informationen finden Sie online beim MNU.

Die Anmeldung zur Tagung erfolgt über folgendes Anmeldeformular.

Erste Sitzung des wissenschaftlichen Beirats

Der wissenschaftliche Beirat der Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) kam zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Anlässlich des ersten Treffens der Bildungsexperten am 26. Juni 2017 an der Justus-Liebig-Universität sprach auch JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee ein Grußwort. Näheres erfahren Sie auch in der entsprechenden Pressemitteilung.

 

Der GOL-Beirat setzt sich aus führenden Wissenschaftler/-inne/-n auf dem Gebiet der Lehrerbildung sowie Vertreter/-inn/-en aus der Zweiten Phase und der Studierendenschaft zusammen. Seine Aufgabe besteht in der kritischen Begleitung des Projekts, darüber hinaus soll er den fachlichen Austausch fördern. Ihm gehören an:

 

Prof. Dr. Colin Cramer, Universität Tübingen, Professionsforschung unter besonderer Berücksichtigung der Fachdidaktiken

Prof. Dr. Uwe Hericks, Universität Marburg, Allgemeine Didaktik, Schul- und Bildungstheorie

Christian Hofmann, Hessische Lehrkräfteakademie, Leiter des Studienseminars für Grund-, Haupt-, Real- und Förderschulen

Prof. Dr. Katrin Lehnen, Justus-Liebig-Universität Gießen, Professur für Germanistische Medien- und Sprachdidaktik

Dr. Claudia Schöne, Justus-Liebig-Universität Gießen, Fachgebiet Psychologie, Schwerpunkt Lehren und Lernen, Studienberatung Lehramt

Prof. Dr. Christof Schreiber, Justus-Liebig-Universität Gießen, Institut für Didaktik der Mathematik, Schwerpunkt Primarstufe

Prof. Dr. Matthias Trautmann, Universität Siegen, Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Schulpädagogik und Didaktik des Sekundar-I-Bereichs

sowie zwei Vertreter/-innen der Fachschaft Lehramt, Justus-Liebig-Universität Gießen

 

Die Gießener Offensive Lehrerbildung möchte Innovationen und Qualitätsverbesserungen in der Lehrerbildung vorantreiben. Der Fokus des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit rund sechs Millionen Euro geförderten Projektes liegt sowohl auf der Professionalisierung der (angehenden) Lehrkräfte als auch auf der Weiterentwicklung der universitären Lehr-Lern-kultur im Lehramtsstudium. GOL umfasst Maßnahmen zur Erweiterung der Studieninhalte, der Förderung der Reflexionskompetenz und der Verbesserung des Verhältnisses zwischen Wissenschaft und Schule über alle Phasen der Lehrerbildung hinweg.

 

Termin

Treffen des wissenschaftlichen Beirats der Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL), 26. Juni 2017, von 9:30 Uhr bis 15 Uhr

 

 

 

Auftaktveranstaltung Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL)

Mit ihrem Antrag „Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL)“ war die JLU Gießen in der Qualitätsoffensive Lehrerbildung des BMBF erfolgreich. Das Projekt, das 2016 mit einer Laufzeit von zunächst 3,5 Jahren startet, steht unter der Leitidee: „Bildungsbeteiligung, Reflexivität, Vernetzung: Auf die Lehrkraft kommt es an – Auf die Uni kommt es an“.

 

Vor dem Hintergrund der Forderung, allen Kindern und Jugendlichen ungeachtet ihres Geschlechts oder ihrer Herkunft eine hohe Bildungsbeteiligung zu ermöglichen, kommt der Lehrkraft eine besondere gesellschaftliche Verantwortung zu. Die Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) leitet aus dieser Verantwortung zwei zentrale Aspekte der Professionalisierung der Lehrkräfte ab: (1) die Ausrichtung des Kompetenzprofils von Lehrkräften auf Bildungsbeteiligung und Bildungsgerechtigkeit und (2) die Professionalisierung von Lehrkräften vor dem Hintergrund des Leitbildes eines reflective practitioners. Die anhand dieser beiden Aspekte spezifizierte Leitidee „Auf die Lehrkraft kommt es an“ überträgt die GOL analog auf die Hochschule. Aus der Leitidee „Auf die Uni kommt es an“ folgen zwei zentrale Aspekte der Weiterentwicklung der Prozesse der Professionalisierung an der Hochschule: (3) Qualitätsentwicklung der akademischen Lehr-Lernkultur in Anlehnung an das Konzept des reflective practitioners und (4) Übernahme von Verantwortung seitens der Universität für die Vernetzung aller Phasen der Lehrerbildung.

 

Das Präsidium und die Steuerungsgruppe luden Sie sehr herzlich zur Auftaktveranstaltung der GOL am Donnerstag, den 04.02.2016 ab 18 Uhr (s.t.), in die Aula im Hauptgebäude der JLU (Ludwigstraße 23) ein. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung stellte die Steuerungsgruppe (Prof. Dr. Ludwig Stecher als Sprecher, Prof. Dr. Claudia von Aufschnaiter, Prof. Dr. Jochen Wissinger) das Projekt GOL sowie den weiteren zeitlichen Ablauf vor.

 

In Großbuchstaben steht GOL auf dem Logo. Das G und das L sind schwarz, das O ist blau. Rechts davon steht in kleinerer Schrift und Großbuchstaben "Giessener Offensive Lehrerbildung".       Logo des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Die Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) wird im Rahmen der gemeinsamen „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ von Bund und Ländern aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mit dem Förderkennzeichen 01JA1629 gefördert.