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Informationen zur Erprobung

Hier finden Sie allgemeine Informationen zum Pilotprojekt und zur Erprobung eines Praxissemesters im Studiengang für das "Lehramt an Förderschulen" (L5).

An drei hessischen Hochschulen wird ab dem Wintersemester 2014/15 ein Praxissemester in Form eines Pilotprojekts eingeführt, wissenschaftlich begleitet und evaliuert. An der Justus-Liebig-Universität Gießen wird das Praxissemester im Studiengang für das "Lehramt an Förderschulen" (L5) erprobt. Die erste Durchführung erfolgte im Wintersemester 2015/16.

 

Bislang absolvierten die Studierenden im Studiengang "Lehramt an Förderschulen" (L5) im zweiten oder dritten Semester ein förderpädagogisches Blockpraktikum von fünfwöchiger Dauer und im vierten oder fünften Semester ein Fachpraktikum von gleicher Dauer. Das förderpädagogische Praktikum hat die Studierenden in eine Förderschule entsprechend der ersten gewählten Fachrichtung geführt, das Fachpraktikum in eine Haupt- und Realschule. Die Praxisphasen wurden jeweils durch spezifische Seminare vorbereitet, die Studierenden wurden in den fünf Praxiswochen von Lehrenden und Lehrbeauftragten (den sogenannten Praktikumsbeauftragten) der Universität begleitet und in der Schule von Lehrerinnen und Lehrern (den sogenannten Mentoreninnen und Mentoren) angeleitet und betreut, die gesammelten Erfahrungen wurden in einem Auswertungsseminar zusammengetragen, reflektiert und in Beziehung zur wissenschaftlichen Literatur und dem - bisherigen und weiteren - Studium gesetzt. Über alles dieses mussten die Studierenden ein umfassendes Portfolio anfertigen.

Für die Studierenden, die ab dem Wintersemester 2014/15 ihr Studium aufnehmen bzw. aufnahmen, fallen diese konsekutiven Schulpraktika in eines zusammen und bilden das Praxissemester. Die bisher und bei den anderen Lehramtsstudiengängen auch weiterhin zusätzlich geforderten Orientierungs- und Betriebspraktika entfallen. Auch das Praxissemester wird durch Seminare vorbereitet, auch im Praxissemester werden die Studierenden begleitet, angeleitet und betreut, auch das Praxissemester umfasst auswertende Veranstaltungen und auch hier wird als Prüfung ein umfassendes Portfolio angefertigt und bewertet. Insofern bleibt Vieles auch beim Alten.

In der Vorlesungszeit des dritten Semesters wird das Praxissemester intensiv vorbereitet. Dies geschieht in Form von Vorbereitungsseminaren mit fachdidaktischem und förderpädagogischem Schwerpunkt sowie durch eine Ringvorlesung Inklusion mit Übungen.

Das Praxissemester in seiner Durchführungsphase ist in der Regel zweigeteilt. Der erste Teil führt die Studierenden jeweils in einem 5-Wochen-Block in der vorlesungsfreien Zeit des dritten Semesters (Februar/März) in die Schule. Nach den schulischen Osterferien und während der Vorlesungszeit des vierten Semesters (zwischen April und Juli) sind die Studierenden für zehn Wochen an jeweils vier Tagen (Dienstag-Freitag) in die Schulen und an dem anderen Tag (Montag) sowie den verbleibenden weiteren Semesterwochen in die Universität. Diese Regelung für die Durchführungsphase II gilt ab dem Praxissemester 2017/18 - zuvor waren die Studierenden zwei Tage an der Universität und drei an den Praktikumsschulen. Der Stundenumfang hat sich seither nicht geändert.

In die Schulen heißt: in die Förderschule, die Grundschule, die Haupt- und Realschule, Gesamtschule und/oder die berufliche Schule. In einigen Fällen ist es möglich, das Praxissemester über die 15 Wochen hinweg in einem Schulverbund (Förderschule und allgemeine Schule) zu absolvieren oder aber an einer Schule zu bleiben, sofern Schulformen kombiniert werden, also bspw. eine Schule gleichzeitig Förderschule und Grundschule ist. Die Beratungs- und Förderzentren (BFZ) sind ebenfalls in das Praxissemester einbezogen.

Im Anschluss an die Durchführung folgt die Auswertung sowie die Erstellung des Praktikumsportfolios.

Weitere Unterlagen und Materialien mit Informationen zum Praxissemester finden sich im Downloadbereich.

Mit Fragen in allen Belangen des Praxissemesters wenden Sie sich bitte an den Koordinator des Praxissemesters, Fabian Stein, oder sein Geschäftszimmer, Daniela Kendl, E-Mail .