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Artikelaktionen

Medienbezogenes Lehrangebot Wintersemester 2018/19

Das Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) erstellt in jedem Semester eine Übersicht des medienbezogenen Lehrangebots der JLU. Diese Übersicht finden Sie im eVV unter "Medienbezogenes Lehrangebot." Weitere Informationen und Kommentare zu den angebotenen Veranstaltungen finden Sie weiter unten und in der PDF-Version des kommentierten Vorlesungsverzeichnis des ZMI.


Inhalt

 

Sozial- und Kulturwissenschaften (FB03)


"Teilhabe in, an und durch Medien"


Digitale Transparenz und Demokratie

Einführung in die Politische Bildung - Vertiefung Medienerziehung (A)

Einführung in die Politische Bildung - Vertiefung Medienerziehung (B)

Einführung in die Politische Bildung - Vertiefung Medienerziehung (C)

Europa. Eine Welt von gestern?

Medienbildung und Medienkompetenz

Politik, Kommunikation und Medien

 

Digital native oder digital naiv? Medienwelten Kinder und Jugendlicher heute

 

 

Mediengestaltung (FP-Seminar)        

Spiel- und Dokumentarfilme als Unterrichtsmedien politischer Bildung    

 

Geschichts- und Kulturwissenschaften (FB04)


"100 Jahre Frauenwahlrecht" - politische und gesellschaftliche Debatten in der medialen Aufmerksamkeit      

"Zwischen Abhängigkeit und Unabhängigkeit: JournalistInnen im 20. Jahrhundert"        

Einführung in journalistische Grundlagen    

Einführungskurs: Medien und ihr Publikum (Gruppe 2)     

Faszinosum Kriminalität: Verbrechen als Thema der Medien und der Geschichtswissenschaft   

Fernsehwerkstatt       

Fotojournalismus: Die ersten einhundert Jahre       

Gießen im Film           

Magazinsendung Geschichte 

Medien und ihr Publikum      

Oberseminar Neuere und Neueste Geschichte        

Online-Journalismus im Spannungsfeld von Pressefreiheit und Zensur      

Vorstellungen und Bilder der "Dritten Welt" in den Medien           

Wissenschaftliches Schreiben - Vorbereitungen für die Bachelorarbeit

 

App, Blog und Video: Analyse und Anwendung neuer Formen der Geschichtskultur       

Medien im historischen Lernen      

Mediendidaktische Sprechstunde  

 

Medienethik  


Sprache, Literatur, Kultur (FB 05)  
 

       (Digitale) Lernumgebungen im DaF-Unterricht gestalten  

Literatur, neue Medien und Musik in Serie: Ein medienkomparatistischer Blick auf TV-Serien 

 

Critical Media Studies 

From #MeToo to Pornification - Negotiations of Sexual Cultures 

Media Analysis through Media Creation 
 

 

Smartphone, Tablets & Co: Lernen - Lehren - Forschen mit digitalen Medien im Französisch- bzw. Spanischunterricht 

 

Theatralität als Medium   

 

Psychologie und Sportwissenschaft (FB06)


Grundlagen des Lehrens und Lernens mit Medien   

 

Mathematik und Informatik, Physik, Geographie (FB 07)
       

Einsatz digitaler Medien im Mathematikunterricht der Primarstufe      
Lehrfilme im Mathematikunterricht
 

Mathematik für Radio und Internet  

Methodische Aspekte des Mathematikunterrichts in den Sekundarstufen           

Radio im Mathematikunterricht     

 

Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement (FB 09)


Kommunikation und Medien verstehen und gestalten        
 

Hochschulrechenzentrum
   

Workshop: Einführung in Audio-Podcasting 

Workshop mit Übungen: Einführung in die Digitale Bildbearbeitung         

Workshop mit Übungen: Einführung in die Lernplattform ILIAS - Erstellung von Inhalten: Lernmodule, Wikis, Portfolios und Blogs   

Workshop: Einführung in die Videotechnik und Filmgestaltung      

Workshop mit Übungen: Wie kann ich einfach urheberechtsfreie Bilder in meinen Präsentationen nutzen?

 

Zentrum für fremdsprachliche und berufsfeldorientierte Kompetenzen    
 

Schreibwerkstatt    

 

 

 

Sozial- und Kulturwissenschaften (FB 03)

Erziehungswissenschaften
 

"Teilhabe in, an und durch Medien" – Medienbildung und -kompetenz von Menschen mit geistiger Behinderung

DozentIn: Spratte, Deborah-Madeleine

Beginn: 17.10.2018

Mi. 10:00 – 12:00 Uhr

Licher Str. 68, Raum 050

 

Politikwissenschaften


Digitale Transparenz und Demokratie

DozentIn: Mix, Andreas

Beginn: 17.10.2018

Mi. 12:00 – 14:00 Uhr

Phil. II, E 101

Spätestens seit der US Präsidentschaftswahl 2016 sind die demokratietheoretisch ambivalenten Wirkungen der Digitalisierung ein pressierendes Thema der politischen Wissenschaft.
In dem Kurs werden wir uns mit der Frage nach den demokratietheoretischen Implikationen sozialer Medien, also der Legitimationsgrundlage von demokratischer Herrschaft unter den Bedingungen einer zunehmend digitalen Kommunikation (Öffentlichkeit) beschäftigen. Ausgehend von der Rolle des Geheimnisses bei der Erzeugung von Solidarität und Freiheit in Hitchcocks „The trouble with Harry“ (1955) lesen wir Auszüge aus Habermas klassischer Studie über den „Strukturwandel der Öffentlichkeit“ (Habermas 2013 [1962]). Hiernach kontrastieren wir Habermas Diagnose der früher 1960er Jahre mit aktuellen Überlegungen hinsichtlich des Zustandes demokratischer Öffentlichkeit im digitalen Zeitalter, vor allem in Hinblick auf den aktuellen Erfolg populistischer Politiker und Bewegungen.
Insbesondere werden wir auch ganz aktuelle Forschungsansätze - etwa vom neuen (2017) Projekt der Harvard Kennedy School;Defending Digital Democracy; - kennen lernen und diskutieren.

 

 

Einführung in die Politische Bildung - Vertiefung Medienerziehung (A)

DozentIn: Schneller, Christof

Beginn: 15.10.2018

Mo. 10:00 – 12:00 Uhr

Phil. II, E 02

Dieses Proseminar soll zum Verständnis der Grundprinzipien von Schule, Schulsystem und Lehrer*innenberuf sowie von demokratierelevanten Aspekten in historischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen beitragen. Dabei soll ein Schwerpunkt auf Bildungspolitik und politische Bildung in demokratischen Gesellschaftsordnungen unter besonderer Berücksichtigung des Beutelsbacher Konsenses und Möglichkeiten der Demokratieerziehung gelegt werden. Eine thematische Vertiefung im Umfang von drei bis vier Sitzungen soll es hinsichtlich der Medienerziehung geben. In diesem Rahmen ist auch am 29.10.2018 eine Exkursion zur FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft) nach Wiesbaden geplant.

 

 

Einführung in die Politische Bildung - Vertiefung Medienerziehung (B)

DozentIn: Schneller, Christof

Beginn: 15.10.2018

Mo. 12:00 – 14:00 Uhr

Phil. II, E 02

Dieses Proseminar soll zum Verständnis der Grundprinzipien von Schule, Schulsystem und Lehrer*innenberuf sowie von demokratierelevanten Aspekten in historischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen beitragen. Dabei soll ein Schwerpunkt auf Bildungspolitik und politische Bildung in demokratischen Gesellschaftsordnungen unter besonderer Berücksichtigung des Beutelsbacher Konsenses und Möglichkeiten der Demokratieerziehung gelegt werden. Eine thematische Vertiefung im Umfang von drei bis vier Sitzungen soll es hinsichtlich der Medienerziehung geben. In diesem Rahmen ist auch am 29.10.2018 eine Exkursion zur FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft) nach Wiesbaden geplant.

 

 

Einführung in die Politische Bildung - Vertiefung Medienerziehung (C)

DozentIn: Schneller, Christof

Beginn: 15.10.2018

Mo. 16:00 – 18:00 Uhr

Phil. II, E 02

Dieses Proseminar soll zum Verständnis der Grundprinzipien von Schule, Schulsystem und Lehrer*innenberuf sowie von demokratierelevanten Aspekten in historischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen beitragen. Dabei soll ein Schwerpunkt auf Bildungspolitik und politische Bildung in demokratischen Gesellschaftsordnungen unter besonderer Berücksichtigung des Beutelsbacher Konsenses und Möglichkeiten der Demokratieerziehung gelegt werden. Eine thematische Vertiefung im Umfang von drei bis vier Sitzungen soll es hinsichtlich der Medienerziehung geben. In diesem Rahmen ist auch am 29.10.2018 eine Exkursion zur FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft) nach Wiesbaden geplant.

 

 

Europa. Eine Welt von gestern?

DozentIn: Prof. Dr. Leggewie

Beginn: 15.10.2018

Mo. 19:00 – 21:00 Uhr

Aula in der Ludwigstr. 23 bzw. ZMI Ludwigstr. 34

Das Seminar; Europa. Eine Welt von Gestern; bearbeitet aktuelle Krisendynamiken der Europäischen Union: das Demokratie- und Legitimationsdefizit; die Abwesenheit einer (digitalen) europäischen Öffentlichkeit; die zerklüftete Bildungslandschaft; die Spaltungen der europäischen Gesellschaft; das Vordringen autoritärer Nationalisten bei den nächsten Wahlen zum Europa-Parlament.
Dazu sind im Rahmen der Ringvorlesung des Präsidenten der JLU herausragende Fachvertreter, darunter der französische Politologe Alfred Grosser und der Schriftsteller Navid Kermani eingeladen. Das Seminar bereitet diese Vorlesungen vor und nach und schließt sie mit einem Tagesseminar ab (s. Zeitplan). Die Teilnahme an den Vorlesungen ist verpflichtend, in den Seminarsitzungen werden Referate gehalten und schriftlich ausgearbeitet. Hausarbeiten sind möglich. Ringvorlesung des Präsidenten WS 2018/19 als Master-Seminar. Thema "Europa. Eine Welt von gestern?"


TerminThema und Veranstaltung
15. Oktober 2018 Gespräch mit Alfred Grosser (Paris) Deutschland-Frankreich: Motoren Europas?
22. Oktober 2018 Prof. Christine Landfried (Universität Hamburg  Warum klappt es nicht mit einem Europa der Bürger und wie können wir das ändern?
5. November 2018

Nachbereitung Landfried Demokratie

12. November 2018

Vorbereitung Nussberger

Lektüre Möllers Rechtsgemeinschaft

19. November 2018

Vorlesung

Prof. Angelika Nußberger

Europäischer Gerichtshof Gemeinsame europäische Werte – Fiktion oder Wirklichkeit? 

26. November 2018

Vorbereitung Alloa

3. Dezember 2018

Vorbereitung Alt

10. Dezember 2018

Vorlesung
Emmanuel Alloa (St. Gallen) Wider die Silikonisierung Europas: Plädoyer für einen europäischen Digitalen Raum

21. Januar 2019

Vorlesung Peter Alt (FU Berlin, HRK) Universitäten für Europa

4. Februar 2019

Nachbereitung Mau

7. Februar 2019

Lesung und Gespräch:

Navid Kermani, Köln Entlang den Gräben. Eine Reise durch das östliche Europa bis nach Isfahan

11. Februar 2019 Tages-Seminar (11-19 Uhr) Europawahlen: Erdrutsch nach rechts?



 

Medienbildung und Medienkompetenz

DozentIn: Daßbach, Ina

Beginn: 18.10.2018

Mo. 10:00 – 12:00 Uhr

Phil. II, E 104

Das Seminar ist in zwei Blöcke aufgeteilt: Zunächst werden Grundlagen und –begriffe des Seminarthemas bearbeitet. Hierbei werden verschiedene politikwissenschaftliche und medienpädagogische Theorien diskutiert. Dies geschieht unter Berücksichtigung aktueller gesellschaftlicher und politischer Diskurse und deren medialer Aufarbeitung und Darstellung. Darauf aufbauend werden in Projektgruppen unterschiedliche Medienbildungs- und kompetenzangebote analysiert, kritisch reflektiert, vorgestellt und anhand eines Praxisbeispiels veranschaulicht. Die Prüfungsleistung besteht aus dem erarbeiteten Gruppenprojekt (50%) und aus einer individuellen Ausarbeitung (50%) in der medialen Darstellungsform einer Video- oder Audioaufzeichnung. Detaillierte Informationen zu den Anforderungen werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

 

 

Politik - Medien - Sprache: Politische Kommunikation in Theorie und Praxis

DozentIn: Daßbach, Ina

Beginn: 18.10.2018

Do. 12:00 – 14:00 Uhr

Phil. II, E 101

Im Rahmen dieses Seminars soll das Forschungsfeld der politischen Kommunikation unter heutigen medialen Bedingungen beleuchtet werden: Wie hängen Politik und Sprache zusammen? Wie verändern sich diese Zusammenhänge in medialisierten Politikkontexten? An welchen Stellen sehen wir diese Veränderungen besonders deutlich? Hierzu werden zunächst theoretische Konzepte von Politik, Medien und Sprache erarbeitet um diese dann im Kontext heutiger medialisierter Politikbedingungen zu diskutieren. Darauf aufbauend werden diese theoretischen Zusammenhänge praxisnah anhand aktueller Phänomene medialisierter politischer Kommunikation in Projektgruppen erarbeitet.
Die Prüfungsleistung besteht aus dem erarbeiteten Gruppenprojekt (50%) und aus einer individuellen Ausarbeitung (50%) in der medialen Darstellungsform einer Video- oder Audioaufzeichnung. Detaillierte Informationen zu den Anforderungen werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.


Politik, Kommunikation und Medien

DozentIn: Prof. Dr. de Nève, Dorothée

Termine: 23.10.2018

Di. 19:00 – 21:00 Uhr und

12.11.2018

Mo. 18:00 – 21:00 Uhr

Ludwigstraße 23 in der Aula

Diese Vorlesung bietet einen Einstieg in die politikwissenschaftliche Forschung zum Verhältnis von Politik und Medien. Zu den Schwerpunkten des Programms gehören Themen wie Relevanz und die Funktionen von Medien in politischen Systemen, Grundlagen politischer Kommunikation sowie aktuelle Trends und Probleme der Interdependenz von Politik, Medien und Markt. In der Vorlesung wird das grundlegende Wissen zu diesem Modul vermittelt, das in den begleitenden Seminaren des Moduls vorausgesetzt wird. Diese Vorlesung wird als Onlievorlesung mit interaktiven Elementen angeboten. Die Onlinevorlesung beginnt am 22.10.2018. Der Zugang zur Vorlesung erfolgt über studIP, wenn Sie für diese Veranstaltung eingeflext sind.

 

Sozialwissenschaften

 

Manipulation der Medien

DozentIn: Dr. Ottermann, Ralf

Beginn: 16.10.2018

Di. 14:00 – 16:00 Uhr

Phil. II, E 119

Der Begriff Manipulation (lat. für Handgriff, Kunstgriff) bedeutet im eigentlichen Sinne Handhabung und wird in Technik und Medizin auch so verwendet. Darüber hinaus ist Manipulation aber auch ein Begriff in Psychologie und Politik und bedeutet hier die gezielte und verdeckte Einflussnahme, also sämtliche Prozesse, welche auf eine Steuerung des Erlebens und Verhaltens von Einzelnen und Gruppen zielen und diesen verborgen bleiben sollen. Mit sozialer Manipulation sind im soziologischen sowie kriminologischen Sinne darüber hinaus sämtliche Formen der Beeinflussung des menschlichen Tuns und Denkens, Empfindens und Entscheidens gemeint, beispielsweise durch massenmediale Berichterstattung, Ratgeber, Propaganda oder Werbung. Manipulation hat demnach nicht notwendig etwas mit Täuschung zu tun, sie kann auch auf Gewalt oder anderen Mechanismen, insbesondere den üblichen Sozialisations-, Erziehungs- und Bildungsprozessen beruhen, die jeder von uns durchläuft und die heutzutage meist medial vermittelt sind. Denn Massen-, Unterhaltungs- und Kommunikationsmedien scheinen inzwischen immer und überall; trotz aller Kritik umgarnen sie uns von Anfang an und wirken inzwischen wie eine zentrale Sozialisationsinstanz bis zum Ende unserer Tage - und sogar darüber hinaus. Allerortens wird deshalb Medienkompetenz gefordert, Medienerziehung Bestandteil offizieller Lehrpläne. Was nun aber taugen Mediensoziologie und Medienpädagogik diesbezüglich wirklich für angehende Lehrer? Wie lässt sich das Faktum Mediengesellschaft handhaben und zuvörderst – wissenschaftlich fundiert – seiner habhaft werden? Wir werden der Sache auf den Grund gehen, denn vielleicht alles, was wir wissen, wissen wir durch Medien.

 

 

Digital native oder digital naiv? Medienwelten Kinder und Jugendlicher heute

DozentIn: Dr. Goll, Michaela

Beginn: 19.10.2018

Fr. 08:00 – 10:00 Uhr

Phil. II, E 02

In dieser Veranstaltung geht es darum aufzuzeigen, wie sich das Medienverhalten von Kindern und Jugendlichen charakterisieren lässt, inwiefern geschlechtsspezifische Differenzen in Nutzung und Aneignung festzustellen sind, wie soziale Kontextbedingungen – Peers, Familie, Alter, Bildungsstand – die Mediensozialisation beeinflussen, welcher Stellenwert Medienerziehung in Familie und Schule zukommt und wo im Bereich der Medienaneignung und Medienwirkung gesellschaftliche Konfliktfelder liegen. Ein kurzer Einblick in den Themenverlauf: Welche Bedeutung haben Medien in unserer Gesellschaft? Verändert das Internet unsere Alltagskommunikation? Wie werden Medien angeeignet? Wie sieht die Freizeitgestaltung zwischen Peers und Medien aus? Ist die exzessive Internetnutzung Jugendlicher ein Massenphänomen? Verläuft die Mediensozialisation je nach sozialer Herkunft anders? Wie verhält es sich mit der Medienkompetenz von LehrerInnen versus SchülerInnen, Eltern versus SchülerInnen: wer ist hier digital native, wer naiv?

 

 

 

Lehramtsstudiengänge

 

 

Mediengestaltung (FP-Seminar)

DozentIn: Schätzlein, Harald

Beginn: 19.10.2018

Fr. 14:00 – 17:00 Uhr

Phil. II, H 101c

In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit den Grundlagen des Grafikdesigns, mit den Themenbereichen Layout, Farbe, Schrift, Formen, Bilder und Druck. Die Zielsetzung ist, dass Sie fundierte Kenntnisse bezüglich der Konzeption, Gestaltung und Produktion von Printmedien erlangen. Als Seminararbeit erarbeiten Sie ein Zeitschriftencover – Schritt für Schritt von der Ideenfindung über Entwürfe und Layout hin zu einer druckfertigen Datei.

Das Seminar beinhaltet drei Phasen:

Im ersten Teil erlernen Sie die theoretischen Fundamente des Grafikdesigns:

- Design-Prinzipien: Struktur, Proportionen, Harmonien, Kontraste, Perspektiven

- Worauf kommt es an? Die drei Grundregeln der Gestaltung

- Layout: Satzspiegel, Gestaltungsraster, Positionierung

- Farben: Farbwirkung, Farbsysteme, Farbwahl, Farbharmonie

- Bildwirkung und Bildkomposition

- Schrift: Schriftwirkung, Schriftwahl und ziemlich viele Fachbegriffe

 Im zweiten, praktischen Teil machen Sie sich mit den Werkzeugen vertraut:

 - vor allem Adobe InDesign als Software für Layout

- Adobe Photoshop zur Bildbearbeitung

- und Sie bekommen auch einen Überblick über weitere beliebte Software und (kostengünstigere) Alternativen

- dazu gibt es Vorher-Nachher-Vergleiche, Praxisbeispiele und Übungsdateien

 Im dritten Teil geht es um Ihre Seminararbeit:

 - Wie fange ich an? Kreativität und Ideenfindung

- Materialsammlung und Arbeitsorganisation

- Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Checklisten

- PDF und Druck

- Dokumentation und Präsentation

 

 

Spiel- und Dokumentarfilme als Unterrichtsmedien politischer Bildung

DozentIn: Wengenroth, Torben

Beginn: 15.10.2018

Fr. 10:00 – 12:00 Uhr

Alter Steinbacher Weg 44, Raum 101

 

 


 

Geschichts- und Kulturwissenschaften

Fachjournalistik Geschichte

 

 

"100 Jahre Frauenwahlrecht" - politische und gesellschaftliche Debatten in der medialen Aufmerksamkeit

DozentIn: Horstmann, A.

Beginn: 18.10.2018

Do. 14:00 – 16:00 Uhr

Phil. I, C 214

100 Jahre Frauenwahlrecht! Ein weiteres wichtiges Ereignis in dem Jubiläums- und Erinnerungsjahr 2018, welches durch zahlreiche Veranstaltungen und Medienprodukte begleitet und für die Öffentlichkeit aufbereitet wird. In dem Seminar wollen wir uns ganz genau anschauen, wie und von wem an die Einführung des passiven und aktiven Wahlrechts für Frauen im November 1918 und an die erste Wahl im Januar 1919 erinnert wird. Anhand von Fernsehserien und -beiträgen, Rundfunkfeatures, Ausstellungen, Internetauftritten und Sozialen Medien, politischen Statements und Aktionen auf lokaler und regionaler Ebene, Zeitungsartikeln und (populär)wissenschaftlichen Büchern werden wir Schwerpunkte und Strukturen der Erinnerung, Mechanismen der Aufbereitung sowie gesellschaftspolitische Bezüge herausarbeiten und diskutieren. Gibt es Veränderungen in der Thematisierung und Darstellung zu vorangegangenen Jubiläen des Frauenwahlrechts in Deutschland? Und, wie wird international an die Einführung des Frauenwahlrechts in den jeweiligen Ländern gedacht und dies medial und politisch inszeniert?

 


"Zwischen Abhängigkeit und Unabhängigkeit: JournalistInnen im 20. Jahrhundert"

DozentIn: Daldrup, M.

Beginn: 18.10.2018

Do. 12:00 – 14:00 Uhr

Phil. I, C 011

„Wes Brot ich ess, des Lied ich sing?" Die Geschichte des Journalismus im 20. Jahrhundert ist eng verknüpft mit der Frage nach Abhängigkeitsverhältnissen von JournalistInnen insbesondere zum ökonomischen und politischen System. Diese stehen einem der Grundpfeiler eines freiheitlich-demokratischen Journalismus entgegen: der journalistischen Unabhängigkeit.

Wir werden uns im Seminar zunächst mit der Professionalisierung des journalistischen Berufes in der Moderne auseinandersetzen und die gesellschaftlichen Funktionen des Journalismus herausarbeiten. Sodann nehmen wir einzelne journalistische Berufstypen schlaglichtartig - unter dem Fokus von Abhängigkeit und Unabhängigkeit - in den Blick: Der Gesinnungsjournalist aus Kaiserreich und Weimarer Republik findet hierbei ebenso Beachtung wie die Schriftleiterin im Nationalsozialismus, Redakteure in der DDR sowie JournalistInnen in Demokratien wie den USA, Frankreich und der Bundesrepublik. Lebenswege, Professionalisierungen, Qualitätskriterien für "guten" Journalismus sollen anhand verschiedenster Quellen herausgearbeitet werden: von der Autobiographie über Fachzeitschriften bis hin zu journalistischen Handbüchern.

 

 

Einführung in journalistische Grundlagen

DozentIn: Rust, Selina

Phil. I C 215:

Freitag. 07.12. 14:00 - 16:00

Samstag. 08.12. 09:00 - 16:00

Freitag. 18.01. 14:00 - 16:00

Samstag. 19.01. 09:00 - 16:00


Phil. I C 113:

Samstag. 02.02. 09:00 - 16:00 

 

 

Einführungskurs: Medien und ihr Publikum (Gruppe 2)

DozentIn: Daldrup, M.

Beginn: 16.10.2018

Di. 16:00 – 18:00 Uhr

Phil I, C 214

Die zwei Proseminare gleichen Titels richten sich wie die Vorlesung an die Studienanfänger/innen der Fachjournalistik Geschichte und bieten eine Einführung in das Studienfach. Wir werden uns hier mit der Geschichte und Gegenwart der Printmedien, des Fotojournalismus, des Kinos, Radios, Fernsehens und Internets sowie deren Nutzung und Aneignung durch das Publikum auseinandersetzen. Außer mit wissenschaftlichen Texten arbeiten wir mit Quellen, also mit konkreten Reportagen, Pressefotos, Filmen, Radio- und Fernsehsendungen sowie Präsentationen im Netz. Ergänzend wird ein Tutorium angeboten, dessen Besuch wir nachdrücklich empfehlen. Unter der Anleitung von fortgeschrittenen Studierenden können Sie hier in Kleingruppen Fragen aus Vorlesung und Proseminar weiter vertiefen, Sie analysieren gemeinsam aktuelle Medienprodukte, üben sich selbst in journalistischen Darstellungsformen und werden in Techniken wissenschaftlichen Arbeitens eingewiesen. Die Termine der zur Auswahl stehenden Tutorien werden in der ersten Vorlesung bekannt gegeben.

 

 

Faszinosum Kriminalität: Verbrechen als Thema der Medien und der Geschichtswissenschaft

DozentIn: Weckel, U.

Beginn: 17.10.2018

Mi. 10:00 – 12:00 Uhr

Phil. I, C 214

Strafgesetze werden von jeher nicht nur befolgt, sondern in allen Gesellschaften auch gebrochen. Um die gesellschaftliche Ordnung aufrechtzuerhalten, suchen staatliche Organe Gesetzesbrecher zu ermitteln und zu bestrafen. Mit diesem Verfahren sind die allermeisten Menschen höchst einverstanden. Doch Gesetzesbrüche lösen bei ihnen nicht nur Empörung und Forderungen nach Bestrafung aus, sondern regelmäßig auch Neugier und Faszination: Menschen wollen erfahren, wie eine Tat begangen wurde, von wem, und wie es wohl dazu gekommen ist. Medienberichte über Straftaten stoßen beim Publikum mit Sicherheit auf Resonanz; Krimis sind ein äußerst populäres Genre in Literatur, Film und Fernsehen, Radio und Podcasts; Angst vor Verbrechen und Lust, sich mit ihnen zu beschäftigen, schließen sich offenkundig nicht aus.

Das Interesse in diesem Seminar gilt weniger sensationsheischenden Schauergeschichten als vielmehr Versuchen von sowohl Historikerinnen als auch Journalisten, durch Beschäftigung mit Kriminalität zu verstehen, wie eine Gesellschaft funktioniert(e). Was als kriminelles Verhalten gilt und wie es geahndet wird, ist historisch durchaus variabel. Zu fragen wäre also etwa danach, welche Delikte sich unter welchen Bedingungen häufen, wie jemand zum Gesetzesbrecher wurde, wer in einer Gesellschaft am ehesten in Verdacht gerät und welche Umgangsweisen jeweils empfohlen und gefordert wurden.

Wir werden uns u.a. mit Beiträgen aus der historischen Kriminalitätsforschung, Gerichtsreportagen, Kriminalfilmen und Fernsehfahndungssendungen beschäftigen. Material, um sich vorzubereiten, finden Sie überall. Ganz besonders empfehle ich das Buch von Regina Schulte "Dorf im Verhör. Brandstifter, Kindsmörderinnen und Wilderer vor den Schranken des bürgerlichen Gerichts", Season One des Podcasts "Serial" und/oder das Heft "ZEIT:Verbrechen".

 

 

Fernsehwerkstatt

DozentIn: Kremin, J.

Beginn: 15.10.2018

Mo. 18:00 – 20:00 Uhr

Phil. I, C 214

 

 

Fotojournalismus: Die ersten einhundert Jahre

DozentIn: Hemberger, Valentin

Beginn: 19.10.2018

Fr. 10:00 – 12:00 Uhr

Phil. I, C 011

"If your pictures aren't good enough, you aren't close enough" (Robert Capa). In ihrer Eigenschaft, ganz nah dran zu sein am Puls der Zeit, schufen Fotojournalist*innen Bilddokumente, die heute ikonenartig in Ausstellungen, historischen Lehrwerken und Bildbänden reproduziert werden und dabei ein bestimmtes Zeitkolorit vermitteln (sollen). So einzigartig diese Schlagbilder auch erscheinen, geschossen wurden sie zum Zwecke der massenhaften Verbreitung in den Printmedien ihrer Zeit. Deren wachsendes Bildbedürfnis rief im ausgehenden 19. Jahrhundert das Tätigkeitsfeld des Fotojournalismus ins Leben: Auf der Jagd nach Ereignissen, Sensationen, dem Fremden und dem Typischen schufen kreative Foto-NeuerInnen eine bis dato unbekannte Qualität an Bilddokumenten, die in ihrer massenhaften Verbreitung Vorstellungen, Meinungen und gesellschaftliche Entwicklungen mitprägen sollten. Sie hielten auf verschiedenen Seiten die Schrecken und Gewalterfahrungen der Material- und Vernichtungskrieges der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts fest (z. B. Robert Capa, Gerda Taro, Margaret Bourke-White), blickten voller Schaulust hinter die Kulissen der großen Politik (z.B. Erich Salomon, Felix H. Man) und wagten sich bis an die Grenzen technischer und menschlicher Leistungsfähigkeit (z.B. Arkadij S. Schaichet, Walter Bosshard) – alles für das beste Foto und dessen Platz in den Printmedien.

 

Gemeinsam wollen wir ein Verständnis dafür erarbeiten, in welchen Spannungs- und Interessenfeldern sich die frühen Fotojournalisten bewegten: Welche Einflüsse (bspw. verbesserte Fototechnik, politische Veränderungen, ideologische Kämpfe, u.a.) wirkten auf ihre persönliche Arbeit, auf den Berufstand sowie auf die gesamte bildbasierte Medienlandschaft. Presse- und Fotogeschichte sollen methodisch zusammengedacht werden: In den Fokus rücken einerseits die Personen- und Werksgeschichte ausgewählter Repräsentanten ihres Genres, anderseits die vielfältigen Wege der Verbreitung, Vermarktung und Veröffentlichung (Bildagenturen als Vermittlungsinstanzen und Bildredakteure der Presseverlage als Abnehmer und verarbeitende Instanzen). Fragen nach Rezeption und Wirkung exemplarischer Fotografien, nach Authentizität und Fälschung, nach Inszenierung und Propaganda schlagen eine zusätzliche Brücke in Kultur und Politik der ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts.

 

Empfohlene Einstiegsliteratur:

- Wolfgang Pensold: Eine Geschichte des Fotojournalismus. Was zählt, sind die Bilder. Wiesbaden 2015,

- Elke Grittmann: Das politische Bild. Fotojournalismus und Pressefotografie in Theorie und Empirie,

Köln 2007,

- Tim N. Gidal: Deutschland, Beginn des modernen Photojournalismus (=Bibliothek der Photographie,

Bd. 1, Luzern/Frankfurt a. M. 1972,

- Anton Holzner: Rasende Reporter. Eine Kulturgeschichte des Fotojournalismus. Fotografie, Presse und

Gesellschaft in Österreich 1890 bis 1945, Darmstadt 2014.

 

 

Gießen im Film

DozentIn: Weckel, U.

Beginn: 16.10.2018

Di. 12:00 – 14:00 Uhr

Phil. I, C 214

Die Erfahrung lehrt, dass Menschen Filmaufnahmen von Orten, die sie sehr gut kennen, also etwa ihrem Wohnort, mit besonderer Aufmerksamkeit betrachten. Das gilt sowohl für zeitgenössische als auch für historische Filmaufnahmen. Filmbetrachter wollen offenkundig etwas wiedererkennen, und es bereitet ihnen Vergnügen, wenn das gelingt. So sind nicht nur Stadtfilme seit der Frühzeit des Kinos ein (beim jeweils lokalen Publikum) populäres Genre, auch historische Film- und Fernsehdokumentationen machen sich das Interesse der Zuschauer zunutze, vertraute Orte in filmischer Entfremdung sehen zu wollen.

Wir werden in diesem Seminar das Gießener Stadtarchiv besuchen und uns anschauen, was dort an Filmmaterial aus und über Gießen zu finden ist. Wir werden recherchieren, wie und unter welchen Bedingungen es jeweils entstanden ist, analysieren, welche Botschaften es transportierte, und gemeinsam überlegen, wie es heute verwendet werden könnte – für Antworten auf historische Fragen, aber auch in Dokumentarfilmen. Umgekehrt werden wir Film- und Fernsehdokumentationen daraufhin untersuchen, wie sie mit historischen Aufnahmen umgehen: welche Gefühle und welche Erkenntnisse sie mithilfe der Bilder vermitteln, ob sie die Botschaften, die die Aufnahmen seinerzeit transportieren sollten, kenntlich machen, diese reproduzieren oder womöglich konterkarieren. Einige Studierende der Fachjournalistik Geschichte haben bereits in ihren Filmprojekten mit historischen Filmaufnahmen aus Gießen gearbeitet. Wir können sie einladen und befragen. Denkbar ist auch, andere lokale Beispiele hinzuzuziehen, etwa auch das Deutsche Filmarchiv in Wiesbaden zu besuchen. Bringen Sie Ihre Interessen ein (und fühlen Sie gern schon einmal vor, was das Stadtarchiv Ihres Heimatorts zu bieten hätte.) Zur Einstimmung finden Sie den Gießen-Werbefilm "Im Rhythmus der Zeit" von 1955 auf YouTube.

 

 

Magazinsendung Geschichte

DozentIn: Kinkel, V.

Beginn: 15.10.2018

Mo. 16:00 – 18:00 Uhr

Phil. I, C 214

In der Übung sollen die Studierenden ein eigenes Radiomagazin mit geschichtlichen Inhalten erstellen, das aus verschiedenen journalistischen Beitragsformen besteht. Diese werden im Verlauf der Übung selbst produziert. Dabei sollen Recherche, Interview, Textung und Technik erlernt werden. Die Übung richtet sich im; Projektmodul I: Quellenarbeit und Berufspraxis; auch an Master-Studierende, sofern diese nicht Ihren BA in Fachjournalistik Geschichte gemacht haben und an Studierende, die Fachjournalistik im BA studiert, die Übung aber noch nicht besucht haben.

Literatur:

- Arnold, Bernd-Peter: ABC des Hörfunks, 2. Auflage, Konstanz 1999 (Reihe praktischer Journalismus Bd. 14)

- La Roche, Walther von; Buchholz, Axel: Radio Journalismus. Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis im Hörfunk, 8. Auflage, München 2004

- Wachtel, Stefan: Sprechen und Moderieren in Hörfunk und Fernsehen, 3. Auflage, Konstanz 1998 (Reihe praktischer Journalismus Bd. 23)

 

 

Medien und ihr Publikum

DozentIn: Weckel, U.

Beginn: 15.10.2018

Mo. 12:00 – 14:00 Uhr

Phil. I, A 2

 

 

Oberseminar Neuere und Neueste Geschichte

DozentIn: Stornig, K.; Severin-Barboutie, B.; Weckel, U.

Beginn: 17.10.2018

Mi. 18:00 – 20:00 Uhr

Phil. I, C 214

Einzeltermin: Mi. 19.12.2018, 18:00 – 20:00 Uhr, Alter Steinbacher Weg 44, 103

 

 

Online-Journalismus im Spannungsfeld von Pressefreiheit und Zensur

DozentIn: Asche, C.; Weise, Michael

6 Einzeltermine:

Fr.11.01.2019,14:00 – 18:00 Uhr 

Sa.12.01.2019,10:00 – 15:00 Uhr 

So.13.01.2019,10:00 – 15:00 Uhr 

Fr.01.02.2019,14:00 – 18:00 Uhr 

Sa.02.02.2019,10:00 – 15:00 Uhr 

So.03.02.2019,10:00 – 15:00 Uhr

Phil. I, C 214

Das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit ist nicht nur in Deutschland durch das Grundgesetz garantiert, sondern auch Teil der UN-Menschenrechtscharta (Art. 19). Trotzdem werden Journalisten und Blogger in vielen Ländern weltweit verfolgt, weil sie von eben jenem Recht Gebrauch machen. Das Seminar möchte anhand konkreter Beispiele zeigen, wie gerade Journalisten über verschiedene Online-Plattformen, -Zeitungen und soziale Medien staatliche Zensurmaßnahmen umgehen und somit eine kritische Berichterstattung leisten können. In diesem Zusammenhang sollen auch die wichtigsten Organisationen, die sich weltweit für freien Journalismus und unzensierte Meinungsäußerung einsetzen, vorgestellt werden.

Zudem soll ein Blick auf die Abläufe einer Online-Redaktion verdeutlichen, wie sich die Rolle von Journalisten durch die Digitalisierung und das Phänomen „Fake News“ mitunter verändert hat: Vom Erklärer zum Feindbild, vom Wahrheitsfinder zur Zielscheibe von Hass. Angesichts der zunehmenden Bedeutung Sozialer Netzwerke als öffentlicher Raum steht die Frage im Zentrum, wie sich Einschüchterung und Manipulation auf eine unabhängige Berichterstattung auswirken können – und welche Vorzüge online-typische Kommunikationsmittel haben, wenn es für Medien um die Wahrnehmung ihrer öffentlichen Aufgabe in einer Demokratie geht.

 

 

Vorstellungen und Bilder der "Dritten Welt" in den Medien

DozentIn: Hannig, F.

Beginn: 18.10.2018

Do. 10:00 – 12:00 Uhr

Phil. I, C 214

Im Seminar werden wir uns mit der Wahrnehmung der sog. Dritten Welt beschäftigen. Diese war ein Konstrukt, das zu Beginn des Kalten Kriegs und eines intensiven Dekolonisationsschubs entstand und Länder ganz unterschiedlicher Regionen in Südamerika, Afrika und Asien umfasste. Diesen Ländern sprachen PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen und JournalistenInnen ähnliche Eigenschaften zu. Diese Gemeinsamkeiten wurden sowohl Ausgangspunkte für Entwicklungshoffnungen als auch von Bedrohungsängsten, die verschiedene Interventionspraktiken einleiteten. Vorstellungen und Bilder von der "Dritten Welt" waren also weder unschuldig noch ohne Konsequenzen und Verbreitung fanden sie häufig über die Medien. Bilder von Revolutionären hingen in den Studentenzimmern der Neuen Linken als Ikonen, Wissenschaftler nutzen Bilder „überbevölkerter“ Städte, um Zwangssterilisierungen von Millionen Menschen zu legitimieren und Hilfsorganisationen sowie Medien versuchten mit Fotografien von verhungernden Kindern Aufmerksamkeit für Krisen zu schaffen. Im Seminar wollen wir anhand von Zeitungsartikeln, Dokumentar- und Spielfilmen danach fragen, welche Bilder und Vorstellungen von der „Dritten Welt“ darin aufschienen. Wir werden uns dabei einerseits auf europäische und amerikanische Medien konzentrieren, aber andererseits auch danach fragen, wie in den betroffenen Ländern über die Vorstellung einer „Dritte Welt“ nachgedacht und wie sie angeeignet wurde. Das Seminar setzt also die Bereitschaft zur Lektüre von englischer Literatur voraus. Zur Einführung empfehle ich: Jürgen Dinkel, „Dritte Welt“ – Geschichte und Semantiken, Version: 1.0, in: Docupedia-Zeitgeschichte, 6.10.2014,

 

 

Wissenschaftliches Schreiben - Vorbereitungen für die Bachelorarbeit

DozentIn: Diehl, N.

3 Einzeltermine:

Sa.09.02.2019, 09:00 – 17:00 Uhr 

So.10.02.2019, 09:00 – 17:00 Uhr 

Sa.16.02.2019, 09:00 – 17:00 Uhr

Phil. I, C 214

Die Lehrveranstaltung behandelt sowohl grundlegende als auch vertiefende Aspekte des wissenschaftlichen Arbeitens. Im Zentrum steht die Frage danach, welche formalen Kriterien eine Bachelorarbeit erfüllen muss und wie Sie Ihre Bachelorthesis Schritt für Schritt erarbeiten können. Konkret geht es also darum, dass Schreiben einer Abschlussarbeit von der Pike auf; zu erlernen und im Rahmen verschiedener Schreibübungen zu erproben. Bei Ihrer Thesis können Ihnen dann das erworbene Hintergrundwissen, die kennengelernten Techniken sowie die angewendeten Methoden helfen.

 

 

Geschichte


App, Blog und Video: Analyse und Anwendung neuer Formen der Geschichtskultur

DozentIn: Willershausen, A.

Beginn: 18.10.2018

Mo. 08:00 – 10:00 Uhr

Phil. I, C 214

Vom Geschichtsblog bis zur Tourismus-App, vom seriösen Erklär video bis zum grellen Musikvideo zur Darstellung historischer Persönlichkeiten: Das Angebot der außerschulischen Geschichtskultur mit und ohne curricularer Lernabsichten ist im Umfang und der Bandbreite des Stils nahezu unüberschaubar geworden. In unserem Seminar verschaffen wir uns zunächst einen Überblick über die diversen geschichtskulturellen Erscheinungsformen sowie die nötige geschichtsdidaktische Theorie für ihre Analyse und schließliche Einbettung in den Geschichtsunterricht. Im zweiten Teil der Sitzung stehen praktische Aspekte der Mediengestaltung; auf dem Programm (Erstellung eines Blogs, Wiki, Video oder Webseite - je nach technischem Know How und Interesse), welche Teil Ihrer Prüfungsleistung sein werden. Nicht umsonst sehen Geschichstdadiktiker in aktiven Mediengestaltung bzw. dem „Lernen in digitalen Medien“ als eines der wichtigsten Ziele des Medieneinsatzes an. Wer ein wenig kreativ sein möchte, ist in diesem Seminar also bestens aufgehoben.

 

 

Medien im historischen Lernen

DozentIn: Osvalt, V.

Beginn: 16.10.2018

Di. 16:00 – 18:00 Uhr

Phil. I, A 1

Medienkompetenz stellt ein zentrales Ziel der Ausbildung von Geschichtslehrerinnen und -lehrern dar. In der Vorlesung werden die wichtigsten Mediengattungen vorgestellt und ihre methodischen Verwendungsmöglichkeiten zur Veranschaulichung und Vergegenwärtigung historischer Inhalte im Geschichtsunterricht behandelt. Es wird sowohl auf klassische Medien genauso wie auf die jüngsten Entwicklungen im Bereich digitaler Medien vertiefend eingegangen. Literatur: Pandel, Hans-Jürgen/ Schneider, Gerhard (Hrsg.), Handbuch Medien im Geschichtsunterricht (Forum Historisches Lernen),, Schwalbach/ Ts. 1999. (Ausführliche Literaturliste zu Beginn des Semesters)

 

 

Mediendidaktische Sprechstunde

DozentIn: Rox-Helmer, M.

Beginn: 17.10.2018

Mi. 13:00 – 15:00 Uhr

Phil. I, C 207

Die mediendidaktische Sprechstunde ist ein modulunabhängiges Beratungsangebot, das für fachwissenschaftliche wie für fachdidaktische und schulpraktische Fragen offen ist. Es kann ohne Voranmeldung genutzt werden kann. Sie können sich hierzu zum Medieneinsatz für Referate, Hausarbeiten und Praktika beraten lassen. Im Handapparat der Professur für Didaktik der Geschichte stehen vielfältige Medien zur Verfügung, die im Rahmen dieses Beratungsangebots genutzt werden können. Das Angebot erstreckt sich sowohl auf themenbezogene Auswahlfragen als auch auf Fragen der methodischen Aufbereitung.

 

 

Philosophie

 

Medienethik 

DozentIn: Syndow, Björn

Beginn: 17.10.2018

Mi. 10:00 – 12:00 Uhr

Rathenaustr. 8, 402

Die Medienethik geht davon aus, dass wir auch als Produzenten und Rezipienten von Medieninhalten im Spielraum von Richtig und Falsch stehen. Ihre Aufgabe ist es, zu untersuchen, wie zwischen Richtig und Falsch in diesem spezifischen Handlungsbereich zu unterscheiden ist. Diese Aufgabe lässt sich nicht einfach durch die Anwendung unabhängig gewonnener Prinzipien des richtigen Handelns, der politischen Institutionen oder der gesetzlichen Regelungen lösen, weil die Eigenart dieses speziellen Kontextes die Auseinandersetzung mit eigenen normativen oder normativ relevanten Größen wie Öffentlichkeit, Privatheit, Information, Virtualität, Spiel oder Kunst erforderlich macht. Ziel des Seminars ist es, Unklarheiten und Spannungen zu identifizieren, von denen die medienethische Reflexion ihren Ausgang nimmt und Einblick in aktuelle Diskussionen zu gewinnen. Dabei wollen wir uns besonders mit Fragen beschäftigen, die sich im Zuge der Digitalisierung des Medienhandelns ergeben: Welchen Regeln sollten die digitalen Formen von Öffentlichkeit unterliegen, in denen die klassische Unterscheidung zwischen Produzenten und Rezipienten sich verflüssigt? Wie lassen sich die Werte Privatheit und Selbstbestimmung im Internet verwirklichen? Welche Verteilung von Information ist gerecht? Gibt es moralische Beschränkungen für virtuelle Inhalte, zum Beispiel bei Computerspielen?
Das Seminar richtet sich an alle Interessierten, Grundkenntnisse in der Ethik sind wünschenswert, vorausgesetzt wird die Bereitschaft, auch englischsprachige Texte zu bearbeiten.

 

 

Sprache, Literatur, Kultur

 

Germanistik


Online-Tutorierung im Multimedia-Zeitalter. Das Gießener Elektronische Praktikum

DozentIn: Dr. Zeyer, Tamara

Beginn: 16.10.2018

Di. 10:00 - 12:00 Uhr

Einzeltermine:

Fr. 02.11.2018, 14.00 - 18.00 Uhr
Interkulturelles Lernen und Landeskunde

Fr. 02.11.2018, 14.00 - 18.00 Uhr
Technische Grundlagen der Online-Tutorierung

Phil I, B 026

Digitale Medien spielen auch im DaF-Unterricht eine wichtige Rolle und ermöglichen unterschiedliche Lernszenarien. Im Rahmen des Elektronischen Praktikums werden Sie Deutschstudierende der Baptist University in Hongkong in Kleingruppen betreuen. Das Seminar bietet die Möglichkeit, erste Lehrerfahrungen als Online-TutorIn zu sammeln und diese intensiv zu reflektieren. Es werden verschiedene Medienformate zum Einsatz kommen, die im Seminar vorgestellt und auf ihr didaktisches Potential hin diskutiert werden. Sie werden sich gemeinsam mit den Studierenden in Hongkong zu landeskundlichen Themen mit Bezug auf das universitäre Leben austauschen. Darüber hinaus werden Sie mit den Studierenden Prüfungen für das Goethe-Zertifikat B1 simulieren. Hierfür werden Sie im Seminar Einblicke in das Feld der DaF-Prüfungen erhalten und selbst Prüfungsmaterial erstellen. Zudem werden Sie im Seminar immer wieder Gelegenheit haben, Ihre Erfahrungen im Elektronischen Praktikum miteinander auszutauschen und zu diskutieren. Beachten Sie bitte, dass die Teilnahme an der Blockveranstaltung am 2.11. obligatorisch ist.


(Digitale) Lernumgebungen im DaF-Unterricht gestalten

DozentIn: Falk, Simon

Beginn: 17.10.2018

Mi. 08:00 – 10:00 Uhr

Phil. I, B 026

Viele Lehrende und Lernende sehen im Klassenzimmer oder Unterrichtsraum eine der wichtigsten Umgebungen für die erfolgreiche Auseinandersetzung mit Lerninhalten. Dass es aber auch außerhalb institutionalisierter Räume zur Gestaltung von Lernumgebungen kommt – und zwar in durchaus hohem Maße – soll Gegenstand dieses Seminars sein. Die Kursteilnehmer/-innen nehmen dabei verschiedene Blickwinkel zur didaktisch-methodischen Gestaltung von Lernumgebungen im Kontext des DaF-Unterrichts ein und stellen Bezüge zum Einsatz verschiedener (digitaler) Medien her.

 

 

Literatur, neue Medien und Musik in Serie: Ein medienkomparatistischer Blick auf TV-Serien

DozentIn: Müller, Alexandra und Dr. Dziudzia, Corinna

Beginn: 15.10.2018

Mi. 12:00 – 16:00 Uhr (zweiwöchentlich)

Phil. I, G 025

Die Medienkomparatistik beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten des Vergleichs zwischen Medien. Das Seminar möchte hierfür wichtige Konzepte wie Inter- und Transmedialität, Literaturverfilmung oder Metafiktion näher betrachten und exemplarisch anhand unterschiedlicher TV-Episoden diskutieren. Insbesondere der Austausch zwischen dem filmischen Medium und Literatur, die Darstellung und Nachahmung digitaler Medien in TV-Serien sowie das Phänomen der Musical-Verfilmung stehen im Fokus der Betrachtung. Ferner sollen der Unterschied zwischen serialisiertem Format und Film (z.B. episodisches Erzählen), das unterschiedliche narrative Potenzial von Medien (z.B. visuelle Narratologie) sowie die Auswirkungen der intermedialen Bezugnahm auf das Erzählverfahren reflektiert werden. Besprochen werden unter anderem die Serie Alias Grace sowie einzelne Folgen der Serien Modern Family, Sherlock oder Galavant. Geplant ist, das Seminar wöchentlich in Doppelsitzungen (12-16 Uhr) stattfinden zu lassen, so dass die letzte Sitzung Ende Dezember abgehalten wird. Literatur:Margaret Atwood: Alias Grace

 

 

Anglistik

 

Critical Media Studies

DozentIn: Prof. Dr. Olson, Greta

Beginn: 17.10. 2018

Mi. 12:00 - 14:00 Uhr 

Phil. I, B 440

 This course teaches methods and theories of critical media analysis. An awareness of how all media is embedded in political economy, how media platforms transports dominant and alternative messages about culture and politics, and how media users’ and creators’ attitudes towards media affect what they take in is central to negotiating the world now. With an emphasis on post-network television series, we shall practice interacting with and analyzing media with critical attention. In the second part of the course, students are invited to present work on their MA of Wiss. Hausarbeiten topics.

 

 

From #MeToo to Pornification - Negotiations of Sexual Cultures

 DozentIn: Prof. Dr. Olson, Greta

Beginn: 17.10. 2018

Mi. 16:00 - 18:00 Uhr
Phil. I, B409

Hungary wants to ban gender studies, and the Alternative for Germany has called for an end to “Genderwahn” in language and teaching. These phenomena along with controversies surrounding the #MeToo movement, the so-called sexualization of childhood and the pornification of culture, demonstrate that we are at a historical juncture in which highly conflicting notions about appropriate sexual behavior and discourse compete with one another. These conflicts demonstrate that attitudes about sexuality and gender are historically contingent and extremely politicized. This seminar takes on the cultural-politics of negotiating with sexual cultures now.

 

 

Media Analysis through Media Creation

DozentIn: Prof. Dr. Olson, Greta

Beginn: 17.10. 2018

Mi. 16:00 - 18:00 Uhr
Phil. I, B 410

This seminar examines the current Trump presidency as a cultural phenomenon. We shall analyze Trump’s various forms of self-fashioning and media practices as well as those who support him. Our effort will be to better understand the impact that the Trump presidency is having on gender, race, class and medial politics within the United States and beyond.

 

 

Romanistik


Smartphone, Tablets & Co: Lernen - Lehren - Forschen mit digitalen Medien im Französisch- bzw. Spanischunterricht

DozentIn: Prof. Dr. Martinez, Helene

Beginn: 18.10. 2018

Do. 10:00 - 12:00 Uhr
Phil. II, G 119

Das Seminar fokussiert auf den Aufbau einer kritischen Medienkompetenz und ermöglicht den Seminarteilnehmern/-innen das Kennenlernen und Erproben unterschiedlicher digitaler (Hilfs-)Mittel (Smartphones, Lerntablets) und „Tools“ (Podcasts, WebQuests, Chats etc.) sowie das Ausloten ihres Potenzials für den Französisch- bzw. Spanischunterricht. Die Seminarkonzeption betont die enge Zusammenarbeit von universitärer Theorie und schulischer Praxis und fördert einen aktiven Austausch zwischen Studierenden, Schülern und Lehrenden. Im Seminar geht es also einerseits um theoretische Grundlagen und andererseits um die Konstruktion mediengestützter Aufgaben und deren Erprobung und Evaluation in der Schulpraxis.

 

 

Angewandte Theaterwissenschaft

 

Theatralität als Medium

DozentIn: Prof. Dr. Siegmund, Gerald

Beginn: 15.10. 2018

Do. 12:00 - 14:00 Uhr
Bismarckstraße 37, AUB4

Gibt es eine Medialität des Theaters oder des Theatralen? Wenn ja, wie sieht diese aus? Ausgehend von den Überlegungen Walter Benjamins zum Verhältnis von Theater und (neuen) Medien, stützt sich das Seminar auf die Texte des Philosophen Samuel Weber, um einer Antwort auf die Spur zu kommen. Ergänzt werden Webers Antworten von medienphilosophischen Texten von Sibylle Krämer und Dieter Mersch. Fluchtpunkt des Seminars ist die Vorstellung des zeitgenössischen Kunstwerks als eines ‚postmedialen’ Kunstwerks (Rosalind Krauss, Peter Osborne).

 

 

 

Psychologie und Sportwissenschaft

 

Psychologie

 

Grundlagen des Lehrens und Lernens mit Medien

DozentIn: Prof. Dr. Park, Babette

Beginn: 16.10. 2018

Do. 10:00 - 12:00 Uhr
Hörsaal Chemie, H EG 03 (Gebäude Heinrich-Buff-Ring 58)

 

Mathematik und Informatik, Physik, Geographie

 

Einsatz digitaler Medien im Mathematikunterricht der Primarstufe

DozentIn: Prof. Dr. Christof Schreiber und Julia Matz

Beginn: 18.10. 2018

Do. 16:00 - 18:00 Uhr

Phil. II, C 112

In der Veranstaltung „Einsatz digitaler Medien im Mathematikunterricht der Primarstufe“ sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Möglichkeiten des Einsatzes digitaler Medien kennen lernen und auch selbst erproben! Dazu wird die Veranstaltung in Kooperation mit Lehrer/innen aus dem Schuldienst durchgeführt. Einzelne Termine finden gemeinsam mit den Lehrer/innen statt. Außerdem werden die Studierenden in den Klassen der Lehrer/innen hospitieren. Es wird von den Studierenden Unterricht in diesen Klassen durchgeführt. Gemeinsam mit allen Beteiligten sollen immer wieder kritische Reflexion des Medieneinsatzes und die Einordnung in allgemeine didaktische und fachdidaktische Grundsätze vorgenommen werden. Medial werden Themen des Mathematikunterrichts als Podcasts mit den Schülerinnen und Schülern umgesetzt oder WebQuests erstellt und durchgeführt, Unterricht mit dem Interaktiven Whiteboard geplant, Lehrfilme oder auch Actionbounds erstellt und mit den Klassen erprobt. Auch ein digitales Mathematikbuch kann mit Schülerinnen und Schülern am Tablet bearbeitet werden. Das Ziel ist, Einsatzmöglichkeiten digitaler Medien für den Mathematikunterricht kennenzulernen, diese umzusetzen und den Einsatz reflektieren zu können, um so künftig fundierte Entscheidungen für den Einsatz digitaler Medien treffen zu können.

 

 

Lehrfilme im Mathematikunterricht

DozentIn: Leinigen, Andreas und Julia Matz

Beginn: 17.10. 2018

Do. 10:00 - 12:00 Uhr

Phil. II, C 112

Lehrfilm, Lernvideo oder Tutorial, es gibt viele Namen, beschreiben aber meist dasselbe. Ein Sachverhalt wird mit Hilfe von Bild und Ton erklärt. Video Portale wie „You-Tube“, „dailymotion“, „Vimeo“ und andere sind sehr beliebt, dabei zeigen Studien, dass Filme zum selbstständigen Lernen und Wiederholen an Wichtigkeit für die User gewinnen. In diesem Seminar werden Lehrfilme über mathematische Sachverhalte für Schülerinnen und Schüler erstellt und in der Schule erprobt. Dabei werden verschiedene Kategorien von Erklärungen in den Fokus gerückt, unterschiedliche Apps zur Filmerstellung, sowie Arten von Lehrfilmen kennengelernt.

 

 

Mathematik für Radio und Internet

DozentIn: Prof. Dr. Christof Schreiber

Beginn: 18.10.2018

Do. 10:00 - 12:00 Uhr

Phil. II, C 001

In Kooperation mit dem Hessischen Rundfunk (hr 2) und der „Stiftung Zuhören“ sollen im Rahmen des Seminars Audiobeiträge begleitend zu der Sendereihe „Punkt, Komma, Strich – das hr2-Kinderfunkkolleg Mathematik“ erstellt werden. Die Beiträge werden dann auf der Homepage des Kinderfunkkollegs als Begleitmaterial zur Verfügung gestellt. Mathematische Inhalte werden dazu im Seminar genau vorbereitet, geplant und in den Studios des Hessischen Rundfunks unter professioneller Begleitung aufgenommen (Termin beachten!). Bei diesen Aufnahmen wird uns Radiomoderator Frank Seidel unterstützend zur Verfügung stehen. Im zweiten Teil der Veranstaltung werden weiterführende Themen recherchiert, schriftlich kindgerecht verfasst und auf den Seiten des Kinderfunkkollegs veröffentlicht.

Hinweis: Die Aufnahmen im HR sind für den 8.12.2018 von 10-16 Uhr vorgesehen (Pflichttermin!); Die Zeit wird durch Ausfall anderer Termine kompensiert.

 

 

Methodische Aspekte des Mathematikunterrichts in den Sekundarstufen

DozentIn: Dr. Thies, Silke

Beginn: 18.10.2018

Do. 12:00 - 14:00 Uhr

Phil. II, C 112

In der Veranstaltung werden Aspekte angesprochen, die für die Planung und Gestaltung des Mathematikunterrichts in den Sekundarstufe von allgemeiner Bedeutung sind: Einstiege; Motivation, Übungsformen und -methoden, Aufgabentypen (Offene Aufgaben, Aufgaben aus der Zeitung, Fermi-Aufgaben), Möglichkeiten zur Förderung allgemeiner mathematischer Kompetenzen (Modellieren, Problemlösen), Experimente im Mathematikunterricht, Differenzieren, Aspekte der Leistungsbewertung, Computereinsatz. Diese Themenkreise sollen an Beispielen zu verschiedenen Inhalten des Mathematikunterrichts in den Sekundarstufen konkretisiert werden.

 

 

Radio im Mathematikunterricht

DozentIn: Peters, Franziska

Beginn: 16.10.2018

Do. 14:00 - 16:00 Uhr

Phil. II, C 112

In diesem Seminar werden Radio- und Glossarbeiträge des Kinderfunkkollegs Mathematik für den Einsatz im Unterricht genutzt. Dazu werden die darin thematisierten mathematischen Inhalte in diesem Seminar für die Schule aufbereitet. Die Studierenden bereiten Unterricht vor, der die Radio- und Glossarbeiträge einbezieht. Die vorbereiteten Unterrichtseinheiten werden in Schulen durchgeführt, reflektiert und optimiert. So entsteht Begleitmaterial für das Kinderfunkkolleg Mathematik, das auf den Seiten des Hessischen Rundfunks zur Verfügung gestellt wird. Der Unterricht wird außerhalb der Seminarzeiten nach Vereinbarung stattfinden. Zum Ausgleich werden dafür Seminartermine entfallen.

 

 

Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement 

Wirtschaftslehre des Haushalts und Verbrauchsforschung

 

Kommunikation und Medien verstehen und gestalten

DozentIn: Dr. Hoy, Stepahnie und Dr. Yildiz, Juliane

Beginn: 19.10.2018

Do. 08:30 – 11:45 Uhr

Senckenbergstr. 03 (Zeughaus), 407 (Ze-kH/4.OG)

Vorbesprechung, Kommunikationswissenschaftliche Theorien und Modelle I, Kommunikationswissenschaftliche Theorien und Modelle II, Medienwissenschaftliche Grundlagen I, Medienwissenschaftliche Grundlagen II, Einführung in die Kampagnentheorie, Kampagnengestaltung, Kampagnenevaluation I, Kampagnenevaluation II, Arbeitsphase I, Arbeitsphase II, Zwischenstand – Diskussion und Beratung, Arbeitsphase III, Präsentation der Kampagnen, Klausur.

 

 

Hochschulrechenzentrum

 

Workshop: Einführung in Audio-Podcasting

DozentIn: Timothy Oliver Hörl, M.A.

Beginn: ---

 

 

Workshop mit Übungen: Einführung in die Digitale Bildbearbeitung 

DozentIn: Fuchs, Andreas

Beginn: 18.10.2018

Do. 13:00 – 16:00 Uhr

Hochschulrechenzentrum (HRZ), 1

 

 

Workshop mit Übungen: Einführung in die Lernplattform ILIAS - Erstellung von Inhalten: Lernmodule, Wikis, Portfolios und Blogs

DozentIn: Hilbert, Mirco

Beginn: ---

Dieser Workshop legt den Fokus auf die Erstellung von (Lern-)Inhalten mit ILIAS. Ein grundlegendes Verständnis in der Bedienung von ILIAS, wie es in dem Workshop "Einführung in die Lernplattform ILIAS - Grundlagen" vermittelt wird, wird vorausgesetzt.

Ein zentrales Instrument zur Erstellung von Inhalten in ILIAS ist der ILIAS-Seiteneditor. Hat man dessen Prinzip verstanden, so lassen sich diverse Objekte zur Inhaltserstellung nutzen und miteinander kombinieren. Abhängig vom konkreten didaktischen Szenario kann die Erstellung von Inhalten in ILIAS sowohl auf Seiten der Lehrenden als auch auf Seiten der Studierenden liegen und hier ggf. auch eine Prüfungsleistung darstellen. Je nach Interesse der Teilnehmenden werden wir einzelne Werkzeuge zur Erstellung von Inhalten auch praktisch einsetzen.
ILIAS-Werkzeuge, die in diesem Workshop angesprochen werden: ILIAS-Lernmodul, Glossar, Wiki, Portfolio, Blog, Medienpool. Je nach Bedarf und Interesse der Teilnehmenden werden ergänzend zu dem Workshop auch Einzelberatungen oder individuelle Gruppen-Schulungen angeboten, in denen wir Sie gerne bei der konkreten Umsetzung Ihres Lehr-Lern-Konzepts beraten und unterstützen.

Intendierte Lernergebnisse:
Die Teilnehmenden sind in der Lage,
- den ILIAS-Seiteneditor für die Erstellung von Inhalten in ILIAS zu nutzen
- ein ILIAS-Lernmodul zu erstellen und dessen Darstellung und Verhalten zu konfigurieren
- einen Medienpool einzurichten und Medien über den Medienpool im Lernmodul einzubetten
- weitere Werkzeuge zur Erstellung von Lerninhalten zu benennen
Zielgruppe: Lehrende und interessierte Studierende (Hilfskräfte, Tutoren)

 

 

Workshop: Einführung in die Videotechnik und Filmgestaltung

DozentIn: Heckmann, Henning

Beginn: 25.02.2019 – 27.02.2019

Do. 09:00 – 16:00 Uhr

Hochschulrechenzentrum (HRZ), 34

Drehbuchschreiben, Produktionsplanung, Kamera & Bildgestaltung, Tonaufnahme, Licht- und Schattengestaltung, Schnitt und Montage; Prüfungsform: Erstellung eines Videoclips; Teilnehmerzahl: Min. 5, Max. 12

 

 

Workshop mit Übungen: Wie kann ich einfach urheberechtsfreie Bilder in meinen Präsentationen nutzen?

DozentIn: Trebitz, Bjoern

Am 21.11.2018

Do. 14:00 – 15:30 Uhr

Hochschulrechenzentrum (HRZ), 23

 

 

Zentrum für fremdsprachliche und berufsfeldorientierte Kompetenzen

 

Schreibwerkstatt 

DozentIn: Neis, Carmen

Beginn: 11.03.2019 – 15.03.2019

09:00 – 16:00 Uhr

Karl-Glöckner-Str. 5A, R. 115

Die Schreibwerkstatt richtet sich an Studierende, die aktuell ein Schreibprojekt verfassen (Abschlussarbeit, BA-Thesis, Masterthesis, Seminararbeit). Von den Teilnehmer_innen wird erwartet, dass sie die Bereitschaft mitbringen, in der Zeit (Mo – Mi, 9 – 13 Uhr) intensiv am eigenen Text zu arbeiten. Autonome Schreibzeiten werden ergänzt durch Schreibübungen und Schreibberatung. Weiterhin besteht die Möglichkeit freiwillig an Workshops teilzunehmen. Da die Teilnehmerplätze begrenzt sind, melden Sie sich bitte nur für die Schreibwerkstatt an, wenn Sie

-          Lust haben, intensiv und konzentriert an Ihrem Text zu arbeiten,
-          in einem Raum mit anderen Menschen schreiben können,
-          offen für neue Schreibkonzepte sind,
-          Beratung und Rückmeldung zu Ihrem Text möchten,
-          aktuell ein Schreibprojekt (bevorzugt BA- oder MA-Thesis bzw. Staatsexamensarbeit) haben (freie Plätze können auch an Studierende vergeben werden, die Seminararbeiten schreiben)

Die Schreibwerkstatt besteht aus einem obligatorischen Teil (Mo - Mi 9 - 13 Uhr). Die Veranstaltung (obligatorischer Teil) wird mit bestanden / nicht bestanden abgeschlossen und mit 1 CP angerechnet.
Es werden nur Interessierte als Teilnehmer/-innen aufgenommen, die in diesem Zeitraum ein aktuelles Schreibprojekt (Seminararbeit, BA-Thesis o.ä) schreiben. +++ Bitte melden Sie sich per E-Mail an: ausserfachl.kompetenzen@zfbk.uni-giessen.de. +++