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Dorothée de Nève in der NZZaS über Machos in der Politik

Dorothée de Nève
Prof. Dr. Dorothée de Nève
Am 08. Juni berichtete Silke Mertins für die Neue Züricher Zeitung am Sonntag unter dem Titel "Die deutsche Linke und ihre Machos dulden keine Frauen an der Spitze" über den Rücktritt Andrea Nahles' von allen politischen Ämtern. Im Zuge dessen warf Mertins die Frage auf, ob speziell den politisch links orientierten Parteien ein Macho-Problem zu attestieren sei. Dass sich mit Nahles die erste Frau an der Spitze der SPD nach lediglich dreizehn Monaten gezwunden sehe, die Parteiführung abzugeben weise deutlich darauf hin.

Besonders auffällig sei dabei die Art und Weise, wie mit Nahles als Parteichefin umgegangen wurde. Sie habe sich Kritik ausgesetzt gesehen, die bei einem Mann in ihrer Position nicht aufgekommen wäre. Dabei prädestinierten die in Nahles vereinten Eigenschaften - das Vertreten linker Positionen, ein pragmatischer Umgang mit politischen Partnern und die Fähigkeit zur Moderation zwischen verschiedenen Strömungen in ihrer Partei - sie geradezu für das Amt der Parteivorsitzenden, so Dorothée de Nève. "Das Problem heißt nicht Nahles. Das Problem ist die Krise der Sozialdemokratie."

Mertins zufolge sei der Verlauf von Nahles' Parteivorsitz beispielhaft für die Beteiligung von Frauen in politischen Ämtern. Häufig dürften sie erst dann Verantwortung übernehmen, wenn die Partei bereits in einer Krise stecke und daher ein besonders hohes Risiko bestehe, zu scheitern. Als weiteres Beispiel für ein solches Verhalten führt Mertins Angela Merkel an, die die Führung der CDU ebenfalls in einer Krisensituation übernommen habe. Im Fall Merkel sei ihr Führungsanspruch allerdings nicht grundsätzlich infrage gestellt worden. Dorothée de Nève gab jedoch zu bedenken, dass "Die Tatsache, dass die CDU teilweise Spitzenpositionen mit Frauen besetzt hat, [...] nicht darüber hinwegtäuschen [sollte], dass auch bei der Union Frauen unterrepräsentiert sind".

 

Der vollständige Artikel der NZZaS ist hier zu finden.

 

(11.06.2019, Jonas Feike)