Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Navigation

Artikelaktionen

Forschen in der digitalen Welt: Henning Lobin hält Festrede an der Uni Marburg

Forschen in der digitalen Welt: Henning Lobin hält Festrede an der Uni Marburg

Durch die fortschreitende Digitalisierung ist der Bedarf für eine Infrastruktur zur langfristigen Sicherung und Bereitstellung digitaler Forschungsdaten gestiegen. Die Philipps-Universität Marburg hat aus diesem Grund mit Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst eine zentrale Stabsstelle für Forschungsdatenmanagement eingerichtet und am 16. Januar feierlich eröffnet. Den Festvortrag hielt Henning Lobin, der bis Mai 2016 das ZMI leitete und dort einschlägige Projekte wie Interactive Science, GeoBib und Virtuelle Rekonstruktionen in transnationalen Forschungsumgebungen durchführte.

In seinem Vortrag „Digitalität  der Gesellschaft – Digitalität von Wissenschaft? Zur Perspektive und zum Status Quo von eScience“ vermittelte Henning Lobin seine Thesen zur Digitalisierung in Gesellschaft und Wissenschaft: „Weite Bereiche der gesellschaftlichen Kommunikation sind bereits durch Digitalität geprägt, das heißt durch veränderliche Texte und vernetztes Wissen. Unsere heutige Wissenschaft ist aber auf der Basis von Literalität entstanden, also durch geordnetes, hierarchisches Wissen und Texte, die nach ihrem Druck lange Bestand haben.“ Diese Beobachtungen ließen ihn Forderungen an Wissenschaft und Forschung entwickeln: „Wissenschaft und Forschung müssen einen kompetenten Umgang mit Digitalität entwickeln. Dazu braucht es den digitalen Wandel an der Hochschule.“

„Forschungsdaten sind eine Ressource der Zukunft“, betonte auch Prof. Dr. Joachim Schachtner, Vizepräsident für Informations- und Qualitätsmanagement an der Philipps-Universität Marburg, in seiner Begrüßung. Ziel der Stabstelle ist es, am Standort Marburg digitale Forschungsdaten zu sichern, zu archivieren, zu veröffentlichen und auch für eine spätere Nutzung zugänglich zu machen.

(Ann-Marie Riesner, 18.01.2017)