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migr@com-Onlineportal jetzt über Homepage des ZMI zu erreichen

migr@com-Onlineportal jetzt über Homepage des ZMI zu erreichen

Mit gewohntem Erscheinungsbild, aber in neuem Glanz ist jetzt das Onlineportal des von Heike Greschke (Sektion 1: Macht - Medium - Gesellschaft) geleiteten Kommunikationsprojekts „migr@com“ auf der Homepage des ZMI angesiedelt worden. Das Projekt thematisiert Medien und Migration und wird gemeinschaftlich vom ZMI und dem Institut für Soziologie durchgeführt. Die bisher extern „gehostete“ Onlineplattform ist wie gewohnt über die Web-Adresse www.migracom.de zu erreichen. Alle Funktionen und Inhalte stehen, wie zuvor, zur Verfügung. Das Internetportal lädt dazu ein, eigene Erfahrungsberichte einzureichen, durch eine digitale Ausstellung über die Themen Medien und Migration zu stöbern, interessante Forschungsbeiträge zu lesen und mehr über migr@com sowie über thematisch ähnliche Forschungsprojekte des ZMI und des Instituts für Soziologie zu erfahren.

Viele Menschen wechseln mindestens einmal im Leben ihren Wohnort. Häufig liegen (staatliche) Grenzen zwischen Herkunfts- und  neuem Lebensort. Das Familienleben verlagert sich dadurch über räumliche Distanzen immer mehr in Medien, um die Nähe und Verbundenheit aufrecht zu erhalten. Das gab es bereits vor dem Internet, wird aber durch digitale (soziale) Medien erheblich erleichtert und ist somit ein Teil migrantischer Lebenswelten. Briefe, Telefone, Handys, Soziale Netzwerke, Fotos, Geschenkpäckchen, Tonkassetten, Zeichnungen, Bilder, Postkarten und viele andere mediale Objekte sind Träger von unzähligen Geschichten aus dem Alltag von transnationalen Familien. Die Erfahrungen vieler Familien verbinden sich über solche Objekte, ungeachtet von Herkunft, Sprache oder Aufenthaltsstatus. Sie werden dadurch zu einem bedeutsamen Teil deutscher Migrationsgeschichte und -gegenwart, der bislang weder umfassend dokumentiert noch systematisch erforscht worden ist. migr@com sammelt diese Objekte und Geschichten und präsentiert sie in einer digitalen Ausstellung. Menschen, die in der Vergangenheit von ihren Familien getrennt lebten oder immer noch leben, können das Internetportal nutzen, um ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen. Es werden ständig neue Objekte sowie die mit ihnen in Verbindung stehenden Geschichten gesucht, die aufzeigen, wie Familien die Situation migrationsbedingter Trennung bewältigen.

Einige Inhalte der migr@com-Homepage wurden in den letzten Monaten in verschiedene Sprachen übersetzt. Derzeit wird daran gearbeitet, ein Mehrsprachigkeitskonzept zu entwickeln, das Migrationsgesellschaft veranschaulicht und erfahrbar macht. Perspektivisch sollen mehrsprachige Inhalte sowie auch das Konzept in die Internetplattform eingebunden werden.

Zum Onlineportal migr@com kommen Sie hier.

(14.09.2016, Katharina Monaco)