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Nachbericht: "Renegotiating Minoritarian In__Visibilities"

Nachbericht zur interdisziplinären Konferenz "Renegotiating Minoritarian In__Visibilities" (12.-14. November 2019).

Vom 12. bis 14. November 2019 fand am International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) die internationale und interdisziplinäre Tagung Renegotiating Minoritarian In__Visibilities statt. Am Abend vor der offiziellen Eröffnung der Konferenz fand außerdem eine Auftaktveranstaltung von Sarah Held und Sylvia Sadzinski in Form einer performativen Präsentation inkl. Filmsichtung zur queer-feministischen Pornodebatte statt. Organisiert wurde die Tagung von vier Doktorand_innen des GCSC und Mitgliedern eines Forschungsclusters zu Visual and Material Culture Studies, namentlich Oliver Klaassen, Cathérine Ludwig-Ockenfels, Jana Tiborra und Katharina Wolf. Referent _innen aus unterschiedlichen Disziplinen wie Kunstgeschichte, Geschichte, Kulturwissenschaften, Queer and Gender Studies, Sozialwissenschaften, Film- und Theaterwissenschaften diskutierten in offener Atmosphäre über die Fächergrenzen hinweg über minoritäre Politiken der Un__Sichtbarkeit. Mithilfe von Fallbeispielen aus Kunst und visueller Kultur wurden vor allem minoritäre Strategien des Un__Sichtbar-Machens und Un__Sichtbar-Werdens diskutiert, die hegemoniale Repräsentationsregime unterwandern und infrage stellen.

Plakat In-VisibilitiesDie Konferenz hatte es sich zum Ziel gesetzt, unterschiedlichen Formaten der Wissensproduktion und des Wissensaustausches Raum zu geben und die reziproke Verknüpfung von Wissenschaft, Kunstpraxis und Aktivismus zu ermöglichen. Entsprechend wurden im Konferenzprogramm die ‘traditionellen’ akademischen Panel- und Plenumsvorträge ergänzt durch Workshops von Kunstschaffenden und einer Drag-King-Lecture-Performance. In dem anteilig von der ZMI-Sektion Medien und Gender geförderten Workshop A Set of Speculative Interventions in Virtual Space setzten sich die Referent_innen İpek Burçak, Isabel Paehr, Johanna Schaffer und Nicole voec zum Beispiel gemeinsam mit den Workshopteilnehmenden mit virtuellen und multi-sensorischen Interventionen in Räumen - u.a. dem Konferenzraum - auseinander. Neben theoretischen Diskussionen beinhaltete der Workshop auch zwei parallel verlaufende Praxisphasen: Während die ‘Signal-Gruppe’ in Form einer 'Stillen Post' durch den analogen und den digitalen Raum Prozesse der Bedeutungskonstruktion hinterfragbar machte, baute die ‘Fühlergruppe’ einen kleinen elektronischen Stromkreis (= FEELING CIRCUIT) nach.

Der gezielte Einsatz von verschiedenen aktivierenden Methoden des ‘Miteinander-Diskutierens’, wie u.a. die ‘Stille Diskussion’ und das 'Themencafé', ging über die formalen Diskussionsrunden hinaus und führte zu einer vertieften Auseinandersetzung mit dem Tagungsthema. Dabei wurden u.a. ästhetische Ambiguität und die Ambivalenzen des Un__Sichtbar-Machens und des Sich-Zu-Sehen-Gebens in künstlerisch-politischen Diskursen als auch im Forschungskontext bei der Selbstreflexion der Tagungsteilnehmenden deutlich. 

Weitere Informationen zur Konferenz und zu den Referent_innen finden Sie hier.

 

 

(28.11.2019, Jana Tiborra/Oliver Klaassen)