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Online-Vitriol: Advocacy, Violence, and the Transforming Power of Social Media

Online-Vitriol: Advocacy, Violence, and the Transforming Power of Social Media 

ZMI und GCSC veranstalten internationale Konferenz zu Gewalt in Online-Diskursen

Trolls for Trump, online virus ,scares’, fake news – Diskurse in sozialen Medien werden immer mehr zu einer mächtigen und dennoch schwer fassbaren politischen Kraft. Die vom ZMI und dem International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) gemeinsam organisierte Konferenz „Online Vitriol: Advocacy, Violence, and the Transforming Power of Social Media“ spricht einige Aspekte des Themenkomplexes rund um die Kraft (gewalttätiger) Online-Diskurse an. Ausgehend von Beispielen aus Facebook, Twitter, SnapChat, YouTube und weiteren Sozialen Medien werden Narrative und Mediendynamiken beleuchtet.

Beginnen wird die Tagung am 29. Juni ab 10:00 Uhr mit einer Doppel-Keynote Lecture zu „Vitriol as an Attack on Culture: the Logic of Surplus Value and the Aestheticizing of the Political” (Frans-Willem Korsten, Leiden University) und zu „Visibility as Vitriol: Exploring User-led Shaming” (Daniel Trottier, Erasmus University Rotterdam). Neben Panels zu „History & Memory of/in Online Vitriol”, „Legal and Ethical Approaches” und „Racism, Misogyny, Ableism Etc. Online” folgt am 29. Juni 16:15-18:15 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema „Dealing with Online Vitriol in Theory and Practice“ mit Penelope Kemekenidou (Stop BILD Sexism), Ramón Reichert (Universität Wien) und Andreas Schwarzkopf (Frankfurter Rundschau). Die Moderation übernimmt Greta Olson (JLU Gießen). Ein weiteres Highlight der Tagung bildet am 30. Juni um 17:00 Uhr eine Keynote Lecture der unabhängigen Journalistin Sarah Kendzior zum Thema „Trump, Trolls, and the Truth: Digital Media in the Era of Alternative Facts”.

Gesetzt wird auf ein innovatives Arbeitsformat, indem interaktive Formate des Wissensaustausches gefördert werden und damit über eine klassische Redner/Zuhörer Dichotomie hinausgegangen wird. Indem Medien- und KommunikationsexpertInnen aus verschiedensten Berufsfeldern (z.B. öffentlicher Sektor, Presse, NGOs) und WissenschaftlerInnen sowie Studierende der Kultur- und Medienwissenschaften zusammen gebracht werden, entsteht eine gegenseitige Befruchtung von einerseits theoretischen Ansätzen aus den Kultur- und Medienwissenschaften, sowie Herausforderungen und Erfahrungen aus der Praxis andererseits.

Das außergewöhnliche Ziel der Konferenz ist die Erstellung einer Publikation für AkademikerInnen und ExpertenInnen im Themenbereich „Gewalt in Sozialen Medien“ (Arbeitstitel: „A Rough Guide to Online Vitriol: Dealing with Social Media in Theory and Practice”), deren Grundstein schon während der Konferenz gelegt wird.

Die international ausgerichtete, englischsprachige Konferenz findet vom 29. Juni – 1. Juli 2017 am GCSC an der JLU statt. Zum vollständigen Programm und weiteren Informationen gelangen Sie hier.

(19.06.2017, Ann-Marie Riesner)