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Machen Power-Point Präsentationen dumm?

Machen Power Point Präsentationen dumm?
Prof. Dr. Henning Lobin

Henning Lobin stand dem SWR in einem Radiointerview zum Thema „Machen Power-Point Präsentationen dumm?“ Rede und Antwort. In der heutigen Gesellschaft ist Power Point aus Seminaren oder Vorträgen nicht mehr wegzudenken. Der Bildungsforscher Christof Wecker hat nun eine Studie veröffentlicht, die davon ausgeht, dass Power Point Folien das Lernen behindern können. Weckers These ist, dass Inhalte, die nicht auf Folien stehen, von vielen Zuhörern für unwichtig gehalten werden. Ist Power Point also kontraproduktiv? Henning Lobin dazu: „Wenn etwas so erfolgreich ist wie Power Point in den letzten 20, 25 Jahren, dann kann es eigentlich nicht vollständig kontraproduktiv sein, jedenfalls nicht im kommunikativen Sinne.“ Als Grund für den Erfolg dieses Kommunikationsprogramms sieht Lobin den wachsenden Bedarf an Vermittlung von Informationen. „Das ist in Fabriken oder in Behörden oder in Bereichen der Fall, wo einfach heute Informationen in Teams zu vermitteln und abzustimmen sind, wo früher vielleicht einfach nur eine Order ergangen ist.“ Das Problem sieht Lobin nicht in Power Point selbst, sondern im unreflektierten Umgang damit. So sei es kaum sinnvoll, dass ohnehin zu Vermittelnde eins zu eins auf die Folien zu schreiben. Vielmehr sei Power Point zur begleitenden Visualisierung von abstrakten Inhalten zu nutzen. Der von Wecker so betitelten „Power Point Hölle“ kann laut Lobin durch eine reflektierte Nutzung entgangen werden.

 

Das komplette Radiointerview finden Sie hier

 

(Jens Balkenborg, 07.08.2014)